<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830</id><updated>2012-02-14T22:11:34.484+01:00</updated><category term='Seitensprünge'/><category term='Fanbelange'/><category term='Bengerdsraddsn'/><category term='Linktipp'/><category term='Pokal und Co.'/><title type='text'>FCN-Auswärtsblog</title><subtitle type='html'>Dieser Blog erzählt aus subjektiver Sicht, was wir auf unseren Auswärtsfahrten mit dem 1. FC Nürnberg (in Franken "Der Glubb" genannt) erleben.
 
Daneben werden aktuelle Themen aus der Auswärtsfahrerszene unseres Glubbs kontrovers aufgegriffen.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>45</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-8825951026093523333</id><published>2012-02-13T19:41:00.000+01:00</published><updated>2012-02-13T19:41:08.591+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bengerdsraddsn'/><title type='text'>12.02.2012: 21. Spieltag (1. Bundesliga): FC Augsburg gg. Glubb 0:0: 3.500 Rot-Schwarze trotzen der Zweitklassigkeit auf allen Ebenen</title><content type='html'>Die viel zu lange Durststrecke ohne Auswärtsspiel findet an diesem klirrend-kalten, aber sonnigen Sonntag endlich ein Ende. Zum ersten Mal führt ein Bundesligaspiel den Glubb nach Augsburg, uns zum dritten Mal in die Fuggerstadt. Doch während vor zwei Jahren mit dem Relegationstriumph der Freudentaumel keine Grenzen kannte, so ist nach dem heutigen Tag die Gefühlslage eine ganz andere...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Der Optimismus vor Abfahrt ist dezent vorhanden. Mit einem Sieg auf 24 Punkte kommen, die gefürchteten Abstiegsränge um 6 Zähler distanzieren - diese Perspektive scheint verlockend, doch die konkrete Umsetzung durch die FCN-Mannschaft ist nicht frei von Zweifeln. Zurecht, wie sich herausstellen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem Thomas seinem Vater noch letzte Dienste am heimischen PC erwiesen hatte, holt er mich pünktlich ab, um den Abfahrtsort des "Bengerdsraddsn-Bus" in Langwasser-Süd anzusteuern. Dort angekommen mustert er erstmal den weiblichen Teil des Glubb-Anhangs. Zu einer Vertreterin des anderen Geschlechts hat er eine ganz besonders dezidierte Meinung, die er deutlich in Worte zu packen vermag. "Ey, den Satz streich ma aber ausn Protokoll und den Blog", ist Thomas um Schadensbegrenzung bemüht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fahrt über die B2 verläuft musikalisch sehr sehr sommerlich. Überwiegend lautstarke Ballermann-Hits schallen aus den Boxen. Der im Juli nahende Sommerurlaub lässt die Stimmung unseres Kumpans aus Block 12 rasch steigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Alkoholpegel der Businsassen passt sich mallorquinischen Gegebenheiten rasch an. Doch nicht das ältere Semester fröhnt reichlich dem Gerstensaft und den Spirituosen, sondern doch eher die jüngeren Nachwuchsraddsn. Direkt vor uns sind drei junge Kerle kurz davor jegliche motorische Steuerungsfähigkeit zu verlieren. Im Grunde belustigend und komisch, wenn nicht ein Schlachtenbummler der reiferen Generation einem stark angetrunkenen Jüngling einen Fanschal unbemerkt entreißt. Natürlich gibts das Fantextil postwendend zurück, doch man darf sich vorstellen, dass Fans mit einem solch hohen Alkoholpegel beliebtes Opfer für Materialklau sind. Peinlich wenn Nürnberger Material in Feindeshand ist. An diesem Tag allerdings besteht keine Gefährdung dieser Art. &lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-wNeSSc4NSpc/TzlW8uMS2yI/AAAAAAAAAbE/JsM18oHuZ6Q/s1600/DSC04145.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-wNeSSc4NSpc/TzlW8uMS2yI/AAAAAAAAAbE/JsM18oHuZ6Q/s320/DSC04145.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Kühler Beton nicht nur im Winter&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Kurz vor der neuen Arena in Augsburg staut sich der Verkehr, ansonsten vorher freie Fahrt für die insgesamt drei "Raddsn-Busse". Kurz vor der Einfahrt auf das Stadiongelände macht Busleiter Schubi nochmal eindrücklich darauf aufmerksam, dass von nun an kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden darf und man auch nicht mit Bierflasche oder ähnlichem Teufelszeug den Bus verlassen darf. "Die kontrollieren das hier sehr genau", warnt Schubi all diejenigen vor, die meinen, auf diese strengen Auflagen achte doch sowieso niemand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jedenfall war die Stimmung auf dem Stadiongelände gereizt und das völlig zurecht. Die eben beschriebenenen strengen Auflagen lassen von schwäbischer Gastfreundschaft nichts erahnen, vielmehr ist das krasse Gegenteil der Fall. "Augsburger A...löcher" - die Ablehnung vermag der Glubbfan in deutliche Worte zu kleiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-d10eiGQjA-0/TzlWb76KZYI/AAAAAAAAAa0/bOczbZZieXU/s1600/DSC04151.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-d10eiGQjA-0/TzlWb76KZYI/AAAAAAAAAa0/bOczbZZieXU/s320/DSC04151.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Capri-Sonne vs. Flaschen-Verbot&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die "Bengerdsraddsn" um ihren weiblichen Oberguru namens Heike, die leider in einem anderen Bus mitfährt, zeigen einmal mehr, wie kreativ sie doch sind. Auf das Flaschenverbot reagieren sie mit gelungener Ironie: Jeder der rund 180 Businsassen bekommt beim Aussteigen eine Tüte "Capri-Sonne" gereicht, die beim anschließenden Gruppenfoto hochgehalten wird. Verdutzte Ordner runden den Triumph der Ironie nahezu perfekt ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie erwartet bietet der Gästebereich im Stadion ein betrübliches Bild in baulicher Hinsicht: Pro Block nur ein Aufgang und Wellenbrecher im Treppenbereich, der die Massen daran hindert sich im Gästeareal in alle Richtungen auszubreiten. Folglich wundert es nicht, dass sich an den Blockeingängen die rot-schwarzen Schlachtenbummler stauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas und ich sind zu diesem Zeitpunkt aber schon im Block und müssen uns keine Sorgen um einen guten Platz machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Anpfiff des mehr schlecht als recht agierenden Schiedsrichters Dr. Drees teilt sich die rot-schwarze Fraktion in zwei Lager: Auf dem Rasen elf überforderte Profikicker, die 75 Minuten Spielball Augsburger Angriffsbemühungen sind. Überaus glücklich steht es eine Viertelstunde vor Schluss noch 0:0. Erste Nürnberger Chancen werden wie leider schon gewohnt kläglich vergeben und kurz vor Schluss trifft der FCA nur die Latte. Der Abpfiff ist trotz verpasstem Auswärtssieg eine Art Erlösung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-kvww4-hQPlo/TzlWw-JePYI/AAAAAAAAAa8/PggOVkjWS00/s1600/DSC04171.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-kvww4-hQPlo/TzlWw-JePYI/AAAAAAAAAa8/PggOVkjWS00/s320/DSC04171.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Laut, emotional und mit gutem Fahneneinsatz&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Ein grottenschlechter Nachmittag aus fränkischer Sicht, wäre da nicht das zweite Lager: Die rund 3.500 mitgereisten FCN-Fans wissen nahezu durchweg zu überzeugen. Guter Fahneneinsatz, aber vor allem sehr lautstarke und von großem Temparament unterlaufene Gesänge machen die Reise nach Augsburg zu einem Heimspiel für den Glubb. Auch ohne Pyro erzeugt der Gästeblock Funke um Funke, der aber leider nie auf die unterkühlten Kicker in kurzen Hosen überspringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur allzu verständlich, dass die Mannschaft mit Beschimpfungen und Pfiffen verabschiedet wird. Etwas pikiert schleichen die blutleeren Hecking-Schützlinge von dannen, hatten sie etwa einen tosenden Beifallssturm erwartet?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Augsburg-Fans? Immerhin mit einer Stehplatztribüne gut ausgerüstet für stimmgewaltige Unterstützung, bieten die Schwaben ein Trauerspiel. Schwacher Fahneneinsatz, ein kleines Häuflein nur am Singen und wenn der Gästeblock zwischendurch eine halbe Minute Pause macht, kommt aus der FCA-Fankurve kein Gesang herübergeschwappt. Definitiv kein erstligataugliches Publikum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rückfahrt nach Nürnberg ist von Frust geprägt. Dieses Spiel sitzt tief und so sind auch die Ballermann-Kracher nichtmehr zu vernehmen. Durchweg melancholische Radio-Musik wimmert aus den Boxen - genau das richtige nach diesen deprimierenden 90 Minuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne bemerkenswerte Vorfälle erreichen wir wieder Nürnberg. Auch die drei trinkfreudigen jungen&amp;nbsp; Herren sitzen mit betretenen Mienen auf ihren Plätzen und passen sich der gedämpften Stimmung nahtlos an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sportlich eine sehr ernüchternde Reise in die schwäbische Bezirkshauptstadt. Wäre nicht der gute akkustische Auftritt des FCN-Anhangs gewesen, es wäre ein Tag der Schande geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Nächsts Jahr fahr ma da am Mondouch hii, Thomas", diese düstere Prophezeihung aus meinem Munde möge die Mannschaft tunlichst verhindern. Doch wenn nicht, wir werden trotzdem immer für unseren Glubb hunderte von Kilometern auf uns nehmen, es ist schließlich wirklich "Liebe, Glaube, Leidenschaft".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-8825951026093523333?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/8825951026093523333/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=8825951026093523333' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/8825951026093523333'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/8825951026093523333'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2012/02/12022012-21-spieltag-1-bundesliga-fc.html' title='12.02.2012: 21. Spieltag (1. Bundesliga): FC Augsburg gg. Glubb 0:0: 3.500 Rot-Schwarze trotzen der Zweitklassigkeit auf allen Ebenen'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-wNeSSc4NSpc/TzlW8uMS2yI/AAAAAAAAAbE/JsM18oHuZ6Q/s72-c/DSC04145.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-6290688449958337194</id><published>2011-11-21T18:20:00.017+01:00</published><updated>2011-11-24T20:26:15.524+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fanbelange'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Linktipp'/><title type='text'>Die Presse lügt...</title><content type='html'>﻿﻿﻿&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-EhFTQhgoYoE/Ts6ZjMQcTFI/AAAAAAAAAYs/Kfg5siabHQQ/s1600/Hannover+Presse+Spruchband+Zoom.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="226" src="http://3.bp.blogspot.com/-EhFTQhgoYoE/Ts6ZjMQcTFI/AAAAAAAAAYs/Kfg5siabHQQ/s320/Hannover+Presse+Spruchband+Zoom.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Fans vs. Medien? Im Mai 2011 übte die Fankurve&lt;br /&gt;von Hannover 96 Kritik an der "vierten Gewalt"&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... oder doch nicht? Gerade in der Fanszene eine heiß diskutierte Frage. Und aus Nürnberger Sicht gibt es derzeit einen sehr tragischen Anlass:&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am letzten Samstag hat sich ein 19-jähriger Fan des 1. FC Nürnberg auf dem Rückweg vom Auswärtsspiel in Schalke schwer verletzt. Im Kölner Hauptbahnhof wurde er anscheinend vor einen Zug gestoßen und verlor dabei einen Arm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Medien brandmarkten das Opfer sofort als "polizeibekannten Hooligan". Die Staatsanwaltschaft Köln dementierte dies gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger umgehend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile hat nach Auskunft der "Rot-Schwarzen-Hilfe" (RSH) auch die Polizei in Nürnberg bestätigt, dass das Opfer nicht aus der Hooligan-Szene stammt. Die Deutsche Presseagentur (DPA), die diese Meldung verbreitet haben soll, wurde nun vom Anwalt der RSH aufgefordert einen Widerruf und eine Unterlassungserklärung abzugeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unabhängig davon bedarf es einer weiteren Aufklärung des Vorfalls ohne große Hysterie und Vorverurteilungen. Glubb-Sportdirektor Martin Bader hat dies auf der FCN-Homepage genauso auch gefordert. Bleibt abzuwarten, ob in Bälde mehr Licht in das Dunkle dieses tragischen Ereignisses kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einstweilen stehen die Medien am Pranger: Haben sie das Opfer zu früh vorverurteilt? Kam die Nachricht gerade recht in der aktuellen Gewaltdebatte vor allem bei Auswärtsspielen? Und wer spricht eigentlich über den Täter?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fakt ist, dass die Medien DER entscheidende Informationsträger in einer aufgeklärten und liberalen Gesellschaft sind. Pauschale Presseschelte ist daher fehl am Platze, genauso jeden Auswärtsfahrer in das kriminelle Millieu zu schreiben. Definitiv besteht derzeit ein beträchtliches Spannungsfeld zwischen den Medien und den leidenschaftlichen Fans, die ihren Lieblingsverein auch auswärts begleiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerne darf über die Kommentar-Funktion die eigene Meinung zur aktuellen Thematik veröffentlicht werden... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" height="200" 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style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="80" /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Medien in&lt;br /&gt;der Diskussion&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Zur Thematik passend ein Linktipp, den ich mir ausnahmsweise hier mal erlaube: Ein Projekt von Ressortjournalismus-Studenten der Hochschule Ansbach zum Thema Medien:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://medienfilter.blogspot.com/"&gt;http://medienfilter.blogspot.com/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-6290688449958337194?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/6290688449958337194/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=6290688449958337194' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/6290688449958337194'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/6290688449958337194'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2011/11/die-presse-lugt.html' title='Die Presse lügt...'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-EhFTQhgoYoE/Ts6ZjMQcTFI/AAAAAAAAAYs/Kfg5siabHQQ/s72-c/Hannover+Presse+Spruchband+Zoom.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-9196909560366239003</id><published>2011-10-31T09:03:00.012+01:00</published><updated>2011-11-10T14:27:51.716+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bengerdsraddsn'/><title type='text'>29.10.2011: 11. Spieltag (1. Bundesliga): Bayern München gg. Glubb 4:0: Breite Sangesbrust trotz Derby-Frust</title><content type='html'>"Unverhofft kommt oft", so leitet Thomas den Derbytag via Facebook ein. Kurzfristig und spontan hatte er sich entschlossen die Reise in den Süden mit den Bengerdsraddsn und mir an seiner Seite anzutreten. Genervt und höchst aggressiv ist unser FIAT-Fahrer bereits auf Nürnberger Terrain. "Kaa aanziche Ampel is da auf grün" echauffiert er sich lautstark auf dem Weg zum Abfahrtsort des Fanbusses, der U-Bahnparkplatz Langwasser-Süd. Sein Navigationsgerät (im Stadtgebiet von Nürnberg!) weist ihm den richtigen Weg. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den falschen Weg begehen wir dann aber bei der Auswahl des Busses. Bei Bus 1 werden wir zwar anhand meines Nachnamens aufgerufen, aber Thomas meint "Du stehst da mit deinem Vor- und Nachnamem drauf, der meint gar net dich". Dann kommt Heike, Mutter der Raddsn und gibt uns mit einem deutlichen Fingerzeig zu erkennen, dass Bus 2 der richtige ist. Der Mutter aller Auswärtsfahrten gehorchend und mit der trügerischen Gewissheit, jetzt endlich den richtigen Bus gefunden zu haben, steigen wir ein, in Gedanken bereits tief im Derby versunken. Die Namensliste im Bus spricht dann aber eine andere Sprache. Es ist der falsche Bus, Bus 1 ist vorher doch der richtige gewesen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim ersten Halt in Greding steigen wir um. Jetzt endlich im richtigen Bus, sogar zwei nebeneinander liegende Plätze und eine Altersstruktur, die besser fast nicht sein kann. 95% der Mitfahrer geschätzt zwischen 16-25. Schon bald wird auf der Autobahn ein Bus mit Bayern-München-Fans überholt. Gelegenheit die ersten Schimpftiraden loszuwerden und verbal die Muskeln spielen zu lassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stimmung im Bus steigt, die Gesänge werden lauter, inbrünstiger. Dennoch bleibt Zeit dem weiblichen Geschlecht Aufmerksamkeit zu widmen. Eine höchst ansehnliche Schönheit mit blondem Haar schräg hinter uns zieht die vor allem meine Blicke auf sich. Dass ihre Sitznachbarin Minuten vorher noch gemeint hat, die Liedpassage "Junge, warum hast du nichts gelernt?" träfe auf mich zu, schmälert die aufkeimende Sympathie keinesfalls. Um dem Stau auf den Zufahrtswegen zur Allianz-Arena zu umgehen, fährt unser scheinbar ortkundiger Busfahrer einige Kilometer vorher von der A9 ab, um auf umliegenden Landstraßen das Fröttmaninger Schlauchboot anzusteuern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg zum Stadion bereits der erste Zwischenfall: Der Rettungsdienst kümmert sich am Zaun zu einem der Busparkplätze der Heimfans um eine liegengebliebene Person. Eine grün-schwarze Polizeikette schirmt neugierige Blicke ab. Zu welchem Lager das Opfer zugerechnet werden kann, ist nicht auszumachen. Die Ordnungshüter leisten ganze Arbeit. Erkennen kann man, dass es offenbar eine Kopfverletzung ist, die die medizinische Behandlung nötig gemacht hat. "Wahrscheinlich ist ne Flasche geflogen", so Thomas' Mutmaßung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wartezeit vor dem Stadioneingang ist erträglich, wenn man von den anwesenden Bayern-Fans absieht. Thomas wünscht sich derweil die Nürnberger Ultras herbei: "Wenn jetzt da die Ultras da wären, dann däds jetzt knallen, horch", so seine wiederholte Gefahrenprognose. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Stadiongelände trennen sich dann aber unsere Wege. Da sich Thomas sehr kurzfristig den Derby-Trip angeschlossen hatte, muss er jetzt den Weg in einen der Sitzplatz-Blöcke antreten, während ich topmotiviert in Richtung Stehplatzbereich schreite. Auf den Treppen zum Gästeblock (der Gäste-Stehblock ist im obersten Rang) die erste Reiberei: Zwei Damen um die 50, eine davon in Bayern-Montur, die andere dem fränkischen Lager zugetan, attackieren sich verbal. Deftige Worte wechseln die Besitzerin. Dabei bleibt es nicht: Schubsereien und Tritte untermalt von weibischem Gekeife - diese Auseinandersetzung hat einen dezent komischen Unterhaltungswert. Vorbeilaufende Glubb-Fans wissen auch nicht, wie ihnen geschieht und so entschließt sich der Großteil zu einer Mischung aus Lachen und Pöbeln. Die Bayern-Anhängerin macht sich dann sehr schnell aus dem Staub. Körperliche Schäden trägt keine der beiden Kontrahentinnen davon. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die rund 7.000 mitgereisten Nürnberger erreichen sehr schnell gewohnt hohes Derby-Niveau. Die Mitmachquote geht stark an die 100%, die Lautstärke ist ohrenbetäubend, die Bayern-Fans schon vor dem Anpfiff vernichtend besiegt im fanspezifischen Wettstreit. Einzig die Choerografie der Südkurve kann mit viel gutem Willen als Highlight bezeichnet werden. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-qOqufuYfiYA/TrAobWZivbI/AAAAAAAAAWo/m5Zcj77aSes/s1600/DSC04101.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5670076381193747890" src="http://2.bp.blogspot.com/-qOqufuYfiYA/TrAobWZivbI/AAAAAAAAAWo/m5Zcj77aSes/s200/DSC04101.JPG" style="cursor: pointer; float: left; height: 150px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nach rund 90 Sekunden markiert Mario Gomez das Führungstor für die Bayern. Das Kopfschütteln und Seufzen von Chris, der im fernen Barcelona weilt, ist bis hier zu spüren, als er die Kurzmitteilung über das Bayern-Tor von mir erhält. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zur Halbzeit führt der deutsche Rekordmeister mit 3:0. Kein Grund für die rot-schwarzen Supporter Trauer zu tragen. Inbrünstig wird die gesamte Halbzeitpause durchgesungen und auch mit Beginn der 2. Spielhälfte, in der die Bayern nochmal ein Tor drauflegen, ändert sich daran nichts. Die FCN-Fans zeigen sich von ihrer besten Seite und auch das unsinnige Megaphon-Verbot stellt kein Hindernis dar. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-pJum-fxiGwQ/TrApNNGZoaI/AAAAAAAAAW0/mtmtijlt3W4/s1600/DSC04128.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5670077237690999202" src="http://4.bp.blogspot.com/-pJum-fxiGwQ/TrApNNGZoaI/AAAAAAAAAW0/mtmtijlt3W4/s200/DSC04128.JPG" style="cursor: pointer; float: right; height: 150px; margin: 0pt 0pt 10px 10px; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;90 Minuten dürfen die Bayern einen entspannten Nachmittag genießen. In der Südkurve gewohnte Ruhe, die Mannschaft dominant und Meisterschaftkonkurrent Dortmund lässt Punkte in Stuttgart liegen. Die Bajuwaren können sich zurücklehnen und genießen. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-H8dQVJopRRc/TrApkqSSxnI/AAAAAAAAAXA/azkbZKZ8MH0/s1600/DSC04117.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5670077640662500978" src="http://3.bp.blogspot.com/-H8dQVJopRRc/TrApkqSSxnI/AAAAAAAAAXA/azkbZKZ8MH0/s200/DSC04117.JPG" style="cursor: pointer; float: left; height: 150px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dass man dabei keine Glubbfans provozieren soll, hat sich scheinbar noch nicht bis zum letzten rumgesprochen: Beim Verlassen der Stadiontore fällt einem rund 50-jährigen in Lederhose und hämisch-verwöhnter Bajuwaren-Mimik nichts besseres ein, als einen vor ihm laufenen Glubbfan freudetrunken zu befummeln. Dieser reißt sich los und scheinbar mit unangenehmen Folgen für das Gesicht des Bayern-Provokateurs. Aber eine aktive Schlagbewegung des FCN-Fans ist nicht auszumachen, eher die Kategorie "Notwehr". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor dem Verlassen des Arena-Geländes zieht ein brennender Bayern-Schal unsere Aufmerksamkeit und unsere Genugtuung auf sich. Fotos werden gemacht, ein paar können sich ihr Grinsen nicht verkneifen. Wer den Schal in Brand gesteckt hat, kann nicht festgestellt werden, es ist aber wohl ein Glubbfan gewesen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-OxtpdRfr3CU/TrAp98EaewI/AAAAAAAAAXM/aE3ySapJVuo/s1600/DSC04136.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5670078074932853506" src="http://4.bp.blogspot.com/-OxtpdRfr3CU/TrAp98EaewI/AAAAAAAAAXM/aE3ySapJVuo/s200/DSC04136.JPG" style="cursor: pointer; float: right; height: 150px; margin: 0pt 0pt 10px 10px; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Pinkelpause, Pinkelpause, hey hey!" dröhnt es aus den hinteren Reihen des Busses. An der Rastanlage Köschinger Forst gibt unser Busfahrer dem Wunsch der biergetränkten Blasen grölender jungen Herren nach und hält an. Kaum in der Parkbucht angekommen wird der Bus von Polizeikräften umstellt. Hektische Funksprüche und blinkendes Blaulicht sind wahrzunehmen. "Wo ist euer Busfahrer?", hektisch sucht die Polizei nach einem Ansprechpartner. Anti-Bayern-Gesänge der umherstehenden Glubbfans scheinen die Ordnungshüter noch hektischer werden zu lassen. Grund der Aufregung: Ein paar Meter weiter vorne auf der Rastanlage tummeln sich zahlreiche Bayernfans. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem Wunsch der Polizei entsprechend geht es dann zügig zurück auf die Autobahn. Gebührend wird sich mit eindeutigen Gesten von den Bayern-Anhängern verabschiedet. Zur direkten Konfronation kommt es nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzte Stunde dieses Derby-Samstags bringt dann an- und abschließend keine nennenswerten Begebenheiten mehr. Zurück in Langwasser-Süd fährt Thomas mich zielsicher (dank seines Navis) nach Hause und dann weiter zu seinem Wohnhaus. Für den späteren Abend wird sich in der samstäglichen Stammdisko verabredet - den Derbyfrust von der Seele tanzen... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So Leute, bitte ganz genau hinschauen und hinhören: Fans, deren Mannschaft zur Halbzeit 0:3 hinten liegt, die aber nicht erfolgsverwöhnt und träge sind, sondern aus Liebe zum Verein handeln:&lt;br /&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-d8e13973443fcd8e" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v1.nonxt2.googlevideo.com/videoplayback?id%3Dd8e13973443fcd8e%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1331405968%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3DA15B8EE4E41DA2448F52CA00FD9E662136997F.7E9D1843CD403D16F45F812D7296D6B99700AB17%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Dd8e13973443fcd8e%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DnON4ZZSzoUMNAY5-a_CRLxDXQck&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v1.nonxt2.googlevideo.com/videoplayback?id%3Dd8e13973443fcd8e%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1331405968%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3DA15B8EE4E41DA2448F52CA00FD9E662136997F.7E9D1843CD403D16F45F812D7296D6B99700AB17%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Dd8e13973443fcd8e%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DnON4ZZSzoUMNAY5-a_CRLxDXQck&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-9196909560366239003?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/9196909560366239003/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=9196909560366239003' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/9196909560366239003'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/9196909560366239003'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2011/10/29102011-11-spieltag-1-bundesliga.html' title='29.10.2011: 11. Spieltag (1. Bundesliga): Bayern München gg. Glubb 4:0: Breite Sangesbrust trotz Derby-Frust'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-qOqufuYfiYA/TrAobWZivbI/AAAAAAAAAWo/m5Zcj77aSes/s72-c/DSC04101.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-4966955328661340386</id><published>2011-10-28T11:23:00.002+02:00</published><updated>2011-10-28T11:37:25.976+02:00</updated><title type='text'>Heimfahrt Aue</title><content type='html'>Unsere Ordnungshüter in den Neuen Bundesländern...&lt;br /&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-5bc77c96029df98e" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v22.nonxt6.googlevideo.com/videoplayback?id%3D5bc77c96029df98e%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1331405968%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D3E72323D194D274BD3A6190139D851568F58A3FB.764B4A1BBE23434139089B430B4C896C9496D6DF%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D5bc77c96029df98e%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3D-ENUTbsgN921FFu9VKv-YqozRVU&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v22.nonxt6.googlevideo.com/videoplayback?id%3D5bc77c96029df98e%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1331405968%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D3E72323D194D274BD3A6190139D851568F58A3FB.764B4A1BBE23434139089B430B4C896C9496D6DF%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D5bc77c96029df98e%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3D-ENUTbsgN921FFu9VKv-YqozRVU&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-4966955328661340386?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/4966955328661340386/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=4966955328661340386' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/4966955328661340386'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/4966955328661340386'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2011/10/heimfahrt-aue.html' title='Heimfahrt Aue'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-1425933026936181843</id><published>2011-10-27T11:10:00.011+02:00</published><updated>2011-11-10T14:28:34.265+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bengerdsraddsn'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pokal und Co.'/><title type='text'>26.10.2011: DFB-Pokal (2. Runde): Erzgebirge Aue gg. Glubb 1:2: Die Liebe meines Lebens und die Musik einer anderen Generation</title><content type='html'>Pokalreise in den Osten - manch Glubbfan wird dabei wohl ein mulmiges Gefühl beschlichen haben, in Anbetracht der Niederlage im Herbst 2007 beim damaligen Zweitligisten Carl-Zeiss Jena.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesmal hatte die Auslosung Aue ergeben, wieder ein Zweitligist aus den Neuen Bundesländern. Doch diesmal soll es anders kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fahrt beginnt penibelst pünktlich um 16 Uhr in Langwasser-Süd. Zwei mit Menschen und alkoholischen Getränken prall gefüllte Busse der "Bengerdsraddsn" machen sich auf, um dem Ziel "Finale in Berlin" ein kleines Stückchen näher zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An meiner Seite, von den launigen Businsassen abgesehen, ist diesmal Tschudi und sehr bald schon bietet die Fahrt ein erstes, für mich zweifelhaftes, Highlight: Beim Vorlesen der Namensliste traut sich Heike, die Mutter aller Pegnitzratten, doch tatsächlich vor versammeltem Bus mich für meine zutiefst berechtigten Musikkritiken zu rügen. Doch versöhnlich schließt sie ab, "aber a Bayern-Karddn krieggd er trotzdem". Doch gemach gemach, wie sovieles bei den Bengerdsraddsn hatte auch diese Begebenheit eher was lustiges, auflockerndes. "Ma waaß ja, wers sachd, da kann iich scho damid lebn", so in etwa mein Gedankengang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zügig geht es auf der Autobahn voran, wenig Pinkelpausen, keine Staus und die Stimmung im Bus steigert sich, auch dadurch dass das Bier heute reichlich aber nicht übertrieben fließt. Auffällig viele Fans sind in für Auswärtsfahrten doch ungewohnt edlem Stil gekleidet. Der Werktag hat manchem scheinbar einen arbeitsreichen Vormittag beschert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heike schafft es unterdessen mal wieder, die ganze Meute in Schach zu halten und das in ihrer einzigartigen, aber höchst sympathischen Art und Weise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lockere Gespräche mit Tschudi, ein paar Frotzeleien mit Heike und Musik die zwischen der lebenden Legende und rotem Gummiboot (Allianz-Arena steht an und für sich erst am Samstag auf dem Programm) schwankt begleiten die Fahrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Hey Stefan, ist das eine Brücke?" - "Ne Tschudi, das ist Bayreuth", die erste witzige Verbal-Anekdote geht auf Kosten Oberfrankens.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-vyFZqzQ2FBo/TqkxtkfHp0I/AAAAAAAAAVU/LTdHnmMCRkA/s1600/DSC03973.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5668116264980555586" src="http://1.bp.blogspot.com/-vyFZqzQ2FBo/TqkxtkfHp0I/AAAAAAAAAVU/LTdHnmMCRkA/s200/DSC03973.JPG" style="cursor: pointer; float: left; height: 150px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor Aue ergreift ein etwas hagerer, aber dennoch vor verbaler Kraft strotzender Sportfreund das Wort. Auf den Armlehnen der Sitze stehend peitscht er die Menge lautstark ein mit einer kleinen Auswahl legendärer Nordkurven-Gesänge. Die Betriebstemperatur steigt stetig, während die kleine Stadt im Erzgebirge immer näher kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auswärts und dann auch noch in kleineren Städten die nicht jedes Wochenende einen derartigen Ansturm an Gästefans bewältigen müssen - das erfordert Geduld. Auf den letzten Metern vorm Stadion staut sich der Verkehr. Außen ziehen zahlreiche Aue-Fans gespannt aber äußerlich nicht sehr siegesgewiss in Richtung Stadion. Provokationen bleiben sowohl aus den Nürnberger Fanbussen als auch von den lila-weißen Fußgängern aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Stadioneingang passiert überraschendes: Ohne Stau, ohne Gedränge kann man die Stadiontore passieren. Kurzes Abtasten, nicht weiter übertrieben und schon umweht er einen - der Charme der alten Stadien.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-LpjEHfeDDqs/TqkyI2LCigI/AAAAAAAAAVg/__lTt4tYFMw/s1600/DSC03991.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5668116733584640514" src="http://1.bp.blogspot.com/-LpjEHfeDDqs/TqkyI2LCigI/AAAAAAAAAVg/__lTt4tYFMw/s200/DSC03991.JPG" style="cursor: pointer; float: right; height: 150px; margin: 0pt 0pt 10px 10px; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;45 Minuten vor dem Anpfiff erreichen wir unseren Stehblock, Tschudi erkennt sofort ein paar Bekannte aus der GfK und somit ist unser Standort im Block schnell gefunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Anpfiff naht, rund 3.000 Nürnberger stehen eng aneindergereiht im Gästeblock. Etwas Rauch, ein paar blinkende Lichtkugeln, in der Kategorie "Pyroshow" erreicht der heutige Tag um Welten kein Jena-Niveau.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-hwZEfOtYygI/Tqkygt76r2I/AAAAAAAAAVs/fr4E0DGG2pQ/s1600/DSC04015.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5668117143690588002" src="http://4.bp.blogspot.com/-hwZEfOtYygI/Tqkygt76r2I/AAAAAAAAAVs/fr4E0DGG2pQ/s200/DSC04015.JPG" style="cursor: pointer; float: left; height: 150px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dagegen weiß die Anfangsphase in Sachen Support zu gefallen: Eine Hüpfeinlage, bei der gefühlt alle Glubbfans leidenschaftlich mitmachten, bringt den Gästebereich in Fahrt. Ungefähr eine halbe Stunde wird das hohe Niveau gehalten: Laute Gesänge, gute Klatscheinlagen und ein topmotivierter Basti G. am Megaphon sollen der Mannschaft Schwung verleihen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zäh verläuft die Partie auf dem Rasen. Heckings Mannen im ungwohnt greller orangener Spielkleidung werden von Minute zu Minute fahriger und nervöser und Aue kommt einer Pausenführung immer näher. Doch mit 0:0 geht es in die Halbzeit. Tschudi begibt sich in eine kleine Glühweinrunde, andere tippen SMS und das eine oder andere Kopfschütteln ist im rot-schwarzen Lager auch zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die 2. Halbzeit bringt keine Besserung auf dem Rasen. Auch auf den Rängen spürt man eine gewisse Lethargie. Die Aue-Fans wissen den ganzen Abend nicht zu gefallen. Zwei Fahnen, wenig vernehmbare Gesänge und nur ein kleines Häuflein mitklatschender Veilchen-Supporter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gästeblock knabberte derweilen an der Erkenntnis, dass heute alles andere als ein Mittwochabendspaziergang beim Zweitligisten auf dem Programm steht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Doppelschlag von Esswein und Wießmeier bringt den Glubb mit 2:0 in Führung. Die Nürnberger Gesänge werden wieder lauter. Zehn Minuten vor Spielende sorgt Ronny Königs Anschlusstor nochmal für Spannung. Aber zu drucklos die Schlussphase der Veilchen, der Glubb gewinnt das Spiel, nicht schön, aber hauptsache weiter. In der Pokalsiegersaison hatte man auch in Runde 1 nur mit 1:0 in Cloppenburg und in Runde 2 mit 2:1 nach Verlängerung in Paderborn gewonnen. "Hey Leute, im Pokal, da is alles möglich verdammte Scheiße", ja, damit kann Basti G. womöglich recht behalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach getaner Arbeit sucht die Mannschaft die Nähe der Fans: Bis an den Zaun kommen die Akteure in Orange und klatschen den mitgereisten Anhang ab. Die Zäune sind überflutet von Fans.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch das Nadelöhr des einzigen schmalen Blockausgangs gelangen wir in Richtung Ausgang. Ein paar Kanonenschläge und weiteres Feuerwerk sind auf dem Busparkplatz zu hören. Reibereien mit Aue-Fans oder der zahlreich anwesenden Polizei sind nicht zu erkennen. Allgemein sind die Fangruppen gut voneinander getrennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Raddsn-Bus greift die von Heike diagnostizierte "Sieges-Depression" um sich: gesetzte Ruhe, ein paar leise klirrende Bierflaschen und vereinzelte Gespräche prägen die Szenerie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der Stadtgrenze von Aue bis zur Autobahn fährt ein VW-Bus der sächsischen Polizei vorraus, grell greift das Blaulicht, aus der Dunkelheit der Landstraße, die müden Augen der Businsassen an. Auch auf diesem Weg alles friedlich, keine Zwischenfälle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Vogtland kommt dann doch noch etwas Siegesstimmung auf. Am dortigen Rastplatz wird spontan eine Humba angestimmt, etwas riskant zwar auf der Ausfahrt des Parkplatzes, aber zwei vorbeikommende polnische PKW-Fahrer reagieren mit Schrittgeschwindigkeit auf die feiernden Glubbfans. Die ebenfalls zahlreich anwesenden LKWs, oder besser ihre Fahrer werden auch ihr Klagelied angestimmt haben. "Die hamma jetzt alle schön geweckt", merkt Tschudi an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück auf fränkischem Territorium wird ab Hof nochmal dem Schlaf gefrönt. Etwas zerknittert, übermüdet und angewiedert von den bitterkalten Außentemperaturen wirft uns der Bus am Nürnberger Hauptbahnhof aus. Eine anwesende Polizeistreife ist dort scheinbar verwundert, wo denn jetzt auf einmal ein Fanbus herkomme und bleibt in sicherer Distanz beobachtend stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Taxi, dass Tschudi nach Hause bringt, nimmt mich das kurze Stück bis zum Rathenauplatz mit und dann ist sie vorbei, die Auswärtsfahrt die in allen Kategorien mit einem zufriedenstellenden Fazit endet und Lust auf mehr macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich steht bereits wenige Tage später das Derby in München auf dem Programm. Und nach allem "Hossa hossa" und "ich sah sie irgendwo, allein in Mexiko" darf zum Abschluss der neueste Ohrwurm der Nordkurve Nürnberg nicht fehlen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"DIE LIEBE MEINES LEBENS, FCN&lt;br /&gt;DIR IMMER TREU ERGEBEN, MEIN VEREIN&lt;br /&gt;EGAL IN WELCHER LIGA DU AUCH SPIELST&lt;br /&gt;WIR WERDEN IMMER BEI DIR SEIN"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn nicht nur Heike weiß, die Glubbfans lassen sich das Singen nicht verbieten...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-1425933026936181843?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/1425933026936181843/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=1425933026936181843' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/1425933026936181843'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/1425933026936181843'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2011/10/26102011-dfb-pokal-2-runde-erzgebirge.html' title='26.10.2011: DFB-Pokal (2. Runde): Erzgebirge Aue gg. Glubb 1:2: Die Liebe meines Lebens und die Musik einer anderen Generation'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-vyFZqzQ2FBo/TqkxtkfHp0I/AAAAAAAAAVU/LTdHnmMCRkA/s72-c/DSC03973.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-5475479777308625379</id><published>2011-05-17T19:30:00.011+02:00</published><updated>2011-11-10T14:29:39.801+01:00</updated><title type='text'>14.05.2011: 34. Spieltag (1. Bundesliga): Hannover 96 gg. Glubb 3:1: Das Glas war dreiviertel voll...</title><content type='html'>Hannover und eine erfolgreiche Saison - wie schon 2006/07 so wurde auch in dieser Spielzeit diese höchst fruchtbare Symbiose neu belebt: Zum Saisonausklang gastierte unser Glubb bei Hannover 96.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu viert machten wir uns Samstag Früh mit dem ICE gen niedersächsische Landeshauptstadt. Neben den altbekannten Thomas, Christian und mir selbst, war diesmal auch Markus Schröder an Bord, der bereits zu grauen kalten Zweitligatagen in Augsburg dabei war und wie schon damals einen höchst freundlichen und positiven Eindruck gemacht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hinfahrt war geprägt von launigen Unterhaltungen und Späßen mit Thomas, während Markus und Christian eher den ruhigeren Part für sich entdeckten. In unserer Gegend war die "Mädels-Dichte" erfreulich hoch und gerade zwei Exemplare in meinem Sichtfeld waren über die komplette dreistündige Fahrt ein echter Hingucker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Hannover angekommen suchten wir eine gefühlte Ewigkeit nach etwas gutem zu essen, woraufhin es uns aus Mangel an Alternativen zu einem "Nordsee-Restaurant" verschlug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend bestiegen wir eine etwas in die Jahre gekommene Straßenbahn und fuhren zum Stadion. Christian klemmte sich kurz vor dem Aussteigen den Fuß in der sich öffnenden Türe ein ohne bleibende Schäden davonzutragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stimmung unter den 4.500 Gästeanhängern war während des Spiels überdurchschnittlich gut. Sogar die Sitzblöcke im Unterrang standen während der gesamten Spielzeit und demzufolge ist das hirnlose Gemaule einiger Weniger nicht weiter erwähnenswert.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-exn8z_lpSg0/TdLDoGYpjMI/AAAAAAAAAUw/3TQTPv4dPgo/s1600/DSC03739.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607759579705871554" src="http://2.bp.blogspot.com/-exn8z_lpSg0/TdLDoGYpjMI/AAAAAAAAAUw/3TQTPv4dPgo/s200/DSC03739.JPG" style="cursor: pointer; float: left; height: 150px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Erwähnenswert bleibt der gute Materialeinsatz im Oberrang-Stehblock und die Choreografie zu Ehren von Marek Mintal. Dass mit zwei Spruchbändern pro Andi Wolf die Tatsachen etwas verdreht werden, das hat sich bei den Ultras und den Böhsen Clubfanz wohl noch nicht herumgesprochen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-UNLGNR9FLLQ/TdLD5H84YlI/AAAAAAAAAU4/iwGr-fwJOrY/s1600/DSC03745.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607759872184050258" src="http://1.bp.blogspot.com/-UNLGNR9FLLQ/TdLD5H84YlI/AAAAAAAAAU4/iwGr-fwJOrY/s200/DSC03745.JPG" style="cursor: pointer; float: right; height: 150px; margin: 0pt 0pt 10px 10px; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Leider waren im Sitzblock Unterrang ein paar Gestalten mit Hannover-Kleidung und Dortmund-Utensilien zu sehen, was im Grunde eine Perversität der Fantrennung darstellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Spiel hatte im Grunde nur einen Nürnberger Höhepunkt: Das 18-jährige Eigengewächs und gleichzeitiger Bundesliga-Debütant Julian Wießmeier brachte den Glubb mit einem sehenswerten Heber in Führung. Danach gab die Gastmannschaft das Spiel relativ pomadig und leidenschaftslos aus der Hand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Interesse lag sowieso eher auf den Ereignissen in den anderen Stadien, wo es noch richtig brisant wurde, gerade im Abstiegskampf. Daher klebte ich die komplette zweite Spielhälfte am Radio. Dass dadurch der Support zu kurz kam dürfte sich jeder vorstellen können. Mit Fug und Recht lässt sich sagen, dass einer meiner schlechteren Auswärtsauftritte hinter mir liegt, wenn man das Gesangspensum als einziges Kriterium anlegt.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Ds2gimmhysg/TdLEPUy57JI/AAAAAAAAAVA/qf6zX1fzTqk/s1600/DSC03780.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607760253588991122" src="http://3.bp.blogspot.com/-Ds2gimmhysg/TdLEPUy57JI/AAAAAAAAAVA/qf6zX1fzTqk/s200/DSC03780.JPG" style="cursor: pointer; float: left; height: 150px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nach Spielschluss feierten die Gastgeber ihre Mannschaft für das Erreichen der Europa League. Dabei kam ein sehenswertes "DANKE"-Transparent zum Einsatz und auch etwas bengalisches Feuer, was zweifelsfrei die größte Leistung der Hannoveraner Kurve war, die in den ersten 45 Minuten wegen Streiterein um Stadionverbote schwieg. Nervende Klatschpappen im weiten Rund waren ein sehr schaler Ersatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessante Hingucker waren auch die zahlreichen Spruchbänder der 96-Ultras, die man inhaltlich teilen oder nicht teilen kann, aber zeigen, dass kritische Fans unverzichtbar sind. Nachdenken hat noch nie geschadet, auf beiden Seiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor der ICE uns dann wieder gen Süden brachte, besuchten wir noch einen Burger-King in der Hannoveraner Fußgängerzone, wo die bildhübsche Alissa hinter der Theke mir mit überdurchschnittlicher Kundenfreundlichkeit entgegentrat und somit ein Platz in meinem Burger-Herzen erobert hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg vom Abendessen trafen wir noch eine Gruppe Hannover-Fans, mit denen man sich in lockerer und entspannter Atmosphäre unterhalten konnte, nicht zuletzt, da das einzige Mädel unter ihnen lange Zeit in Hof lebte und seitdem den fränkischen Dialekt schätzen gelernt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Jetzt holt sich jeder noch ein Eis und dann reiten wir weiter". In Anlehnung an Sky DuMont im "Schuh des Manitu" genossen Christian und ich unser erstes Eis des Sommers und begaben uns in Richtung Bahnsteig. Dort lieferten sich die Glubbfans einen internen Sangeswettstreit von Bahnsteig zu Bahnsteig (einige wollten anscheinend noch nach Hamburg weiter). Dass die Polizei dabei eine übertrieben martialische Präsenz zeigte gehört zu den negativeren Randnotizen dieser Begebenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der aus Hamburg kommende ICE war alsbald bis auf den letzten Platz gefüllt und so mussten wir bis Göttingen im Eingangsbereich auf dem Boden sitzen. Das Premiumprodukt der Deutschen Bahn - eine Farce auf Schienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber in Göttingen wurden dann glücklicherweise doch vier Sitzplätze für uns frei und somit gestaltete sich die Fahrt bis Nürnberg noch relativ komfortabel. Auf hessischem Terrain hatte ich immer ein Auge, ob nicht Fans der am gleichen Tage abgestiegen SGE am Bahnsteig standen und gefundenes Fressen für meinen Hunger der Häme werden könnten. Leider war dem nicht so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Markus und Christian unterhielten sich sporadisch über organisatorische Dinge des Studiums und in der restlichen Zeit schlief Christian. Markus konnte währenddessen etwas Tuchfühlung zu Thomas und mir aufnehmen. Zum Glück war Thomas an diesem Tag ein munteres und waches Kerlchen und bestach mit unschlagbarem Humor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem absoluten Highlight zwei Wochen vorher in Dortmund war diesmal leider etwas unterdurchschnittliche Auswärtskost geboten, wenn man die Vierergruppe in der Gesamtheit betrachtet. Allenfalls die ICE-Fahrt mit Thomas erreichte gewohnte Höhen (um jetzt ausdrücklich wieder in der "Duo-Kategorie" zu denken).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man möge mir die negativen Worte verzeihen, aber wer die Latte in Köln (Lena und eine Dreiergruppe mit einem wahnsinnigen Spaß), Kaiserslautern (Pitstop in Sinsheim, lecker WodkaBull auf der Rückbank mit Mixer-Gott Dani, endlich wieder der Friedrisch an Bord) und Dortmund (braucht man keine Worte finden, von A bis Z der Abschuss im positivsten Sinne) so hochgelegt hat, der hat auf der Hannover-Fahrt leider etwas Bodennähe gespürt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf ein Neues in 2011/12, dann hoffentlich das eine oder andere Mal wieder mit Markus!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Spielzeit hatte gerade mit Köln, Kaiserslautern und Dortmund ihre Höhepunkte, während Pauli und Hannover deutlich abfielen. Das Auswärtsderby bei den Münchner Bayern war stimmungsmäßig wohl unschlagbar für die Ewigkeit.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-_n0WNzcjKUQ/TdLEmkPDeVI/AAAAAAAAAVI/ERk3bxr-HyQ/s1600/DSC03797.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607760652870580562" src="http://2.bp.blogspot.com/-_n0WNzcjKUQ/TdLEmkPDeVI/AAAAAAAAAVI/ERk3bxr-HyQ/s200/DSC03797.JPG" style="cursor: pointer; float: right; height: 150px; margin: 0pt 0pt 10px 10px; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Darüberhinaus denke ich, dass gerade jede Auswärtsfahrt (egal ob mal mit mehr Höhepunkten oder mal etwas unspektakulärer) zu den kostbareren Stunden unseres Lebens zählt. So eine Chance, dies immerwieder aufs Neue zu zelebrieren sollte man keinesfalls verschlafen!!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-5475479777308625379?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/5475479777308625379/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=5475479777308625379' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/5475479777308625379'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/5475479777308625379'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2011/05/14052011-34-spieltag-1-bundesliga.html' title='14.05.2011: 34. Spieltag (1. Bundesliga): Hannover 96 gg. Glubb 3:1: Das Glas war dreiviertel voll...'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-exn8z_lpSg0/TdLDoGYpjMI/AAAAAAAAAUw/3TQTPv4dPgo/s72-c/DSC03739.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-5900848169234253759</id><published>2011-05-02T12:10:00.031+02:00</published><updated>2011-11-10T14:30:06.515+01:00</updated><title type='text'>29.04.2011 - 01.05.2011: 32. Spieltag (1. Bundesliga): Borussia Dortmund gg. Glubb 2:0: Die besten BVB-Fans der Welt im Meisterrausch</title><content type='html'>Partywochenende - das ist in unserem jugendlichen Leichtsinn ja schon leicht so dahingesagt, weil Disko und Party bei den meisten zum Standard-Repertoire zählt. Aber an diesem Wochenende Ende April / Anfang Mai gab es wirklich Grund zu feiern: Borussia Dortmund ist Deutscher Fußballmeister 2011!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Häh, was na etz looos, horch amol, ich hab mir den dreggerdn Bildschirm doch erschd voriche Wochn beim Saddurn kaffd und etz zeichd der mir dou a roude Farb oou, anstadd Gelb, a suu a Dregg, morng gleich widda umdauschn!". Halt, bevor jetzt jeder verstört an seinem Bildschirm rüttelt, sei gesagt, dieser Blog ist rot-schwarz und wird es immer bleiben, aber ein bisschen mitempfunende Freunde darf erlaubt sein. Warum? - Richtig, weil von den Teilnehmern der Auswärtsfahrt 6 von 8 BVB-Fans waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitagnachmittag ging es in Fünfmannstärke los in Richtung Pott. Da Thomas N wieder mit am Start war, konnte man wieder auf die günstigen DB-Spartarife zurückgreifen und somit war der ICE für diese Fahrt das geeigneteste Verkehrsmittel. Mit an Bord waren neben Thomas N und mir (damit ist auch die Glubberer-Fraktion schon namentlich erwähnt) auch noch die in Franken lebenden Dortmund-Anhänger Marian, Steffen und Tom.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-7XWL0LPoB48/Tb8oYNPot3I/AAAAAAAAATg/GHJCZEXztI0/s1600/DSC03452.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5602240857809401714" src="http://2.bp.blogspot.com/-7XWL0LPoB48/Tb8oYNPot3I/AAAAAAAAATg/GHJCZEXztI0/s200/DSC03452.JPG" style="cursor: pointer; float: left; height: 150px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Bahnsteig in Nürnberg wehte bereits in zarter Hauch von Promi-Faktor, denn FIFA-Schiedsrichter Deniz Aytekin aus Oberasbach spazierte an uns vorbei, um den gleichen ICE zu besteigen, für ihn mit dem Ziel "Köln-Deutz". Aytekin war am darauffolgenden Samstag für das Derby 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen eingeteilt. Tom, der eine gepflegte Abneigung gegen Aytekin hegt, war aber noch nicht genug in Pöbel-Laune um ein paar markige Worte an den Referee in Anzug und Krawatte zu richten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dagegen war meine Wenigkeit schon gut auf Betriebstemperatur. Als fünf Condor-Stewardessen uns vorbeiliefen, ließ ich es mir nicht nehmen mal ein paar klärende Worte zu rufen: "Ey, der ICE fliechd fei ned davo, da seida falsch dou" und "Endschuldiggns bidde, aber kummd etz dou der ICE oder der neue Äirbus oogflong?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Zug machten wir uns alsbald an das Anstechen des Fünf-Liter-Fasses, wobei sich Tom ordentlich die Markenjeans verkleckerte. Nachdem aber dieser Fauxpas auch bereinigt war, konnte eine süffige Fahrt beginnen. Wider meinen Erwartungen reagierte keiner der anderen (zivilisierten) Zuginsassen allergisch auf unser freudige Männer-Quintett. Im Gegenteil: Eine Frau, Ende 40 reihte sich sogar in die ab Aschaffenburg beginnende Kartenspielrunde ein und war auch sonst angenehm belustigt von unseren hochgeistigen Verbalemissionen. "Naja Jungs, Spiel ist ja erst morgen, habt ihr ja noch genug Zeit, um bis dahin wieder fit zu sein". Wo sie Recht hatte, da hatte sich nunmal Recht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischen Köln und Dortmund begaben sich dann Tom und ich in das Bordbistro, um dort noch 1-2 kühle Biere zu uns zu nehmen. Das Fass war bereits vor Frankfurt von uns geleert worden, sodass Nachschub bitter nötig war. Der Alkoholpegel trieb uns dann in eine hitzige Diskussion über Emotionen im Fußball - über Pinola, Klopp, Wollitz und Weidenfeller. Der indische Barkeeper im Bistro stand zum Glück auf meiner Seite und kurz nach Duisburg kamen Tom und ich dann auf das sensationelle Fazit: "Zum Fußball gehören hald Emotionen, das ist doch der Reiz".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Dortmund angekommen, gefährdeten gerade Thomas und ich unsere Unterkiefer und Nasenbeine erheblich. Lautstarke Anti-Dortmund-Rufe, die aber eher spaßig auf unsere drei gelb-schwarzen Mitfahrer gemünzt waren, erschallten durch die Dortmunder Bahnhofshalle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber vielleicht nicht laut genug. Als wir dann ein geeignetes Taxi gefunden hatten meinte der Taxifahrer nur: "Dortmund und Nürnberg - naja, die verstehen sich ja gut". Okay, für unsere Clique traf das trotz einiger nie böse gemeinten Provokationen schon zu, aber generell sollte man das nicht unbedingt unterschreiben.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-JTu-SOzr3fA/Tb8pRxz8_2I/AAAAAAAAATo/Gxn9f9r67oU/s1600/DSC03480.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5602241846877945698" src="http://1.bp.blogspot.com/-JTu-SOzr3fA/Tb8pRxz8_2I/AAAAAAAAATo/Gxn9f9r67oU/s200/DSC03480.JPG" style="cursor: pointer; float: right; height: 150px; margin: 0pt 0pt 10px 10px; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Im Hotel angekommen war kurz frischmachen und duschen angesagt und danach stürzten wir uns gleich in das Dortmunder Nachtleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Burger-King trafen wir dann auf die anderen drei Akteure des Wochenendes. Jens mitsamt Vater und einem Arbeitskollegen waren mit dem PKW angereist und planten Freitag einen süffigen Kneipenabend. Überraschenderweise schlossen sich Marian und Steffen diesen Dreien an, sodass Tom schlagartig in Unterzahl war als Dortmund-Fan, mit Thomas und mir an seiner Seite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir Drei steuerten wie geplant die Diskothek "Village" an. In der Schlange vor uns wurden einige junge Männer vom Sicherheitsdienst abgewiesen, was bei uns erste leise Gedankenspiele nach Alternativplänen reifen ließ. Doch weit gefehlt: "'n Abend Jungs, kommt rein", so die freundliche Begrüßung des kahlköpfigen Türstehers. Tom erzählte ihm dann, dass wir extra aus Nürnberg angereist seien, worauf der Türsteher nur meinte, "naja, da kriegt ihr morgen wat aufs Auge, aber Jungs, in der Disko bitte anständig aufführen". Bemerkenswert dabei, dass Tom immer erst erklären musste, dass er BVB-Fan ist, sein Nürnberger Akzent ist doch gut heraushörbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Partynacht im "Village" hatte es in sich. Man zahlte 22 Euro Eintritt, bekam aber dafür gratis Gardaroben-Service und, noch viel wichtiger, 40 Euro Freiverzehr. Gut nachvollziehbar, dass der Wodka-Bull, der Tequilla, das Salitos und der Jägermeister gut hinunterlief. Musikalisch war gute House- und Partymusik geboten. Das Publikum war round-about um die 20, wobei mir persönlich die anwesenden Mädels nicht wirklich gut gefielen. Natürlich gab es auch ganz ansehnliche weibliche Geschöpfe, aber es gab schon Disko-Abende, wo die Anzahl hübscher Frauen höher war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tom hatte dagegen alsbald nur Augen für die schönen "Haare" der Barkeeperin (die nicht-jugendfreie Ausführung kann gerne nachgeliefert werden). Auch die Kollegin hatte es Tom angetan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Thomas war hingegen ganz begeistert von Cola, Apfelschorle und perligem Mineralsprudel. Ein flauer Magen ließ ihn nach einem Wodka-Bull vom Alkohol entsagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hieß es im Voraus noch "wir gehn um 3 Uhr spätestens zurück zum Hotel, weil wir Samstag ja einiges vor haben", so wurde es dann tatsächlich 5 Uhr, bis wir aus dem "Village" hinausgingen. Auf dem Heimweg stärkten wir uns noch mit einem Döner und daraufhin wollte ein gewisser Herr W aus N ein Großraumtaxi ordern, was ja für drei Leute schier alternativlos ist. Die wohl berechtigte Würdigung von Onkel Tom in Form eines lautstarken und langanhaltenden Lachanfalls quittierte ich mit einer Handvoll "Wurfdöner", die zwischen Toms Beinen landete. "Wie die glaana Kinda" würden jetzt reifere und ältere Mitbürger anmerken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Nacht im Hotel war kurz, denn gegen halb zehn klingelte der Wecker zum Frühstück. Zwar leicht lädiert, aber mit Sicherheit nicht total zerlegt traten wir den Weg in den Frühstücksraum an. Jens bestätigte alsbald vorherige Erkenntnis, mit "Jungs, also so fertig schaut ihr gar nicht aus, halbtot, aber nicht komplett im Arsch".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht ganz nüchtern aber standhaft (Ähnlichkeiten zu einem Fangesang aus der Nürnberger Nordkurve sind ausdrücklich erwünscht) ging es dann in die Dortmunder Innenstadt mit einem Zwischenhalt im REWE, um dort ein Wegbier oder besser Weg-Radler einzukaufen. Neben den fünf Zugfahrern war jetzt auch Jens an unserer Seite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser anfänglicher Plan mit der Straßenbahn zu fahren wurde nach einer Haltestelle jäh beendet, da Fahrkartenkontrolleure zustiegen, aber Marian kein Ticket hatte. Den 40 Euro entkamen wir aber in letzter Sekunde, indem wir an der nächsten Haltestelle die Bahn verließen, noch bevor die Kontrolle zu uns vorstoßen konnte.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-7ZjhbB7T2fM/Tb8qPKXNFWI/AAAAAAAAATw/lq_7PynFu7o/s1600/DSC03497.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5602242901440271714" src="http://3.bp.blogspot.com/-7ZjhbB7T2fM/Tb8qPKXNFWI/AAAAAAAAATw/lq_7PynFu7o/s200/DSC03497.JPG" style="cursor: pointer; float: left; height: 150px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Alten Markt in Dortmund steuerten die vier Borussen-Fans in den Fanshop ihres Vereins. Thomas und ich warteten davor, gefasst darauf unserer deutlich weinrot leuchtenden Glubb-Montur bissige Kommentare der zahlreich anwesenden BVB-Fans zu erhalten. Aber weit gefehlt, ein paar nette Begrüßungen, kurzer Small-Talk, aber rein gar nichts böswilliges oder provokantes. Ein Kellner einer angrenzenden Gaststätte raunte uns sogar noch im tiefen Ruhrpottslang zu: "Jungs, gewinnt dat Ding heut, ich mag die Borussen überhaupt nich'". Hatte dieser Kellner womöglich den Schalk(e) im Nacken, man weiß es nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über eine halbe Stunde ergötzten sich die Jungs im Fanshop und als sie wieder herauskamen verabschiedete sich Marian auch gleich nach Wuppertal, wo er bei Freundinnen das Spiel anschaute. Es hatte bei der Besorgung der Karten wohl einen Abstimmungsfehler gegeben, sodass Marian kein Ticket mehr bekam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jens, Steffen, Tom, Thomas und ich nahmen nun erstmal gemütlich Platz auf einem der zahlreichen Tische im Außenbereich der Lokale am Alten Markt. Jens bestellte einen großen, lecker aufgeschäumten Cappuccino und Thomas eine Apfelschorle. Der Rest trank ein kühles "Brinkhoffs-Pils" vom Fass.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apropos kalt: "Ey, die Apfelschorle krieg ich fei nimmer runter, die is mir viel zu kalt", so wandte Freund Neuhof alsbald ein, unter leichter Verwunderung der umhersitzenden Mannschaft an unserem Tisch. Als Nachspülung zum wohltuend kalten Bier, halfen wir aber unserem Freund aus der Klemme und so waren auch die 400 Milliliter Fruchtgetränk glorreich besiegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nicht ohne Folgen: "Hey, du bist auf einmal so still", merkte Steffen in meine Richtung an. Ich hatte aber eine plausible Erklärung: "Naja, hör mal, die Apfelschorle ist mir dann doch wohl mehr zu Kopf gestiegen als gedacht". Tom gab natürlich auch wieder seinen dringend notwendigen Kommentare ab, indem er mich anblaffte "hey Stevie, kommt davon, wenn man so'n alkoholfreien Mist trinkt und nicht beim Bier bleibt". Jens fand dies alles äußerst lustig und quittierte unser heiteres Gespräch mit seiner sehr markanten Art zu lachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Weg zum Stadion verlief dann ohne größere Vorkommnisse. Wir trafen auf Jens Vater und dessen Kollegen, die den Samstag auch gemütlich im Stadtzentrum Dortmunds anfingen. Der Fußweg von der U-Bahn zur Arena führte uns auch der Westfalenhalle vorbei, wo am Abend ein Festival der elektronischen Musik namens "Mayday" auf dem Programm stand. Ein paar schräge und skurrile Techno-Frisuren waren den ganzen Tag schon zu bestaunen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor den Eingangstoren trennten sich die Wege zwischen der gelb-schwarzen und der rot-schwarzen Fraktion. Die Dortmunder gingen ins "Strobels" (nein, da gab es keinen Wodka-Bull aus Wasserflaschen, was man anhand des Namens hätte annehmen können), die Fankneipe der Heimanhänger am Stadion. Da diese Kneipe wohl doch etwas zu heikel sei, für Menschen im Gewande der gegnerischen Mannschaft, entschlossen sich Thomas und ich den Weg zum Gästebereich anzugehen. Im Stadioninneren wurde dann entspannt ein Schnitzelbrötchen vertilgt und eine kalte Cola zur Erfrischung den Gaumen hinabgeschluckt. War hier für Thomas das Getränk scheinbar wohl temperiert, so waren die örtlichen Nasszellen für ein ein Graus: "Die Toiletten - voll assig, da gehört amal was gmachd", so seine deutlichen Worte nach dem Besuch der Waschräume.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg in den Block trafen wir mit Sandro aus Block 12 ein bekanntes Gesicht, mit dem wir einen kurzen Plausch hielten. Circa eine Stunde vor Spielbeginn trafen wir dann im Auswärtssektor ein, wo wir einen guten Platz fanden. Die Anspannung im weiten Rund war bereits jetzt schon greifbar, es lag historisches in der Luft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Minute zu Minute füllten sich die steilen Ränge des Westfalenstadions und die Lautstärke, sowohl aus den Boxen, aber auch von den Dortmunder Anhängern nahm zu. Zum Aufwärmen der eigenen Mannschaft erlebte man die imposante Südtribüne zum ersten Mal in Aktion. Ein gelb-schwarzes Fahnenmeer und lautstarke Gesänge prägten die Szenerie.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-V8ELHMwbH6s/Tb8q3mvFb1I/AAAAAAAAAT4/YSQLxVIVLno/s1600/DSC03531.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5602243596251393874" src="http://1.bp.blogspot.com/-V8ELHMwbH6s/Tb8q3mvFb1I/AAAAAAAAAT4/YSQLxVIVLno/s200/DSC03531.JPG" style="cursor: pointer; float: right; height: 150px; margin: 0pt 0pt 10px 10px; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Spielgeschehen ist schnell erzählt. Unser Glubb war ein ebenbürtiger Gegner, machte allerdings zwei gravierende Fehler im Defensivverbund, die Dortmund kaltschnäuzig nutzte, sodass am Ende ein leistungsgerechtes 2:0 für die Westfalen heraussprang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit diesem Sieg hatte Dortmund die Vorlage geleistet. Jetzt musste nur noch Köln den Titelkonkurrenten Leverkusen besiegen. Und so kam es. Als Kultstadionsprecher Norbert Dickel das 1:0 für Köln verkündete, brach ein emotionaler Orkan los. Alle 72.000 BVB-Fans standen jetzt, jubelten in brachialer Lautstärke und auf der Südtribüne entbrannten die ersten bengalischen Freudenfeuer. Einige Fans kletterten bereits auf den Zaun, der bevorstehende Triumph entfaltete einen Bewegungsdrang, doch die hilfesuchenden Durchsagen von Dickel &lt;b&gt;"liebe Borussen-Fans, ich weiß, wir stehen vor einem riesigen Triumph, aber gefährdet das Spiel um Gottes Willen nicht. Geht bitte bitte von den Zäunen runter. Und ihr wisst, Feuerwerkskörper beim Fußball sind gefährlich. Also bitte bleibt vernünftig. Die Mannschaft kommt nach Spielschluss sofort zu euch, aber behaltet noch die notwendige Geduld!"&lt;/b&gt; schaffte die notwendige Beruhigung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ruhig blieb es selbstredend nicht, denn die Stimmung war jetzt konstant im maximalen Bereich. Als Leverkusen sich dann das 2:0 einfing, war der letzte Restzweifel beseitigt und jedem wurde bewusst "Deutscher Meister wird nur der BVB, nur der BVB, nur der BVB".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muss es so ehrlich sagen, aber auf dem Platz und auf den Rängen war Rot-Schwarz nur der Statisten-Part vergönnt. Der Support der Gästefans war von unserem Platz aus als durchgehend schwach zu beurteilen. Der harte Kern um die Vorsänger der Ultras war in Block 61, während wir in Stehblock 60 waren. Auf jedenfall schwappte der Support von 61 auf 60 nur in Bruchstücken hinüber, was definitiv auch der schlechten Akkustik im Gästebereich anzulasten ist und nicht nur den Fans. Diese Erfahrung machten wir bereits 2007 bei unserer Auswärtsfahrt nach Dortmund.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-__eYSZkIa0A/Tb8rgcfQ-II/AAAAAAAAAUA/uJDXJlZFszU/s1600/DSC03562.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5602244297875323010" src="http://3.bp.blogspot.com/-__eYSZkIa0A/Tb8rgcfQ-II/AAAAAAAAAUA/uJDXJlZFszU/s200/DSC03562.JPG" style="cursor: pointer; float: left; height: 150px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Abpfiff von Schiedsrichter Markus Schmidt war gleichzeitig der Startschuss für die hemmungslose Titelfeier im Stadion. Die Dortmunder Spieler lagen sich in den Armen, begoßen sich mit Bier, schnitten Identifikationsfigur Großkreutz die Haare und liefen zahlreiche Ehrenrunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei einer dieser Ehrenrunden kam Publikumsliebling Dede am Gästebereich vorbei. Sogar aus dem rot-schwarzen Lager gab es anerkennenden Applaus. Für diese Geste wurden wir in Nachklang des Spiels noch zahlreiche Male enthusiastisch gelobt und bekamen sogar stellenweise Beifall von vorbeilaufen Dortmunder Fans mitsamt lauten "Nüüüürnberg Nüüüürnberg"-Sprechchören.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-0aq7qxwk1OU/Tb8sHuc6_cI/AAAAAAAAAUI/N90qoln8eoQ/s1600/DSC03603.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5602244972712230338" src="http://2.bp.blogspot.com/-0aq7qxwk1OU/Tb8sHuc6_cI/AAAAAAAAAUI/N90qoln8eoQ/s200/DSC03603.JPG" style="cursor: pointer; float: right; height: 150px; margin: 0pt 0pt 10px 10px; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Um das nochmals zusammenzufassen: Während der rund 60-minütigen Feierlichkeiten waren schätzungsweise noch rund 3.000 Glubbfans im Block geblieben. Dass der harte Kern der Ultras schnell von dannen zog und die ersten Feierlichkeiten mit Schmähgesängen und eindeutigen Gesten bedachte, sollte allerdings auch mit gewisser Nachsicht gesehen werden. Allerdings bricht uns kein Zacken aus der fränkischen Krone (immerhin sind wir zweimal mehr Meister als die Borussia), den verdienten Titelgewinn des BVB würdevoll anzuerkennen und uns hinter vorgehaltener Hand auch etwas mitzufreuen. Nicht zuletzt wegen unseren Freunden, auf die wir bis kurz vor 19 Uhr zu warten hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als diese siegestrunken dann am vereinbarten Treffpunkt erschienen, machten wir uns auf den Weg in ein angrenzendes Hotel, um an der dortigen Bar ein erstes "Meisterbierchen" zu trinken. Auch in diesem gelb-schwarzen Fan-Nest war die Stimmung uns gegenüber rundum positiv. Sogar einen sturzbetrunkenen Bayern-Fan aus Bad Tölz bekam man noch zu Gesicht beziehungsweise man unterhielt sich auch noch angeregt mit ihm. Er war mit seiner Altherren-Fußballmannschaft auf Ausflugsfahrt unterwegs. Er bejammerte in einem kurzen Plausch mit mir die schlechte Personalpolitik seiner Bajuwaren und lallte irgendwas von, "ja, äh, Eishockey, ja gut, äh,..." und dann nur noch bayerisches Gemurmel und Wortfetzen. Erinnerte an die Bullyparade, einfach ein Original dieser Mensch. Er lief nach unserem Gespräch in den Nebenraum, weil dort ein Fernsehgerät aufgehängt war, auf dem die ARD-Sportschau zu sehen war. Als der "unseren" Steffen mit seinem Kehl-Trikot sah, kam er aber nochmal schnurstracks auf mich zugesteuert und lallte mich an: "ey, der hoat a Kehl-Trikot, so ä Vollpfosten, saggra ey, servus ade" und weg war er wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fahrt mit der Straßenbahn zurück war geprägt von meistertrunkenden Schlachtgesängen der Dortmund-Fans. "Einfach genießen Jungs und mit Party machen", riet uns Nürnberg-Fans ein vorbeilaufender Borussen-Fan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Hotel gings dann noch kurz unter die Dusche und in neutrale, stylische Weggeh-Klamotten während die Dortmund-Fans unter uns natürlich ungeduscht ihre Fankleidung an behielten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinein gings in die Dortmunder Innenstadt, wo sich nach Medienberichten rund 100.000 Leute aufhielten. An allen Ecken und auf jedem Fleckchen Boden nur glückliche Menschen in gelb und schwarz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Alten Markt war es mit der mittäglichen Gemütlichkeit nun auch vorbei - er war nun überlaufen von BVB-Fans. Die dort anwesenden Borussen-Anhänger sorgten auch für das optische Highight des Abends, indem sie am laufenden Band bengalische Fackeln entzündeten auch ein ein paar gelbe Rauchbomben hochgehen ließen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-wskfhdsloM8/Tb8suENrjZI/AAAAAAAAAUQ/HkGLq5CUA3Q/s1600/Bild0082.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5602245631388913042" src="http://1.bp.blogspot.com/-wskfhdsloM8/Tb8suENrjZI/AAAAAAAAAUQ/HkGLq5CUA3Q/s200/Bild0082.jpg" style="cursor: pointer; float: left; height: 150px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Eine leckere Currywurst mit Pommes im Magen und einem kühlen Bier in der Hand - so war dieses Treiben aus nächster Nähe auch als Glubbfan durchaus zu genießen. Apropos: Am Alten Markt waren auch zu dieser späten Stunde noch einige Glubbfans zu sehen, ohne aber - und wieder ein positiver Aspekt - in Pöbeleien und Streitereien verwickelt zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem sich der Alte Markt nach Mitternach so langsam leerte, beschlossen wir Acht, an der heimischen Hotelbar noch gemütlich den Meisterabend ausklingen zu lassen. Auf dem Weg zum Hotel legten Marian und Steffen in einer offenstehenden Rentner-Kneipe noch einen kurzen Tanz auf dem Parkett hin. Doch nicht genug der spaßigen Aktionen. Auf einem am Weg liegenden Kinderspielplatz ließen es sich die gelb-schwarzen Jungs nicht nehmen, ein paar kindische Verrenkungen auf der Wippe zu machen, mit der Folge, dass Tom um ein Haar Eiersalat aus der eigenen Boxershort hätte löffeln können. "So Männer, jetz aber ab ins Hotel aufn Bier", so die sinnvolle Aufforderung von Jens Vater.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser zeigte sich dann auch gleich spendabel und gab eine Runde feinstem "Hövel"-Bier aus, mit der Bemerkung "so der Oppa zahlt da mal ne Runde". Schon ein Original des Ruhrpotts dieser Mann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bier tranken wir dann aber doch nicht an der Bar, sondern wir versammelten uns noch im Zimmer von Marian, Steffen und Jens. Während Thomas sich nach wenigen Minuten ins Bett verabschiedete, Marian und Steffen mehr schliefen als saßen, unterhielt sich der Rest intensiv und höchst fachkundig über unseren geliebten Fußballsport. Dabei zeigte Jens Vater, dass er ein hohes Maß an Fußballkompetenz besitzt und dies auch wohltuend sachlich und objektiv zum Ausdruck bringt. Onkel Tom, bekannt aus polemischen Facebook-Diskussionen, machte erstaunte große Augen nach dem Motto, "ach was, wir BVB-Fans können auch anders??? Gibts doch nicht!" Musikalisch war beim gemütlichen Beisammensein auch alles geboten: Von BVB-Hymnen, über Hard-Rock bis zu Boy-Bands vom Schlage N'Sync und Backstreet Boys - kein Wunsch oder keine Akkustikfolter blieb unberücksichtigt.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-8AZ6qEh1gXg/Tb8tN4x5dJI/AAAAAAAAAUY/DtBxfNiOeM8/s1600/Bild0101.jpg"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5602246178075407506" src="http://2.bp.blogspot.com/-8AZ6qEh1gXg/Tb8tN4x5dJI/AAAAAAAAAUY/DtBxfNiOeM8/s200/Bild0101.jpg" style="cursor: pointer; float: left; height: 150px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Tom und ich enterten dann mit Marian und Jens noch unser Zimmer um unserem schlafenden Apfelschorlen-Freund aus den Knoblauchsland noch etwas die Ruhe zu stehlen. Die einen knuddelten ihn unaufhörlich (das findet unser Thomas bekanntlich nicht so angenehm), während die anderen (vor allem Tom) ihm mit einem Trockenrasierer die Angst einhämmerten, an der Haarpracht könnte à la Kevin Großkreutz etwas kaputt gehen. Doch die Angst war unbegründet, denn wie geplant, wollten wir nur etwas Spaß machen und keinesfalls die schöne Frisur von unserem T-Master ruinieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dieser finalen Akt des Frohsinns sanken wir dann schlussendlich alle in unsere Betten, um am nächsten Tag wieder um halb Zehn zu frühstücken. Da die Meisternacht nicht ganz den Alkoholpegel von der vorherigen Diskonacht erreichte, war der Appetit größer und die Gespräche gingen einem auch leichter über die Lippen. Der lokale Dortmunder Radiosender, der im Hintergrund aus den Boxen schallte, streute neben den üblichen Pop-Liedern auch einige BVB-Songs sein. Eine ganze Stadt im Fußballfieber - so muss das sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Begrenzt sauber (laut Tom sind wir nunmal "Rockstars") ließen wir unser Hotelzimmer zurück und fuhren per Großraumtaxi in die Innenstadt. Da wir noch über zwei Stunden Zeit hatten, bis unser ICE gen Nürnberg aufbrach, stärkten wir uns noch mit einer leckeren Currywurst und Pommes. Wie am Abend zuvor taten wir dies im Imbisslokal "Thüringer" in der Nähe des Alten Marktes. Diesmal gabs bereits am Imbiss ein kühles Dortmunder "Kronen-Pils" dazu. War der Vorabend aufgeladen von hochemotionaler Atmosphäre, so war dieser Besuch wieder einer der gemütlicheren und entspannteren Sorte bei mildem Frühsommerwetter.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-P1aS69RgR30/Tb8uGZs0CRI/AAAAAAAAAUg/mQkQqFg0f5k/s1600/DSC03640.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5602247148985125138" src="http://3.bp.blogspot.com/-P1aS69RgR30/Tb8uGZs0CRI/AAAAAAAAAUg/mQkQqFg0f5k/s200/DSC03640.JPG" style="cursor: pointer; float: right; height: 150px; margin: 0pt 0pt 10px 10px; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die rund fünfstündige Zugfahrt in Richtung fränkische Heimat war dank Dosenbier, dass vor allem Tom und mich in gute Laune versetzte, ein weiteres Highlight. Ein alleinreisender Teenager, der in unserer Nähe saß, war sehr bald fasziniert von unserer ausgelassenen Stimmung und mischte sich desöfteren in unsere Gespräche ein. Von "Zwergenaufstand bei Thomas" bis "polnische Diebeskunst", man hatte viele lustige Themen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-OpK0m7PLx9I/Tb8ud4b9FkI/AAAAAAAAAUo/ROi-aazsj84/s1600/DSC03669.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5602247552372905538" src="http://2.bp.blogspot.com/-OpK0m7PLx9I/Tb8ud4b9FkI/AAAAAAAAAUo/ROi-aazsj84/s200/DSC03669.JPG" style="cursor: pointer; float: left; height: 150px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor der designierten Zweitligametropole Frankfurt am Main streikte dann die elektronische Schiebetür zwischen unserem und dem benachbarten Großraumabteil, was die unangenehme Konsequenz hatte, dass der Weg zum nächstgelegenden WC versperrt war. Ein Schaffner, der Mesut Özil verblüffend ähnlich sah, holte aber alsbald Unterstützung eines Kollegen und mit vereinter männlicher Problemlösekompetenz wurde der Defekt behoben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischen Frankfurt und Aschaffenburg hatte ich für solche profanen Dinge aber nicht uneingeschränkt Augen. Ein junges, durchaus hübsches Mädel saß mir schräg gegenüber und schaute ständig in unsere Richtung. Mal sah es so aus, als sei sie angewidert von unserer extrovertierten Atmosphäre, dann aber schien sie ziemlich fasziniert zu sein von uns, weil sie schon sehr erregt (dies trifft es wirklich, habe ich selbst in diesem Umfeld selten gesehen) uns anstarrte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Nürnberg trennten sich dann unsere Wege, und im Gepäck blieben neben vollgeschwitzen Trikots und leeren Bierdosen noch zahlreiche Erinnerungen, die jeden Superlativ auf dieser Welt verdient haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gäbe noch so viele kleine Anekdoten zu erzählen, ich habe mich bemüht hier möglichst viele in diesen Artikel zu nehmen, aber alles ausführlich hier zu schildern ist leider ein Ding der Unmöglichkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Leuten, die ich persönlich kenne, kann man das gerne bei einem gemütlichen Abend mit fränkischem(!!!) Bier nachholen, es lohnt sich definitiv.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"DEUTSCHER MEISTER STEHT AUF, DEUTSCHER MEISTER STEHT AUF, DEUTSCHER MEISTER STEHT AUF" - Glückwunsch an die Borussia und vor allem an ihre Edelfans Tom, Marian, Steffen und Jens (+ Vater und Arbeitskollege)!!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-5900848169234253759?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/5900848169234253759/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=5900848169234253759' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/5900848169234253759'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/5900848169234253759'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2011/05/partywochende-das-ist-in-unserem.html' title='29.04.2011 - 01.05.2011: 32. Spieltag (1. Bundesliga): Borussia Dortmund gg. Glubb 2:0: Die besten BVB-Fans der Welt im Meisterrausch'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-7XWL0LPoB48/Tb8oYNPot3I/AAAAAAAAATg/GHJCZEXztI0/s72-c/DSC03452.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-5362662587583038028</id><published>2011-04-18T16:56:00.006+02:00</published><updated>2011-11-10T14:30:23.261+01:00</updated><title type='text'>16.04.2011: 30. Spieltag (1. Bundesliga): 1. FC Kaiserslautern gg. Glubb 0:2: Würdige Auswärtsfans für einen alt-ehrwürdigen Spielort</title><content type='html'>Der Betzenberg - seit Jahrzehnten ein Synonym für Fußballkult(ur) in Deutschland. Dies gepaart mit der spielplantechnischen Ansetzung unseres Glubbs für diesen April-Samstag war für uns die Reise in das fußballerische Herz von Rheinland-Pfalz ein Muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein sonnendurchfluteter Apri-Morgen strahlte uns bei der Abfahrt in Nürnberg entgegen und die Stimmung an Bord des FIATs von Thomas war dementsprechend heiter und aufgeräumt. Musik, die von House über Rock bis vibrierenden Disko-Sounds das ganze Spektrum des guten Geschmacks bediente, ließ die Fahrt auch akkustisch gut verlaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Geruch von Danis Trockenfleisch verletzte gängige Geschmacksbräuche dagegen um ein Vielfaches. Dann lieber der von Chris hochgeschätzte "babberdsüße Koung bei der Nachd".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Highlights kennzeichneten die erste Etappe bis Viernheim, wo wir (Chris, Thomas N, Dani und ich) noch Steffen F abholten, der aus fußballpatriotischer Sicht ein Spiel in Kaiserslautern mit genug Emotionen zu garnieren weiß: Zum einen die wohl nachvollziehbaren Pöbeleien gegen einen Audi-Fahrer mit Fürther Kennzeichen, der mit einem hirnrissigen Spurwechsel für eine knappe Gefahrensituation auf dem linken Fahrstreifen der A6 sorgte. Wenn &lt;b&gt;F&lt;/b&gt;ahrer noch &lt;b&gt;Ü&lt;/b&gt;bung braucht - dann bitte nicht den auswärtsfreudigen Nürnbergern in die Quere kommen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorfall Nummer zwei war zugegebenermaßen kein Überraschender: Nähe Sinsheim trohnte die "Rhein-Neckar-Arena" der eher biederen TSG Hoffenheim am Rande unseres Weges. Ein paar Bemerkungen waren an Bord deutlich zu vernehmen. Richtig ins Herz schließen wird man dieses eher neumodische Konstrukt in der badischen Provinz als Fan eines Traditionsvereins wohl erstmal nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Viernheim trafen wir seit geraumer Zeit endlich mal wieder auf Steffen F. Kaum 5 Minuten an Bord musste er bereits wieder aussteigen.  Nicht, weil er Chris als "Bayern" unflätig beleidigte, nein, wir nutzen den Abstecher in die hessische Kleinstadt um beim dortigen Burger-King ein leckeres Mahl zu nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ging es allerdings relativ zügig auf die letzten 70 Kilometer in Richtung Lautern. Nach kurzer Diskussion, ob Stadtzentrum oder Messeparkplatz die sinvollere Park-Alternative ist, steuerten wir den von der Fanbetreuung ausgewiesenen Gästeparkplatz an der Messe an. Von einem modernen Konferenz- beziehungsweise Messezentrum, wie man das aus Nürnberg kennt, war allerdings nichts zu sehen. Eher altmodische und angestaubte Fabrikanlagen und Wohnkomplexe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von dort ging es mit vielen anderen Glubbfans auf einem rund 20-minütigen Fußweg hinauf auf den höchsten Fußballberg Deutschlands. Eine kurze und unproblematische Eingangskontrolle spülte uns erstmal in ein Treppenhaus, das dem einer Shopping-Mall gleichsah.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angekommen im Block setzte sich die freudige Erkenntnis fest, dass man trotz Sitplatz sehr nahe am Support-Geschehen dran war, weil man im Gegensatz zu Frankfurt und Köln diesmal nicht allzu weit oben saß.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-9YstsITdjjs/Taxf53Ml9eI/AAAAAAAAATQ/quClyZheIFg/s1600/DSC03387.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5596953884588635618" src="http://3.bp.blogspot.com/-9YstsITdjjs/Taxf53Ml9eI/AAAAAAAAATQ/quClyZheIFg/s200/DSC03387.JPG" style="cursor: pointer; float: right; height: 150px; margin: 0pt 0pt 10px 10px; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gesessen waren wir dann über die gesamte Spielzeit nicht ein einziges Mal: Neben dem Stehblock vermochten auch die anderen Auswärtsblöcke ihren Teil zu einem akkustisch gelungenen Spiel beitragen. Die rund 5.000 Nürnberger Fans gaben Vollgas und auch der lethargischte Rentner war nach einer übermotivierten Rempel-Attacke einer Ordnerin, wegen dem Aufhängen einer Zaunfahne, nun endgültig auf Betriebstemperatur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine kleine Support-Delle in Halbzeit 1, bei der nur der harte Kern zu hören war, stellte nur einen kleinen Wermutstropfen dar und als Eigler zum Führungstor einnickte, da war die kurzzeitige Support-Müdigkeit wie weggefegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der zweiten Hälfte bewiesen einige wenige Lauterer Fans eine schlechte Kinderstube und bewarfen den FCN-Leih-Türken Ekici mit Bierbechern und Kleingeld. Schiedsrichter Winkmann unterbrach kurz die Partie, aber Lauterns Vorstandsboss Kuntz konnte durch beherztes Intervenieren in der Westkurve eine Eskalation à la St. Pauli verhindern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur: So nüchtern konnte man das live im Stadion nicht werten. Unflätige Pöbeleien und kernige Gesänge aus dem Nürnberger Sektor brachten atmosphärische Würze in die Angelegenheit. Und Winkmanns Gesten konnte man auch als Spielabbruch deuten, als er wild gestikulierend in Richtung Mittelkreis schritt. Nun ja, im Nachhinein alles halb so wild.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War das Werfen von Gegenständen eine eher unschöne Begebenheit, so gebührt den Pfälzer Fans ein riesen Kompliment für das gezeigte Spruchband, auf dem für ein "Max-Morlock-Stadion" in Nürnberg und gleichzeitig für das Beibehalten des Namens "Fritz-Walter-Stadion" in Kaiserslautern geworben wurde.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-ggFlVyeH3-Y/TaxfWJRtAnI/AAAAAAAAATI/hV1nT4WpGYM/s1600/DSC03400.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5596953270966616690" src="http://4.bp.blogspot.com/-ggFlVyeH3-Y/TaxfWJRtAnI/AAAAAAAAATI/hV1nT4WpGYM/s200/DSC03400.JPG" style="cursor: pointer; float: left; height: 150px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Roten Teufel drängten verzweifelt auf das Ausgleichstor. Doch nach einem Konter schloss Robert Mak zum 0:2 ab und machte somit den rot-schwarzen Freudentaumel perfekt. Der Traum vom "Eurobaboggal" lebt weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Abpfiff stand wieder der Fußmarsch zum Messeparkplatz auf dem Programm. Einige stark angetrunkene Fans, vorwiegend aus Nürnberg, sorgten für einige kleine Erheiterungen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-x62fGE7-zuM/Taxgo-lqC8I/AAAAAAAAATY/NC4l0brCWCQ/s1600/DSC03429.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5596954694026660802" src="http://4.bp.blogspot.com/-x62fGE7-zuM/Taxgo-lqC8I/AAAAAAAAATY/NC4l0brCWCQ/s200/DSC03429.JPG" style="cursor: pointer; float: left; height: 150px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Doch uns stand ähnliches im Sinne: Ein am Wegesrand liegender LIDL-Supermarkt diente uns als Bezugsquelle von Wodka und Taurin-Brause (bei Thomas N auch "Gummibärchen-Saft" genannt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Heimfahrt konsumierten vor alle Dani und meine Wenigkeit diesen edlen und zugleich betörenden Gaumenschmauß. Die Pöbeleien und Gesänge wurden inbrünstiger und lauter, die Konversationen nahmen emotionale Fahrt auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider war nach 70 Kilometern für Steffen schon Feierabend, weil seine Wahlheimat Viernheim ihn wieder in ihre wohligen Arme nahm. Wir nahmen erstmal einen leckeren Eimer Chicken-Teile aus deinem dortigen KFC mit und ließen uns diesen auf der Rückbank schmecken. Merke: Wenn man schon nicht mit einer hübschen Frau auf der Rückbank das Knutschen und Fummeln anfangen kann, dann sollte man zumindest einen Dani haben, mit dem man einen Hühnchen-Eimer und eine Wodka-Bull-Flasche verzehren kann - dem Himmel so nah, dem Abstieg so fern!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Sinsheim statteten wir noch dem schon vorhin erwähnten Stadion der TSG Hoffenheim einen Besuch ab. Die letzten VIP-Gäste und Bediensteten verließen gerade das Gebäude als wir vergeblich um Einlass ersuchten. Der Ordnungsdienst meinte, dass man nach einem Bundesligaspieltag, noch dazu gegen die harten Jungs aus Frankfurt/Main (die TSG gewann übrigens mit 1:0), keine Fremdfans in das Innere des Stadion lassen dürfe. Schade im Grunde, weil ich bereits in Leverkusen und vor allem im EM-Endspielstasdion von Wien schon in Platznähe war, und dies auch gerne im Kraichgau um einen weiteren Ground erweitert hätte. Zumindest aber outete sich der Mann vom Security als Glubbfan: Entweder gut gelungene Deeskalation oder einfach nur Geschmack bei der Auswahl seines Lieblingsvereins.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der letzte Akt der Heimfahrt war dann nicht mehr allzu spektakulär. Ein paar "Weibergschichddla" wurden gewälzt und der Wodka-durchtränkte Magen mit gutem Leitungswasser besänfigt, schließlich war der Samstagabend in Nürnberg noch mit Disko geplant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht nur des Ergebnisses wegen eine sehr sehr gelungene Auswärtsfahrt: Das schönste Stadion Deutschlands (Fritz-Walter-Stadion) gesehen. Am neumodischen Tempel der grauen Maus der Moderne (Rhein-Neckar-Arena) am Zaun gerüttelt und der ganze Spasss mit den Jungs an Bord war wieder einmal der Hammer, der Hammer schlechtin!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-5362662587583038028?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/5362662587583038028/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=5362662587583038028' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/5362662587583038028'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/5362662587583038028'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2011/04/16042011-30-spieltag-1-bundesliga-1-fc.html' title='16.04.2011: 30. Spieltag (1. Bundesliga): 1. FC Kaiserslautern gg. Glubb 0:2: Würdige Auswärtsfans für einen alt-ehrwürdigen Spielort'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-9YstsITdjjs/Taxf53Ml9eI/AAAAAAAAATQ/quClyZheIFg/s72-c/DSC03387.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-7869046319376453378</id><published>2011-04-04T17:47:00.016+02:00</published><updated>2011-11-10T14:30:43.515+01:00</updated><title type='text'>03.04.2011: 28. Spieltag (1. Bundesliga): 1. FC Köln gg. Glubb 1:0: Die schönsten Menschen Niedersachsens haben keine Pfeife im Mund!</title><content type='html'>Es ist Frühling, die Knospen sprießen und auch unser Drang, seit gefühlter Ewigkeit wieder auswärts unseren Glubb zu unterstützen, wurde stetig stärker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas N, Dani und ich machten uns bei strahlenden Morgensonnenschein auf den Weg in die Domstadt. Diesmal fuhren wir mit dem ICE, da Thomas als Bahnmitarbeiter auf gewisse preisreduzierende Modelle zurückgreifen kann, von denen wir alle profitierten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz der schier kriminell frühen Uhrzeit - um 8 Uhr fuhr der Zug in Nürnberg los - war die Stimmung bei uns schon am Bahnsteig erwähnenswert. Verschlafen? - So wirkte eigentlich keiner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gemeinsame Studium der "Bild am Sonntag" von Thomas und mir lieferte die ersten lockeren Verbalduette, angereichert von Dani, der fröhlich an seinem Sandwich knabbernd auch seinen akkustischen Senf dazu gab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurios war in indischer Fahrgast, der jedem in seinem Umkreis einen Zettel unter die Nase hielt und stammelte: "This is my friend in Frankfurt, und this's his number". Warum er das aber jedem erzählte und dabei ein Handy in der anderen Hand hielt, das wird für immer ein Geheimnis bleiben. Nachdem ich dreimal eindringlich und beschwörend auf ihn eingeredet hatte "you have a number, you have a mobile phone - you can call your friend, where's the problem?" trollte er sich wieder auf seinen Sitz. Auf solche "Delhi-Soaps" kann man notfalls auch verzichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab Aschaffenburg konnte man die vorher eingenommenen Zweiersitze verlassen und einen geräumigen Viererplatz mit Tisch erobern. Die Aussichten waren aber weniger wegen des Fensterplatzes äußerst ansprechend, nun ja, man fuhr durch die hessische Peripherie. Nein, das Bord-Magazin der Deutschen Bahn war der Renner der ganzen Auswärtsfahrt - für mich zumindest. Neben viel Eigenwerbung und einigen eher uninteressanteren Themen war auch eine knapp 20-jährige Hannoverannerin abgebildet, die im letzten Jahr ihr Duell mit Spanien gewonnen hat und den Titel nach Deutschland gebracht hat - richtig, ab jetzt war Lena-Time!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nahezu die restliche Fahrt bis Köln, war mein Blick dieser äußerst ansprechenden Farbfotografie gewidmet, nebst einiger urmännlicher oder spätpubertärer Kommentare und Gesten. Die Erheiterung und das Kopfschütteln von Thomas N und Dani gab der gesamten Situation noch eine besondere Würze, verdammt verdammt amüsant. Dies alles gipfelte in einem von uns gestellten Bild, wo das Lena-Foto gemeinam mit Glubb-Trikot in Einklang gebracht wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angekommen in Köln-Deutz wurde erstmal der typische Fußweg über die Hohenzollern-Brücke gen Innenstadt in Angriff genommen. Mit reichlich Zeit ausgestattet, spazierten wir gemütlich durch die Gassen der Kölner Innenstadt. Die zahlreichen Donut-Geschäfte taten es besonders Dani an, für ihn sozusagen die Lena unter den kulinarischen Möglichkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Treue ist nicht nur in der Liebe zu den Frauen und zu seinem Fußballverein von entscheidener Bedeutung: Auswärtsfahrten ohne Burger King wären wie Winter ohne Pfützeneis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem nun auch der Magen mit Burgern, Pommes und Süßgetränken gefüllt war, wiederholten wir die Anreise von Dezember 09: Vom Neumarkt ging es per Sonderstraßenbahn hinaus nach Köln-Müngersdorf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort waren wir eine der ersten Glubbfans (auch eine Parallele zu 2009). Der Ordnungsdienst fummelte diesmal besonders akribisch an einem herum und auch die Sprengstoffhunde waren in Lauerstellung, ohne uns aber wirklich aus der Nähe zu beschnüffeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem 0,5er Kölsch (ja, sowas gibts, jedenfalls im Stadion), erklammen wir die zahlreichen Treppenstufen bis zu Reihe 28 im Oberrang. Da es erst kurz nach 14 Uhr  und demzufolge ausreichend Zeit war, wurde diese mit weiteren launigen Dreiergesprächsrunden ausgeschmückt nebst Begutachtung der Aussicht auf das weite Stadionumfeld. Dani genoss auch alsbald die Aussicht auf eine blonde Auswärtssupporterin in Reihe 25. Nun ja, wer die ganze Fahrt das Bild einer Niedersächsin anhimmelt, der sollte den Frauen-Geschmack seines Kumpels nicht kritisieren.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-37NsxwyslZU/TZozRs6k3cI/AAAAAAAAASw/a4xIg-Goyu4/s1600/DSC03262.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5591838266541530562" src="http://3.bp.blogspot.com/-37NsxwyslZU/TZozRs6k3cI/AAAAAAAAASw/a4xIg-Goyu4/s200/DSC03262.JPG" style="cursor: pointer; float: left; height: 150px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Handrang sorgte dankenswerter Weise dafür, dass man vor den Spiel noch einige interessante Einblicke und Erlebnisse mitbekam. Bei Ankunft des harten Kerns der Nürnberger Fanszene zeigten Polizei und Ordnungsdienst, was ein "Law-and-Order-Staat" so alles im Sortiment hat: unsinnig anmutende Polizeiketten kombiniert mit Sprengstoffhunden, die ohne Maulkorb durch die dichte Menge gejagt wurden. Deeskalation wird somit zu einem aussichtslosen Ziel.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-AiqBeQWWYzs/TZoz4zoHH9I/AAAAAAAAAS4/a9nPJ7EC7UE/s1600/DSC03274.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5591838938358030290" src="http://3.bp.blogspot.com/-AiqBeQWWYzs/TZoz4zoHH9I/AAAAAAAAAS4/a9nPJ7EC7UE/s200/DSC03274.JPG" style="cursor: pointer; float: right; height: 150px; margin: 0pt 0pt 10px 10px; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein mir unbekannter Glubbfan berichtete mir im Treppenbereich aufgeregt von einer seiner Ansicht nach "übertriebenen Festnahme eines 14-Jährigen". Mein schon beruflich bedingtes Beobachtungsinteresse des Eingangsbereiches rief auch die höchste Instanz der Ultras Nürnberg auf den Plan. Einer der führenden Vertreter der Fangruppierung fragte mich kritisch musternd, ob ich denn Glubbfan sei. Nachdem er aber sah, dass ich einen Schal in tiefstem rot-schwarz trug, war sein Unterton und seine Gestik schlagartig verändert: "Ja, dann is in Ordnung, mach na weiter", raunte er mir freundschaftlich neben Klapps auf die Schule zu, mit dem Hinweis "die Kölner machen hier a Haufen Videos von uns, hamma net so gern". Ob er Kölner Szenefans, Polizisten oder neugieriges Publikum generell meinte, enthielt sich meiner Kenntnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenfalls durfte ich noch beobachten, wie der Mob aus Nürnberg mit einem knackigen Sprint den Stehblock stürmte. Optisch immerwieder ein Highlight und Schaden hat wohl auch keiner genommen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stimmung unter den geschätzen 3.500 (FCN sprach im Vorfeld von 2.000 verkauften Karten) Gästefans während des Spiels war zwiegespalten. Aus dem Stehblock im Unterrang drangen über die gesamten 92 Minuten lautstarke Anfeuerungen, die vom sitzenden Oberrang allerdings erst in Halbzeit 2 mit gewisser Inbrunst mitgetragen wurden. Die erste Hälfte blieb "oberrangtechnisch" noch Stückwerk. Übrigens war der Kölner Anhang auch erstaunlich supportunlustig, bis das Ereignis kurz vor Abpfiff eine wahre und bis dahin selten gesehene Erruption unter den Geißbock-Fans auslöste.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-upChi-zxWH0/TZo0qPO3hHI/AAAAAAAAATA/UPdGO67O_a0/s1600/DSC03304.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5591839787581932658" src="http://4.bp.blogspot.com/-upChi-zxWH0/TZo0qPO3hHI/AAAAAAAAATA/UPdGO67O_a0/s200/DSC03304.JPG" style="cursor: pointer; float: left; height: 150px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In der 92. Minute versetzte der Kölner Goalgetter Novakovic dem Glubb den späten Knock-Out. Vorher hatte Schiedsrichter Meyer (Kicker-Note 6) aus Braunschweig (Niedersachsen!) mit zwei haarsträubenden Fehlentscheidungen der Niederlage einen kleinen Vorschub geleistet. Die Heimatfront (Richtig Chris, wir meinen genau dich!), hatte wohl auch ein paar Bildstörungen auf der Leinwand, denn es wurde von "allesamt vertretbaren Entscheidungen" geschrieben bzw. gesimst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der komfortablen Tabellensituation beeinflusst, steckte die Enttäuschung über die Last-Minute-Niederlage nicht allzu tief in den Knochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ihr Nürnberger seid einfach nur Loser", diese Aussage wurde uns dann in der Straßenbahn entgegengeschleudert. Inhaltich eine Bombe, verpackt wie ein liebliches Geschenk, da diese Hassparole von einem bildhübschen, nettlächelnden und ca. 1,85m großen blonden Mädel stammte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr zuckersüßes Lächeln entwich selbst dann nicht, als Dani "tztz, die Tabelle lügt nicht" brummte. Mein Hinweis, dass Frauen vom Fußball so viel verstünden wie wir Männer von "Desperate Housewives" und man ihr aufgrund ihrer Aussage gar nicht böse sein könnte, brachte sie kurz sogar zum lachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Köln-Deutz wurde dann beim Subway nochmal ordentlich Verpflegung für die Heimfahrt besorgt, wo zwei absolut unansehnliche Kölnerinnen das Subway-Personal und mich im innersten zur Weißglut trieben. "Mann, schneller, hab nicht ewig Zeit" und das Gemurmel von "Nürnberger sind alles Idioten", ließen sie innerhalb von Sekunden auf der Sympathieskala nach unten schnellen. Der schnippische Unterton und der versteinerte Gesichtsausdruck taten ihr übriges.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Bahnsteig traf Thomas seine zahlreich mitgereisten Kollegen vom VGN nebst seines Chefs und so wurde fleißig gefachsimpelt. Dani und ich strickten derweil an der Geschichte, dass ein auf dem Bahnsteig umherrspazierender Rentner zarte Gefühle für unseren Freund hegte. Das übliche und so hochgeschätzte "Gschmarri" hald.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ICE zurück nach Nürnberg war gut gefüllt, sodass ein Viererplatz blanke Utopie blieb. Dennoch fand man noch zwei komfortable Doppelsitzer und - ganz wichtig - die DB-Zeitung mit Lena war auch wieder an Bord! 3,5 Stunden lächelte die Raab-Queen (Stefans haben hald Geschmack) mich an, während mein MP3-Player die zugehörige Musik lieferte, ab und an unterbrochen von Kamerad Neuhof, der mit launigen Zwischentönen die Heimfahrt veredelte. Das Schäkern mit Dani kam zum guten Glück auch nicht zu kurz und eine in Frankfurt zugestiegen junge Dame brachte eine wohltuenden Geruchs-Note in das Zugabteil. For a few hours - I was in heaven.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während die daheimgebliebenden Nürnberger scheinbar einen strahlenden Sonnentag genießen durften, war in Köln nonstop Bewölkerung, Regen und eine kühle Luft zu ertragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Ankunft in Nürnberg fühlte man sich, als ob man gerade aus Sibirien kommend in Lanzarote landet. Richtig frühlingshaft mild und das um 23 Uhr, Nürnberg ist wahrlich die Perle des Südens!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas trat dann vom Bahnhof den sofortigen Heimweg an, er musste schließlich am Montag arbeiten und sein Chef war mit im Zug. Dani und ich gönnten uns noch ein paar Drinks in der "Roten Bar" nahe der Pegnitz. Als wir so durch die Nürnberger Altstadt schlenderten, kamen uns zwei elementare Thesen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. "Nürnberg ist viel viel schöner als Köln" (hinsichtlich des Städtebaus)&lt;br /&gt;2. "Köln pulsiert allenfalls ein wenig mehr, aber dem Nürnberger müsste hald jemand sagen, dass es auch hier pulsieren soll, dann täts auch hier pulsieren".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit schließ ich diesen Beitrag ohne es zu versäumen noch ein paar Worte des Dankes zu äußern, und zwar an folgende Personen/Stellen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Lena (ob sie es jemals erfährt - wobei, Hannover Away ist ja auch in Planung)&lt;br /&gt;- Florian Meyer (ich weiß jetzt, dass ich aus 40 Meter Entfernung mehr sehe, als ein FIFA-Schiedsrichter aus 4 Metern)&lt;br /&gt;- der Deutschen Bahn für das Magazin mit den schönen Bildern nebst unerwarteter Pünktlichkeit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ja und natürlich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Thomas und&lt;br /&gt;- Dani&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-&amp;gt; Jungs, das war lustig mit euch, Lena würde sagen "Alter Finne, alter Finne, wie krass war das denn!!!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;(Anmerkung: Wer alle bzw. mehr Bilder sehen will kann gerne Kontakt mit mir aufnehmen)&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-7869046319376453378?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/7869046319376453378/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=7869046319376453378' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/7869046319376453378'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/7869046319376453378'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2011/04/03042011-28-spieltag-1-bundesliga-1-fc.html' title='03.04.2011: 28. Spieltag (1. Bundesliga): 1. FC Köln gg. Glubb 1:0: Die schönsten Menschen Niedersachsens haben keine Pfeife im Mund!'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-37NsxwyslZU/TZozRs6k3cI/AAAAAAAAASw/a4xIg-Goyu4/s72-c/DSC03262.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-397278288151869499</id><published>2010-11-18T15:06:00.007+01:00</published><updated>2011-11-10T14:31:02.125+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bengerdsraddsn'/><title type='text'>14.11.2010: 12. Spieltag (1. Bundesliga): FC Bayern München gg. Glubb 3:0: Rot-schwarze Support-Piraten entern das Schlauchboot</title><content type='html'>"Eine Busfahrt, die ist lustig, eine Busfahrt, die ist toll", oder so ähnlich lautet ein bekannter Schlager.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apropos Schlager: Der Weg in den Norden der bajuwarischen Metropole wurde im Fanbus der "Bengerdsraddsn" angetreten. Musikalisch auf das schlimmste gefasst, bestiegen wir (Tschudi, Thomas N, Chris und ich) am frühen Nachmittag den Bus in Langwasser-Süd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/TOU6fbN-6GI/AAAAAAAAASY/GAsbawRbGAQ/s1600/DSC03167.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5540899228106025058" src="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/TOU6fbN-6GI/AAAAAAAAASY/GAsbawRbGAQ/s200/DSC03167.JPG" style="cursor: pointer; float: left; height: 150px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mit leichter Verspätung, aber wieder mal guter Organisation konnte die Reise begonnen werden. Musik war diesmal gar nicht zu hören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tschudi und ich, sowie Thomas N und Chris zwei Reihen weiter hinten - so lautete die Sitzordnung an diesem Tag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon nach wenigen Autobahnkilometern lief der Gerstensaft bei meiner Sitznachbarin und mir sehr ordentlich und somit wurde der allmählich von hinten aufkommende Ruf nach einer "Pinkelpause, Pinkelpause, hey hey!" von uns nur allzu gerne unterstützt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Holledau dann die ersehnte Pause. Leider etwas zu kurz, um sich beim dortigen Burger King eine kleine Stärkung für den Rest der relativ kurzen Busfahrt zu holen. Die Stimmung auf dem Parkplatz war exzellent. Laute Anti-Bayern-Gesänge und Knallkörper ließen schon etwas von dieser intensiven Derby-Stimmung in einem hochkriechen. Die anwesende Polizei, die Zusammenstöße von Bayern- und Glubbfans verhindern sollte, hielt sich dezent im Hintergrund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor München verdichtete sich der Verkehr auf der Autobahn. Klar, 69.000 Menschen drängten in Richtung roterleuchtetem Schlauchboot. Neben unserem Bus stand ein Fanbus des verhassten Rivalen im Stop-and-Go-Verkehr. Pöbeleien, eindeutige Gesten und sonstige Missfallsbekundungen wurden ausgetauscht, wobei der Bayern-Haufen bis auf einen nackten Hintern nicht viel Kreativität bewies. Ein dröges Klientel eben, diese Anhänger von München-Rot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sensationelle Begebenheit im Bayern-Fanbus war, dass sich unter die ganzen Irrgläubigen der Hoeness-Dynastie auch zwei Glubbfans gemischt hatteb, die das FCN-Trikot der Saison 94/95 aus dem Fenster hielten und dafür breite Zustimmung und Jubel aus dem Raddsn-Bus ernteten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angekommen auf dem Busparkplatz der Allianz-Arena musste noch ein kurzer Fußweg absolviert werden. Die Kontrollen am Gästeeingang empfanden wir als reibungslos und so konnte man den Stehblock im dritten Rang schnell erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon vor der Partie und auch während dieser, war die Stimmung im FCN-Sektor ausgezeichnet. Trotz der absolut hirnrissigen Repression, dem Gästeanhang ein Megaphon zu verbieten, wurden Gesänge, Hüpf- und Klatscheinlagen vom gesamten Block getragen. Die Südkurve München wurde peinlichst blossgestellt, hatte nicht den Hauch einer Chance und bekam schon in Halbzeit 1 mitleidige und gleichzeitig beißende Häme aus 7.000 fränkischen Kehlen zu hören.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/TOU62qXGe2I/AAAAAAAAASg/EyaFD9NdasU/s1600/DSC03171.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5540899627307793250" src="http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/TOU62qXGe2I/AAAAAAAAASg/EyaFD9NdasU/s200/DSC03171.JPG" style="cursor: pointer; float: right; height: 150px; margin: 0pt 0pt 10px 10px; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Spielgeschehen ist schnell erzählt: Unser Glubb konnte bis auf ein kurzes Aufflackern in der zweiten Hälfte, nie wirklich Fuß fassen und verlor absolut verdient mit 3:0. Viel zu nervös, unkonzentriert und fahrig war die Partie - so macht man es dem Rekordmeister zu einfach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einfach waren auch die Münchner Fans, einfach schlecht nämlich. Trotz Führung im Derby sang nur ein kleiner Teil im Stehblock, alle anderen Teile des Stadions (mit Ausnahme des Gästeblocks natürlich) waren stumm, gelähmt und wirkten satt und erfolgsverwöhnt. Kann bei einer solchen Stimmung gewinnen überhaupt Spaß machen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Abpfiff traten wir den Weg zurück zu unserem Bus an. Dies konnte auch unverzüglich nach Ende der Partie geschehen, da man weder im Block festgehalten wurde, noch beim Verlassen des Stadions über Gebühr gebremst wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pöbeleien der Bayern-Fans blieben aus. Man musste fast Angst haben, ob diese Damen und Herren überhaupt sicher ihren Heimweg antreten konnten, so wenig Leben und Aktivität ihrer Sinnesorgane war zu vernehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Rückfahrt gestaltete sich kurz, ein paar lockere Gespräche, eine kurze Pause mit "La Bomba" untermalt, aber ansonsten nichts groß bemerkenswertes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz der deutlichen Niederlage, hat diese Auswärtsfahrt ein wichtiges Kernelement des Fanseins positiv untermauert: Die Leidenschaft und die Hingabe, die die Glubbfans an diesem Tag demonstrierten und lebten, hebt diesen Verein samt seiner Anhänger wieder einmal in einen besonderen Rang - Güteklasse N sozusagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Mitfahrer im Raddsn-Bus bestachen mit höchstsympathischem Charakter, sodass weiteren Reisen mit diesem Fanklub wohl nichts entgegenstehen wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-397278288151869499?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/397278288151869499/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=397278288151869499' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/397278288151869499'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/397278288151869499'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2010/11/14112010-12-spieltag-1-bundesliga-fc.html' title='14.11.2010: 12. Spieltag (1. Bundesliga): FC Bayern München gg. Glubb 3:0: Rot-schwarze Support-Piraten entern das Schlauchboot'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/TOU6fbN-6GI/AAAAAAAAASY/GAsbawRbGAQ/s72-c/DSC03167.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-468295424425030322</id><published>2010-10-18T17:08:00.005+02:00</published><updated>2011-11-10T14:31:27.985+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bengerdsraddsn'/><title type='text'>16.10.2010: 8. Spieltag (1. Bundesliga): FC St. Pauli gg. Glubb 3:2: Another interestin' Ground</title><content type='html'>Es war zwar nicht mehr Sommer im Kiez, aber seit einer gefühlten Ewigkeit trat der Glubb an diesem Tage zu einem Erstligaspiel im etwas anderen Stadtteil von Hamburg an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grund genug für Chris und mich den weiten Weg mit anzutreten. Dieses Mal fuhren wir, beim vom Hannover-Spiel im Februar bekannten Fanklub "Die Bengerdsraddsn", mit. Bereits um 4:30 Uhr setzte sich unser Bus, der einer von zweien war, von Langwassser-Süd aus in Bewegung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;Die Anfangsphase, umrahmt mit den letzten Ausläufern der tiefschwarzen Herbstnacht, wurde mit übelster Trivial-Schlagermusik aus den Boxen beschallt. Harter akkustischer Tobak und geschätzte 80% aller Businsassen hätten sich demzufolge wohl in diesen Momenten eine Auswärtsfahrt nach Moorenbrunn oder Feucht gewünscht, aber nicht noch weitere hunderte von Kilometern in Begleitung dieser Musik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Glück verbesserte sich dies von Zeit zu Zeit und vor Hamburg setzten sich dann endgültig die musikalischen Fachexperten durch. Deutscher Punkrock im Broilers-Stil war die gelungene Einstimmung auf einen weiteren Auswärtsgroßkampftag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Busparkplatz am Hamburger Dom, ein berühmtes Volksfestgelände, ging es dann wenige Minuten zu Fuß zum Gästeeingang. Zeitgleich mit unserer Ankunft am Gästeeingang, war auch die versammelte Ultras-Meute zugegen. Entspannt wirkende Kontrollen machten aber jegliches Konfliktpotenzial schnell zu Nichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da zwar auf der rund 9-stündigen Hinfahrt zahlreiche Raucher- und Toilettenpausen eingelegt wurden, leider aber keine an allseits geschätzten Fastfood-Lokalitäten, mussten wir unseren Hunger auf dem Stadiongelände stillen. Chris verdrückte einen Hot-Dog und ich eine Schinken-Pizza. Viel bemerkenswerter als unsere Speisewahl war hingegen, dass man alles noch traditionell mit Bargeld bezahlen konnte. Elektronische Cash-Systeme wurden vor einiger Zeit von der Paulianer Fanbasis verhindert - äußerst selten, dass braune Ideen etwas zum Postiven wenden, aber hier zweifelsfrei der Fall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gästestehblock war bei unserem Eintreffen, cira eine halbe Stunde vor Anpfiff, bereits gut gefüllt. Der Blick schweifte durch das enge Rund, denn schließlich ist das Millerntor kein einfaches nullachtfünfzehn-Stadion, sondern weist eine sehr eigene Charakteristika auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem Papierschnipsel, Luftballons und das reichhaltige Fahnenmaterial quer durch den Block verteilt waren, konnte unter den Klängen von "Hells Bells" eine farbenfrohe Auswärtschoreografie beginnen. Die Fans des Kiez-Klubs spannten eine großte Blockfahne in ihren Vereinsfarben quer über den Block. Knapper Punktsieg für Nürnberg in diesem Falle!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Punkteteilung sah es auch lange Zeit auf dem Platz aus: In Halbzeit Eins neutralisierten sich beide Mannschaften und in der zweiten Hälfte wechselten sich beide Teams mit dem Toreschießen ab, bis Bruns in der 82. Minute das Gleichgewicht zu Ungunsten des fränkischen Traditionsvereins herstellte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Nürnberger Verhältnisse negativ war auch die Stimmung: Augenscheinlich hatten einige die lange Anreise mit einer veritablen Leberzerrung bezahlt oder sich bereits in den warmen Armen einiger so Kiez-typischen Damen gewähnt. Außer dem harten Kern, rund um UN 94 herum, war die meiste Zeit gesangstechnisch wenig zu vernehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Begünstigt durch die Erlaubnis, jegliche Fanutensilien mitzuführen, gestaltete sich das optische Erscheinungsbild im Gästesektor jedoch außerordentlich gut. Viele Fahnen und Doppelhalter erzeugten einen tiefen rot-schwarzen Farbton.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/TLxswB0TKgI/AAAAAAAAASQ/2mLRcKUyIE4/s1600/DSC03139.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5529414014881442306" src="http://2.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/TLxswB0TKgI/AAAAAAAAASQ/2mLRcKUyIE4/s200/DSC03139.JPG" style="cursor: pointer; float: left; height: 150px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Schlusspfiff wurde die Mannschaft mit verdientem Applaus verabschiedet. Trotz der Niederlage, war wenigstens Einstellung und Moral absolut vorzeigbar. Der Gästeblock leerte sich auffallend schnell, während die Heimfans ein inbrünstiges "You'll never walk alone" schmetterten und ihren Sprung auf Platz 4 feierten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rückfahrt, die um ca. 3 Uhr wieder in Langwasser-Süd endete, war von seichtem Schlaf geprägt. Anders als nach der Hannover-Partie, die mit einem FCN-Dreier endete, war diesmal die Stimmung verständlicherweise arg gedrückt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Festzuhalten bleibt, dass mit dem Paulianer Millerntor ein weiterer Ground auf unserer Liste hinzukommt, der ein absolutes Muss eines jeden Fußballfans darstellt. Alleine schon deshalb war die Reise ein absolutes Highlight - das Musikprogramm wird es sicherlich nie werden!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-468295424425030322?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/468295424425030322/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=468295424425030322' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/468295424425030322'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/468295424425030322'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2010/10/16102010-8-spieltag-1-bundesliga-fc-st.html' title='16.10.2010: 8. Spieltag (1. Bundesliga): FC St. Pauli gg. Glubb 3:2: Another interestin&apos; Ground'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/TLxswB0TKgI/AAAAAAAAASQ/2mLRcKUyIE4/s72-c/DSC03139.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-6066285896838948397</id><published>2010-09-26T14:46:00.008+02:00</published><updated>2011-11-10T14:31:43.443+01:00</updated><title type='text'>25.09.2010: 6. Spieltag (1. Bundesliga): SG Eintracht Frankfurt gg. Glubb 2:0: Ein kleiner Sturm im Riederwald</title><content type='html'>Neue Saison, immernoch erstklassig und aktuell Rückenwind aus dem Last-Minute-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart am Spieltag zuvor: Unter diesen Voraussetzungen traten Thomas N, Chris, ich und "Neuling" Markus D. die Reise an den Main an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/TJ9G2OTVwXI/AAAAAAAAAR4/gWYazQAf0No/s1600/DSC03052.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5521209565545611634" src="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/TJ9G2OTVwXI/AAAAAAAAAR4/gWYazQAf0No/s200/DSC03052.JPG" style="cursor: pointer; float: left; height: 150px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bei regenassen Straßenverhältnissen, die Fahrer Thomas N mit dichtem Auffahren auf den Vordermann zu einem Nervenkitzel der ganz besonderen Art machte, war sofort Action geboten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem erreichten wir Frankfurt zügig und problemlos und dazu noch sehr zeitig, sodass der Parkplatz an der Isenburger Schneise noch sehr leer war. Daher sprang auch ein guter Stellplatz nahe der Ausfahrt heraus, was die Abreise später noch beschleunigen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Hunger passierten wir die erst kurz zuvor geöffneten Stadiontore und entschlossen uns entgegen sonstiger Gepflogenheiten eine Pay-Card zu kaufen, um etwas Nahrhaftes zwischen die Zähne zu bekommen. Eine Bratwurst, die um Längen nicht Nürnberger Verhältnisse erreichte, befriedigte den ersten Hunger und so langsam bewegte man sich dann in Richtung Block. Leider hatten wir an diesem Tag einen Sitzplatz und musste notgedrungen in den Oberrang, fast unter das Dach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allmählich trudelten dann die insgesamt rund 4.000 mitgereisten Nürnberger Anhänger ein und kurz vor Spielbeginn war dann auch der Stehblock unter uns mit entsprechendem Fahnenmaterial geschmückt.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/TJ9HOBcGQuI/AAAAAAAAASA/RO3Cj0-QaRg/s1600/DSC03065.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5521209974409544418" src="http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/TJ9HOBcGQuI/AAAAAAAAASA/RO3Cj0-QaRg/s200/DSC03065.JPG" style="cursor: pointer; float: right; height: 150px; margin: 0pt 0pt 10px 10px; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Stimmung im Gästebereich war von der ersten bis zur letzten Sekunde allenfalls Mittelmaß mit nur wenigen Höhen. Unsere in weiß gekleidete Truppe auf dem Rasen fing äußerst fahrig und unkonzentriert an und kassierte nach rund 20. Minuten ein Eckballgegentor durch Gekas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Hälfte 2 drückte der FCN dann vehement, aber ohne Fortune und Cleverness im Abschluss. Kurz vor Schluss machte die SGE in Person von Abwehrchef Chris den Deckel drauf und die Punkte blieben seit langer Zeit mal wieder im Riederwald.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Partie ereignete sich der eigentliche Höhepunkt des Tages. Ein paar vermummte Frankfurter Ultras schafften es über den Oberrang in unmittelbare Nähe zum Gästebereich zu kommen. Da ihr Ziel aber nicht der durchaus zu stürmende Oberrang gewesen sein kann, sondern der Block mit den Nürnberger Ultras im Unterrang blieb es im Stadion bei einigen Gesten und Pöbeleien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Draußen hatte die hessische Polizei bereits massiv Präsenz gezeigt und im Zwischengeschoss und vor allem im unteren Abgangsbereich mehrere Ketten gebildet. Bauliche Maßnahmen, insbesondere Zäune, taten ihr übriges, dass direkte Konfrontationen zwischen Frankfurter und Nürnberger Mob ausblieben. Die Glubbfans, die mit dem Zug gekommen waren, wurden von Polizeikräften daraufhin zum Bahnhof geleitet.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/TJ9Hz8P0X9I/AAAAAAAAASI/D1zVVuOzGHY/s1600/DSC03087.JPG"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5521210625850892242" src="http://1.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/TJ9Hz8P0X9I/AAAAAAAAASI/D1zVVuOzGHY/s200/DSC03087.JPG" style="cursor: pointer; float: left; height: 150px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir Vier liefen unbehelligt und in maximalst friedlicher Atmosphäre zurück zum Auto. Ein schöner Waldspaziergang am Anfang des Herbstes 2010.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach wenigen Kilometern auf der A3 steuerten wir einen Burger King an, verpflegten uns dort und waren somit endgültig gerüstet für die Heimfahrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die A3 kurz vor Würzburg gesperrt war, musste die Umleitung mitten durch das Stadtgebiet von Würzburg genommen werden. In der Summe dauerte die Heimfahrt rund 4 Stunden, aber dank Thomas house-afiner Musik war wenigstens ein kleines bisschen Entertainment geboten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz der vermeidbaren Niederlage war die Stimmungslage und das Fazit der Reise nicht arg betrübt. Man hätte sicher mit Punkten zurück in die Noris kommen können, doch hatte es einfach nicht sein sollen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-6066285896838948397?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/6066285896838948397/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=6066285896838948397' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/6066285896838948397'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/6066285896838948397'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2010/09/25092010-6-spieltag-1-bundesliga-sg.html' title='25.09.2010: 6. Spieltag (1. Bundesliga): SG Eintracht Frankfurt gg. Glubb 2:0: Ein kleiner Sturm im Riederwald'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/TJ9G2OTVwXI/AAAAAAAAAR4/gWYazQAf0No/s72-c/DSC03052.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-2979668590228535760</id><published>2010-05-18T12:38:00.004+02:00</published><updated>2010-05-18T13:47:31.266+02:00</updated><title type='text'>16.05.2010: Relegation (Rückspiel): FC Augsburg gg. Glubb 0:2: Klassenerhalt!!!</title><content type='html'>"Ich hasse diese Relegation, lieber gleich absteigen!" oder "Das beste wäre, sich in der 2. Liga zu etablieren" waren Sätze, die man im finalen Endspurt der Saison 09/10 schon mal aus unserem Kreise vernehmen konnte. Ad absurdum wurde diese Aussagen geführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem 1:0 aus dem Hinspiel machte man sich auf die Reise ins beschauliche Augsburg. Leichtes Unbehagen war nicht zu überhören, denn im Hinspiel hätte unser Ruhmreicher einen viel viel höheren Vorsprung herausspielen müssen und so war man sich nicht sicher, ob jetzt nicht Augsburg doch wieder von den Toten erwacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erwacht war wie jeden Morgen auch unsere Tschudi. Leider aber mit gehörigen Magen-Darm-Problemen und so wurde Last-Minute noch Dani als Ersatzkandidat gewonnen, der sogleich, jedenfalls nachdem der Autoschlüssel in der Getränkebox gefunden wurde, auch sein rotes Gefährt in Bewegung brachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Flüssig und ohne Komplikation gleiteten wir durch die tiefen Wälder des Freistaats, auf der endlos scheinenden Bundesstraße. Kurz vor Augsburg begehrte mein wodkageschädigter Magen nach knusprigem Hähnchenfleisch von der allseits bekannten Fast-Food-Marke mit dem Krönchen. "Ich dachte du hast Hunger", blaffte mich Dani in seiner liebenswerten Art an, weil für ihn wohl ein Maxi-Menü zuwenig der Appetit-Befriedung sei. Die im Restaurant anwesenden Glubb- und Augsburg-Fans kauten auch eher lethargisch am gehaltvollen Mahl - Anspannung war nur zu gut zu riechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem die obligatorischen 3 Euro am Stadion-Parkplatz bezahlt wurden, war der Duft von gelben Blumen, sattem Gras und frischer Landluft einzuatmen: Vorbei an der Universität wartete ein rund 2 Kilometer weiter Fußmarsch über Feldwege und Äcker. Die große weite Fußballwelt, in Augsburg ist sie bislang nicht vorbeigestreift.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/S_J9CeoVEyI/AAAAAAAAARg/n3TKIDptcJs/s1600/DSC02821.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/S_J9CeoVEyI/AAAAAAAAARg/n3TKIDptcJs/s200/DSC02821.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5472573978744001314" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die neue "Impuls-Arena", umrahmt von einer Wüste aus Beton, stand den anderen Stadien der Republik um nichts nach: lange Warteschlangen vor dem Gästeeingang, Geländer inmitten von Fluchtwegen und die Stadionwurst musste auch mit Plastikgeld bezahlt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Stadion war der Gästesektor bei unserem Eintreffen bereits proppenvoll. Durch enge Schneisen bahnten wir uns den Weg in Bereiche des Blocks, die noch etwas Platz zum Stehen boten. Chris, der ursprünglich einen anderen (Steh-)Block hatte, kämpfte sich dann auch an unsere Seite und losgehen konnte sie, die Nervenschlacht um die Klassenerhalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Komischerweise wurden die Nerven dann noch nicht recht strapaziert: Augsburg konnte Offensiv nicht viel in die Waagschale werfen und als Gündogan dann beherzt das Führungstor schoss, stand die Tür für ein weiteres Jahr Schalke statt Oberhausen sehr weit offen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein absolut geeinter Block sang lautstark und inbrünstig die Mannschaft durch die 90 Minuten. Alt oder Jung, Ultra oder Normalo - die von manchen wohl als notwendig gesehenen Grabenkämpfe waren nicht ansatzweise zu erkennen. So gibt die Nürnberger Fanszene ein grandioses Bild ab, Respekt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem 2:0 war dann die Handbremse mancher Skeptiker nahezu vollständig gelöst. "Nie mehr 2. Liga" und "Oh wie ist das schön" waren nur zwei Beispiele zahlreicher Feiergesänge, die so aus Nürnberger Kehlen nicht alle Tage zu hören sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach insgesamt 180 ungefährdeten Relegationsminuten suchte dann auch die Mannschaft eine schier ungewohnte Nähe zum Volke. Minutenlang zelebrierten sie vor dem Gästeblock mit Hüpfen, Pogo, Divern und endlich mal wieder einer Humba das Erreichen des Saisonziels. Kein Nürnberger verließ den Block, zu groß Erleichterung, Freude über den erzielten Erfolg und Häme über teils arrogante, großmäulige und unsportliche Augsburger Attitüden vor und während des Spiels.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg gab es überraschenderweise keine Frustpöbeleien der schwäbischen Fans. Ruhig und wohl desillusioniert trotteten sie von dannen, während wir bereits in unserem Dreigestirn die Kaderplanung für die nächste Saison in Angriff nahmen. Wir sind schließlich nicht nur Fans, sondern auch Visionäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rückfahrt geriet wieder reibungslos und entspannt. Volle Hingabe im Stadion und die Zufriedenheit über ein weiteres Jahr Beletage machten der inneren Ruhe ihr Feld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Nürnberg wurde dann der Tag im "El Coyote" beschlossen. Dass die Barkeeperin aus Fürth dem Glubb-Erfolg eher enttäuscht gegenüberstand sollte nicht weiter Grund zur Aufregung geben. Sowohl Augsburg als auch Fürth bleiben weiter im Dunste der Zweitklassigkeit und blicken auf Nürnberg herauf, ehrfurchtsvoll und demütig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Festzuhalten bleibt - und jetzt bitte alle mal festhalten - dass wir diese Saison keine einzige Auswärtsniederlage mit ansehen mussten. Die Einschränkung, dass durch fanunfreundliche Regelungen hinsichtlich der Kartenvergabe so manche Auswährtsfahrt, insbesondere zum Ende hin, torpediert wurde, darf fairerweise auch nicht fehlen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/S_J9mi4OcvI/AAAAAAAAARo/E56UMLsVtjI/s1600/DSC02810.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/S_J9mi4OcvI/AAAAAAAAARo/E56UMLsVtjI/s200/DSC02810.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5472574598359708402" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Positive überwiegt und so werden wir uns auch nächste Saison wieder durch die Republik bewegen und mit erstklassigem Support eine hoffentlich erstklassige Mannschaft nach vorne treiben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-2979668590228535760?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/2979668590228535760/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=2979668590228535760' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/2979668590228535760'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/2979668590228535760'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2010/05/16052010-relegation-ruckspiel-fc.html' title='16.05.2010: Relegation (Rückspiel): FC Augsburg gg. Glubb 0:2: Klassenerhalt!!!'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/S_J9CeoVEyI/AAAAAAAAARg/n3TKIDptcJs/s72-c/DSC02821.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-7311802963627433947</id><published>2010-03-02T14:11:00.007+01:00</published><updated>2010-03-02T15:31:12.023+01:00</updated><title type='text'>27.02.2010: 24. Spieltag (1. Bundesliga): VfL Bochum gg. Glubb 0:0: Ein Spiel mit dem Feuer, auch beim Nummernschild</title><content type='html'>Es muss schon ein besonderer Anlass ins Haus stehen, wenn 6 Franken und 1 Österreicher sich in ein schwäbisches Auto setzen, dass auch noch ein Münchner Kfz-Kennzeichen trägt.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/S40f7hZ-n0I/AAAAAAAAARI/5t7QoXNRLV8/s1600-h/Bus+Bochum+0210+2.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/S40f7hZ-n0I/AAAAAAAAARI/5t7QoXNRLV8/s200/Bus+Bochum+0210+2.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444042632000872258" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So geschehen an diesem letzten Samstag im Februar. Da man bereits sehr früh eine überdurchschnittlich hohe Teilnehmerzahl erwartet hatte, wurde diesmal ein Kleinbus bei der allseits bekannten Firma "Sixt" geleast. Der Wunsch, unseren Auswärtshaufen nicht auf zwei PKWs zersplitten zu müssen, befeuerte diesen wohl als gelungen zu betrachtenden Beschluss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um kurz nach 8 Uhr an diesem sonnendurchfluteten Morgen machten wir uns aus dem Zentrum Nürnbergs auf in Richtung Ruhrpott. Thomas M hatte auch bereits die richtige Marschverpflegung im Gepäck, in Form von gutem Linzer Dosenbier. Seine Musik trieb die Stimmung an Bord des Neunsitzers sehr früh in beachtliche Höhen und so entstand schnell ein lockerer, gelöster Reiserythmus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Tropfen im Freudenbecher der ersten Kilometer war die berechtigte Sorge um Tschudis Neffen, der vom freitäglichen Feiervergnügen noch nicht zurückgekehrt war und somit kurzzeitig wie vom Erdboden verschluckt schien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch diese Sorge löste sich zum Glück rasch auf und unsere Tschudi gewann ihr charmantes, strahlendens Lächeln zurück, als die entwarnende Nachricht per Handy bei ihr eintraf.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/S40gSO6G7YI/AAAAAAAAARQ/gZj8q72vy5c/s1600-h/DSC02733.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/S40gSO6G7YI/AAAAAAAAARQ/gZj8q72vy5c/s200/DSC02733.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444043022172351874" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Leider fiel der geplante Zwischenhalt in der Nähe von Frankfurt aus, da unser kurpfälzischer Auswärtsfreund Steffen F eine Mittelohrentzündung auszukurieren hatte und ein befreundeter Student von ihm, laut Steffens Aussage "wohl derzeit einen Rock anhat", was übersetzt soviel heißt, wie finanziell derzeit nicht auf Rosen gebettet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf hessischem Territorium übermannte den einen oder anderen von uns dann der Schlaf. Chris unser Fahrer, Dani und ich waren wach und somit begaben wir uns musikalisch auf ganz dünnes beziehungsweise polarisierendes Eis: Wir legten die sogenannte "orangene CD" ein, die mit eher harter Rock- und Heavy-Metal-Musik bespielt war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als sich so langsam wieder die Müdigkeit der restlichen Businsassen gelegt hatte, merkte Thomas Bekannte Melissa an, dass diese CD wohl nicht das Gelbe vom Ei sei und man doch wieder auf gesetztere Klänge zurückgreifen sollte. Objektiv gesehen, sicher nicht ganz zu Unrecht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angekommen in der Stadt, in der nicht zuletzt wegen der Fernsehpolizisten Toto und Harry Recht und Ordnung zu herrschen habe, mussten wir erstmal feststellen, dass ein Mercedes-Kleinbus eben andere Maße als der gewohnte Opel Corsa hat. Von der Einfahrt ins Parkhaus wurde uns dringend abgeraten und so ging es nach einer Ehrenrunde ums Parkplatzgelände dann auf die Stellfläche für die Fanbusse des Gästeanhangs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum aus dem Fahrzeug entstiegen, kam eine schwarze Meute, garniert mit etwas mintgrüner Begleitung an uns vorbei: der harte Kern der Nürnberger Fanszene wurde von den Kollegen Toto und Harrys zum Gästeblock eskortiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir schlossen uns dieser Eskorte aber nicht an, sondern erkundeten die Wege in Richtung Bochumer Innenstadt, verbunden mit der Hoffnung, noch vor Spielbeginn eine leckere Currywurst mit ruhrpott-typischem Pommes rot-weiß verspeisen zu können. Doch dafür langte leider die Zeit nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Circa 45 Minuten vor Spielbeginn trafen wir im proppevollen Gästeblock ein und nach etwas Drängelei hatten wir einen anständigen Platz gefunden. Da besagter Stehblock aber nur einen schmalen Eingang im unteren Bereich zu bieten hatte, war die Lage zeitweise schon leicht chaotisch, da immer mehr Leute hineindrängten, aber das Aufrutschen in obere Gefilde nicht auf der Tagesordnung stand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als dann wenige Minuten vor Anpfiff Grönemeyers Klassiker "Bochum" aus den Lautsprechern dröhnte, atmete man ihn langsam ein, diesen Abstiegskampf, der in Bochum noch ein wenig bodenständiger als anderswo daherkommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch bevor man sich verwundert die Augen reiben durfte, warum ausgerechnet Transferflop Choupo-Moting das Mandat für den Angriff erhielt, geschah DER Aufreger des Wochenendes: Am unteren Ende des Blockes zündeten ein paar Nürnberger Fans Feuerwerkskörper, die zum einen einen hellen Flammenteppich in die Kurve zauberten, anderseits eine undurchdringliche Rauchsäule produzierten, die den Blick auf das Spielfeld unmöglich machten.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/S40gjzhteQI/AAAAAAAAARY/N4KfJuc68uU/s1600-h/DSC02766.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/S40gjzhteQI/AAAAAAAAARY/N4KfJuc68uU/s200/DSC02766.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444043324059908354" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In Anbetracht der Tatsache, dass nach Medienberichten sieben bis neun Fans Verletzungen erlitten, hinterlässt diese Pyroshow an diesem Tag doch einen faden und betrüblichen Beigeschmack. In letzter Konsequenz ein tragischer Unfall, der nach gedanklichem Beistand für die Opfer schreit, und weniger nach verurteilender und verleumderischer Treibjagd auf die komplette Nürnberger Fanszene. Noch dazu, da es Vermutungen gibt, das unsachgemäße Löschen des Bochumer Ordnungsdienstes hätte einen Teil zu den graviereden Folgen beigetragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch war die Stimmung im rot-schwarzen Lager von der ersten Minute an auf absolutem Spitzenlevel. Laute Gesänge, Emotionen, Bewegung im Block - diese gelebte Leidenschaft schien sogar kurzzeitig auf die Mannschaft überzustrahlen, die jedoch mit fortdauernder Spielzeit an Gefährlichkeit einbüßte und somit allein wegen einer guten Defensivleistung wenigstens einen Punkt aus Bochum mitnahm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufgrund der Vorkommnisse kurz vor Anpfiff, gepaart mit der Sorge, die mit Bochum befreundete Münchner Schickeria-Gruppe könnte ein Raufgelage mit den Nürnberger Fans vom Zaun brechen, wurde auch der Rückweg zum Gästeparkplatz mit starker Polizeipräsenz begleitet. Unrühmliche Vorfälle waren nicht zuletzt deshalb keine zu beobachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angekommen an unserem geleasten Kleinbus mussten wir erstmal erklären, dass wir trotz des unschönen Kennzeichens nicht Bewohner der bayerischen Landeshauptstadt sind und dass deshalb der Spruch "an jeeds Münchner Audo brundz ma aweng hii" hier wohl außer Kraft gesetzt gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im weiteren Verlauf wurde dann basisdemokratisch entschieden, dass ein abermaliger Versuch, ins Zentrum Bochums vorzurücken, um die vor allem von Chris und mir heißersehnte Currywurst zu verdrücken, zu beschwerlich und zeitraubend sei und man daher doch besser der direkte Heimweg nach Franken favorisieren solle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich brauch jetzt Wodka!", mit dieser Aussage brachte Dani den Stein ins Rollen, der auf der Rückfahrt bei ihm und bei mir zusehends zu einer kleinen Gerölllawine wurde. Jedenfalls deckte man sich mit dem allseits geschätzen russischen Destillat ein, gemischt mit dem obligatorischen EnergyDrink, der erst in Gestalt eines Raubtieres, später in Form eines hiesigen Nutzviehs daherkam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Rast vor einem wohlgeschätzen Fast-Food-Tempel bemerkte Dani, dass die Wodkaflasche Numero 1 bereits aufgebraucht war, er aber noch keinerlei Auswirkungen spürte. Zielsicher hoppelte unser Duracell-Häschen in die nahegelegene Tankstelle und kam mit neuem hochprozentigem Nachschub grinsend zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das von Comedian Olaf Schubert als "deliriumverheißendes Destillat" umschriebene Getränk erfüllte seine Wirkung und somit war das nächtliche Bett in der fränkischen Heimat der heißersehnte Zielpunkt einer langen Reise, nicht aber, ohne vorher noch reichlich für Unterhaltung der restlichen Fahrzeuginsassen, ob gewünscht oder nicht gewünscht, zu sorgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Unterhaltung auf dem Spielfeld beschränkte sich wieder einmal auf ein Minimum und so musste ein blonder Engel aus Feuchtwangen für nostalgische Europapokal-Gefühle sorgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere neu gewonnene Erfahrung hinsichtlich der Fahrzeugauswahl hat dieser Auswärtsfahrt in der Nachbetrachtung den wohl entscheidenden Schliff gegeben und in Zukunft darf diese Möglichkeit bei ausreichender Teilnehmerzahl gerne auch ins Kalkül gezogen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Verletzten der missglückten Pyroshow seien auch hier nochmals beste Genesungswünsche ausgesprochen, verbunden mit der Hoffnung, dass die Fanszene weiter an einem Strang zieht, um die Mannschaft zum Klassenerhalt zu treiben!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-7311802963627433947?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/7311802963627433947/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=7311802963627433947' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/7311802963627433947'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/7311802963627433947'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2010/03/27022010-24-spieltag-1-bundesliga-vfl.html' title='27.02.2010: 24. Spieltag (1. Bundesliga): VfL Bochum gg. Glubb 0:0: Ein Spiel mit dem Feuer, auch beim Nummernschild'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/S40f7hZ-n0I/AAAAAAAAARI/5t7QoXNRLV8/s72-c/Bus+Bochum+0210+2.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-6692330845102700348</id><published>2010-02-02T04:25:00.005+01:00</published><updated>2010-02-02T13:28:48.197+01:00</updated><title type='text'>Aktualisierung</title><content type='html'>Den Eintrag über Mitstreiter unserer glorreichen Auswärtsfahrten habe ich aktualisiert, das heißt manche Beschreibung geändert, aber auch neue Mitstreiter hinzugefügt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neu sind auch zwei Fanklubs. In diesem Zusammenhang möchte ich nochmals jeden dazu aufrufen, mal nachzudenken, ob nicht ein Fanklub aus unserer Leidenschaft für den neunmaligen Meister, viermaligen Pokalsieger und unerreichten Rekordabsteiger und -aufsteiger erwachsen kann. Dafür bräuchte es mindestens 10 Mitglieder und eine Organisationsstruktur, die auf stabilem Fundament steht, da wir mit dem Verein selbst in Kontakt treten und dort auch gewisse bürokratische Pflichten erfüllen müssen. Langfristige Vorteile bei der Kartenvergabe sollte man auch ins Kalkül ziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den aktualisierten Beitrag findet ihr rechts über den Link "Die Mitstreiter kurz vorgestellt".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Anregungen, Kritik, Lob oder sonstigen Liebesbekundungen dürft ihr euch gerne an mich wenden. Kontaktmöglichkeiten dürften hinlänglich bekannt sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne wünsch ich euch noch weiterhin viel Spaß mit diesem Blog und erhebe mein imaginäres Glas auf weitere gemeinsame Stunden für den einzig wahren Verein mit Herz und Seele in Süddeutschland!!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-6692330845102700348?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/6692330845102700348/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=6692330845102700348' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/6692330845102700348'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/6692330845102700348'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2010/02/aktualisierung.html' title='Aktualisierung'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-3339846358918587597</id><published>2010-02-02T01:53:00.014+01:00</published><updated>2011-11-07T19:02:25.213+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bengerdsraddsn'/><title type='text'>30.01.2010: 20. Spieltag (1. Bundesliga): Hannover 96 - Glubb 1:3: Neue Gefährten und alte, fast vergessene Glücksgefühle</title><content type='html'>"No Surrender" lautet das Motto einer berühmten Nürnberger Fangruppierung, was soviel heißt wie "keine Kapitulation". Nie aufgeben, immer weitermachen, mit Enthusiasmus und Leidenschaft seinen Verein huldigen - Tugenden, die ich mir zu Herzen nahm und somit, unabhängig terminlicher und sonstiger Hindernisgründe meiner Stammauswärtsclique, den Weg nach Hannover antrat. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Alleine? - Alleine ist man nie als Clubfan. Gemeinsam mit 119 Clubfans, der Großteil im FCN-Fanklub "Die Bengerdsraddsn" beheimatet, der auch die Fahrt organisierte, machte ich mich in einem von zwei komoden Reisebussen auf den Weg in die niedersächsische Hauptstadt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Kurz vor 6 Uhr am frühen, kalten Samstagmorgen stand ich zusammen mit rund 20 weiteren Schlachtenbummlern und -bummlerinnen am U-Bahn-Parkhaus Herrnhütte und wartete mit Engelsgeduld auf den Bus. Die nicht schließbare hintere Tür des Gefährts, die mit zwei Eisenstangen einer nicht weiter spezifizierten Baustelle verbarrikadiert wurde, sorgte allerdings für eine rund 60-minütige Wartezeit, die mit ersten Kontaktaufnahme&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/S2eQNzk5E0I/AAAAAAAAAQI/8uchG0-Q0FM/s1600-h/DSC02692.JPG"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 200px; FLOAT: left; HEIGHT: 150px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433470042303435586" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/S2eQNzk5E0I/AAAAAAAAAQI/8uchG0-Q0FM/s200/DSC02692.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;n und subtilen Flirts überbrückt wurde.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im Bus dann erstmal die wohl übliche Suche nach einem Sitzplatz. Mich verschlug es neben Sebi, einem 20-jährigen Glubberer aus dem Nürnberger Land, der sofort ein launiger und angenehmer Gesprächspartner war.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Draußen sibirische Kälte, drinnen erwärmte sich so langsam die Stimmung, garniert mit schier unendlich dargebotenen Vorräten an diversen fränkischen bzw. Bremer Biersorten und einigen gängigen Spirituosen-Mixgetränken.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Meine Laune bekam aber alsbald eine kleine Mikro-Delle, als ich auf der Teilnehmerliste der Fanclub-Verantwortlichen nicht zu finden war. Ein Telefonat und eine SMS später klärte sich alles sehr unkompliziert auf und ohne großes Getöse hielt ich meine Stehplatzkarte in der Hand. Ein Dank an die unkomplizierte und engagierte Klärung der beiden verantwortlichen Organisatorinnen!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Während fortdauernd deutsches Schlagergut aus den Boxen schallte (die wohl berüchtigte "blaue Kassette", wie man mir verriet) und der Gerstensaft die Businsassen auf Betriebstemperatur brachte, wurde die Fanklub-Verantwortliche vor mir immer nervöser, je näher es auf Hannover zuging: "Wenn mer heid net gwinna, dann kömma uns eisalzen lassn" war ihr zu entlocken. Nur zu verständlich, denn eine weitere Auswärtspleite hätte einen immensen 8-Punkte-Rückstand aufs rettende Ufer befürchten lassen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;"Naja, irgendwann sind wir scho mal wieder dran, heut klappt des scho mal, auch wenns a dreckiges Spiel wird", so versuchte ich etwas Optimismus in die Runde zu streuen und ich hatte mit meiner bis dahin noch gewagten These einige Mitstreiter auf meiner Seite, die meine Erwartungen teilten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In Hannover angekommen wurde sofort der ausgewiesene Busparkplatz der Gästefans angesteuert. Auf dem Weg ins Stadion, den ich mit Sebi bestritt, trafen wir noch einen allseits bekannten Clubfan, der von allen aufgrund seines Aussehens nur "Jesus" genannt wird. Dieser nahm den weiten Weg auf sich, obwohl ihm eineinhalb Jahre zuvor ein nach seinen Schilderungen "skandalöses Stadionverbot" bei einem Regionalligaspiel aufgebrummt wurde und dem es aufgrund seines markanten Aussehens auch wenig nutzte, nicht in der verdächtigen Gewalt-Szene verankert zu sein. Einlass ins Stadion war leider ein Ding der Unmöglichkeit.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach kurzem Plausch schritten Sebi und ich zum Eingang. Sebi wurde vom Ordnungsdienst gleich mal auf seinen Alkoholpegel angesprochen. Da er aber trotz einiger konsumierter Biere noch tadellos fit ausschaute, war sein Einlass keine strittige Frage.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mein Einlass stand auch nie zur Debatte, doch wollte der junge Herr vom neongelb-blaue gewandeten Security-Dienst bei mir den fleischgewordenen Nacktscanner mimen: "Mal die Jacke aufmachen, den Schal runter, Kapuzenpulli aufmachen, Taschen entleeren", befahl er mir harsch aber dennoch nicht wirklich unverschämt. "Digi-Cam, soso, da hast du doch sicher noch ein paar Batterien dabei", was ich aber wahrheitsgemäß verneinen musste. Nach intensiven Abtasten, ohne jedoch die Kronjuwelen in gefährliche Drück- und Kneifbewegungen manövrieren zu müssen, war dann der Weg frei ins oval geschnittene Niedersachsenstadion.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dort suchte ich mir erstmal einen geeigneten Platz im Gästeblock S19. Das Vorhaben mit Sebi gemeinsam das Spiel zu sehen, zerschlug sich allerdings, weil dieser im Nachbarsektor S17 seinen Platz fand. So stand ich erstmal defacto alleine dort, wobei das natürlich in Clubkreisen eigentlich barer Unsinn ist. Doch nach kurzer Zeit trafen auch zufällig zwei Mädels und ein überaus fachkundiger, sympathisch und wohltuend zurückhaltender Herr mittleren Alters im 19er Block ein und stelllten sich eine Reihe vor mich. So war für erste Gespräche vor dem Anpfiff gesorgt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mit dem Pfiff von Knut Kircher war aber erstmal Schluss mit launigen Plaudereien. Aus vollen Kehlen versuchte der Gästebereich, der von ca. 1.500 Clubfans besetzt war, die Mannschaft zur finalen Klassenerhaltsbewahrungschance zu treiben. Beißender Qualm stieg einem in Auge und Nase, ohne aber nennenswerte Beeinträchtigungen herbeizuführen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ein absolut grandioser Fahneneinsatz gepaart mit nicht müde werdender akku&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/S2eQqWoYlXI/AAAAAAAAAQQ/8AiJbm2rpYo/s1600-h/DSC02709.JPG"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 200px; FLOAT: right; HEIGHT: 150px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433470532749661554" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/S2eQqWoYlXI/AAAAAAAAAQQ/8AiJbm2rpYo/s200/DSC02709.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;stischer Untermalung schien unsere Elf tatsächlich ein wenig zu beflügeln und es entwickelte sich ein ungewohnt souveräner Auftritt auf dem Rasen, den Albert Bunjaku noch vor der Pause mit einem Tor krönte. Ende der 1. Halbzeit und vor allem in der Halbzeitpause konnte ich den nächsten sehr angenehmen Gesprächspartner ausfindig machen. Ein alleinreisender Clubfan aus der Würzburger Gegend, der sich in Hannover sogar in einem Hotel einquartiert hatte, analysierte mit mir das bisher Gesehene und ich fand, mal funkte analytisch auf nahezu gleicher Wellenlänge.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der arme Kerl aber wurde von seinem Durst gnadenlos bestraft. "Bin mir mal kurz ein Bier holen", raunte er mir leicht nickend zu und verschwand. Doch ein Donnerhall trieb ihn mit seinem leeren Becher zurück und das schnurstracks in meine Arme und die meiner Mitstreiter aus dem Bus. Was war passiert? - Richtig, unser Club schaffte tatsächlich den 0:2-Führungstreffer und der Block rastete komplett aus. Wildfremde Menschen lagen sich in den Armen, Schreie der Erleichterung hallten durch das weite Rund und Felsbrocken und Frustrationen der letzten Wochen lösten sich auf einmal auf.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;"Jetzt aber" und schon startete mein Würzburger Clubfreund den nächsten Versuch zur Getränkeaufnahme. "Oh nein, scheisse nochmal, wie is das jetzt passiert?" schrie er mich entgeistert an. Man kann sich denken, was jetzt kam. Hannover 96, bis dahin nahezu komplett harmlos schaffte postwendend den Anschlusstreffer und schon war wieder Nägel kauen gepaart mit trotzigem Anfeuern auf der Tagesordnung.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;"So, etz brauch ich aber wirklich was zum trinken" und fort war er. Zurück kam er mit einem vollen Becher, mit glänzend gelbem Gerstensaft, doch dieser Becher wurde erstmal heftigsten Belastungsproben unterzogen, denn es war wieder mal fröhliches Jubeln angesagt, weil "Bum Bum-Bunjaku" den Zwei-Tore-Abstand wieder herstellte. Wieder war die Ekstase unermesslich, wieder lag ich in den Armen zweier besagter Mädels und diversen anderen Clubfans. Wahnsinnig und irgendwie auch ein wenig unwirklich, dass einem hier drei blitzsaubere Tore unseres Lieblingsvereins serviert wurden.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Trotz dem Verpassen dreier Tore war jetzt mein unterfränkischer Leidensgenosse und allgemein die Stimmung leicht gelöst, aber dennoch angespannt. Bloss nicht wieder ein Gegentor fangen, nicht wieder Hannover zurück ins Spiel holen. Doch die Mannschaft auf dem Rasen erhörte die Stossgebete aus dem Gästesektor und schaukelte die Partie souverän nach Hause.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wehende rot-schwarze Fahnen in der niedersächsischen Nacht und Rentner, Frauen, Jugendliche, Alkoholiker, Hobby-Hools und auch der ganze übliche Mob - alles war jetzt in Bewegung und wohl 99,9% der 1.500 Clubfans stimmten ein, in die von Julius N. und Basti G. initiierten Lobgesänge auf die diesmal glorreich siegende fränkische Elf.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;"Wir leben wieder, ja, das war jetzt wirklich wichtig!", jeder bließ in der Nachbetrachtung der 90 Minuten in ein und dasselbe Horn. Erleichtert und mit einer großen Portion Adrenalin oder Endophin ausgestattet, begab ich mich mit dem durstigen Tor-Verpasser in Richtung Ausgang und wir analysierten auch hier wieder messerscharf die Situation. Die Hoffnung, sich bei einem der nächsten Auswärtsspiele über den Weg zu laufen, ist sicherlich vorhanden.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Auf dem Weg zum Busparkplatz lief mir Sebi wieder über den Weg, der ganz benebelt von soviel Siegestaumel einfach nur vor Glück strahlte. Gemeinsam mit vielen anderen Bus-Mitfahrern wurde gesanglich der Auswärtssieg zelebriert und Heavy-Metal-Fans, die vor einer nahegelegenden Veranstaltungshalle, die auf dem Weg zum Busparkplatz lag, auf Einlass zu einem Konzert warteten, ließen es sich auch nicht nehmen, den Sieger des Tages mit rythmischem "FCN, FCN!!!" zu huldigen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Im Bus herrschte natürlich auch heitere Stimmung, ohne aber jetzt dem totalen Überschwang zum Opfer zu fallen. Sebi traf es auf den Punkt: "Nach dem Wolfsburg-Sieg hat die Mannschaft danach gegen Freiburg auch wieder Mist gspielt, da muss ma jetzt hald mal abwarten, was gegen Stuttgart rauskommt".&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;War ich auf der Hinfahrt noch äußerst defensiv, was den Konsum von alkoholischen Getränken betraf (ich will mir schließlich das scharfe Schwert der mir eigenen Analyse nicht nehmen lassen), so ließ ich jetzt den guten Hersbrucker Gerstensaft ordentlich meine vom Support angeschlagene Kehle hinunterlaufen, ohne allerdings der Übertreibung zu fröhnen. "Na horch, das wäre etz scho bläid, wenn ich mir das Spiel jetzt aus der Erinnerung trinken würde, so oft erlebt man solche Siege ja auch wieder nicht". Damit lieferte ich wohl ein stechendes Argument an diejenigen, die wohl insgeheim erwarteten, dass jetzt alle Hemmnisse und Schranken komplett außer Kraft bei mir zu setzen seien.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Während Sebi jetzt vom Destillat getrieben, umtriebig durch den Busflur wandelte, konnte ich ein bisschen Smalltalk mit einer schon sehr angeheiterten Jacky-Cola-Verfechterin aus dem schönen Fürther Landkreis führen, die dann aber auch dem gesteigerten Bewegungsdrang nachgab und wieder von dannen zog.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Zeit, mich in Gesänge und Gespräche mit vielen, diversen anderen Buskumpanen zu begeben.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;"Drei Bier sind ein Schnitzel", so oder so ähnlich besagt es eine alte Volksweisheit. Doch mein Magen registrierte kein fleischliches Appetithäppchen und so kam mir und vielen anderen im Bus eine eigentlich nur als kurze Raucherpause angedachte Rast am Fuße eines Burger-King-Restaurants äußerst gelegen und man kehrte beinahe im Stile eines "Flahmobs" ins Mekka aller kulinarischen Träume ein. Diese Idee hatten aber einige Minuten vorher schon die Nürnberger Ultras, die bereits in stattlicher Anzahl die Tische und Warteschlangen in Beschlag nahmen. Ein Ohrenschmaus, den Gästen aus der Fanszene des SK Rapid Wien beim Bestellen zuzuhören.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Vom Ansturm der Clubfans überfordert, machte sich alsbald eine leicht aggressive und ungeduldige Stimmung breit und einige eher jüngere Ultras packten den wohl szeneüblichen Trash-Talk-Schargon aus, um dem Personal Beine zu machen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Jetzt aber wieder alberne und oberflächliche Klischees über UN 94 in den Raum zu werfen, wäre der Sache sicher nicht gerecht: Die Jungs hatten auch einen langen Tag hinter sich, haben bis zur Selbsterschöpfung unseren Glubb nach vorne gepeitscht, waren auch beträchtliche Zeit im Bus gesessen und mussten sich trotz proklamierter Deeskalations-Taktik der niedersächsischen Polizei wohl wieder einigen Pauschalisierungs-Maßnahmen stellen. Und auch der profane Hunger sollte nicht unterschätzt werden. Die Aufforderung einer dunkelhaarigen, rund 20-jährigen Busmitfahrerin, "in das Cola könners doch sicher noch aweng an Jacky neifülln" sorgte für wohltuende Auflockerung. Die Angelegenheit mit Humor zu nehmen, ist sicherlich zuallererst ein Privileg der Frau, wobei einige Geschlechtsgenossinnen sicher auch nicht ganz in sich ruhten, als die Schlange eher länger denn kürzer wurde.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nahe Schweinfurt war dann Buswechsel angesagt. Die defekte Tür hielt auch weiterhin im barrikadierten Zustand dicht, aber organisatorische Gründe machten den Wechsel notwendig. Der Bus, in dem ich die vorherige Zeit saß, steuerte Nürnberg nicht mehr an, sondern fuhr direkt ins Nürnberger Land, dem Ursprungsort des Fanklubs. Der andere, zweite Bus dagegen bediente noch Höchstadt, Erlangen, schockierenderweise Fürth und dann das gelobte und geliebte Nürnberg.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach den üblichen Verabschiedungsritualen machte ich mich vom Ankunftsort Hauptbahnhof mit Umweg über einen innerstädtischen Sparkassen-Automaten in Richtung Wohnung. Ein angenehmes, heimatlich-vertrautes Gefühl beschlich mich, als ich durch idyllisch verschneite Nebenstraßen der Nürnberger Altstadt schlenderte. Überall der sanfte Klang und Geruch der Tradition, der Tränen, des Schweißes, aber auch des Stolzes und des Triumphs der altehrwürdigen Noris.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach 21-stündigem Auswärtstrip, der nur von kurzem Schlaf unterbrochen war, fiel ich zufrieden in mein Bett:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;- Zufrieden, dass im Abstiegskampf das Licht der Hoffnung noch brennt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;- Zufrieden, dass die Nürnberger Fanszene trotz prekärer sportlicher Lage weiterhin diesen Verein im Herzen trägt&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;- Zufrieden, dass ich Frauen und Männer, Jungs und Mädels kennenlernen durfte, die sicher nicht alle vom Geiste grenzenloser Weisheit, Klugheit und Erhabenheit beseelt waren, aber überaus offen, kommunkativ, bodenständig und mir gegenüber äußert einladend und integrativ auftraten.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Weitere Reisen mit diesem Fanclub sind sicherlich zu erwarten, denn die Erinnerung an diese Fahrt lassen Negatives nichtmal im letzen Eck des Gedächtnisses ausfindig machen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Aber eines ist auch gewiss: Ob Tschudi, Dani, Thomas oder Chris, oder auch Mödel, Friedrisch und andere Helden des Wochenendes - meine Clique hat einen festen Platz weit über das rot-schwarze Leben hinaus.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In diesem Sinne: "Weiterkämpfen, Faust heben, nie unterkriegen lassen!!!". Jetzt sind alle Blicke auf den nächsten Abstiegsfight beim VfL Bochum gerichtet, zumindest was unsere Auswärtsfahrt-Pläne anbelangt.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-3339846358918587597?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/3339846358918587597/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=3339846358918587597' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/3339846358918587597'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/3339846358918587597'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2010/02/30012010-20-spieltag-1-bundesliga.html' title='30.01.2010: 20. Spieltag (1. Bundesliga): Hannover 96 - Glubb 1:3: Neue Gefährten und alte, fast vergessene Glücksgefühle'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/S2eQNzk5E0I/AAAAAAAAAQI/8uchG0-Q0FM/s72-c/DSC02692.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-8123263447738233476</id><published>2009-12-26T17:58:00.002+01:00</published><updated>2009-12-26T18:02:48.580+01:00</updated><title type='text'>20.12.2009: 17. Spieltag (1. Bundesliga): 1. FC Köln - Glubb 3:0</title><content type='html'>Dieses mal hindert mich der familiäre Weihnachtsstress an einer detaillierten Darstellung dieser Auswärtsfahrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas, Chris und ich fuhren bereits einen Tag vorher nach Köln, um etwas ins dortige Nachtleben einzutauchen. Hinfahrt sowie der abendliche Partyausflug waren nicht frei von Kuriositäten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Spiel war in allen Belangen trist: Schneegestöber, Materialstreik im Kölner Block, Buspanne der Nürnberger Hardcore-Fans und eine Club-Mannschaft, die hoffnungslos unterging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir hoffen auf besseres Wetter auf unseren Fahrten und auf eine Mannschaft, die endlich mal Charakter zeigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wird es auf den Rängen auch wieder mehr zu bestaunen geben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-8123263447738233476?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/8123263447738233476/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=8123263447738233476' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/8123263447738233476'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/8123263447738233476'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2009/12/20122009-17-spieltag-1-bundesliga-1-fc.html' title='20.12.2009: 17. Spieltag (1. Bundesliga): 1. FC Köln - Glubb 3:0'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-779420564491148029</id><published>2009-08-15T23:03:00.004+02:00</published><updated>2009-08-15T23:09:38.881+02:00</updated><title type='text'>15.08.2009: 2. Spieltag (1. Bundesliga): Eintracht Frankfurt gg. Glubb 1:1</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/Socj0DHAPdI/AAAAAAAAAQA/dOvPUrz9ICQ/s1600-h/DSC02211.JPG"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 200px; FLOAT: right; HEIGHT: 150px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370300457757457874" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/Socj0DHAPdI/AAAAAAAAAQA/dOvPUrz9ICQ/s200/DSC02211.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;Urlaubsbedingt bleibt mir nicht viel Zeit, ausführlich zu berichten.&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nur soviel: Außer einer sehr sehenswerten Choreo und einigen eher stumpfsinnigen Pöbeleien hatte der SGE-Anhag nichts zu bieten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Nürnberger Mob dagegen wusste lautstark zu gefallen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Thomas, Chris und meine Wenigkeit waren am Start (die anderen kniffen, weil nur noch Sitzplätze erhältlich waren) und erlebten wieder einmal eine spannende, interessante, sonnige und abwechslungsreiche Auswärtsfahrt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Wege in dieser Saison mögen steinig werden, aber wir werden sie gehen!!!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-779420564491148029?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/779420564491148029/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=779420564491148029' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/779420564491148029'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/779420564491148029'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2009/08/15082009-2-spieltag-1-bundesliga.html' title='15.08.2009: 2. Spieltag (1. Bundesliga): Eintracht Frankfurt gg. Glubb 1:1'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/Socj0DHAPdI/AAAAAAAAAQA/dOvPUrz9ICQ/s72-c/DSC02211.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-7940503535374379033</id><published>2009-04-27T17:03:00.006+02:00</published><updated>2009-04-27T17:54:59.056+02:00</updated><title type='text'>26.04.2009: 29. Spieltag (2. Bundesliga): FSV Frankfurt gg. Glubb 2:1: Heimniederlage in Frankfurt - ein Vogel namens "Aufstiegsplatz" fliegt davon</title><content type='html'>Nein, Chris hatte nicht nachgetreten. Nein, Chris war demnach auch nicht für 3 Spiele gesperrt. Allerdings hatte er studentische Aufgaben und Pflichten an diesem April-Sonntag zu erfüllen und so waren nicht nur bei unseren Helden auf dem Rasen, sondern auch in unserer Auswärtsclique gewisse Personalrochaden vorzunehmen: In vorderster Front sollte Tschudi als Fahrerin für Wirbel auf gegnerischen Autobahnen sorgen. Etwas zurückzogen daneben verrichtete Dani sein stylisches Offensiv- und Charakterfeuerwerk. Hinten links kehrte T-Master nach einiger Abstinenz wieder zurück um altbekannte Stabiliät herzustellen. Rechts hinten hatte sich mal wieder der Platzhirsch breit gemacht, um die Fußballwelt mit seiner Recall-unverdächtigen Sangeskunst und seinem auf Tony Sanneh-Niveau dahinsiechenden Humoristentum zu erfreuen. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mit viel Tempo, schließlich war der Schnecken-Corsa von Steini diesmal im Schrank geblieben und stattdessen wurde auf den Tornado-Audi von Tschudi zurückgegriffen, ging es in Richtung Main-Metropole.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In Wertheim stillte Dani (übrigens einen Tag vor seinem Geburtstag) seinen Hunger beim dortigen Bekay, der mittlerweile eine gewisse Art von Heimatgefühl in uns auslöst.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach problemloser Fahrt, die aus einer Mischung von Pop-, Onkelz- aber fatalerweise auch alpenländischer Huldigungsmusik geprägt war, begann die nervenzerrende Warterei im Stau auf den Zufahrtswegen zum Stadion-Parkplatz im vom Chris titulierten "Commerz-Wald".&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach dieser erfolgreichen Geduldsprobe machte man sich geradewegs auf zum Waldstadion, wo der FSV diese Saison übergangsweise seine Heimspiele austrägt. Auf dem Weg grüßte ein Frankfurt-Fan die "Franken aus Bayern", aber was Pöbeleien angeht, &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SfXUL3VQpYI/AAAAAAAAAP4/YuShOKOCpkc/s1600-h/DSC02185.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5329399034359620994" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SfXUL3VQpYI/AAAAAAAAAP4/YuShOKOCpkc/s200/DSC02185.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;da müssen die blau-schwarzen Randgruppen-Fans aus Frankfurt noch Lichtjahre in die Lehre gehen. Wie überhaupt in allen erdenklichen Fan-Belangen (man beachte das Bild der sogenannten "Heimkurve").&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ungewöhnlicherweise hatten wir an diesem Spieltag einen Platz auf der Gegengerade, was allerdings überhaupt nicht tragisch war, da das Stadion sowieso im Verhältnis 3.000 : 13.000 (FSV- gg. FCN-Fans) gefüllt war (somit auch die Gegengerade neben dem Gästeblock) und noch dazu wurde in unserem Bereich auch gestanden und lautstark supportet.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die fränkische&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SfXTXUPm1vI/AAAAAAAAAPw/pGtonyTakbM/s1600-h/DSC02188.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5329398131587471090" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SfXTXUPm1vI/AAAAAAAAAPw/pGtonyTakbM/s200/DSC02188.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Invasion legte sogleich lautstark und farbenfroh (ein herrlich tiefes Rot prägte die Szenerie auf den Rängen) los und ließ nicht eine Sekunde lang Zweifel aufkommen, welche Fangruppe an diesem Tag regiert. Dementsprechen skandierten die wenigen FSV-Fans nach dem Heimspiel ironisch "Auswärtssieg".&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Doch leider merkte man, trotz Eigler-Führung nach gut einer halben Stunde, dass die guten Spiele der letzten Wochen an diesem Tage nicht zu wiederholen sind und somit flachte der Geräuschpegel etwas ab, ohne aber in die negative Bewertungsskala abzurutschen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Am Ende des Spieles dann schlug eine fast nicht mehr gekannte Härte eiskalt und unerbittlich zu: Erst markierte Frankfurt das nicht ganz unverdiente 2:1-Führungstor und dann beschwerte sich das Phantom etwas zu energisch beim Schiedsrichterassistenten, der darauf brav beim Schiedsrichter Meldung machte und dieser unsere Ikone mit der Nummer 11 wegen angeblicher Beleidigung (angeblich wegen Zeigens dse "Vogels") des Feldes verwies.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Während man nach Schlusspfiff noch am Spielausgang und -geschehen zu knabbern hatte und den vom leidenschaftlichen Support etwas leeren Akku aufzuladen hatte, ging draußen wohl etwas die Hektik los. Zahlreiche Ordner stürmten in Richtung Westkurve und auch die Polizei zeigte auf dem Stadiongelände martialische Präsenz.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das schockierenste Bild des Tages war ein kleiner Junge, der neben einer Polizeitruppe im Gras lag und von Sanitätern versorgt werden musste. Wie dies zustande kam, ist nicht bekannt, sollte aber ein Staatsdiener dort Hand, Schlagstock oder Pfefferspray angelegt haben, dann kann einem schlicht und einfach nur die Zornesröte ins Gesicht steigen. Ein Kind gegen 5 bewaffnete Männer - alleine dieses fiktive Szenario lässt Einen erschaudern. Da gibt es auch keine Ausreden, wie Anwesenheit von Fans der C-Kategorie oder sonstige Ausflüchte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nun ja, aber gesehen und bewiesen ist rein gar nichts, somit wollen wir den Beamten Hilfsbereitschaft und korrekte Diensterfüllung attestieren. Und nach kurzer Behandlung kam der kleine Freund auch wieder auf die Beine. Im Gegensatz zum Spiel doch ein kleines Happy-End.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Auf dem Weg zurück zum Parkplatz, der diesmal übrigens nicht in der SGE-obligatorischen Isenburger Schneise, sondern im Gleisdreieck am Stadion war, wollte uns ein Straßenhändler noch einen FSV-Schal verkaufen, was aber unter deutlicher Zurückweisung im unvergleichlichen fränkischen Charme abgetan wurde.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Da Tschudis Audi ein zu öffnendes Dach hat (in Fachkreisen auch Cabriolet genannt), war die rund 30-minütige Warterei an den Aufahrten des Parkplatzes wenigstens mit frischer Luft garniert. Einer der herrlichsten Momente dieser Auswärtsfahrt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Rückfahrt führte uns wieder nach Wertheim, wo aber keine Burger, Pommes oder Nuggets verspeist wurden, sondern in der nebenstehenden Tankstelle Energy-Drinks gekauft wurden, die dann von Dani unter phonetisch wohlgestimmten "Schulzereien" die Kehle hinabflossen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Eine gute Auswärtsfahrt nahm dann gegen 20:30 Uhr in Nürnberg-Nord ihr Ende. Das Ergebnis des Spiels war zwar immernoch ein Schatten auf unserem Gemüt, aber die Vorfreunde auf Danis Geburtstagsfeier und damit auf einen gelungenen und lustigen Abend ließ uns doch wieder positviv denken.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;UNSEREM DANI AN DIESER STELLE BESTE WÜNSCHE ZUM WIEGENFEST UND UNSEREM GLUBB BESTE WÜNSCHE IM AUFSTIEGSRENNEN...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;... und dass beim nächsten Mal Chris seinen Physik-Büchern den Vogel zeigt und Mintal seine Aufgaben zu vollster Zufriedenheit erfüllt!!!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-7940503535374379033?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/7940503535374379033/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=7940503535374379033' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/7940503535374379033'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/7940503535374379033'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2009/04/26042009-29-spieltag-2-bundesliga-fsv.html' title='26.04.2009: 29. Spieltag (2. Bundesliga): FSV Frankfurt gg. Glubb 2:1: Heimniederlage in Frankfurt - ein Vogel namens &quot;Aufstiegsplatz&quot; fliegt davon'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SfXUL3VQpYI/AAAAAAAAAP4/YuShOKOCpkc/s72-c/DSC02185.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-3140155349974432264</id><published>2009-04-10T18:16:00.006+02:00</published><updated>2009-04-10T18:58:25.845+02:00</updated><title type='text'>09.04.2009: 27. Spieltag (2. Bundesliga): RW Oberhausen gg. Glubb 0:3: Lebendig in allen Bereichen und der lang ersehnte Rausch des Sieges</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;div&gt;Gründonnerstag war dieses Mal ein Feiertag in rot-schwarz, während die grün-weißen Nachbarn aus Fürth bereits ihren vorgezogenen Volkstrauertag erlebten. Nun ja, diese Auswärtsfahrt hätte keinen besseren Resultate hervorbringen können.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Angefangen hatte die Fahrt um kurz nach 11 Uhr, wo zuallererst die herbe Niederlage der Münchner Bayern in der Champions League thematisiert wurde. Mit 2 Mädels (Nici und Tschudi) und der des männlichen Stammtrios Dani, Chris und meine Wenigkeit ging es erstmal in Richtung Universität Erlangen, wo unser Fahrer und Physik-Guru ein Stickstoff-Experiment beendete.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nachdem dies erfolgreich über die Bühne gebracht wurde, konnte die eigentliche Fahrt in den Kohlenpott beginnen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dichter Oster- und Feierabendverkehr ließ die letzten Kilometer vor Oberhausen zu einem nervenzerrenden Stop-and-Go-Prozedere werden und auch die unmittelbaren Anfahrtswege zum Stadion waren rund eine Stunde vor Spielbeginn heillos überlastet.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dank ausgeklügelter Planung und rechtzeitiger Abfahrt in Nürnberg erreichten wir unseren Block aber rechtzeitig und konnten vor Spielbeginn noch rund 10 Minuten Stadionatmosphäre einatmen und das in einem Stadion, dass so gar nichts von den neumodischen Betonburgen hatte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Mannschaft kontrollierte quasi über die kompletten 90 Minuten das Geschehen und sorgte schon relativ bald für zufriedene und zuversichtliche Mienen beim zahlreich mitgereisten Gästeanhang.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Stimmung im Gästeblock war die ersten 10 Minuten etwas unkoordiniert, da die koordinativ unentbehrlichen Ultras noch im Stau oder einer Polizeikontrolle steckten, näheres ist nicht bekannt. Dennoch mühte sich der unorganisierte Mob um lautstarke Unterstützung, was auch recht ansprechend gelang.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/Sd95044DdPI/AAAAAAAAAPg/ANMSwqXoxhQ/s1600-h/DSC02128.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5323107234102867186" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/Sd95044DdPI/AAAAAAAAAPg/ANMSwqXoxhQ/s200/DSC02128.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Durch die eintreffenden Ultras kam dann alsbald ein sehr ansehnlich (oder besser gesagt anhörenswerter) Support zustande, garniert mit reichlich Fahneneinsatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ein Kuriosium lieferten Ende der 1. Halbzeit Mitglieder der sogenannten "Sektion Stadionverbot" als diese auf einer Anhöhe hinter dem Stadion gut sichtbar mehrere Feuerwerkskörper zündeten und somit den Sicherheitsorganen eine lange Nase drehten. In diesem Moment waren die Stadionverbotler der Kurve ziemlich nahe.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In der 2. Halbzeit, die durch eine breit angelegte rot-schwarze Luftballon-Choreo&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/Sd96Vgr3kxI/AAAAAAAAAPo/w5WehrIFa60/s1600-h/DSC02131.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5323107794544988946" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/Sd96Vgr3kxI/AAAAAAAAAPo/w5WehrIFa60/s200/DSC02131.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;grafie eingeläutet wurde, durchdrangen Rauchschwaden aus dem Nürnberger Block die Luft, doch nach wenigen Minuten waren diese verzogen und Kollateralschaden entstand wohl auch nicht.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ein beträchtlicher Stimmungsschub löste die Kunde aus, dass der Aufstiegs- und Lokalkonkurrent aus Fürth zu Hause gegen Hansa Rostock in Rückstand geraten ist, was bis zum Schlusspfiff auch so blieb und verbunden mit dem eigenen Auswärtsdreier für überkochende Feierlaune mit der Mannschaft nach souverän geführten 90 Minuten führte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Im Abendrot von Oberhausen machten wir uns dann recht zügig und in bester Laune (immerhin seit einem Jahr mal wieder ein Auswärtssieg live erlebt) in Richtung Auto auf.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Einen Tankstop irgendwo in den dunklen Weiten des deutschen Autobahnnetzes nutzen Tschudi, Dani und ich für den Start einer spontanen, und von Jugendlichen auf dem Weg in die Ferien mit großen Augen gewürdigte, Wodka-Energy-Party, die uns von nun an die restliche Heimfahrt recht flüssig gestaltete.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ein Wechselgesang mit anschließender Plauderei mit einigen überwiegend unterfränkischen Clubfans vor einem Autobahn Burger King rundeten die Heimfahrt noch zusätzlich ab. Mit den Mengen an Burgern und Pommes, die wir in besagtem Schnellrestaurant verdrückten waren auch unsere Rundungen wieder etwas der Kugelform nähergerückt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die letzten 2 Stunden der Heimfahrt wurden dann wieder etwas gesetzter gestaltet, indem entweder Musik gehört oder schlicht und einfach etwas geschlafen wurde.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Auf jedenfall bleibt festzuhalten, dass unser Club wieder ein großes Wort im Aufstiegsrennen mitsprechen kann und dass unsere Auswärtsfahrten weiterhin facettenreich zu überzeugen wissen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ob uns das Schicksal des vor allem von meiner Seite kokettierten Raststättenverbots ereilt sollte aber glücklicherweise bezweifelt werden.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Aber hauptsache die Aufstiegsträume, unser gruppeninterner Zusammenhalt (unabhängig von der oftmals etwas variierenden Besetzung) und die Fanfreundschaft mit Schalke sind in voller Blüte lebendig und werden das auch noch Jahrhunderte über weiterhin so sein.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dann kann die nächste Auswärtsfahrt ja kommen und gewisse Projekte nehmen vielleicht dann auch immer mehr Gestalt an...&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-3140155349974432264?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/3140155349974432264/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=3140155349974432264' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/3140155349974432264'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/3140155349974432264'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2009/04/09042009-27-spieltag-2-bundesliga-rw.html' title='09.04.2009: 27. Spieltag (2. Bundesliga): RW Oberhausen gg. Glubb 0:3: Lebendig in allen Bereichen und der lang ersehnte Rausch des Sieges'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/Sd95044DdPI/AAAAAAAAAPg/ANMSwqXoxhQ/s72-c/DSC02128.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-1857364988325054273</id><published>2009-02-16T17:54:00.023+01:00</published><updated>2009-02-16T19:50:24.114+01:00</updated><title type='text'>15.02.2009: 20. Spieltag (2. Bundesliga): Alemannia Aachen gg. Glubb 6:2: Eine Wurst namens Maroh und warum Venus beim Rettungsdienst arbeitet</title><content type='html'>Auf unserer schon in Augsburg begonnen Jagd nach Auswärtserlebnissen in alten, traditionellen Stadien, machten wir nun in Aachen halt, Heimat des legendären Tivoli, der nächste Saison Geschichte sein wird, zugunsten eines neuen Tivoli, mit viel Hightech und Beton. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;16 Tage nach der torlosen Diaspora von Augsburg, wurde uns an diesem kühlen Sonntagnachmittag ein Feuerwerk mit 8 Toren garniert, doch so richtig konnte uns diese Delikatesse diesmal nicht schmecken, zu einseitig waren die Tore verteilt. Auf andere "Gaumenfreuden" wird man in diesem Bericht auch noch zu sprechen kommen...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Los ging die Fahrt um kurz nach 7 Uhr und zuallererst wurde die verbotene Nachbarstadt namens Fürth angefahren, wo Danis Muse vom nächtlichen Rofa-Ausflug sicher nach Hause gebracht wurde.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Danach aber gings richtig los ins Abenteuer Aachen, bis Gießen erstmal &lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SZmy1STbAHI/AAAAAAAAAPM/ajQaRv6cNWE/s1600-h/DSC02055.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5303466664721580146" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SZmy1STbAHI/AAAAAAAAAPM/ajQaRv6cNWE/s200/DSC02055.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;mit einem wahrhaften "Trio Infernale", in Person von Dani, Steuermann Chris und meiner ach so hochglamourösen Persönlichkeit.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SZmy1STbAHI/AAAAAAAAAPM/ajQaRv6cNWE/s1600-h/DSC02055.JPG"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nach ca. 2 Std erreichte man die hessische Universitätsstadt Gießen, wo man Steffen in die eigenen Reihen aufnehmen konnte und somit ein Quartet der Superlative bildete.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die ersten Kilometer mit unserem allseits geschätzen Wahl-Hessen wurden mit Diskussionen über den krisengeschüttelten SV Waldhof verbracht und später schweifte man in die allgemeine Erörterung von fußball- und v. a. fanspezifischen Themen hinüber.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Danis Hunger ließ uns aber alsbald erkennen, dass nun schleunigst etwas Nahrhaftes unsere Kehlen hinabgeschlungen werden sollte, doch machten uns die aberwitzigen Öffnungszeiten zweier Burger-King Restaurants einen gewaltigen Strich durch die Rechnung und unser aller Hunger musste bis Aachen konserviert werden.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Angekommen in der Kaiserstadt fuhr unser Mann am Steuer erstmal zielsicher an einem Subway und einem Burger King vorbei, beseelt in der trügerischen Annahme, die Innenstadt von Aachen wäre eine Oase kulinarischer Köstlichkeiten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nachdem man mit allzu berechtiger Verwunderung konstantieren musste, dass das Zentrum von Aachen dem schnellen Hunger keine Gegenmittel bietet, begnügten wir uns mit einer unter hygiensich fragwürdigen Umständen zubereiten Bratwurst, eingequetscht in einem halbgaren Brötchen, garniert mit roststaub-ähnlichem Senf. Neben Maroh und Kollegen die zweitschlimmste Grausamkeit des Tages...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ohne den zu erwartenden Brechdurchfall erreichten wir dann die Eingangstore des altehrwürdigen Tivolis, wo wieder das alte Lied des lange Wartens gespielt wurde und diesmal spielte das Orchester des Aachener Security-Personals eine äußerst lange Overtüre.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Gästeblock war bei unserem Ankunft bereits gut gefüllt (u. a. auch mit zahlreichen Freunden aus Gelsenkirchen), aber ein schönes Plätzchen in geringer Schlagdistanz zum Hardcore-Pulk war uns dann doch gegönnt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Von Anpfiff an trau&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SZmxk-6sTFI/AAAAAAAAAPE/6of8ExQK4u4/s1600-h/DSC02048.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5303465285128047698" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SZmxk-6sTFI/AAAAAAAAAPE/6of8ExQK4u4/s200/DSC02048.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;te man dann schier seinen Ohren nicht: Trotz des Fehlens von UN-Vorsänger Basti G. wurde ein akkustisches Feuerwerk abgebrannt, garniert mit üppigem und ansehnlichem Materialeinsatz. War Augsburg support-technisch noch eine kleine Enttäuschung, so begann dieser Spieltag mit einer wahrhaft erstklassigen Nürnberger Stimmungsoffensive.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Doch nicht nur unser Ohr wurde in Erstaunen versetzt, auch unsere Augen wurden Zeuge wundersamer Dinge: Die bis dato beste Abwehr des deutschen Profifußballs ließ sich von der Aachener Offensive ein ums andere mal mächtig durcheinanderwirbeln und nur Torhüter Schäfer war es zu verdanken, dass man mit einer einstelligen Gegentorzahl das Spiel beendete. Vom stabilen Schoko- oder Kinderriegel war nichts mehr zu sehen, eher ein Chicken Delight (in Anlehnung an den Nürnberger Defensiv-Hühnerhaufen) oder die Aachener Hepatitis-Bratwurst symbolisierten den Offenbarungseid der Club-Equipe.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Demzufolge ebbte der bis dahin hochwertige Support rapide ab, mit Ausnahme der 60. Minute, in der seit dieser Saison rituell das Lied über den "ganz kleinen Bub" angestimmt wird. Doch erstaunlicherweise konnten die Aachener trotz dem fränkischen Frust-Schweigen keinen adäquaten Geräuschpegel herstellen, angesichts des klaren Vorsprungs ihrer Mannen auf dem Rasen eine beschämende Begebenheit.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Pünktlich nach 90. Minuten war das Spiel, dass quasi schon nach 14 Minuten verloren war, auch endlich zu den Akten gelegt und man konnte den Duft der 3. Halbzeit ansatzweise einatmen: Beim durch 2 Kanonenschläge untermalten Verlassen des Blockes durch die Ultras Nürnberg, mischte sich die Aachener Staatsmacht im schicken, dunklen Mint-Grün unter den "erlebnisorientierten" Mob und brach damit eine kurze Rangelei vom Zaun, die alsbald aber beendet war, nachdem etwas Pfefferspray gesprüht wurde und ein paar geworfene Becher von der anderen Seite das Finale Grande der letzten Tivoli-Expedition bildeten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nicht nur die martialisch anmutende Auftrittsweise, auch die verheerende Taktik, sich von 2 Seiten von den Nürnberger Fans einkesseln zu lassen, lässt ein fahles Licht auf die Blaulicht-Boys scheinen. Zum Glück ließen die fränkischen Stadion- und Straßenkrieger die Männer von der Sonntags-Schicht unversehrt ihren Feierabend antreten, was aufgrund der 2-Fronten-Übermacht leicht hätte anders laufen können.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Unsere, oder vielmehr meine Unversehrtheit, war an diesem Nachmittag leider zu verfluchen, zu schön waren zwei Sanitäterinnen, die vor dem Nürnberger Block, und später im krawalldurchlöcherten Getümmel ihren Dienst taten. Braune lange glatte Haare, zuckersüßes Gesicht, ein erotisierendes Headset für allerlei schweinische Flüstereien in Reichweite; neben 3 Punkten wäre diese junge Venus des Malteser Rettungsdienstes ein weiteres Objekt gewesen, was gut und gerne die Heimreise nach Nürnberg hätte mit antreten dürfen. Doch die Punkte blieben in Aachen und mit ihnen die Gewissheit, dass der nächste kollabierte Gästefan auf dem Tivoli die wohl schönsten Stunden seines Lebens erleben dürfte (freut euch ihr Neururer-verseuchten Duisburger!).&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die aufgrund der oben erwähnten Vorkommnisse eingerichtete Polizeiabsperrung konnten wir durch eine Nebenstraßen sehr bald "durchbrechen" und konnten ohne jedwedes Aggressions- und Gefahrenszenario in Richtung unserem Auto, dass auf einem Frauenparkplatz(!) im Aachener Parkhaus "Eurogress" stand, laufen. Die zu erwartenden Pöbeleien und Spotttiraden der gelb-schwarzen Gastgeber blieben seltsamer Weise gänzlichst aus. Auch so eine Sache, die doch überraschte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Auf der Heimfahrt konnten wir uns von der "Virus-Wurst" zum "Barbecue-Burger" hocharbeiten, indem wir nahe Köln in einem Autobahn-Burger-King, vor diesem uns Funkhaus-Sportchef Matthias Zeck reichlich gezeichnet vom gesehenen Debakel entgegenstapfte, ein paar Bissen der leckeren Kost zu uns nahmen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach ca. 90-minütiger Fahrt erreichten wir wieder Gießen, wo Chris eine kleine Pause brauchte und wir diesen Wunsch dahingehend nutzen konnten, um Steffens Wohnung zu besichtigen und dabei die nächsten Spielbesuche in fränkischer oder kurpfälzer Mission zu planen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die letzten 120 Minuten bis Nürnberg-Thon lieferten noch interessante und abwechslungsreiche Gespräche zwischen dem wieder aufgeweckten Chris und meinerseits, untermalt von einigen belebenden Zwischentönen unseres Hinterbänklers Dani, der seit 14:14 Uhr (als das 2:0 für Aachen fiel) latent aggressiv und extrovertiert, immer aber gewohnt loyal und stilistisch einzigartig, diesen Tag zelebrierte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Trotz des ungewöhnlich bitteren Ergebnisses war die Aachen-Fahrt ein Erfolg auf ganzer Linie. Nicht nur die Gewissheit, dass Nürnberg fantechnisch auch weiterhin in fremdem Terrain zu überzeugen weiß, lassen hoffen, dass die Zukunft in strahlendes Rot und heroisches Schwarz getaucht sein wird.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Punkte auf unserem Konto und die Sanitäterinnen in unserem Armen (konkreteres lässt der strenge Jugendschutz-Kodex nunmal nicht zu), diese Vision wird uns weiter treiben, wobei letzteres allenfalls ein Staubkorn sein kann, im Vergleich zu dem, was unser ruhmreicher, bald 110-jähriger Fußballpatient so alles an Lebensbereicherung und Identität versprüht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Oh FCN, möge deine geplatzte Abwehrnahtstelle schneller heilen als mein zerbrochenes Herz!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-1857364988325054273?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/1857364988325054273/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=1857364988325054273' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/1857364988325054273'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/1857364988325054273'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2009/02/15022009-20-spieltag-2-bundesliga.html' title='15.02.2009: 20. Spieltag (2. Bundesliga): Alemannia Aachen gg. Glubb 6:2: Eine Wurst namens Maroh und warum Venus beim Rettungsdienst arbeitet'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SZmy1STbAHI/AAAAAAAAAPM/ajQaRv6cNWE/s72-c/DSC02055.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-2610964960993480460</id><published>2009-01-31T10:24:00.014+01:00</published><updated>2009-01-31T11:25:43.397+01:00</updated><title type='text'>30.01.2009: 18. Spieltag (2. Bundesliga): FC Augsburg gg. Glubb 0:0: 1x Punkt, 2x Rauch und gaaanz viel Spaß</title><content type='html'>Skispringen, Curling und Eiskunstlauf ade, nun regiert wieder König Fußball unsere Seelen - die Bundesliga und damit auch unser Club sind aus dem Winterschlaf erwacht. &lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dem wollten&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SYQmVFkEG4I/AAAAAAAAAO8/9E_HFkSNVQo/s1600-h/DSC02029.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5297401205407095682" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SYQmVFkEG4I/AAAAAAAAAO8/9E_HFkSNVQo/s200/DSC02029.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SYQk7jwDqQI/AAAAAAAAAOk/S6dixLrlvUc/s1600-h/DSC01991.JPG"&gt;&lt;/a&gt;wir (Tschudi, Dani, Chris, ich und "Neuling" Markus) in nichts nachstehen und so machten wir uns Freitagnachmittag topmotiviert über die Bundesstraße 2 in Richtung Fuggerstadt auf, wo abends unser Heimatverein seine vermeintliche Aufholjagd in Richtung Beletage starten wollte.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nach 2-stündiger Fahrt über besagte B2 versank man erstmal im freitäglichen Feierabendverkehr von Augsburg und nach minimalen Orientierungsschwierigkeiten fand man dann einen akzeptablen Parkplatz in einer geschichtsträchtig anmutenden Arbeitersiedlung im Stadtteil Rosenau.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der anschließende Fußweg zum Stadion ließ erstmal wenig von Fußball und Großveranstaltung erahnen: Durch einen idyllischen Park, entlang eines beschaulichen Flusses, kamen wir dem altehrwürdigen Rosenaustadion näher. Auf unserem beschaulichen Weg diskutierte ich noch kurz "Finanzmöglichkeiten" anhand langhaariger "Zertifikatsoptionen" mit einem etwas desillusionierten Chris, um dann aber rasch Betriebstemperatur für den Rückrundenauftakt aufzunehmen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wie nicht anders gewohnt, bildeten sich auch an diesem Spieltag wieder lange Schlangen vor dem Gästeeingang, da umfangreiche Kontrollen durchgeführt wurden und auch diesmal wieder eine fränkische Faninvasion (10.000 Gästefans) auf der Tagesordnung stand.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach einigen abgrundtief schlechten Wortspielen und -witzen meinerseits (die aber die langhaarige "Zertifikatsoption" vom Fußweg zu einem Lächeln animierte) wurde ich überraschenderweise ohne Leibesvisitation ins Stadion gelassen, dabei hatte ich doch meine martialisch anmutenden Lederhandschuhe dabei. Verrückte Security-Welt...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Anders als beim letzten Auswärtstrip nach München, war diesmal unser Stehblock bereits proppenvoll. Mit etwas Augenmaß und Drängelei fanden wir aber dann doch noch ein "schattiges" Plätzchen inmitten unserer rot-schwarzen Glaubensbrüder. Chris konnte es dabei natürlich nicht lassen, einem fröstelnden dunkelhaarigem Mädel, die neben uns stand, ein Lächeln zukommen zu lassen, was diese gleichsam erwiederte. Auswärts hart...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Trotz leichter optischer Überlegenheit konnte unser Club auf dem Rasen keinen durchschlagenden Erfolg erzielen und so wurde wenigstens hinten dicht gehalten und ein respektabler Punkt aus Augsburg mitgenommen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Akkustisch wurde der heimische Anhang (unter Federführung der Legio Augusta) auch um Längen besiegt, allerdings war auch die Stimmung im Nürnberger Bereich eher durchschnittlich bishin zu etwas mager. Erfreulich, dass die Provokationsversuche der Augsburger Fans, die in der Halbzeitpause halbherzig einen Zaun stürmen wollten, mit heftiger und lautstarker Schmähung bedacht wurden. Ebenso erfreulich, dass auch in Zeiten von elektrischen Heizungen und Warmwasseraufbereitungsanlagen der fränkische Mann (oder warens doch wieder die bösen Damen) noch die Kunst des Feuermachens beherrscht und so wurde Anfang der 2. Spielhälfte im linken Sektor des Blockes eine lang-brennende rote Rauchbombe gezündet und in der Schlussphase im rechten oberen Bereich eine dickschwadige weiße.&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SYQl7Qp-rrI/AAAAAAAAAO0/Gv223qNhgV4/s1600-h/DSC02020.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5297400761708097202" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SYQl7Qp-rrI/AAAAAAAAAO0/Gv223qNhgV4/s200/DSC02020.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In Anbetracht der Tatsache, dass beide Feuerwerkskörper an den äußeren Rändern des Nürnberger Fanbereichs gezündet wurden, lässt nun hoffentlich den pauschalen Generalverdacht, dass Böses nur von den Ultras ausgehen könne, ein für allemal verstummen!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Trotz der verstopften, engen Ausgangstreppen, konnte man nach Spielschluss relativ zügig den Fußweg in Richtung Chris' Opel Corsa aufnehmen. Erwartungsgemäß war es dunkel und leider von hübschen jungen Damen weit und breit nichts zu sehen. Hier eine Ode, auf unser unersetzbares Auswärts-Mädel Tschudi zu texten, würde den Gigabyte-Speicherplatz dieses Blogs um Längen sprengen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Chickens anderer Art aber hatten keine Chance zu fliehen, denn noch im Augsburger Stadtgebiet stärkten wir uns mit leckeren - oder laut Chris, faden - Hühnchenteilen bzw. mit einer saftigen Pizza (Markus) für die Heimfahrt, in einem "Kombinationsrestaurant" von Pizza Hut und Kenntucky Fried Chicken.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Heimfahrt war zwar einerseits von Müdigkeit und nachlassender Energie geprägt, anderseits vom Hochgefühl einer zeitgleich stattfindenden Niederlage des Intimus FC Bayern und der Vorstellung, diese doch mit einem Anruf bei Antenne Bayern provokativ ausschlachten zu können.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Doch ehe man sich versah, schon war man wieder in unserer geliebten Noris, wo man Markus und Tschudi in der Südstadt ablieferte, den einen bei seinem trauten Heim, die andere bei der feierwütigen Freundin, die dankenswerter Weise schon Kaffee für unser "Auswärts-Rücken-und-Knie-Geplagte" gekocht hatte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Unterm Strich lässt sich ein positives Fazit unter der Augsburg-Fahrt ziehen: Zwar die herbeigesehnten 3 Punkte nicht mit nach Hause gebracht, aber dennoch wieder richtig viel Spaß und Erlebnisse gehabt, in der Endsumme schier unvergesslich! &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Und dass man mit Markus einen weiteren Gesinnungsgenossen für unsere Auswärtsfahrt gewinnen konnte, und dieser sich dermaßen nahtlos einfügte, als ob er schon ewig mit auf Tour wäre, rundet diesen Tag noch zusätzlich ab.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Doch nach dem A ist vor dem A: In 2 Wochen gehts mit leicht veränderter Formation auf den Aachener Tivoli. Aachener Mädels nehmt euch in Acht - Chris kommt und bringt sein charmantes Lächeln mit, und meine Wenigkeit hat auch noch etwas Investitionsspielraum auf dem Finanzmarkt!!!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;We are - always - AUSWÄRTS HARDCORE!!!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-2610964960993480460?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/2610964960993480460/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=2610964960993480460' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/2610964960993480460'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/2610964960993480460'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2009/01/30012009-18-spieltag-2-bundesliga-fc.html' title='30.01.2009: 18. Spieltag (2. Bundesliga): FC Augsburg gg. Glubb 0:0: 1x Punkt, 2x Rauch und gaaanz viel Spaß'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SYQmVFkEG4I/AAAAAAAAAO8/9E_HFkSNVQo/s72-c/DSC02029.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-7331473288381322461</id><published>2008-12-16T09:50:00.008+01:00</published><updated>2008-12-16T10:31:09.547+01:00</updated><title type='text'>14.12.2008: 17. Spieltag (2. Bundesliga): TSV 1860 München gg. Glubb 1:1: Gepunktet, trotz blauer UND grüner Gegnerschaft</title><content type='html'>Zum zweiten Mal hintereinander München, doch diesmal war Blau die Farbe des Kontrahenten. &lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Zusammen mit ca. 19.996 anderen rot-schwarzen Auswärtsfahrern wurde die bayerische Landeshauptstadt erobert und der wahren Nummer 1 Münchens mal ordentlich eingeheizt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Los gings bereits kurz vor 8 Uhr, als man sich in Richtung Bahnhof begab, wo der "München-Nürnberg-Express" gen München wartete.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der gut gefüllte Zug setzte sich weitgehenst pünktlich in Bewegung, nicht aber ohne die überflüssige und steuergeldverprassende Anwesenheit von den Herren in Grün, die meinten, im Eingangsbereich des Zuges ihre rein uniformbedingte Macht walten zu lassen, indem man willkürlich Reisenden das Ein- und Aussteigen verweigerte und selbst das Rauchverbot grob missachtete.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In München angekommen wartete überraschenderweise wenig Polizei im Bahnhof und man konnte recht zügig seinen Weg in die sonnendurchflutete Münchner Innenstadt antreten, wo man sich nach kurzen Sticheleien einiger Löwen-Fans im Burger King kulinarisch stärkte.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auf dem Weg von der Innenstadt in Richtung der Fröttmanninger Arena gab es bereits die erste Kostprobe Nürnberger Sangeskunst und so wurde die U-Bahn-Fahrt zu einem stimmungsvollen Erlebnis. Ob Einheimische des Zuges zwangsentfernt wurden, hat sich meinen Beobachtungen nicht erschlossen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Da wir (Thom&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SUdzg7bLtkI/AAAAAAAAAOM/aU8yP6dIsdQ/s1600-h/DSC01881.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5280316097659909698" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SUdzg7bLtkI/AAAAAAAAAOM/aU8yP6dIsdQ/s200/DSC01881.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;as N, Tschudi, Dani, Chris und ich) bereits gut eine Stunde vor Spielbeginn im Gästeblock waren (der bei den Löwen dankenswerterweise, im Gegensatz zu den Heimspiel des roten Bauern-Volkes, im Unterrang angesiedelt ist), hatte man freie Platzwahl und die Möglichkeit sich etwas zu akklimatisieren, in dieser mausgrauen, tristen Kommerz-Arena, die so rein gar nicht den Geruch des Fußballs in sich trägt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In den ersten 20 Minuten blieb der vordere Teil des Blockes verwaist. Grund war nach Angaben einiger glaubhafter Informanten, dass einige Busse der Clubfans (vorwiegend der Ultras) von der Staatsmacht festgesetzt wurden. Die Tatsache, dass nach ca. 20 Minuten doch der Pulk der Nürnberger Stimmungskoordinatoren aufkreuzte, lässt das Indiz zu, dass wohl keine Nuklearwaffen in den Nürnberger Fanbussen zu finden waren. Was der USA der Iran, so der bayerischen Polizei der Club-Anhang.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Stimmung wurde durch das Auftauchen der Ultras aber nur unwesentlich besser, "nur" vielseitiger. Wurden am Anfang noch die alten Gassenhauer geträllert, so wurde es dann koordiniert kreativer und abwechslungsreicher. Aus unerfindlichen Gründen, war es aber dem Clubanhang nicht erlaubt, Megaphon und Fahnenmaterial mit in den Block zu nehmen. Ein weiteres Indiz, dass die Fankultur immer mehr der Unkultur des überbordenden Sicherheitswahns ausgesetzt ist.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ohne sicherheitstechnische Zwischenfälle wurden das Spiel zu einem recht ansehnlichen Stimmungswettkampf. Die Löwen um ihre Gruppierung Cosa Nostra zeigten, dass sie um Längen ihrem roten Stadtrivalen voraus sind, was Stimmung und Leidenschaft betrifft. Und einen Franzosen in rosa Schuhen, das musste man sich auch nicht gefallen lassen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Für die Löwen-Fans stand dieses zum "Adventsderby" hochstilisierte Spiel &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SUd0HcCNQQI/AAAAAAAAAOU/tKZ7BSsDsf0/s1600-h/DSC01889.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5280316759248552194" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SUd0HcCNQQI/AAAAAAAAAOU/tKZ7BSsDsf0/s200/DSC01889.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;ganz im Zeichen des Protestes gegen den Verbleib in der Fröttmanninger Kommerz-Arena. Mit zahlreichen Spruchbändern und kleinen Schals, machten sie sich für einen Rückzug ins altehrwürdige Stadion an der Grünwalder Straße stark. Man möchte es den Löwen wünschen, endlich eine "FC-Bayern-freie" Heimat zu bekommen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Am Ende des leistungsgerechten 1:1-Unentschiedens wurde die Clubmannschaft noch mit anerkennender Zustimmung in die Weihnachtspause entlassen. Positiv, dass sich die Herren im weinroten Dress auch mal bis an den Zaun trauten, wo sie prompt aufbauend abgeklatscht und wohl mit einigen unterstützenden Worten verabschiedet wurden.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Auf dem R&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SUd0iN_KhgI/AAAAAAAAAOc/TvbR1zjg4HQ/s1600-h/DSC01906.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5280317219334161922" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SUd0iN_KhgI/AAAAAAAAAOc/TvbR1zjg4HQ/s200/DSC01906.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;ückweg von der Arena in Richtung U-Bahnhof wurde einem nochmals ein bizarres Schauspiel der leider handelsüblichen Polzei-Monströsität geboten, indem die Nürnberger Ultras von einer lachhaft übertriebenen Polizeieskorte zu den Fanbussen eskortiert wurden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Fahrt mit der U-Bahn in Richtung Hauptbahnhof (über den Meisterfeier-verseuchten Marienplatz) geriet zu einem normalen Ablauf, der nicht weiterer Erwähnung bedarf.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Unser Zug in die fränkische Heimat führte uns nicht über die Schnellstrecke, sondern über die schönen niederbayerischen und oberpfälzischen Metropolen Landshut und Regensburg. Viel Individualmusik (iPod und Co) und noch mehr Schlaf prägten die knapp dreistündige Heimfahrt und je näher die Noris kam, desto weniger Sechzig-Fans musste man ertragen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In Nürnberg wurde dann mit abgespeckter Besetzung (Tschudi, Dani und ich) noch im Coyoten diniert und danach ein weiteres stylisches Kapitel in Sachen Auswärtsfahrten endgültig versiegelt, verblombt und positiv auf unserer Gedankenfestplatte manifestiert.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Schöne Weihnachten und einen Guten Rutsch an alle, die dieses Jahr, trotz Abstieg zu einem positiven Jahr im Geiste der Auswärtsfahrerei gemacht haben!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;2009 wird zurückgeschossen, wir kommen wieder!!!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-7331473288381322461?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/7331473288381322461/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=7331473288381322461' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/7331473288381322461'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/7331473288381322461'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2008/12/14122008-17-spieltag-2-bundesliga-tsv.html' title='14.12.2008: 17. Spieltag (2. Bundesliga): TSV 1860 München gg. Glubb 1:1: Gepunktet, trotz blauer UND grüner Gegnerschaft'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SUdzg7bLtkI/AAAAAAAAAOM/aU8yP6dIsdQ/s72-c/DSC01881.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-640392125000343643</id><published>2008-12-16T09:45:00.002+01:00</published><updated>2011-11-07T19:00:11.824+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pokal und Co.'/><title type='text'>23.09.2008: DFB-Pokal (2. Runde): FC Bayern München gg. Glubb 2:0</title><content type='html'>Aus Zeitgründen konnte leider kein ausführlicher Bericht angefertigt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur soviel: Stimmungstechnisch haben 8.000 Nürnberger den oberbayerischen Kommerztempel gerockt und das Münchner Bauernvolk hat auf den Rängen wieder mal mächtig enttäuscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ergebnis auf dem Rasen war nicht anders zu erwarten...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-640392125000343643?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/640392125000343643/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=640392125000343643' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/640392125000343643'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/640392125000343643'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2008/12/23092008-dfb-pokal-2-runde-fc-bayern.html' title='23.09.2008: DFB-Pokal (2. Runde): FC Bayern München gg. Glubb 2:0'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-4745083584061419509</id><published>2008-08-26T16:23:00.009+02:00</published><updated>2008-08-26T17:28:22.365+02:00</updated><title type='text'>25.08.2008: 2. Spieltag (2. Bundesliga): 1. FC Kaiserslautern gg. Glubb 2:1: Hot Dogs, Bier und starker Support - guter Trost für schlechten Sport</title><content type='html'>Die harten Zeiten der Zweitklassigkeit sind wieder angebrochen und damit auch die ungebliebten Montagsspiele. Aufgrund der Ferienzeit aber, war es uns an diesem August-Montag möglich die Reise mit 2 Frauen und 6 Kerlen in Richtung Betzenberg anzutreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem sich Tschudis Audi (an Bord auch Tschudis Nichte Lena als Dani-Ersatz) und Steinis Corsa mit leichter Verspätung in Nürnberg in Bewegung setzten und in Nbg-Langwasser noch Thomas M aufgesammelt wurde, konnte die Fahrt losgehen. Thomas M war so freundlich, einen Kasten Zirndorfer Landbier zur Verfügung zu stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erste Highlight des Tages war ein Zwischenstopp bei einer IKEA in Viernheim (bei Mannheim), wo Marek (der kurzfristig eine erkrankte Freundin von Thomas M ersetzt) und Steffen zu unserem Auswärtsmob dazustießen. Vorher aber wurden in selbiger IKEA noch schnell einige Hot-Dogs verputzt und vergangene Fan- bzw. Auswärtserlebnisse aus diversen Ligen aufgearbeitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem &lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SLQdFY2bHeI/AAAAAAAAAJg/0GPq0TrWkTc/s1600-h/DSC01403.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5238844244946001378" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SLQdFY2bHeI/AAAAAAAAAJg/0GPq0TrWkTc/s200/DSC01403.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;kleinen Stau kurz vor Kaiserslautern erreichte man einen idyllisch im Pfälzer Wald gelegenen Park-and-Ride-Parkplatz. Dort wurden erstmals die ersten Hass- und Inzuchtsgesänge auf den FCK angestimmt, bevor dann im kostenlosen Zubringerbus zum Fritz-Walter-Stadion diese Dinge intensiviert wurden. Da sich im Bus auch Mitglieder der engeren Lauterer Szene bewegten, musste man beim Aussteigen mit dem Schlimmsten rechnen, was aber dann nicht mal ansatzweise berechtigt war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unbehelligt wurden auch noch die letzten Meter zu Deutschlands höchstem Fußballberg genommen. Dort konnte sich dann Marek ein paar sarkastische Bemerkungen über einen Polizeibeamten nicht verkneifen, der etwas grimmig dreinblickte, sich aber zu keiner Handlung legitimiert sah, was im Übrigen auch nicht ernsthaft zur Diskussion hätte stehen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Block dann sofort gute Stimmung vor dem Anpfiff, es wurde gleich mal deutlich, dass hier eine der besten Zweitliga-Fanszenen ihre Aufwartung machte. Nach Anpfiff aber eisiges Schweigen im Nürnberger Block, und das bis zur 20. Minute. Grund dieser bizarren Begebenheit war, dass die geplanten Spielplanveränderungen der DFL zu immer mehr fanunfreundlichen Anstoßzeiten führen und das daher gerade an den ungeliebten Montagsspielen der Protest endlich auch mal von größer Natur sein muss. Dass sich die Lauterer Fans nicht diesem 20-minütigen Boykott anschlossen, lässt tief blicken, in eine Fanlandschaft, die zumindest in der Pfalz seit diesem Montag wohl etwas e&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SLQd49DBAjI/AAAAAAAAAJo/BOU-75m9L5w/s1600-h/DSC01420.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5238845130835821106" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SLQd49DBAjI/AAAAAAAAAJo/BOU-75m9L5w/s200/DSC01420.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;vent- und kommerzlüsterner geworden zu seien scheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Spiel selbst ist eigentlich nicht viel zu sagen: Der Club eigentlich 90 Minuten eine absolute Katastrophe, der Schiedsrichter nicht minder schlecht und daher ein verdienter Auswärtsdämpfer für unseren Leib-und-Magen-Verein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Support der Westkurve war durchaus respektabel, das Stadion ist sowieso der Hammer, aber auch die mitgereisten Clubfans wusste&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SLQe_-pH09I/AAAAAAAAAJw/Oz6hHE_-Ouc/s1600-h/DSC01422.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5238846351034799058" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SLQe_-pH09I/AAAAAAAAAJw/Oz6hHE_-Ouc/s200/DSC01422.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;n zu überzeugen, wobei Basti G. nicht am Megaphon stand und Ersatzwollknäuel Oberst wieder einmal gewohnte Eintönigkeit im verwendeten Liedgut offenbarte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Abpfiff dann selbstredend gedrückte Stimmung, das Spiel ließ einen kopfschüttelnd zurück und der Dauersupport ließ die Akkus leer werden, noch dazu kam, dass T-Master und ich noch Mallorca-geschädigt am Start waren. Vor und während der Partie war davon aber wenig bis gar nix zu merken, nach Schlusspfiff dann aber, war Ende mit aller rot-schwarzen Power.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Power hatten auch die Kaiserslauterner Zubringer-Busse nicht zu bieten, denn eine große Menge von wartenden Fans musste nahezu ewig warten, bis mal ein Gefährt in Richtung Parkplatz Kaiserslautern-Ost bestiegen werden konnte. Jaja, das ist der Fußball in der Provinz, nur gut, dass man nach FÜ mit dem Fahrrad reisen kann...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Heimfahrt war von tiefem Schlaf geprägt, da wie gesagt nicht nur T-Master und ich noch vom schlaflosen Urlaub auf den Balearen Nachwirkungen spürten, sondern auch die anderen nicht mehr ganz bei 100% ihrer Schaffenskraft waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterbrochen wurde der Tiefschlaf in einem Burger King bei Grünthal. Ansonsten aber fast Nonstop-Fahrt in Richtung Nürnberg, natürlich mit den kurzen Zwischenstopps um erst die beiden Mannheimer Katastrophentouristen abzuladen und später noch Thomas M in Langwasser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Monaten endlich wieder eine Auswärtsfahrt, und verändert hat sich fast nichts: Nürnberger Auswärtsfans stets top in Form, unsere Auswärtsgemeinschaften immer sehr gut und vielseitig aufgestellt und eine Mannschaft, die wohl noch Jahre braucht, um zu kapieren, wie man gegen das runde Leder tritt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichtsdestotrotz weichen wir keinen Zentimeter weg von unserem Club!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;WIR WERDEN SIEGEN, IRGENDWANN EINMAL, VENCEREMOS, ES WIRD EIN LANGER KAMPF!!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-4745083584061419509?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/4745083584061419509/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=4745083584061419509' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/4745083584061419509'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/4745083584061419509'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2008/08/25082008-1-spieltag-2-bundesliga-1-fc.html' title='25.08.2008: 2. Spieltag (2. Bundesliga): 1. FC Kaiserslautern gg. Glubb 2:1: Hot Dogs, Bier und starker Support - guter Trost für schlechten Sport'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_1LFLcHg1AN8/SLQdFY2bHeI/AAAAAAAAAJg/0GPq0TrWkTc/s72-c/DSC01403.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-1141926035523549750</id><published>2008-07-16T12:26:00.006+02:00</published><updated>2011-11-07T18:41:27.309+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pokal und Co.'/><title type='text'>Vorbereitungsspiel (2008/09): 0:2-Sieg beim FSV Erlangen-Bruck: Ein Fels in wilder Brandung, auch in Erlangen</title><content type='html'>Die EM ist vorbei, der Abstiegsfrust langsam verraucht und so brannte an diesem sonnigen Juli bereits wieder die Lust auf Fußball in unserem Herzen. Genauer gesagt bei T-Master (mitsamt seines hyperkritischen Vaters) und mir. &lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Darum machten wir uns auf den kurzen Weg nach Erlangen, die eindeutig &lt;a href="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/SH3S3d4EN0I/AAAAAAAAAJQ/DQ6ECfjG3z4/s1600-h/DSC01278.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5223562993174067010" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/SH3S3d4EN0I/AAAAAAAAAJQ/DQ6ECfjG3z4/s200/DSC01278.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;sympathischere Nachbarstadt, im Gegensatz zu Fü***. Der Bayernliganeuling FSV Erlangen-Bruck erwartete im Siemens-Stadion unseren heißgeliebten Club zum fast schon traditionellen Vorbereitungsspiel, das nun schon zum dritten Male ausgetragen wurde.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Trotz dem für Erlangener Verhältnisse großen Zuschauerandrangs fand man schnell einen adäquaten Parkplatz und auch die Schlange am Zugang zum Stadion war erträglich.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Bereits eine halbe S&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/SH3R7jg_dgI/AAAAAAAAAJI/oH-t5oa9dfA/s1600-h/DSC01274.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5223561963895748098" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/SH3R7jg_dgI/AAAAAAAAAJI/oH-t5oa9dfA/s200/DSC01274.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;tunde vor Spielbeginn waren die Steintribünen des Siemens-Stadion prall gefüllt mit rot-schwarzen Glaubensbrüdern. Mit 5.500 Zuschauern (unter Ihnen ca. 5.000 "Gästefans") gab es dann eine Kulisse, die mancher Zweit- oder Drittligist bei Punktspielen vergeblich zu erreichen versucht.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Da Ultras und Co. leider nicht als organisierte Einheit zugegen waren, waren Support und Ähnliches leider vergeblich zu suchen. Doch man sollte den Ball flachhalten, es war schließlich ein Vorbereitungsspiel und Erlangen-Bruck ist im Gegensatz zum grün-weißen Kleeblatt kein Objekt für Hass und Krawall.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Im Spiel sah das dann aber etwas anders aus. Schon nach wenigen Minuten rammte Club-Keeper Schäfer einen Brucker Gegenspieler zu Boden, nachdem dieser zu forsch gegen den Rückkehrer im Club-Gehäuse vorging. Zum Glück folgte nur eine Ermahnung für Schäfer, in der Liga hätte es mit viel Pech bereits einen Platzverweis geben können.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Kurz vor der Halbzeit verursachte Fanliebling Pinola eine Rudelbildung, als er seinen Gegenspieler mit Wort und Schubserei attackierte. Hier zog Bundesliga-Schiedsrichter Aytekin vom SC Germania Nürnberg den gelben Karton, was vertretbar war.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ansonsten ein blutleeres Spiel vom Club, mit zwei kurzen Glanzmomenten in Form der schön herausgespielten Treffer von Vittek und Gygax. Am Ende dann ein schmeichelhafter "Auswärtssieg", denn Bruck hatte in den letzten 20 Minuten einige wirklich hochkarätige Torchancen.&lt;/div&gt;&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/SH3TbLuIPxI/AAAAAAAAAJY/GUfVfZmJoy8/s1600-h/DSC01279.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5223563606775840530" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/SH3TbLuIPxI/AAAAAAAAAJY/GUfVfZmJoy8/s200/DSC01279.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach Abpfiff dann ein Platzsturm: Nein, leider gab es den ersehnten Wiederaufstieg noch nicht zu feiern, aber viele Fans (insbesondere die Jüngeren unter ihnen) wollten die unmittelbare Nähe zu ihren Idolen dafür nutzen, um sich ein paar Autogramme zu sichern. Trotz Abstieg, der Club ist immernoch ein Gigant im fränkischen Raum.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Bilanzierend kann man sagen, dass es ein interessanter Abstecher war, fernab jeglicher Ligakonformität und jeglichen Nervenflatterns. So langsam gelingt es, sich auf Betriebstemperatur für die anstehende Saison zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Club ist wieder da, es wird auch langsam Zeit!!!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-1141926035523549750?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/1141926035523549750/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=1141926035523549750' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/1141926035523549750'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/1141926035523549750'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2008/07/vorbereitungsspiel-200809-02-sieg-beim.html' title='Vorbereitungsspiel (2008/09): 0:2-Sieg beim FSV Erlangen-Bruck: Ein Fels in wilder Brandung, auch in Erlangen'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/SH3S3d4EN0I/AAAAAAAAAJQ/DQ6ECfjG3z4/s72-c/DSC01278.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-832784785924014964</id><published>2008-05-25T17:06:00.004+02:00</published><updated>2011-11-07T18:39:58.089+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Seitensprünge'/><title type='text'>II. Seitensprung nach Mannheim am 24.05.2008: SV Waldhof - SV Linx 2:0</title><content type='html'>5 Jahre Oberliga, 5 Jahre ein Dasein am Rande der Bedeutungslosigkeit, und nun endlich die Qualifikation für die neue Regionalliga Süd. Der Waldhof ist zumindest ein bisschen wieder auferstanden und kann nun seinen Glanz über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus leuchten lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesen freudigen Moment wollten sich Steini und meine Wenigkeit nicht entgehen lassen und so fuhren wir an diesem sommerlichen Samstag mit Steini's Corsa nach Mannheim. Dort trafen wir uns mit Steffen und zwei seiner Studienfreunde aus Gießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dem Spiel wurde noch etwas durch die Mannheimer Innenstadt gelaufen und bei Burger King und Rothaus Pils die sportliche Großwetterlage erörert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Spiel an sich ist schnell erzählt: Außer 2 Chancen hatten die Provinz-Kicker aus Linx nichts zu bestellen und der Waldhof kam, ohne sonderlich zu brillieren, zu einem ungefährdeten 2:0 Erfolg.&lt;br /&gt;Die Stimmung, die von der Mannheimer Osttribüne angeheizt wurde, war den Umständen entsprechend natürlich gut, allerdings überraschte, dass Lieder nicht lange durchgesungen wurden und allgemein etwas Trägheit im blau-schwarzen Mob herrschte.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/SDmEDk3-ebI/AAAAAAAAAI4/OY0BeoqfqB4/s1600-h/Bild063.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204336041376250290" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/SDmEDk3-ebI/AAAAAAAAAI4/OY0BeoqfqB4/s200/Bild063.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine sehenswerte Choreografie vor dem Spiel und eine grandiose Pyro-Show nach geschafftem Aufstieg waren die fanspezifischen Höhepunkte des Tages.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Schlusspfiff wurde der Platz des Carl-Benz-Stadions gestürmt&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/SDmEfE3-ecI/AAAAAAAAAJA/GadMfowEz5Q/s1600-h/Bild069.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204336513822652866" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/SDmEfE3-ecI/AAAAAAAAAJA/GadMfowEz5Q/s200/Bild069.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; und dort mit der Waldhof-Mannschaft gefeiert, bei der sich der ehemalige Nürnberger Jugend- und Zweitmannschaftspieler Janis Crone hervortat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Abend wurde dann noch einige Stunden im Außenbereich des Murphy's Law Pub begossen und dort mit zahlreichen Pro Waldhof- und Anti-Kaiserslautern-Schlachtrufen zu einem rundum gelungenen Erlebnis. Natürlich wurde auch unser FCN sanglich ab und an erwähnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Perspektiven sind nun vielversprechend: Der Waldhof wird nächstes Jahr in Fürth, bei der Zweiten Mannschaft des FCN , in Bayreuth und eventuell auch in Bamberg oder Regensburg spielen. Alles Ziele, die man von unserer mittelfränkischen Metropole gut erreichen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und einen postiven Effekt hatte die Reise ins sonnige Mannheim auch: Man bekam schon mal einen kleinen Vorgeschmack, wie sich eine Aufstiegsfeier anfühlt. Denn dies und nichts anderes wird nächstes Jahr wohl auch im schönen Nürnberg zu erwarten sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-832784785924014964?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/832784785924014964/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=832784785924014964' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/832784785924014964'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/832784785924014964'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2008/05/ii-seitensprung-nach-mannheim-am.html' title='II. Seitensprung nach Mannheim am 24.05.2008: SV Waldhof - SV Linx 2:0'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/SDmEDk3-ebI/AAAAAAAAAI4/OY0BeoqfqB4/s72-c/Bild063.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-6009691993080618887</id><published>2008-05-14T14:49:00.005+02:00</published><updated>2008-05-14T15:53:25.049+02:00</updated><title type='text'>33. Spieltag: 1:0-Niederlage in Berlin: Je schlechter die Lage, desto größer der Reiz</title><content type='html'>Das Saisonfinale rückte näher und damit die ultimative Entscheidung, ob unser Club in Bälde nach Wehen, Osnabrück oder Augsburg muss. Daher entschlossen sich T-Master und meine Wenigkeit noch einmal den Duft der großen weiten Fußballwelt zu schnuppern und reisten unserem Club nach Berlin hinterher. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Von der Hoffnung beseelt, den 1-Punkte-Rückstand auf Konkurrent Arminia Bielefeld schon an diesem sonnigen Mai-Wochenende tilgen zu können wurde im Morgengrauen der ICE in die Hauptstadt bestiegen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dank vorher reservierter Sitzplätze gestaltete sich die Anreise im nahezu übervollen Schnellzug als problemlos. Nach 4,5 Stunden, die geprägt waren von variantenreicher I-Pod-Musik und Sticheleien gegen die Bewohner der neuen Bundesländer, erreichte man kurz nach 12 Uhr den futuristischen Berliner Hauptbahnhof.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Kurz nach der Ankunft drückten uns zwei Berliner "Ureinwohner" gleich mal ihre Verwunderung darüber aus, dass unser Club mit einer solch namhaften Mannschaft überhaupt im Tabellenkeller festsitzt und wünschten uns in gleichem Atemzug das Beste für das anstehende Spiel im Olympiastadion. Und das, obwohl beide glühende Hertha-Fans waren. Sicher eine noble Geste.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Doch Freundli&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/SCrs3zRAVEI/AAAAAAAAAIo/96BtQy8Ss2U/s1600-h/DSC01210.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5200229163151152194" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/SCrs3zRAVEI/AAAAAAAAAIo/96BtQy8Ss2U/s200/DSC01210.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;chkeiten waren nun erstmal genug geleistet: Nachdem wir die obligatorischen bahnhofsnahen Sehenswürdigkeiten (Kanzleramt, Reichstag und Brandenburger Tor) hinter uns gebracht hatten, wollten wir uns im Burger King am Bahnhof Friedrichsstraße eine kleine Stärkung einverleiben, was auch gelang, aber (leider) nur unter Inkaufnahme von einigen Frotzeleien des dortigen Restaurant-Managers, scheinbar Hertha-Fan. Doch da Provokation und Stichelei zum Fußball gehören wie Fehlpass und Lattenkracher, ließen uns diese verbalen Unsinnigkeiten des Bulleten-Brutzlers eher kalt und wir setzen nach Genuss des wieder einmal köstlichen Mahles unseren Weg, entlang der Spree und am ARD-Hauptstadtstudio vorbei, in Richtung Hauptbahnhof fort.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dort bestiegen wir die S-Bahn in Richtung Olympiastadion. Da wir bereits sehr früh unseren Weg in Richtung Stadion antraten, war die S-Bahn um Längen noch nicht überfüllt, was sicherlich nicht ganz unangenehm bei diesem doch eher stickig-warmen Wetter war. Die Stadt glühte und erstickte beinahe im Smog.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Im Stadion dann der Beweis, wie klein doch diese Welt ist: Das Berliner Olympiastadion hat ca.76.000 Plätze, der Gästebereich so um die 8.000. Doch unsere Plätze waren genau neben denen, die die Clique um einen alten Schulkameraden und einen Betriebsrat meines ehemaligen Arbeitgebers, den ich bisher fälschlicherweise für einen Dynamo Dresden-Fan hielt, inne hatte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Kurzer Small-Talk und dann ging sie auch schon los, die vielleicht entscheidende Schlacht um den Klassenverbleib. Eine von Anfang an lautstarke Geräuschkulisse im F&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/SCrt2zRAVFI/AAAAAAAAAIw/vH9ZdH9OqtM/s1600-h/DSC01250.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5200230245482910802" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/SCrt2zRAVFI/AAAAAAAAAIw/vH9ZdH9OqtM/s200/DSC01250.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;CN-Sektor, zu der diesmal auch überraschend der gesamte Oberrang beitrug, trieb unsere weinrot-schwarzen Jungs rasch nach vorne, ohne aber Zählbares mit sich zu bringen - wieder einmal das altbekannte Leid.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Stimmung im Gästebereich wurde weiter auf einem sehr hohen Niveau gehalten und auch einige gefährliche Standardsituationen der Hertha machten diese Stimmung auch nicht schlechter.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Jede Spielminute kroch mehr und mehr die Nervosität in jedem Einzelnen rot-schwarzen Anhänger hoch und auch die Aggressivität erreichte immer höhere Spähren.. Nun kamen die Minuten, die von besonderer Tragweite waren: Fast zeitgleich vollstreckte der Brasilianer Raffael für Berlin zum 1:0 und schoss Arminia Bielefeld das 2:1 gegen Borussia Dortmund. Nun war er gekommen, der ultimative Super-Gau: In diesem Moment war unser heißgeliebter Club tot, begraben, verschüttet und definitiv abgestiegen. Verzweiflung, Wut, Trauer und Fassungslosigkeit machten sich breit und wurden Raum in verzweifeltem, lautstarkem Support, blendend koordiniert von Basti G. und seinen Genossen von den Ultras.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Doch der Sehnsenmann ließ für ein letztes Mal nochmals ab von unserem Verein und wurde Fleisch in Gestalt von Berlins Verteidiger Josip Simunic: Während Bielefeld den 2:2-Ausgleich schlucken musste, wurde fast zeitgleich unserem FCN ein glasklarer Elfmeter verweigert, als eben jener Simunic den FCN-Angreifer Charisteas im Strafraum umsehnste. Selbst in luftiger Höhe, auf unserem Platz im Oberrang, gab es keinen Zweifel, dass hier ein Foul vorlag, demzufolge bleibt schleierhaft, warum hier weitergespielt wurde. Mit diesem Sehvermögen hat Referee Rafati aber keine Berechtigung mehr, irgendein (wichtiges) Fußballspiel auf diesem Erdball zu leiten, denn bereits in Halbzeit 1 hätte er eine handballerische Einlage, wieder von Sportsfreund Simunic, mit Strafstoß ahnden müssen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Doch auch wenn diese Szenen die Schlinge um den Hals beim Club noch fester werden ließen und auch der Sturmlauf unserer Mannen in den letzten 2-3 Minuten nichts einbrachte, der Club war an diesem Samstag noch nicht abgestiegen, auch wenn die Falltür in den Abgrund nur zentimeter entfernt war.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mit einem Gemisch aus Wut, Enttäuschung und Hoffnung begab man dann sich aus dem Stadion, das bereits bei der WM 2006 einer Mannschaft in den Sattel des Welttriumphes verhalf, die weniger durch guten Sport, sondern auch durch schiedsrichterliche Begünstigung zum Erfolg kam und man konnte wenigstens noch ein wenig zum Posivsten an diesem Tage beitragen: Mit der Abgabe von Getränkebechern in spezielle Tonnen leistete man eine (Pfand-)Spende zugunsten einer Krebshilfe-Initiative. Ein Lob an dieser Stelle an die Berliner Ultra-Gruppierung "Harlekins Berlin 1998" und unseren altbewährten Ultras, die gemeinsam an einem Strang zogen, um Leuten mit der tückischen Krankheit Krebs wenigstens einen kleinen Lichtblick in der Dunkelheit geben zu können.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nachdem man nach kurzer Suche die richtige S-Bahn vom Stadion in Richtung Hauptbahnhof fand, durfte man in dieser sich die zu erwartenden Häme-Provokationen einiger geistig eher schwach konstituierten Berliner anhören. Doch wie schon oben erwähnt, sind dies wieder Dinge gewesen, die zum Einen absolut als normal akzeptiert werden und auch allgemein nichts an unserem ewig währenden fränkischen Stolz ändern können.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Am Hauptbahnhof brachten wir dann das Kunststück fertig, dass wir für zwei Getränkeflaschen und 3 Tüten mit Backwaren gleich 4 Geschäfte aufsuchen mussten, bis unsere, und v. a. die kulinarische Zufriedenheit von unserem T-Master hergestellt war.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Eine ereignislose Rückfahrt im gut klimatisierten ICE spülte uns dann erwartungsgemäß wieder in der fränkischen Heimat aus, wo die Auswährtsfahrt mit einer kurzen Bestandsaufnahme der sportlichen Lage beendet wurde.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Diese Auswärtsfahrt brachte einem sportlich wieder einmal das Schaudern, aber ansonsten zum x-ten Mal eine Reise in patriotischer Mission, die Lust macht auf Mehr, auch wenn dann wirklich Wehen, Osnabrück und Augsburg unsere Ziele sein sollten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;"... unsre Lieder hörst immer --- wieder ganz egal, wo immer Du auch spielt, FCN!!!"&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-6009691993080618887?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/6009691993080618887/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=6009691993080618887' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/6009691993080618887'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/6009691993080618887'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2008/05/33-spieltag-10-niederlage-in-berlin-je.html' title='33. Spieltag: 1:0-Niederlage in Berlin: Je schlechter die Lage, desto größer der Reiz'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/SCrs3zRAVEI/AAAAAAAAAIo/96BtQy8Ss2U/s72-c/DSC01210.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-420813208647015638</id><published>2008-04-06T14:15:00.009+02:00</published><updated>2008-04-07T16:21:46.384+02:00</updated><title type='text'>27. Spieltag: 1:3-Sieg in Frankfurt: Ein Möchtegern-Skandal und eine faustdicke Auswärts-Überraschung</title><content type='html'>"Clubfan sein ist eine Leidenschaft, die oft viel Leiden schafft". Dieses Sprichwort wurde die letzten Wochen und Monate von unserem Club nahezu schon überstrapaziert. Unentschieden und Niederlagen gaben sich die Klinke in die Hand, nur Siege fehlten gänzlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Umso überraschender, dass ausgerechnet bei Eintracht Frankfurt, die diese Saison bisher wesentlich mehr Licht als Schatten zeigten, der langersehnte Dreier gelang. Seit August 07 der erste Bundesligaauswärtssieg des Clubs und nach 11 Monaten durfte unsere Auswärtsgilde endlich mal wieder mit 3 Punkten im Schlepptau gen fränkische Heimat zurückreisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da Frankfurt traditionell einen hohen Stellenwert in Auswärtsfahrer-Kreisen genießt, reichte es für uns diesmal nicht, nur auf ein Auto zurückzugreifen, da 7 Leute die Fahrt in die Mainmetropole mit antreten wollten. Neben unserem etablierten und allseits geschätzen Auswärtschaffeur Steini erklärte sich diesmal auch seine Freundin Manu dazu bereit, unseren bunt gemischten Auswärtshaufen zum überraschenden Auswärtssieg zu transportieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem neben Manu, Steini, Tschudi, Nasenbär und meinere Wenigkeit, die direkt aus unserem beschaulichen nordnürnberger Stadtteil starteten, auch Thomas M und Roland vom Nürnberger Hauptbahnhof abgeholt wurden, konnte die Fahrt um ungefähr 10:45 Uhr losgehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas M hatte dankenswerter Weise die entsprechenden (Zirndorfer) Biervorräte in einer quietschbunten Kühltasche mit sich dabei und schon kurz nach Fahrtantritt wurde mit Gerstensaft und mittelprächtiger Radiomusik standesgemäß gefrühstückt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ausgeprägte Bier-Konsum, v. a. von Tschudi, Ronald, Thomas M und meiner Wenigkeit sorgte dafür, dass nahe Würzburg bereits zu überhöhtem Preis nachgeordert werden musste. Die Zirndorfer Variante war aber leider nicht mehr zu bekommen, also musste man sich mit zwei Sixpacks eines berühmten Bremer Bieres begnügen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben dem überhöhten Preis für ein Sixpack sorgten auch eine eher unästhetisch anmutende Wurstbrötchennachbildung aus Kunststoff und ein ganzes Außenregal voller Vogelhäuschen für Aufsehen. Nasenbär brachte es wohl am besten auf den Punkt, indem er humoristisch meinte, wer an einer Autobahntankstelle nicht auch immer denke, "mensch, jetzt ein Vogelhäuschen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Nachfüllen der Biervorräte, der durch den Gerstensaft beschleunigte Harndrang und das obligatorische Mittagessen bei unserem Gastro-Monarchen Burger King ließ uns zeitlich etwas in Bedrängnis kommen und so wurden auf den letzten 80 Kilometer bis Frankfurt jedwede Bedürfnisse unterdrückt, um einigermaßen pünktlich den Ort des Geschehens zu erreichen - das Frankfurter Waldstadion, wie traditionell denkende Fußballfans zu sagen pflegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch vorher musste erstmal etwas Wartezeit zwecks des Staus an der Parkplatzzufahrt zur Isenburger Schneise in Kauf genommen werden. Zum "Dank" für die ausgiebige Warterei wurde einem dann auch gleich die stolze Summe von 4,50 € als Parkgebühr abgeknöpft, sicher ein überdurchschnittlich&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R_oohfqszmI/AAAAAAAAAII/3rQODC2LD9E/s1600-h/DSC01171.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5186502476771937890" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R_oohfqszmI/AAAAAAAAAII/3rQODC2LD9E/s200/DSC01171.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;er Obolus, ligaweit betrachtet. Die verständliche Kritik daran von Steini wurde von einer Parkplatzmanagerin mit dem wenig plausiblen Hinweis, dass man hier schließlich in Frankfurt sei, gekontert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Wiesenparkplatz aus, waren dann noch 20 Minuten Waldspaziergang zu absolvieren, bis man endlich am Eingang der Frankfurter Kommerzarena angelangt war. Trotz obligatorisch langer Warteschlange gingen die Sicherheitskontrollen relativ flott über die Bühne und so war man ca. 15 Minuten vor Spielbeginn im bereits nahezu komplett vollen Gästeblock.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste, und an diesem Tag negativste Donnerschlag, passierte bereis nach 2 Minuten Spielzeit. Ein sehenswerter Direktschuss des SGE-Mittelfeldspielers Fink bedeutete den frühen Rückstand für die Nürnberger und im Lager der Franken ahnte man Böses.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch in Sachen Donner und Getöse schlugen die Franken allsbald zurüc&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R_opH_qsznI/AAAAAAAAAIQ/InW_pvq9CF0/s1600-h/DSC01090.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5186503138196901490" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R_opH_qsznI/AAAAAAAAAIQ/InW_pvq9CF0/s200/DSC01090.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;k. Zuerst auf den Rängen, als der Nürnberger Auswärtsmob 2 Kanonenschläge detonieren ließ. danach auf dem Rasen als Euro-Harry eine Misimovic-Vorlage legal über die Linie drückte. Harry's umjubelter Ausgleich ließ dann auch Kanonenschlag Nummer 3 detonieren, was beim Schiedsrichter und der gastgebenden Frankfurter Eintracht etwas nervöse Gedanken aufkeimen ließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurze Zeit später wechselten die mitgereisten Club-Supporter von Akkustik auf Optik u&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R_opuvqszoI/AAAAAAAAAIY/P7mKj7Y3Zdk/s1600-h/DSC01100.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5186503803916832386" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R_opuvqszoI/AAAAAAAAAIY/P7mKj7Y3Zdk/s200/DSC01100.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;nd warfen einen glühend roten Leuchtstab auf den Rasen. Gaucho-Außenverteidiger Pinola, seit längerem schon Liebling der Fans, zeigte danach, dass er auch mit Leuchtstäben gut umgehen kann, in dem er ihn gekonnt vom Feld kickte. Fan-Reizfigur Blazek konnte abermals mit einer despektirlichen Geste in Richtung eigene Fans, seine Beliebtheit nicht gerade steigern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne, dass die 3 Kanonenschläge und der Leuchtstab irgendwelche apokalyptischen schwarzen Löcher aufriss, unterbrach der ansonsten gut leitende Schiedsrichter Gagelmann die Partie für rund 20 Minuten, eine Aktion, die wohl als maßlos übertrieben angesehen werden kann und wohl auch muss. Die Drohung, bei der nächsten kleinen Verfehlung müsste das Spiel abgebrochen werden, setzte dem blinden Verbands- und Sicherheitsaktionismus die Krone auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass Club-Präsident Michael A. Roth auch noch panische Drohungen und Verunglimpfungen via Stadionmikrofon in Richtung Club-Block ausstieß, ließ die Geschehenisse zu einer bizarren Gesellschaftspersiflage werden, Realismus und anlassbezogenes Augemaß war scheinbar schon über die Stadtgrenze von Frankfurt getreten und hatte die Stadt ins Nirgendwo verlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 20 Minuten kam zum einen die grün-blau gekleidete und -behelmte Staatsmacht in den Block und zum anderen eine vom Frankfurter Publikum ausgepfiffene Clubmannschaft, die zuallererst etwas eingeschüchtert von den vorherigen Ereignisse wirkte, im weiteren Verlauf dann aber die fantechnischen Paukenschläge später zu siegbringenden Wachmachern ummüzte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn nun wurde wahr, was eigentlich nicht für möglich gehalten wurde: Der Club setzte mit weiteren 2 Toren ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf und konnte seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder dreifach punkten. Entsprechend überschwänglich die Stimmung im Nürnberger Territorium. Feuerwerk und ähnliches Teufelszeug wurde nicht mehr gezündet und so konnte das Spiel regulär, und diesmal ergebnistechnisch wunschgemäß, zu Ende gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Frankfurter blieb einzig der wieder einmal grandiose Support, aber punktetechnisch gingen sie leer nach Hause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leer nach Hause gehen - für Frankfurter sicher eine enttäuschende Begebenheit an diesem verregneten Wochenende. Doch das Nach-Hause-Gehen ließ für die Nürnberger noch etwas auf sich warten. Rund eine dreiviertel Stunde musste man im, und später noch einige Minuten vor dem Block warten, bis die Polizei den Startschuss für die Eskortierung z&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R_oq4vqszpI/AAAAAAAAAIg/2NCNM-ycPKI/s1600-h/DSC01148.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5186505075227152018" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R_oq4vqszpI/AAAAAAAAAIg/2NCNM-ycPKI/s200/DSC01148.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;um Hauptbahnhof gab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Befürchtungen unsererseits, die Polizei würde alle Clubfans zum Hauptbahnhof treiben, erwiesen sich schnell als völlig unbegründet und so konnten wir wieder über Wald und Wiesen unseren "hochmodernen" Waldparkplatz in der Isenburger Einflugschneise heimsuchen. Durch die lange Freiheitsberaubung der Frankfurter Polizei, traf man auf dem Rückweg ausschließlich Clubfans, die Frankfurter leckten wohl bereits die seelischen Wunden, die die Heimniederlage hinterlassen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rückfahrt kennzeichnete sich zum einen daraus, dass die Autobahn wohl mehr aus Regenwasser als aus Asphalt bestand und zum anderen dadurch, dass im Gegensatz zur Hinfahrt, diesmal keine Pausen eingelegt wurden und man somit relativ zügig die fränkische Fußballhauptstadt erreichte. Ein kurzes Posen meinerseits durch das Schiebedach während einer Verkehrsstauung und ein kurzes Zwiegespräch zwischen Nasenbär und einem Quad-Rennfahrer auf der angrenzenden Fahrspur, der wohl auch zum Stamme des "Clubus Fanus" zugerechnet werden darf, gaben der Rückfahrt wenigstens einen Hauch an Spektakulärität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2 grundlegende Erkenntnisse ließen sich aus dieser Auswärtsfahrt ziehen: Unser Club kann doch noch gewinnen und funkt leichte Lebenszeichen im mörderischen Abstiegskampf und, leider aber wahr, wird in unseren Staate aus einer Kleinigkeit ("La Bomba" der FCN-Schlachtenbummler) schnell eine Katastrophe gemacht, mit unabschätzbaren Folgen, die man bei nun hysterierten und verstörten Außenstehenden auslöst, die nun meinen, dass Clubfans und El Quaida sich gefährdungspotenziell auf Augenhöhe befinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch trotz aller Staatskritik - die Fokussierung dieses Tages lag zweifelsfrei auf dem Auswärtssieg und als Clubfan ist die Zukunft zwar weiter grau und trist, aber mit einen kleinen hellen Fleck, der den Namen "Hoffnung" trägt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-420813208647015638?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/420813208647015638/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=420813208647015638' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/420813208647015638'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/420813208647015638'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2008/04/27-spieltag-13-sieg-in-frankfurt.html' title='27. Spieltag: 1:3-Sieg in Frankfurt: Ein Möchtegern-Skandal und eine faustdicke Auswärts-Überraschung'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R_oohfqszmI/AAAAAAAAAII/3rQODC2LD9E/s72-c/DSC01171.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-2792777749706601552</id><published>2008-02-19T18:29:00.005+01:00</published><updated>2011-11-07T18:41:11.822+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pokal und Co.'/><title type='text'>UEFA-Pokal (Sechzehntelfinale): 1:0-Niederlage bei Benfica Lissabon: Sommer im Februar und eine fränkische Invasion, schlimmer als die Polizei erlaubt</title><content type='html'>Ihm Fußball ist es wie in der Politik, wenn im Inneren das blanke Chaos und überbordender Misserfolg herrscht, so wendet man sich reflexartig der Außenpolitik zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesem Grundsatz folgend unternahmen Steini und ich einen Kurztrip in die portugiesische Hauptstadt Lissabon, in der unser geliebter Club und demzufolge auch wir, die Sorgen des deutschen Abstiegskampfes für eine kurze Weile vergessen lassen wollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Südeuropäisches bzw. mediterranes Klima blieb uns aber zu Beginn dieses Novembertages erst einmal verwehrt. Die Außentemperaturen in unserer schönen fränkischen Heimat waren unter dem Gefrierpunkt angelangt und so brachen wir mit Kälte und geschlossener Wolkendecke in unser UEFA-Cup-Abenteuer auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach kurzer VAG-Busfahrt zum Nürnberger Flughafen, auf der wir einen HSV-Fan sahen, der wohl den Weg zu seiner Mannschaft nach Zürich angetreten hatte, waren wir am Ort unseres Abfluges angelangt. Nach dem obligatorischen Check-In und dem Besorgen der Eintrittskarten, hieß es zunächst Warten, für ca. 1 Stunde. Einem kurzem Schweifen über die Dachterrasse des wolkenverhangenen Flughafens folgte das Warten in den dafür vorgesehen Sitz-Bereichen. Steini unterhielt sich sogleich angeregt mit einer etwas älteren Dame, die wohl auch den Club im Herzen trägt, scheinbar aber ein anderes Flugziel wählte. Während Steini seinen ganzen Charme der Dame zuwandte, hörte ich interessiert 4 Mitgliedern der Nürnberger Ultra-Szene zu, die bei Dosenbier über Choreos, andere Fanszenen und nächtlichen Auseinandersetzungen mit Münchnern und der Polizei sinnierten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Passierung der Sicherheitskontrollen machten wir uns nach einer, wohl unerlässlichen, kurzen Wartezeit am Gate per Rollfeldbus auf den Weg in Richtung unserer Maschine, eine Boeing 737-800 der „Air Berlin“. Ich hatte wieder einmal das Glück eines Fensterplatzes und lehnte mich dann alsbald zurück in der Gewissheit, für ein paar Stunden deutsche Kälte und die Sorgen der Alltagswelt vergessen zu können und in südlichen Gefilden den Verein meines Herzens huldigen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dem sich anbahnenden „Take-Off“ wurden wir obligatorisch mit dem üblichen Sicherheitshinweisen vertraut gemacht. Das Räkeln der blonden Air-Berlin-Mitarbeiterinnen beim Anlegen der Schwimmweste und beim Demonstrieren der Sauerstoffmaske hatte einen sehr angenehmen und dezenten sexuellen Anstrich. Für Erheiterung sorgte, dass die Sicherheitsinstruktionen auch in englischer Sprache durchgeführt worden sind, wo doch jeder wusste, dass nicht die Supporter vom Mersey unterwegs waren, sondern die leidgeprüften Schlachtenbummler aus der fränkischen Fußballmetropole an der Pegnitz. Ein Zwischenruf aus den Passagierreihen, man solle doch die Instruktionen am besten auch noch in fränkisch durchführen, traf den Nagel wohl sehr gut auf den Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Minuten nach einem reibungslosen Start bereute ich es für den Bruchteil einer Sekunde, dass ich in einem Passagierflugzeug und nicht in einem Kampfjet saß, denn unter uns glänzte die Schwaben-Metropole Stuttgart und ganz besonderes deren Gottlieb-Daimler-Stadion.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R8144WjQS3I/AAAAAAAAAHY/KH0TDgW1-UM/s1600-h/DSC00810.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5173924456440023922" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R8144WjQS3I/AAAAAAAAAHY/KH0TDgW1-UM/s200/DSC00810.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Doch bevor ich mir ausmalte, ob Stuttgart nicht so eine zweite Art Hiroshima werden könnte, entrissen mich die überaus ansehnlichen Stewardessen zum Glück aus meinen tief-finsteren Gedanken. Bei relativ schmackhaftem Bord-Frühstück und einem Urinproben-Becher Cola fing der Tag so langsam an entspannend zu werden: Steini las neben mir angeregt im Focus und aus meinen Kopfhören dröhnte überaus gute Musik, nur kurz unterbrochen von den Nachfüll-Aktionen der engelartigen Flugbegleiterinnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Anflug auf Lissabon war das oben erwähnte Grau des deutschen Alltags wie weggeblasen. Unter uns die tiefblauen Fluten des atlantischen Ozeans, gekreuzt mit dem Fluss mit klangvollen Namen Tejo. Unsere Flugmaschine begann nun Meter für Meter zu sinken und immer näher kamen die sonnendurchfluteten Straßen und Gassen der portugiesischen Hauptstadt. Bemerkenswert dabei, wie nah in Lissabon die Flugzeuge über die Dächer schweben. Anwohner möchte man aufgrund des wohl immensen Lärms in den betroffenen Siedlungen wohl doch eher nicht sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angekommen in Lissabon wurde man erstmal auf gecharterte und penibelst nummerierte Busse verteilt. Im Bus mit der leicht zu merkenden Nummer 10, ging es erstmal für ca. 45 Minuten durch Lissabon, begleitet von intensiven Erklärungen des etwas homo-wirkenden Lissabon-Kenners Antonio, der wohl so eine Art Reiseführer darstellen sollte. Sicherlich war es nicht uninteressant, von Anfang an wichtige und ansehnliche Orte der Stadt zu sehen (darunter auch das Stadion von Benfica-Rivale Sporting Lissabon), doch dies alles wurde stadtrundfahrt-like im hektischen Schnelldurchlauf absolviert, was nicht unbedingt nach unserem Geschmack war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Umso schöner dann, dass ab 14:30 Uhr Ortszeit die Tagesgestaltung bis zu der Abfahrt ins Stadion um 18:30 Uhr nun in unserer eigenen Verantwortung stand. Gerade weil mit Steini wohl DER Reisespezialist aus unserer Auswärts-Gilde an meiner Seite war, wusste ich, diese 4 Stunden werden eine sehr sinnvolle und abwechslungsreiche Verwendung finden. Und meine Erwartungen wurden vollends erfüllt, gar noch etwas positiv übertroffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir streiften also mit einer wohltuenden Gelassenheit und innerer Balance durch die Innenstadt, die architektonisch wohl weltweit ein absolutes Highlight ist. Südländisches&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R816FmjQS4I/AAAAAAAAAHg/vf6Z6AfkdlQ/s1600-h/DSC00920.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5173925783584918402" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R816FmjQS4I/AAAAAAAAAHg/vf6Z6AfkdlQ/s200/DSC00920.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Flair und die dazugehörige Lebensart wurden sehr schnell Herr unserer Seele. Doch was wohl das I-Tüpfelchen darstellte war, dass neben dieser mediterranen (Urlaubs-)Stimmung auch eine ganze Menge fränkischer Mentalität zugegen war. Die Stadt war erobert und besetzt von unzähligen Clubfans, die beispielsweise am Rossio (zentraler Platz in Lissabon) bereits ausgiebig ihre Zaunfahnen platzierten und bei reichlich viel Bier, in Portugal sehr oft unter dem teutonischen Namen „Super Bock“ zu finden, stimmgewaltig die fränkische Anwesenheit zelebrierten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Steile Straßen, gemütliche Gässchen, gut gelaunte Menschen und vieles mehr, Lissabon hatte Besitz von uns ergriffen und wohl für sehr lebenswerte und lohnende Minuten und Stunden unseres Lebens gesorgt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anekdoten durften natürlich auch nicht fehlen, und sie fehlten nicht: Steini wurde mehrmals von sehr glasig dreinschauende Straßen-Dealern gefragt, ob er nicht ein Tütchen kaufen wolle, was natürlich von Steini abgelehnt wurde. Mag er, wenn man bösen Zungen glaubt, etwas die Erscheinung der drogenkonsumierenden Zielgruppe haben, so war und ist sein Geist frei von diesen Dingen, was ausschließlich zu begrüßen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nicht genug der bemerkenswerten Vorkommnisse: An einem Zeitungskiosk, wo wir kurz die örtliche Presse überflogen, um herauszufinden, was denn über unseren Club in Portugal so berichtet wird, schallte uns auf einmal deutschsprachige Rammstein-Musik entgegen, und der Verkäufer im Kiosk schrie in fröhlichem Ton andauernd, „Rammstein, Nurembergo, yeah“, herum, ohne dass er unsere Anwesenheit bemerkte, da zwischen ihm und uns eine mit Zeitungen behängte Wand platziert war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kulinarisch wählten wir diesmal, wohl auch etwas anlass- und flairbezogen, eine etwas höherwertige Variante. Wir ließen uns im Außenbereich einer geschmackvoll anmutenden Pizzeria, unweit des Rossio, nieder und aßen eben die im Namen schon genannte Spezialität des Hauses. Dazu ein Döschen „Ice Tea Limao“, also Eistee Zitrone. Ob Portugal Dosenpfand hat, konnten wir nicht erörtern, spontan wäre wohl eher nicht davon auszugehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzte Stund&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R816rWjQS5I/AAAAAAAAAHo/lXOKIf5Cc7Y/s1600-h/DSC00989.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5173926432124980114" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R816rWjQS5I/AAAAAAAAAHo/lXOKIf5Cc7Y/s200/DSC00989.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;e unseres Innenstadt-Besuchs führte uns an einen Ort, wofür man den sonnigen Süden liebt. Genau, wir gingen ans Wasser, genauer gesagt zu einem kleinen Felsenstrand am Tejo, unweit von der Mündung ins große weite Meer. Eine kühle Luft vom Wasser, eine warme aber im Untergang begriffene Sonne, die über die Golden-Gate-ähnliche Brücke hinüber schien und eine wohltuende Ruhe, aus der Grünanlage hinter uns kommend, stellte für uns eine Art „Ruhe vor dem Sturm“ da, die letzten ruhigen und erholsamen Momente Lissabons kosteten wir nochmals vollständig aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach kurzer Erfrischung im auch in Portugal anzutreffenden Restaurant-Giganten mit dem gelben Buchstaben, schlenderten wir noch ein wenig über den in Dämmerlicht getauchten Rossio, der immer noch in rot-schwarzer Hand war. Augenscheinlich war, dass der Alkoholpegel der anwesenden Personen im Laufe des Tages etwas angestiegen war. Jedenfalls gab es erste kleinere Sticheleien und Reibereien mit der Polizei, die schon zu diesem Zeitpunkt übertrieben martialisch auftrat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch die Zeit drängte und so verließen wir den Rossio in Richtung „Commercial“, den Platz, wo die Busse zum Estadio da Luz warteten. Im Hintergrund war noch das White Strips-Lied in der sogenannten „Bullen-Version“ zu hören. Wie bereits geschildert, es köchelte bereits, wenn bis dahin auch nur in der leichten Variante.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fahrt zum Stadion verlief exorbitant schnell und stellte auch die erste und einzige gelungene Aktion der Polizei an diesem Abend dar. Für die zahlreichen Nürnberger Fanbusse, es waren mindestens 20, wurden Sonderspuren von der Polizei freigeräumt, Kreuzungen gesperrt und sogar der Straßenbahnverkehr wurde kurz etwas aufgehalten, zugunsten des schnellen Transfers der Clubfans zum Stadion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ersten Eindrücke vom Estadio da Luz, die man bei der Anfahrt über die Autobahn schon gewinnen konnte, waren bereits äußerst beeindruckend. Die Architektur mitsamt einer sehr einzigartig geschwungenen Dachkonstruktion ließ schon von Außen erahnen, dass man hier in einem besonderen Stadion zugegen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas zäh ging dann das Einfahrt- und Einparkprocedere am Busparkplatz des Stadions vonstatten. Richtig dickflüssig wurde es dann aber am Eingang zum Stadion. Penible Kontrollen, die nicht mal von der heimischen Bundesliga zu toppen sind, sorgten für einen gehörigen menschlichen Stau und die Frustration und Aggression bekam langsam Nährboden, da nicht mal ein selbstgebastelter Alu-UEFA-Pokal ins Stadion durfte und auch sonst jegliche Fanmaterialien strikt verboten waren. Plausible Gründe zu erwarten, wäre vermessen gewesen, aber diese Unterdrückung der Fankultur hat nichts anderes als pure Verachtung verdient.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach schlussendlich erfolgreicher Passierung der scharfen Eingangskontrollen begaben wir uns auf unseren Weg zu unserem Block. Bis Spielbeginn war es noch über eine Stunde, so dass man meinte, es wäre möglich seinen Adrenalinpegel langsam in die Höhe fahren zu können. Doch nichts dergleichen war der Fall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gegenteil, nachdem Nürnberger Anhänger, überwiegend wohl Mitglieder der Nürnberger Ultras, im Sprinttempo auf das untere der beiden für Clubfans vorgesehne Eingangstor stürmten, fühlte sich die Polizei dazu berufen, wild, panisch und von jeglichen Maßstäben entfremdet drauflos zu prügeln. Dass als Reaktion auf die Staatsgewalt dann Flaschen und andere Gegenstände flogen und einige selbstredend dann auch mit Füßen oder Fäusten antworteten, kann wohl nicht ernsthaft denjenigen zum Vorwurf gemacht werden, die sich zum wiederholten Male, nur diesmal international, zum Objekt überbordender Polizeiwillkür ausgesetzt sahen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufgrund der hektischen Lage vor dem unteren Eingangstor mag es ja wiederum wieder verständlich sein, dass die Polizei dort unten wieder Ruhe und Frieden herstellen wollte. Doch auch im oberen Bereich, wo u. a. wir uns mit zahlreichen anderen Leuten, überwiegend Clubfans, befunden haben, wurde die Polizei gewalttätig: Menschen, die vom oberen Bereich am Geländer standen und nur sehen wollten, was im unteren Bereich denn nun los sei, wurden von Polizisten, ausgestattet mit martialischer Rüstung, unter Einsatz von Schlagstöcken und aufgehetzten Hunden angegriffen. Sogar ein akkreditierter Journalist, der das Geschehen filmen wollte, was im Rahmen seines Berufs wohl usus ist, wurde mit Repression, Drohung und einem durchgezogenen Schlag attackiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur besseren Erläuterung sei gesagt: Die Menschen, die im oberen Bereich die Unruhen im unteren beobachten wollten, hätten einen Sprung in eine Tiefe von 10 Metern auf sich nehmen müssen, um sich unten an den aufgeflammten Randalen beteiligen zu können. Ein Absurdum, und daher wohl ein stichhaltiges Indiz dafür, dass die Polizei unliebsame Zeugen für ihre rechtsstaatlich ungedeckte Gewalt vertreiben wollte, nicht zuletzt auch in der Begebenheit ausgedrückt, dass ein Mitarbeiter der Medien attackiert wurde. Das Wort „Pressefreiheit“ wurde an diesem Abend in Lissabon für einige Minuten von der demokratischen Agenda gekippt, besser gesagt geprügelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unbeteiligte Menschen anzugreifen, zu schlagen und ins Stadioninnere zu treiben, hat wohl ebenfalls eher den Touch eines Schurkenstaates als eines zivilisierten EU-Landes. In diesem Zusammenhang über das Wort „Deeskalation“ in Verbindung mit den Einsatzkräften zu philosophieren, gliche eines Gleichnisses von Antarktis und Sandstrand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus eben genannten Gründen, waren wir überraschend und ungeplant schnell im Stadion-Inneren angelangt. Der Nürnberger Block war bereits gut gefüllt und lautstark wurde variantenreiches Liedgut angestimmt, während im restlichen Stadion gähnende Leere herrschte.&lt;br /&gt;Diese Leere blieb auch während des Spiels. Gerade mal 20.000 Benfica-Fans versammelten sich im Stadion, und so hatten die 5.000 Clubfans akustisch ein absolutes Heimspiel. Daran konnte auch der lebendige Adler nichts ändern, der seines Zeichens als Wappentier von Benfica kurz vor Anpfiff seine Kreise unter dem Stadiondach zog. Zugegeben, dies war durchaus eine sehr spektakuläre, da vorher nie gesehene, Darbietung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie geschrieben war der Support im Nürnberger Bereich wirklich große Klasse. Die Repressalienpolitik der portugiesischen Sicherheitsorgane verhinderte den Einsatz von Fahnen und ähnlichen optischen Mitteln, ganz zu schweigen von einem Megaphon. Trotzdem, und dieser Tatsache gebührt größte Hochachtung, schafften es die Ultras, mit drei verteilt platzierten Vorsängern (darunter auch der in Deutsch&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R819kmjQS7I/AAAAAAAAAH4/H1Yhb2xktDs/s1600-h/DSC01024.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5173929614695746482" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R819kmjQS7I/AAAAAAAAAH4/H1Yhb2xktDs/s200/DSC01024.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;land mit einem lachhaften Stadionverbot bedachte Basti G.) die rot-schwarze Meute ordentlich anzuheizen. Es gab an diesem Abend kein einziges Stimmungsloch, fünf Blöcke supporteten, klatschten und hüpften was der eigene Körper hergab, und das nach anstrengenden Sightseeing-Stunden in der Lissabonner Innenstadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch die drei Vorsänger, die zwangsweise auf den Geländern der Blockeingänge standen, waren den Sicherheitskräften ein Dorn im Auge. Sofort wurde auch hier das argumentierende Wort von Seiten des Ordnungsdienstes und v. a. der Polizei in der Schublade gelassen und stattdessen wieder munter drauflos geschlagen. Zwangsläufig entwickelte sich zum Ende der ersten Halbzeit eine handfeste Massenschlägerei im Block, wo die Polizei am Ende sogar mit herausgerissenen Schalensitzen malträtiert wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es mag pauschal und auch etwas einfältig klingen, die Polizei für die Geschehnisse an den Pranger zu stellen, nur ist in diesem Fall eine andere Betrachtungsweise&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R817hmjQS6I/AAAAAAAAAHw/4jks5bN-AzI/s1600-h/DSC01042.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5173927364132883362" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R817hmjQS6I/AAAAAAAAAHw/4jks5bN-AzI/s200/DSC01042.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; nicht möglich. Provozierende Präsens, angefangen schon am innerstädtischen Rossio, wie auch später in den Gästeblöcken selbst und die nicht vorhandene professionelle Fertigkeit der Deeskalation, gepaart mit der allgemeinen repressialen Stimmung im Stadion, beschwörten eine gewalttätige Gegenreaktion der Nürnberger Fans gerade zu herauf. Dass eine Polizei gegen Gewalt einschreiten muss, ist unbestritten, diese aber selbst zu entfachen ist geradewegs eine absolute Missachtung jeglicher Grundsätze, die innerhalb der EU gelten sollten. Auch die Tatsache, dass friedliche Fans, darunter auch ältere Menschen, Frauen oder auch junge Mädchen ebenfalls mit einer großen Portion Polizeigewalt fertig werden mussten, setzt der Absurdität der Ereignisse nochmals die vielbeschriebene Krone auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Spielgeschehen ist folgendes erwähnenswert: Durch einen groben Patzer von Club-Keeper Jaromir Blazek ging der Gastgeber kurz vor der Pause schmeichelhaft in Führung. Im direkten Gegenzug fiel FCN-Angreifer Ivan Saenko im Benfica-Strafraum zu Boden und der unterirdisch leitende Schiedsrichter aus Rumänien machte eine Handbewegung in Richtung Mitte des Strafraums. Um uns herum keimte für ein paar wenige Sekunden die Hoffnung auf, dass der Referee auf den Elfmeterpunkt zeigte, doch er entschied, wohl zu Recht, auf Abstoß für die Heimmannschaft. Gewiss sehr schade, ein Auswärtsstor wäre für die in schwarz spielenden Nürnberger Gold wert gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer 2. Halbzeit, in der aufgrund der Zusammenstöße auf den Rängen, die Stimmung nun sehr zerissen, dennoch noch halbwegs passabel war (und das ohne die wohl verhafteten Vorsänger), und die Clubmannschaft aus einigen Chancen viel zu wenig Kapital schlug, musste man sich mit einer 1:0-Niederlage abfinden. Die Mannschaft und der neue Coach Thomas von Heesen wurden mit aufmunterndem Applaus gebührend verabschiedet. Sprechchöre für Hans Meyer durften aber auch nicht fehlen, er hat sich diese allerdings auch redlich verdient.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mannschaft und Trainer waren verabschiedet, die wenigen Benfica-Fans hatten ebenfalls schon die Heimreise angetreten, nur die 5.000 Clubfans waren noch vollzählig im Stadion. Dies war der Tatsache geschuldet, dass die Gästeblöcke sage und schreibe eine halbe Stunde nach Spielschluss immer noch verriegelt waren, obwohl uns noch auf der Hinfahrt zum Stadion eingebläut wurde, dass man nach Spielschluss rasch zu den Bussen zurückkehren solle, da die Flugzeuge pünktlich vom Lissabonner Airport abheben müssten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während der schier ewig dauernden Warterei konnte man wenigstens nochmals die Mannschaft beim Auslaufen huldigen und das Schiedsrichter-Gespann bei gleicher Tätigkeit verdientermaßen ausbuhen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nach 30 Minuten öffneten sich die Tore der Blöcke und vorbei an wieder sehr martialisch und provozierend aufmarschierter Polizei ging es in Richtung Busparkplatz. Nach unserem Kenntnisstand blieb es diesmal allerdings friedlich.&lt;br /&gt;Die Rückfahrt zum Flughafen gestaltete sich wie die Hinfahrt zum Stadion: Die Polizei sperrte Kreuzungen und räumte Straßen frei. Dementsprechend konnte unser Flug zurück in Richtung Nürnberg nach relativ geringer Verspätung von 20 Minuten in Lissabon starten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das beruhigende Brummen der Flugzeugtriebwerke, die gemütlich dämmrige Atmosphäre in der Passagierkabine und die immer noch bezaubernd schönen Flugbegleiterinnen (übrigens genau das gleiche Personal wie beim Hinflug) ließen für die Flugzeit von ca. 2 Stunden und 40 Minuten jegliche Aggressions- und Hassgelüste in mir ruhen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer sicheren Landung am Nürnberger Flughafen, wo uns die Kälte wie ein dumpfer Keulenschlag traf, war dann Eile gefragt. Denn ein paar Stunden Schlaf vor dem anstehenden schulischen Freitag war dann doch der Wunsch unserer Gedanken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Polizeiwillkür hin, Auswärtsniederlage her, es war ein grandioser Tag unter der warmen portugiesischen Sonne, in einer Stadt, die uns wohl für ewig in bester Erinnerung bleiben wird und das alles erlebt mit 4.998 Glaubensbrüdern und einem treuen Kumpan namens Steini, der wieder einmal bewiesen hat, dass es von seiner Sorte nie genug auf der Welt geben kann.&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5173930439329467330" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R81-UmjQS8I/AAAAAAAAAIA/eNOhHZNFVHw/s200/DSC00136.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;Zum Schluss bleibt die Hoffnung, dass schon bald, ob eventuell noch diese Saison oder zumindest in ein paar Jahren bald mal wieder, ein Europapokal-Auswärtsspiel ansteht, und dann hoffentlich wieder mit Jeanette und Kathi als Kabinenpersonal der Air Berlin...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-2792777749706601552?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/2792777749706601552/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=2792777749706601552' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/2792777749706601552'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/2792777749706601552'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2008/02/uefa-pokal-sechzehntelfinale-10.html' title='UEFA-Pokal (Sechzehntelfinale): 1:0-Niederlage bei Benfica Lissabon: Sommer im Februar und eine fränkische Invasion, schlimmer als die Polizei erlaubt'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R8144WjQS3I/AAAAAAAAAHY/KH0TDgW1-UM/s72-c/DSC00810.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-3329089604620029178</id><published>2008-02-03T09:42:00.000+01:00</published><updated>2008-02-03T11:35:21.809+01:00</updated><title type='text'>18. Spieltag: 2:0-Niederlage in Karlsruhe: Pyro hui, Spucke pfui</title><content type='html'>Mehr Pause als Winter bescherte uns uns der Januar 2008 und seine unsägliche Winterpause. Gut, dass diese Zeit nun auch ein Ende fand und der Monat Februar uns wieder das tun ließ, was wir für unser Leben gerne machen - dem Club durch die Bananenrepublik Deutschland hinterher zu reisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Diesmal war spielplan-bedingt Karlsruhe an der Reihe, wo sich die Hoffnungen auf einen furiosen Start in den beginnenden Abstiegskampf, in heiße blubbernde Bläschen aufgelöst hatten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Angefangen hatte &lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R6WWFcRNmDI/AAAAAAAAAHA/FDU4QWxqx0I/s1600-h/DSC00702.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5162697568082040882" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R6WWFcRNmDI/AAAAAAAAAHA/FDU4QWxqx0I/s200/DSC00702.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;die Fahrt wieder mit dem Ritual, unseren T-Master aus seinem eher ländlich geprägten Stadtteil im Norden von Abstiegskampf-City abzuholen. Diesesmal hatten wir wieder das große Vergnügen, dass uns Tschudi in "ihrem" schicken Audi-Cabriolet chauffierte, was per se schon ein anderes Fahrgefühl ist, als wenn man mit Punto, Corsa, Golf oder ähnlichen motorbetriebenen Rasenmähern die weiten Auswärtsreisen bestreitet.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die ersten optischen Eindrücke der Hinfahrt waren wohl an Grausamkeit nicht zu überbieten. Erst rauschten die kindisch bunt bemalten Flutlichtmasten des Plastikstadions aus der Westvorstadt an uns vorbei, ca. 1 Stunde später dann die Baustelle des neuen Stadions der TSG Hoffenheim, ihres Zeichens wohl derzeit der größte Kommerzverein und Totengräber des lebendigen Fußballs.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Doch der erste wohltuende Kontrastpunkt ließ nicht lange auf sich warten. Auf einem schnöden Autobahnparkplatz namens Mönchsberg trafen wir dann auf Steffen, Mar&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R6WWrsRNmEI/AAAAAAAAAHI/jKgSAPsbw2E/s1600-h/DSC00714.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5162698225212037186" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R6WWrsRNmEI/AAAAAAAAAHI/jKgSAPsbw2E/s200/DSC00714.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;cel und Thomas, die aus Richtung Mannheim den Weg Richtung Karlsruhe ansteuerten. Nach adäquater Begrüßung ließ Steffen dann mal zu unserem Genuss, und zur Verwunderung einiger Familien aus dem Benelux, eine rote Rauchbombe steigen, die 2 Sekunden vor Schluss noch die grelle Farbe Lila annahm. Jedenfalls war der Parkplatz alsbald in dezentem roten Nebel gehüllt, nebst dem Geruch der fan-kulturellen Freiheit ein wahrhaft guter und stylischer Beginn eines neuen Kapitels gelebter und geliebter Nürnberger Auswärtsgeschichte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach kurzem Zwischenstopp im Burger-King an der Autobahn bei Bruchsal, wurden die letzten Kilometer bis zu unserem Parkplatz am Kreiswehrersatzamt Karlsruhe relativ zügig zurückgelegt. Erwähnenswert ist, dass unser T-Master einen Tag nach seinem 20. Geburtstag sich stilsicher für das Kinder-Menü entschied und so für Erheiterung in unserer Auswärtsfraktion sorgte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ein rund 20-minütiger Fußweg durch waldähnliches Gebiet, vorbei an Bundeswehr und Deutscher Flugsicherung, führte uns dann zu den Eingangstoren des etwas heruntergekommen Karlsruher Wildparkstadions.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die übertriebene Penibelität des badischen Sicherheitsdienstes führte dazu, dass wir doch eine etwas längere Zeit warten mussten, bis man endlich das Stadiongelände betreten konnte. Dort war aber erst Teil 1 der monströsen Sicherheitsanwendungen absolviert, Teil 2 folgte am Ende einer langen Treppe, die hinauf in den Gästeblock führte. Wieder wurde man von Kopf bis Fuß abgefingert, mit dem Ergebnis, dass wieder nichts beanstandenswertes gefunden wurde. Nebenbei bemerkt, wäre es trotz der genauen Kontrollen sehr wohl möglich gewesen, verboten betrachtetes Material einzuschleusen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Stimmung im br&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R6WXg8RNmFI/AAAAAAAAAHQ/Du48ZWXc2KM/s1600-h/DSC00752.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5162699140040071250" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R6WXg8RNmFI/AAAAAAAAAHQ/Du48ZWXc2KM/s200/DSC00752.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;achial gefüllten Nürnberger Block war zum Start weg eigentlich relativ gut. Es wurde lautstark supportet, der KSC obligatorisch geschmäht und Rückkehrer Pinola willkommen geheißen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Platz war im Block Mangelware, und so gab es anfangs einige Nickligkeiten in unserem unmittelbaren Bereich, da nicht nur Bruder Alkohol den Einen oder Anderen etwas trübsinnig werden ließ, sondern auch der Ordnungsdienst mal wieder das Geschehen in die falsche Richtung lenkte, indem man mitten im Block(!) Korridore freihalten wollte, für wen oder was - man vermag es allenfalls durch Mutmaßungen ergründen zu können.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Negativ fiel insbesondere ein vollgetankter vollleibiger Mittfünziger auf, der dauernd verbale Unwichtigkeiten verstreute, und noch viel schlimmer, auch eine ganze Menge "hauseigene" Spucke. Hätte man nicht die Verbundenheit zu seinem Club und zu den dazugehörigen Auswärtsfahrten höher gewichtet, als das Verachten für dieses Exemplar menschlichen Verfalls, man hätte schon aus Gründen der Menschlichkeit und Zivilcourage ordentlich Hand anlegen müssen, an diesem Mensch, der wohl in seinem früheren Leben als Lama im Münchner Zoo gelebt haben muss.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;War eben genannte Begebenheit schon Anlass, etwas aggressionsgeladener zu werden, so ließen einem die 11 rot-schwarzen Akteure auf dem Rasen den Kamm nun so richtig anschwellen. Pomadig, ideenlos und ungeordnet wurden die 90 Minuten zu einem erschreckend stümperhaften Auftritt degradiert, der mit der 2:0-Niederlage die verdiente Bestrafung fand. Dass zu allem Überfluss auch noch der Ex-Nürnberger Kennedy für die Badener traf, war der nächste Nackenschlag für die fränkische Seele.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;War der Auftritt der 3.300 Nürnberger Schlachtenbummler am Anfang noch relativ respektabel, so wurde dieser nach ca. 20-25 Minuten nur noch schlecht. Ein Megaphon-Einpeitscher, der seine Aufgabe zum wiederholtem Male äußert farblos erfüllte und Menschen, die ihren Mund ausschließlich für zahlreiche Gerstensaftrunden aufbekamen ließen mich wehmütig an das Pokalspiel in Jena denken, wo die Optik und Akkustik um Welten besser war. Mannschaft und Fans - scheinbar noch in einem tiefen tiefen Winterschlaf, betrüblich!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach dem Spiel weder Pfiffe noch Aufmunterung für die Mannschaft und so leerte sich der Nürnberger Block in fast schon rekordverdächtiger Zeit. Aus Angst, es gäbe eine dritte Halbzeit vor dem Stadiontoren, hatte man die Nürnberger Fanbusse in das Stadiongelände hineingefahren, in dieser Form hat man sowas wohl bisher eher weniger zu Gesicht bekommen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Unser Auto aber kam leider nicht aufs Stadiongelände gerollt, so mussten wir wieder den Fußweg in Richtung Kreiswehrersatzamt antreten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Möge die Abneigung auf Schwaben die Franken und Badener vereinen, so war es schon erschreckend, dass kein einziger Karlsruher hämische Pöbeleien in unsere Richtung platzierte. Dies wäre vielleicht in Wehen, Hoffenheim oder Ahlen noch erwartet worden, von Karlsruhe hätte man sich aber schon mehr Feuer und Testosteron erwartet. "Football is crime" - Anfang Februar in Karlsruhe sicher nicht.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Heimfahrt nach Nürnberg ging reibungslos und zügig voran, besondere Begebenheiten waren nicht zu verzeichnen und so kam man wieder an, in der Stadt, die Lissabon vor Augen hat, nun aber schonmal die Stadtpläne von Sandhausen, Aue oder Augsburg aus der Schublade holen sollte, quasi in weiser Voraussicht.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Auch wenn spuckende Alt-Alkoholiker und uninspirierte Fußballspieler diese Auswärtsfahrt nicht immer zu einem vollumfänglichen Genuss machten, so ist auch diese Auswärtsfahrt wieder mit einem deutlichen Plus zu versehen. Die Zeiten werden eisig, Liga 2 klopft immer lauter an, doch das Beispiel Mannheim zeigt doch, es geht nicht ums Hinfallen, es geht ums Wiederaufstehen, und dazu sind noch 16 Spiele Zeit, nicht nur für Meyer's Jungs, auch die Fanszene sollte begreifen, dass in gewissen Situationen auch der Funke von den Rängen überspringen muss.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Unser Auswärtsfunke wird auch weiterhin die große Flamme der Fankultur hochhalten und die nächste Fahrt ist bereits in Planung, auch ein Besuch in Mannheim ist für uns mehr denn je eine Herzensangelegenheit, derer wir sicherlich zu gegebener Zeit nachkommen werden.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-3329089604620029178?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/3329089604620029178/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=3329089604620029178' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/3329089604620029178'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/3329089604620029178'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2008/02/18-spieltag-20-niederlage-in-karlsruhe.html' title='18. Spieltag: 2:0-Niederlage in Karlsruhe: Pyro hui, Spucke pfui'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/R6WWFcRNmDI/AAAAAAAAAHA/FDU4QWxqx0I/s72-c/DSC00702.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-6386395788044656584</id><published>2007-11-01T15:33:00.000+01:00</published><updated>2011-11-07T18:41:11.823+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pokal und Co.'/><title type='text'>DFB-Pokal (2. Runde): 7:6-Niederlage n. E. in Jena: Schlechter Sport - geiler Support</title><content type='html'>Sicherlich, eine Niederlage bei einem Abstiegskandidaten der 2. Bundesliga, stellt eine Auswärtsfahrt mit unserem heißgeliebten Club nicht gerade in ein glänzendes Licht. Doch diese Auswärtsfahrt im dunklen Oktober des Jahres 2007, hatte unter dem Strich dennoch ein dickes großes Plus zu verzeichnen. &lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Als Fahrer war diesmal T-Master auserwählt, der seinen schicken FIAT-Neuwagen endlich auch mal dem Praxistest der Autobahn unterziehen wollte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Etwas unpünktlich, durch Steinis verspäteter Rückkehr aus der Universität, nahmen wir die Fahrt nach Thüringen in Angriff.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Fahrt nahm einen glatten und unspektakulären Verlauf, bis T-Master entschloss, fehlgeleitet von seinen mit an Bord weilenden Vater, die falsche Autobahn zu benutzen. Nun ja, für 20 Minuten ging unsere Route in Richtung Hof/Plauen und nicht ins eigentlich gewünschte Jena. Durch die schnelle und konstruktive Hilfe von Steini und meiner Wenigkeit, wurde dieses kleine verzeihliche Missgeschick schnell kaschiert und unser Weg gen Jena konnte weitergehen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mehrere Unfälle und Staus brachten uns nun aber in mächtigen Zeitdruck, dem man schlussendlich nicht ganz standhielt, mit dem Resultat, dass wir erst 20 Minuten nach Spielbeginn im bereits restlos gefüllten Nürnberger Block eintrafen. Steini begleitete uns übrigens nicht mit in das fränkische Gäste-Terrain, weitere Details werden hier geflissentlich verschwiegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RyntDAVKXqI/AAAAAAAAAGo/NsRtn7vIEos/s1600-h/DSC00687.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5127890286622170786" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RyntDAVKXqI/AAAAAAAAAGo/NsRtn7vIEos/s200/DSC00687.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nun ja, T-Master mitsamt Vater und ich verpassten leider das Führungstor und mussten somit bis nach der Halbzeit auf das erste Live-Highlight warten: Nicht Mintal, Misimovic und Co, sondern Obers, Kristkind und Konsorten (UN 94) sorgten für das erste richtig gelungene Ausrufezeichen aus frä&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RyntngVKXrI/AAAAAAAAAGw/Ab_drGOUu3I/s1600-h/DSC00692.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5127890913687396018" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RyntngVKXrI/AAAAAAAAAGw/Ab_drGOUu3I/s200/DSC00692.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;nkischer Sicht: Kurz vor Beginn des zweiten Spielabschnitts gingen einige hellleuchtende Bengalos, gemixt mit Rauchbomben und einer Signalrakete, die zielsicher im Mittelkreis einschlug, im Nürnberger Block hoch und der Stadionsprecher hatte alle Mühe, den Nürnberger Anhang um Zucht und Ordnung anzuhalten. Nach kurzem Flehen aber, konnte wieder Fußball gespielt werden.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Leistung der Mannschaft war an diesem Abend eher unterdurchschnittlich und auch mehr als zähflüssig. Die Stimmung im Nürnberger Block dagegen war ausgesprochen exzellent, jedenfalls bestätigten uns mehrere FCC-Anhänger, die auf der anderen Seite standen, dass nur Nürnberger Schlachtgesänge zu hören waren.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die gute Leistung der Nürnberger Auswärtsabordnung auf den Rängen war sicher dem urbanen, ursprünglichen Stadion geschuldet und der Tatsache, dass nicht Fußballkonsumenten und Stadiontouristen anreisten, sondern echte Fans, für die der Club eine echte Herzens- und Leidensangelegenheit ist und sein wird, und nicht nur Mittel zum Zweck.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Trotz der guten Stimmung, konnte am Ende der Underdog feiern, da Elfmetertöter Klewer nicht "funktionierte" und Außenverteidger Reinhardt seinen schlechten Leistungen der letzten Wochen nun noch die negative Krone, in Form eines verballten Elfmeters, aufsetzte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In einer Meute schimpfender Clubfans zogen wir dann in Richtung Straßenbahnhaltestelle, die aber heillos überfüllt war. Trotz einiger niveauloser Pöbeleien der siegreichen Thüringer Fans, konnten wir dann doch während unsers Wartens nach einer Straßenbahn noch einige interessante Gespräche mit Jenaer Fans führen. Jedenfalls machte man sich gegenseitig Mut für den beidseitig bevorstehenden Abstiegskampf.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Doch Fußball lebt gerade in der 3. Halbzeit nicht ausschließlich von Mut zusprechen und netten Gesprächen. Als die Eskorte der Nürnberger Fanbusse das Stadiongelände verließen, fühlten sich einige Fans der Heimmannschaft genötigt, siegestrunken die Nürnberger Fanbusse zu verhöhnen und damit zu provozieren. Nur hatten diese wenigen einzelnen Thüringer die Rechnung nicht mit den fränkischen Busfahrern und deren Fahrgästen gemacht. Flux gingen die Bustüren auf und ein gewaltiger Nürnberger Mob ging sofort auf die panisch davoneilenden Jenaer Provokateure los, die nur unter Einsatz mehrere Polizeikommandos einigermaßen lebendig die Szenerie verließen. Die 3. Halbzeit ging nach Franken, na wenigstens etwas!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Eine dann überraschend langweilige Rückfahrt in der Straßenbahn zu unseren Parkplatz in Lobeda Ost wurde nur etwas durch ein paar apokalyptische Thesen von T-Masters Vater untermalt, der zwar seit ca. 50 Jahren mit dem Club sporadisch durch die Lande fährt, in dieser Zeit aber viel Optimismus (oder besser Realismus) und vielleicht auch etwas objektiven Fußballsachverstand verloren zu haben schien. Nun ja, nur auf die eigene Mannschaft verbal eindreschen, das geziehmt sich selbst nach dieser Pokalblamage nicht wirklich.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Eine unspektakuläre Rückfahrt endete dann wieder in unser fränkischen Noch-Pokalsieger-Heimat, in der wir dann Steinis kleinen Krawallbruder abholten, der mit dem Bus von Jena in die Rothenburger Straße in Nürnberg zurückkehrte und dort schon etwas der Kälte ausgeliefert war.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Bilanzierend hat diese Auswärtsfahrt in Form der urbanen Fußballstimmung, des guten Nürnberger Fanauftritts (v. a. vor der 2. und in der 3. Halbzeit), der geknüpften Kontakte mit Jenaer Fa&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RynuVQVKXsI/AAAAAAAAAG4/WPZAMvdvJW0/s1600-h/DSC00697.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5127891699666411202" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RynuVQVKXsI/AAAAAAAAAG4/WPZAMvdvJW0/s200/DSC00697.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;ns und der unterm Strich sicheren und souveränen Fahrtleistung unsers T-Masters viele Pluspunkte verzeichnet. Die Leistung der Clubelf und manch falsches depressives Wort waren die Tropfen im Freudenbecher, die es in Zukunft zu verbessern gilt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Clubfans haben an diesem Abend jedenfalls jegliche Strömungen von Kommerz und Fußballkundschaft a la Hoppenheim vergessen lassen, schon alleine deshalb war der Ausflug in die thüringische Optik-Metropole ein voller Erfolg.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-6386395788044656584?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/6386395788044656584/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=6386395788044656584' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/6386395788044656584'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/6386395788044656584'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2007/11/dfb-pokal-2-runde-76-niederlage-n-e-in.html' title='DFB-Pokal (2. Runde): 7:6-Niederlage n. E. in Jena: Schlechter Sport - geiler Support'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RyntDAVKXqI/AAAAAAAAAGo/NsRtn7vIEos/s72-c/DSC00687.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-6512271382318217164</id><published>2007-10-08T17:31:00.000+02:00</published><updated>2007-10-08T19:01:55.530+02:00</updated><title type='text'>9. Spieltag: 3:0-Niederlage in München: Fußballkultur against Fankultur</title><content type='html'>Unverhofft kommt oft oder spontane Entscheidungen sind doch immer &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119006612696633490" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 218px; CURSOR: hand; HEIGHT: 135px" height="164" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RwpdZICokJI/AAAAAAAAAF4/qZ-_rlcUd_M/s320/DSC00634.JPG" width="243" border="0" /&gt;noch die Besten. Unter diesem Motto stand die kurzfristig anberaumte Fahrt von Nasenbär und mir ins Reich des Feindes - in die Allianz Arena nach München. Gedankt sei dem treuen Cluberer und Dauerkarteninhaber Christian D. aus unserem 12er-Block, der noch 2 Eintrittskarten entbehren konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;So ging sie also los, die Fahrt in die bayerische Landeshauptstadt. Diesmal wählten wir zur Abwechslung die Deutsche Bahn als Fortbewegungsmittel.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nasenbär's obligatorische Verspätung von 15 Minuten gut kaschiert, kamen wir kurz vor 11 Uhr am Nürnberger Hauptbahnhof an, wo der ach so tolle Fahrkartenautomat gleich mal meinen 50 Euro-Schein in zig 1- und 2-Euro-Münzen wechselte.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mehrere Gramm schwerer torkelten wir Sauf- und Sangesbrüder in Richtung Bahnsteig 13. Doch zu unserer freudigen Überraschung stand bereits auf Gleis 12 ein Sonderzug, den wir spontan dann gleich dem "normalen" Regionalzug vorzogen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Leider ging rein zeittechnisch diese Rechnung ganz und gar nicht auf. Statt kurz nach 11 Uhr mit 200 km/h über die Neubaustrecke zu düsen, kamen wir erst mit ca. 25-minütiger Verspätung aus Nürnberg los und unser Sonderzug wählte dann zu allem Überfluss noch die alte Strecke, die dementsprechend auch mehr Zeit verschlang.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Doch die Fahrt im S&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RwpeIoCokKI/AAAAAAAAAGA/pFmuuDQjk8g/s1600-h/DSC00593.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119007428740419746" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 229px; CURSOR: hand; HEIGHT: 152px" height="193" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RwpeIoCokKI/AAAAAAAAAGA/pFmuuDQjk8g/s320/DSC00593.JPG" width="273" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;onderzug war ein absolut krönendes Highlight unserer Auswärtsgeschichte: Mehrere Großraumabteile voller Clubfans verbrüderte sich mit einigen US-amerikanischen Oktoberfestbesuchern und machte schon vor der Abfahrt bis zur Ankunft in der verbotenen Stadt Stimmung bis zum Abwinken. Wer aufgrund der Oktoberfesttouristen aus Übersee dachte, die Stimmung würde vom clubtechnischen ins Wien-technische abschweifen, der hatte sich richtig arg getäuscht. Die Amerikaner, allesamt Mitte 20 und kurzgeschorenes Haar, wurden in die Geheimnisse von Nürnberger Fußball-, Trink- und Feierkultur eingeweiht und dass München "the fucking gayest town in germany" ist, das ist nun auch bis in die Vereinigten Staaten vorgedrungen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Lautstarke Clubgesänge (darunter einige überraschend gute Wechselgesänge von Großraumabteil zu Großraumabteil), mehrer Humbas, einige Flaschenwürfe und Böllerzündungen (im Zugabteil!) später, erreichten wir nach einer rund 2-stündigen Fahrt München. Dort angekommen, ließen ein paar mitgereiste Nürnberger, v. a. die Mitglieder vom Commando 2010, eine dickschwadige Rauchbombe im Ausstiegsber&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rwpe_4CokLI/AAAAAAAAAGI/qUqotnVfQG0/s1600-h/DSC00610.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119008377928192178" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" height="150" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rwpe_4CokLI/AAAAAAAAAGI/qUqotnVfQG0/s320/DSC00610.JPG" width="239" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;eich des Bahnwagons hochgehen. Unter dichtem Rauch und beißendem Geruch drängte sich der Nürnberger Auswärtsmob ins Freie. Zu allem Überfluss schloßen dann die Türen und man war quasi für Sekunden gefangen im Nirvana des Rauches, ohne die Fähigkeit, seine Hand vor den Augen zu sehen noch ferner die weiten des Münchner Bahnsteigs. Entschwunden dieser weißen, stinkenden Bestie kam eine dunkelblau gekleidete Bestie auf uns zu, die sich traditionell mehrköpfig gebahr - genau, die bayerische Bereitschaftspolizei, die sofort das Zugabteil stürmte und einige Leute gleich mal zwecks Personalienaufnahme auf die Seite zog.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Allgemein war der Hauptbahnhof an diesem sonnigen Herbstsonntag ganz im Zeichen der Staatsmacht, Polizeifestspiele schon bei der Ankunft, betrüblich, für was in diesem Staate die Steuergelder verprasst werden.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach der obligatorischen Stärkung in einem sortimentstechnisch spartanisch ausgerüsteten Burger-King-Restorant ging es mit einmal Umsteigen per U-Bahn hinaus nach Fröttmanning, wo das wohl hässlichste Neubau-Stadion Deutschlands steht.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Doch die U-Bahn-Fahrt dorthin hatte es auch nochmals gehörig in sich. Schon ab der Station Odeonsplatz rotteten wir uns mit ca. 15-20 Clubfans zusammen, um gemeinsam zum Stadion zu fahren. Die ersten Stationen waren geprägt von vibrierenden Hüpfeinlagen und fränkisch hallenden Gesängen, bis dann der Feind zu weit vordrang. Eine betrunkene Gruppe von 5 Bayern-Fans (so zwischen 18-25 Jahre) mischte sich mitten unter unser Pulk und fing gleich mal etwas das provozieren an, mit der gewohnten und verhassten Bayern-Arroganz. Nur hatten diese 5 Bürschen die Rechnung ohne die Clubfans gemacht. An der Haltestelle Nordfriedhof wurden die 5 Herren gewaltsam aus der U-Bahn entfernt, wir Cluberer hatten einfach genug von soviel Bayern-Gestank. Alles Festkrallen an jedweden Haltestangen war zwecklos, die U-Bahn war in Nürnberger Hand und das sollte auch so bleiben.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Diese fränkische Säuberungsaktion hatte dann vordringlich zwei Folgen gezeitigt: Zum einen übten sich die übrigen Bayern-Fans im Wagon in Demut, indem sie völlig ruhig und zurückgezogen herumkauerten und zum anderen, dass die Dumpfbacken von vorhin im Nachbarwagen mit o&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rwpfu4CokMI/AAAAAAAAAGQ/NAot_L-fitc/s1600-h/DSC00620.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119009185382043842" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" height="179" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rwpfu4CokMI/AAAAAAAAAGQ/NAot_L-fitc/s320/DSC00620.JPG" width="241" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;bszönen Gesten Frustbewältigung suchten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Angekommen in Fröttmanning verstummten die Schlachtgesänge der Bayern-Fans rasch, denn neben uns 20 "U-Bahn-Sauberhalt-Cluberern" kamen noch ungefähr ebensoviele aus anderen Abteilen und dann ging die akkustische Erniedrigung der Heimfans in die Vollen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Angekommen an der Allianz-Arena hieß es für Nasenbär und mich erstmal Warten und Sonnen. Unser Freund und Kartenbeschaffer verspätete sich um undramatische 30 Minuten. In dieser Zeit genoss Nasenbär ein Gratis-Eis und ich konnte einige Gespräche von ebenfalls wartenden Bayern-Fans erhaschen: Die Bezeichnung verbaler Unrat wäre wohl noch geschmeichelt ausgedrückt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Schlussendlich nahmen wir dann unsere Karten in Empfang und begaben uns ganz nach oben in die vorletzte Reihe des Oberrangs mit luftiger Aussicht auf das Spielfeld sowie den anderen Tribünen. Kahler grauer Beton, ebenso trist-graue Schalensitze und ganz viele sogenannten "Fans" des Deutschen Betrugs- bzw. Rekordmeisters boten nicht gerade ein appetitliches Bild.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Signifikant auch, dass im Südbereich nur ein winzig kleiner Stehplatz&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RwpgaoCokNI/AAAAAAAAAGY/JuMffM77M64/s1600-h/DSC00635.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119009937001320658" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" height="172" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RwpgaoCokNI/AAAAAAAAAGY/JuMffM77M64/s320/DSC00635.JPG" width="198" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;bereich für die Heimanhänger geschaffen wurde. Fantechnisch unterste Schublade, wobei die Fans des FCB sicher nicht diese Stehplatz-Kapazitäten wie Schalke oder Frankfurt nötig haben, weil Fankultur in Oberbayern einfach kleingeschrieben wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das Spiel bot eine ganz klare Überlegenheit des Münchner Starensembles. Neidlos muss man anerkennen, dass Ribery und Co unseren Abwehrspielern immer zwei Schritte voraus waren. Auch die Nürnberger Offensive war weit weniger als ein laues Lüftchen, trotz Marek Mintal in vorderster Front.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Umringt von Bayern-Fans mussten wir also dreimal den unstylischen und rein erfolgshaschend doppelzüngigen Jubel der Bayern-Fans ertragen. Trotz der Tatsache, dass wir in diesem Block, der übrigens direkt an den Nürnberger Bereich angrenzte, die einzigen Clubfans waren und uns auch als solche zu erkennen gaben, war die Stimmung uns gegenüber eher wohlwollend. Ganz ehrlich: Bei einem Derby ist diese "Kuschel-Arithmetik" einfach fehl am Platze. Gottlob ist da die Nürnberger Seite anders gepolt, als Beleg dient da sicher u. a. unsere gelungene U-Bahn-Aktion, die in diesem Bericht bekanntlich schon Würdigung erfahren hat.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach der 3:0-Abfuhr blieben wir noch einige Minuten im Stadion und sahen uns in aller Ruhe noch die Premiere-Nachberichterstattung und die Pressekonferenz auf der Videotafel der Arena an, unser Regionalexpress zurück in die fränkische Heimat startete erst 2,5 Stunden später.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In dieser Wartezeit brandete auf einmal Hektik auf, als direkt neben uns ein Polizeitrupp mit hektischem Stechschritt in den Nürnberger Block, der dato nur noch mit ca. 50 Nürnberger Ultras besetzt war, hetzte. Den Grund des polizeilichen Entschreitens konnten wir nicht erkennen, jedenfalls kam es, anders als anno 2004 im ebenfalls bayerischen Regensburg, nicht zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung. Die grünen Ordnungshüter verschwanden schneller als sie kamen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Unsere U-Bahn-Akti&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RwphIICokOI/AAAAAAAAAGg/h96r8tT869E/s1600-h/DSC00672.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5119010718685368546" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 204px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" height="185" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RwphIICokOI/AAAAAAAAAGg/h96r8tT869E/s320/DSC00672.JPG" width="170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;on von der Hinfahrt hatte sich anscheindend auf irgendeine mysteriöse Art und Weise herumgesprochen. Jedenfalls wurden wir die komplette Rückfahrt von Fröttmanning bis zum Hauptbahnhof (inkl. zweimal umsteigen) von einem kompletten Polizeitrupp begleitet. Man bedenke, dass gerade einmal noch ca. 30 Clubfans und noch weniger Bayern-Fans zu dieser vorgerückten Stunde noch auf dem Heimweg waren. Die Staatsmacht - a never ending story...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach abermaliger Burger-King Verspeisung ging dann die Heimreise in einem vollbesetzten Regionalzug (diesmal über die Neubaustrecke) zurück nach Nürnberg. Vor dem Einsteigen lieferte ich mir noch ein intensives und lautstarkes Wortgefecht mit dem Bahnsicherheitsdienst, da ich nicht einsehen konnte, dass sich ein rotznäsiger Security-Troll in die Tür stellt und andere Leute am Einsteigen hindert, nur weil er die Macht von Pfefferspray und Schlagstock mit sich trug. Sein eindringliches "Jetzt is' mal Ruhe da hinten" hat bei mir nicht wirklich einen entscheidenden Effekt ausgelöst und so musste die anwesende Bundespolizei meinen Zorn auf die Deutsche Bahn, auf München und auf die Gesamtsituation ertragen. Nun ja, grimmige Gesichter waren das einzige, was ich erntete, bevor wir dann doch noch ins Rollen kamen, endlich raus aus dieser versnobbten Weißbier-Stadt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In irgendeinem kleinen oberbayerischen Ort wurde die Fahrt für ca. 30 Minuten jäh unterbrochen, da nach Augenzeugenberichten zwei bewusstlose Personen aus dem Zug verbracht und dem Rettungsdienst übergeben wurden. Um eine Schlägerei oder ähnliches hat es sich wohl nicht gehandelt, da die mitgereiste Bundespolizei (ausgerüstet als ob die RAF gerade auf Neugründungsfeier war) nicht aktiv wurde und weiterhin fröhlich durch die vollgestopften Wagons schwadronierte und mir dann zu allem Überfluss auf den Fuß stieg. Wenigstens einen kurzen entschuldigen Klaps mitsamt einem leischen "Tschuldigung Sportsfreund" hatte der schwarz gekleidete Ninja-Turtle-Beamte für mich übrig.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Tourjours stehend mit Ausnahme des kleinen Teilstücks Allersberg-Nürnberg erreichten wir dann die Stadt des amtierenden Pokalsiegers und fuhren via VAG nach Hause, wo dann der Tag mit einem kurzen und bündigen Fazit à la "war schon ne coole Aktion heute, aber das Ergebnis war hald bescheiden" abgeschlossen wurde.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Trotz dieser sportlichen Vorführung, mein Stolz ein Nürnberger, ein Franke und damit auch naturgemäß ein Clubfan zu sein, hat an diesem Tage ein wahnsinniges Wachstum erfahren. Armselige Münchner - werdet ihr nur Meister, aber Ehre, Stolz und Fankultur habt ihr in 100 Jahren immernoch nicht!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;FRANKONIA FANTASTICA!!!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-6512271382318217164?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/6512271382318217164/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=6512271382318217164' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/6512271382318217164'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/6512271382318217164'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2007/10/9-spieltag-30-niederlage-in-mnchen.html' title='9. Spieltag: 3:0-Niederlage in München: Fußballkultur against Fankultur'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RwpdZICokJI/AAAAAAAAAF4/qZ-_rlcUd_M/s72-c/DSC00634.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-6073642540864078081</id><published>2007-09-24T17:21:00.000+02:00</published><updated>2007-09-24T18:48:11.719+02:00</updated><title type='text'>6. Spieltag: 1:0-Niederlage in Hamburg: Keine Tore, wenig Stimmung aber ganz viel Pöbel</title><content type='html'>Endlich war es mal wieder soweit, auswärtsenthaltsame Monate neigten sich an diesem 22. September 2007 dem Ende zu und unsere Auswärtssaison begann gleich mit einem Paukenschlag: Denn die Hamburg-Fahrt stellte nun unsere insgesamt weiteste Auto-Auswärtsfahrt unserer Geschichte dar. &lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RvfkPICokAI/AAAAAAAAAEw/C_AKmY3pW3c/s1600-h/HH-Fahrt07-019.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113806850410188802" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 211px; CURSOR: hand; HEIGHT: 143px" height="216" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RvfkPICokAI/AAAAAAAAAEw/C_AKmY3pW3c/s320/HH-Fahrt07-019.jpg" width="295" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mit T-Master, Steini am Steuer und meiner Wenigkeit waren die allseits beliebten und geschätzen Gesichter an Bord garniert mit einer extra Portion des weiblichen Gewürzes namens Manu, in Personalunion auch Lebensgefährtin unseres Steinis.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Kurz nach 7 Uhr ging die Reise gen Norden im schönen fränkischen Sonnenaufgang los. Die Trägheit des frühen Morgens und der kurzen Nacht steckte uns noch merklich in den Gliedern, doch Kilometer für Kilometer taute der müdigkeitsgetränkte Frost mehr und mehr auf und so wurde die Hinfahrt, untermalt von den allseits bekannten Musikvariationen und deren Wertung, doch noch zu einem sehr kurzweiligen Ereignis.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Den üblichen Allergieschüben beim Erspähen von Stuttgarter Schlachtenbummlern, die sich auf dem Weg nach Bremen befanden, gesellten sich diesmal auch merkliche Sympathiebekundungen für PKWs mit dem Kennzeichen FÜ, vornehmlich von Steinis Frau an seiner Seite. Verzeihlich höchstens nur aufgrund der Tatsache, dass eben benanntes Geschöpf ihren Wohnort im mehr oder minder reizvollen Landkreis von Fürth hat. Doch ihre rot-schwarze Seele bzw. deren zartsüßer Hauch lassen diese stilistischen Unebenheiten wieder etwas glatter aussehen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Unverhofft kommt oft - und so war T-Master's Erstaunen über die nicht für möglich gehaltenen Schnittmengen mit Manu's Musikgeschmack unübersehbar. Wobei schlussendlich nur leichte Schnittmengen festzustellen waren und dies noch lange nicht den von T-Master dargebotenen "Nussknacker-Move" auf der Rückbank rechtfertigte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Nachdem kurz vor Hamburg eine Großbaustelle den Autoverkehr um&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RvfnEICokEI/AAAAAAAAAFQ/uv2s100ixZ0/s1600-h/DSC00576.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113809959966511170" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 216px; CURSOR: hand; HEIGHT: 146px" height="213" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RvfnEICokEI/AAAAAAAAAFQ/uv2s100ixZ0/s320/DSC00576.JPG" width="290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; geschlagene 14 Kilometer stauen ließ, musste nochmals unser geballtes Improvisationstalent den Umweg über die Landstraßen der Norddeutschen Tiefebene über die Bühne bringen. Die Klippe umschifft, erreichten wir nach kurzer (stauloser) Autobahnfahrt die Stadtgrenze von Hamburg. Kurz vor dem allseits bekannten Elbtunnel ragten schon die imposanten Kräne des Hamburger Hafens empor und ließen uns gleich das Flair einer etwas anderen Großstadt spüren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Schnelles Vorankommen im Hamburger Stadtverkehr und das schnelle Finden eines (leider kostenpflichtigen) Parkplatzes in Stadionnähe ließen uns Zeit, uns der dringend notwendigen Nahrungssuche zu widmen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Trotz Wegbeschreibung eines pseudo-ortskundigen HSV-Anhängers, der den Weg zum nächsten gelben M auf 10 Minuten veranschlagte, war uns ein unerwartet langer Fußmarsch durch eine wohl etwas noblere Gegend Hamburgs aufgezeichnet. Pöbelnde Kinder und Hunde die ihren gutaussehenden blonden Frauchen das Gefolge versagten, ließen uns den Weg aber dennoch eher kurzweilig erscheinen. Steini und Manu waren Liebespaar-like etwas separierter am Herumflanieren.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach Verköstigung im gelben M ging es dann ins überwiegend blaue Rund des Hamburger Volksparkstadions. Diesmal mit einer spürbaren Abkürzung durch den Hamburger Volkspark, vorbei an Wald und Wiesen, erreichten wir ca. 30 Minuten vor dem Spiel die Stadiontore. Anders als vor ein paar Monaten in Hannover waren die Menschenschlangen und Wartezeiten am Einlass überschaubar und von sehr kurzer Dauer.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Noch bevor man während des Spiels merkte, dass man das Fehlen der Sportskameraden Saenko und Vittek nicht so einfach verdauen kann, wurde wieder einmal bewusst, wie viel mehr doch die Stimme der Kurve fehlte, Basti G., der bekanntlich letzte Saison in Dortmund ein fragwürdiges Stadionverbot auferlegt bekam. Jedenfalls mochte während der gesamten Spielzeit nie so recht Stimmung im Nürnberger Block aufkommen, und die erste halbe Stunde war zum Beleg dafür, einzig und allein von einem einzigen Gesang geprägt, der aber sehr spärlich ins weite Rund getragen wurde. Nicht umsonst wurde das Megaphon zur Halbzeit an einen anderen Vertreter der Nürnberger Ultras weitergereicht, allerdings mit keiner merklichen Verbesserung.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Einzig un&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RvfpR4CokII/AAAAAAAAAFw/hfsMhV8aclQ/s1600-h/HH-Fahrt07-013.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113812395212968066" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" height="182" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RvfpR4CokII/AAAAAAAAAFw/hfsMhV8aclQ/s320/HH-Fahrt07-013.jpg" width="248" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;d allein die rot-schwarz-weißen Luftballons und die großen Fahnen im Oberrang zauberten etwas Flair ins fränkische Eck. Der grottenschlechte Support der HSV-Anhänger sorgte dafür, dass es auf den Rängen zu einem fantechnischen Unentschieden kam, was bekanntlich unseren Jungs im weinroten Dress nicht ganz gelang - wäre van der Vaart doch nur nach Valencia gegangen, man hätte wohl einen Punkt in der Hansestadt einsacken können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Doch nicht nur Kritik am Nürnberger Lager soll hier Niederschlag finden: Trotz einer zähflüssigen und uninspierierten Partie wurde die Mannschaft mit warmem &lt;a href="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RvfnqYCokGI/AAAAAAAAAFg/4xBqExUy9_8/s1600-h/HH-Fahrt07-009.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113810617096507490" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 205px; CURSOR: hand; HEIGHT: 154px" height="210" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RvfnqYCokGI/AAAAAAAAAFg/4xBqExUy9_8/s320/HH-Fahrt07-009.jpg" width="274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Beifall in die kommende englische Woche verabschiedet. Kein unqualifiziertes Gemecker, keine granteligen Erfolgsfans und auch keiner, der jetzt schon wieder die Landkarte der 2. Liga studiert - nein, da waren 1.300 Franken dabei, die wissen, dass ein Großteil dieser Mannschaft in der letzten Saison für unbeschreibliche Träume und Glücksgefühle sorgte, und dass das gegenwärtige Ensemble trotz schwacher Leistungen und Ergebnisse, trotzdem vom großherzigen Bemühen beseelt ist.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach Spielschluss auf dem Stadionparkplatz, übrigens direkt vor der Hamburger Color-Line-Arena, das obligato&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RvfoooCokHI/AAAAAAAAAFo/ea7TvxENvR4/s1600-h/DSC00565.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5113811686543364210" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" height="187" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RvfoooCokHI/AAAAAAAAAFo/ea7TvxENvR4/s320/DSC00565.JPG" width="222" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;rische Strickmuster: Sämtliche Ausfahrten waren heillos überfüllt und so warteten wir bei gesalzenen Chips und warmer Cola auf entspanntere Abfahrtswege.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die Warte- bzw. Zwischenzeit hatte es aber in sich, denn mehrere provokante Rufe von vorbeigehenden HSV-Fans wurden von uns in stylischer Art und Weise gekontert. Sei es, dass sich pubertierende Nordlichter lieber mit 'nem Lutscher als mit dummen und sinnentleerten Sprüchen beschäftigen sollen, oder dass sich die Hamburger mal vergegenwärtigen sollten, wer da letzte Saison den Pokal holte oder sei es auch nur, dass tendenziell eher schlecht aussehende weibliche Hamburgerinnen nicht mal für einen Job am Kiez taugen, wurden die Minuten sehr gut überbrückt. Nette Gespräche mit Hamburger Fans, wie sie noch vor rund 2 Jahren bei unserer letzten Hamburg-Fahrt (damals mit dem ICE) en masse vorkamen, waren an diesem Tage nicht zu führen, einerseits schade, anderseits auch nicht weiter tragisch, zum großen Konsens sind die Auswärtserlebnisse ja auch nicht geschaffen, und das ist auch gut so!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Heimfahrt durch die dunkle bundesdeutsche Nacht führte uns am Anfang wieder am Hamburger Hafen vorbei. Kurz nach Hamburg der zu erwartende Stau, den wir abermals nutzen konnten bzw. mussten, um die norddeutsche Provinz auf der Landstraße zu erkunden, deren schöne Alleen und sauber gepflegten Dörfer unsere Aufmerksamkeit fanden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nach einem abscheulichen Mahl in einem Burger-King-Restorant bei Göttingen folgte eine, von mehreren Frischluft-Pausen unterbrochene Heimfahrt ins schöne heimatliche Nürnberg. Die Stimmung am Bord der SA 2209 (Steini-Airline + Datum) wurde Minute zu Minute dezenter, da wenig Schlaf und viel Autobahn die üblichen Kräfte gekostet hatte.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zu bilanzieren ist, dass die schmerzvolle Zeit ohne Auswärtsfahrten nun wieder ihr Ende erreicht hat, in Form einer etwas anderen, doch aber irgendwie auch wieder beeindruckenden und v. a. aufschlussreichen Tour.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach dem nun unsere Auswärts-Truppe wieder ins Rollen kam, so ist das in den nächsten Spielen auch wieder von Meyer's Jungs zu erwarten, bis dahin bleibt uns folgender abschließender Schlachtgesang:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;"Und mögen die Wege auch noch so steinig sein - für uns da gibt es nur einen Verein - der FC Nürnberg, wird er genannt - und er benebelt unseren Verstand - ALLEZ ALLEZ - ALLEZ ALLEZ - ALLEZ ALLEZ ALLEZ ALLEZ ALLEZ&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-6073642540864078081?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/6073642540864078081/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=6073642540864078081' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/6073642540864078081'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/6073642540864078081'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2007/09/6-spieltag-10-niederlage-in-hamburg.html' title='6. Spieltag: 1:0-Niederlage in Hamburg: Keine Tore, wenig Stimmung aber ganz viel Pöbel'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RvfkPICokAI/AAAAAAAAAEw/C_AKmY3pW3c/s72-c/HH-Fahrt07-019.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-8661366420463356268</id><published>2007-05-21T18:16:00.001+02:00</published><updated>2008-03-04T17:58:55.107+01:00</updated><title type='text'>34. Spieltag: 0:3-Sieg in Hannover: No Stau, no support</title><content type='html'>Letzter Spieltag, eigentlich Zeit für Anspannung, Nervosität und zerkaute Fingernägel, nicht so bei unserem Club. Der UEFA-Cup ist eingetütet und emotional berührt wohl jeden rot-schwarzen das Pokalfinale in einer Woche gegen den unstylischen Meister aus Stuttgart um Welten mehr. &lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Also fuhren wir (Steini, T-Master, Nasenbär und ich) mit ca. 45-minütiger Verspätung aus unserem schönen Ghetto-District in Richtung Norden. Die Anfänge der Fahrt waren geprägt von nachzuholendem Schlaf und mehr oder weniger anspruchsvoller Zeitungslektüre, unterbrochen von einer obskurren Polizeikontrolle (mehr dazu später).&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Der erste große Zwisc&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rlg7YEsVtQI/AAAAAAAAAEY/ABnULKQNamA/s1600-h/H-Fahrt07-041.JPG"&gt;&lt;/a&gt;henstopp führte uns in das Zentrum der eher &lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rlg8OksVtSI/AAAAAAAAAEo/LxqPAB1PYGA/s1600-h/H-Fahrt07-041.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5068867601670976802" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" height="169" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rlg8OksVtSI/AAAAAAAAAEo/LxqPAB1PYGA/s320/H-Fahrt07-041.JPG" width="231" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;partiell wunderschönen Stadt Kassel. Dort trafen wir uns mit Steffen, der per Bahn aus seinem Wohnsitz Gießen die hessische Klein- bzw. Großstadt ansteuerte. Ab Kassel ging es dann also mit Steffen gen Hannover, oder wie Insider auch zu sagen pflegen, "Hanoi".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Knapp 80 Kilometer vor Hannover zwang uns die baustellenbedingte Einspurigkeit der Autobahn zur Geduld. Es hatte sich ein stattlicher Stau von ein paar Kilometern Länge gebildet.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Doch dieser Stau versprach kurzweiliger und lustiger zu werden, als jede Tempofahrt in schwindelerregenden Geschwindigkeitshöhen. Zum einen konnte Steffen seine durchaus verständlichen Antipathien gegenüber Kaiserslautern und Wolfsburg zum Ausdruck bringen, gepaart mit eindrucksvoller Schiebedach-Poserei, und zum anderen wurden wir von einem neben uns rollenden Privat-PKW von Clubfans aus dem Raum Kehlheim mit Getränken in Form von Pfläumlis versorgt. In einer Welt, wo der richtige Fußball-Supporter den gnadenlosen Kommerz und den schnöden Mammon ablehnt, durfte die Gegenleistung für diese flüssige Stau-Versüßung natürlich nicht in schlichten Euros erfolgen. Nein, stattdessen zeigten wir uns generös und überreichten in Person von T-Master den Glaubensbrüdern aus Nordösterreich die samstägliche Bild-Zeitung. Wenn mit dieser bilateralen Geste nicht eine Freundschaft auf Lebenszeit geschlossen wurde, dann ist dem sozialen Willen in unserem blühenden Vaterland das Grab bereits geschaufelt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Blechlawine entkommen und etwas verschwitzt aus dem aufgeheizten Opel Corsa gestiegen, kamen wir in den nächsten Stau, der diesmal weder Zeitungen noch Flachmänner bereit hielt: Vor dem Eingang zum Stadion bildeten sich lange Menschenschlangen, was nicht unbedingt als weltverändernde Sensation zu werten ist. Die Krux an der Sache war, dass man eine sehr sehr überdimensionale Wartezeit auf sich nehmen musste, weil der Ordnungsdienst in Hannover mal wieder eher mit El Quaida als mit den Clubfans gerechnet hatte. Und dabei hätte sich doch auch bis Hannover folgendes herumsprechen sollen: Die Friendenstruppen der UN waren doch wie immer &lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rlg4IEsVtLI/AAAAAAAAADw/24kf3EUXUu8/s1600-h/H-Fahrt07-033.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5068863091955315890" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 247px; CURSOR: hand; HEIGHT: 155px" height="184" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rlg4IEsVtLI/AAAAAAAAADw/24kf3EUXUu8/s320/H-Fahrt07-033.JPG" width="270" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;mit dabei.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="left"&gt;Im Stadion nahmen wir dann erstmal Platz auf den handelsüblichen Schalensitzen. Wer sich nun den Kopf reibt und sich fragt, was denn fünf support- und aggressionsgewaltige Auswärtssupporter in einem Sitzblock zu suchen haben, dem sei gesagt, dass wohl die Fanshop-Crew des FCN schon bereits den UEFA-Cup mit reichlich hochprozentigem begossen hat. Anders ist jedenfalls nicht zu verstehen, dass man uns in einen schnöden Sitzblock steckt, während für den Gäste-Stehblock noch 300 Karten an der Spieltagskasse zu haben sind.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das Licht in der sitzenden Finsternis eilte uns an diesem Tag&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rlg4p0sVtMI/AAAAAAAAAD4/Afqht6uJOsk/s1600-h/H-Fahrt07-020.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5068863671775900866" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 250px; CURSOR: hand; HEIGHT: 160px" height="176" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rlg4p0sVtMI/AAAAAAAAAD4/Afqht6uJOsk/s320/H-Fahrt07-020.JPG" width="268" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;e aber schnell herbei. Fortuna sei Dank, standen in unserem Sitzblock so ca. 40% der Fans und so konnten wir auch lange Passagen in stehender Haltung genießen, untermalt von respektablem Support aus dem Oberrang, der Oase unseres fankulturellen Stehplatz-Durstes.&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rlg71UsVtRI/AAAAAAAAAEg/QYSz9rZA8HY/s1600-h/H-Fahrt07-015.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5068867167879279890" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 246px; CURSOR: hand; HEIGHT: 176px" height="164" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rlg71UsVtRI/AAAAAAAAAEg/QYSz9rZA8HY/s320/H-Fahrt07-015.JPG" width="259" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;In einem wenig emotionalen, dennoch einigermaßen ansehnlichen Spiel wurde unser Support teils mit laustarkem Support der 96-Anhänger, teils aber auch mit beiwohnendem Schweigen derer erwidert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach einer etwas schmeichelhaft gewonnen Generalprobe für da&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rlg5tEsVtOI/AAAAAAAAAEI/cDiPGLXMv9Q/s1600-h/H-Fahrt07-032.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5068864827122103522" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 256px; CURSOR: hand; HEIGHT: 185px" height="219" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rlg5tEsVtOI/AAAAAAAAAEI/cDiPGLXMv9Q/s320/H-Fahrt07-032.JPG" width="279" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;s Jahrhundert-Spiel gegen Stuttgart am nächsten Samstag, wurde der Mannschaft der gerechte Lohn für eine wahnsinnig erfolgreiche Saison, Pokalsieg hin oder her, zu Teil: Gefeiert von 3.000 rot-schwarzen Schlachtenbummlern wurde nochmals richtig Schall und Dezibil ins ovale Rund des Stadions geblasen. Der Großvater des Erfolges, Hans Meyer, ließ sich überraschenderweise auch in der Kurve blicken und bedankte sich etwas gerührt bei den Anhängern des Traditionsvereins aus der süddeutschen Fußballhauptstadt für die großartige Unterstützung in einer großartigen Saison.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Beginn unserer Rückfahrt in den Süden der Republik gebahr sich alsbald als Kopie der Hinfahrt. Wieder war nahe Hannover ein baustellenbedingter Autobahnstau und wieder konnte Sportsfreund Steffen das Posen in ausgereifter Form durchführen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Blick zur Uhr machte aber ein weiteres Verweilen in diesem Stau für uns nicht mehr tragbar. Daher führte uns der Weg über die Standspur und über eine nahegelegene Raststätte nahezu am gesamten Stau vorbei und wir hatten freie Fahrt in Richtung Kassel. Die Zeit drängte, Steffen musste seinen Güterzug nach Gießen erreichen und so waren die absurden Geschwindigkeitsbegrenzungen für Steini lediglich unnütz montiertes Blech. Leider aber schlägt Vater Staat immer dann rachsüchtig zurück, wenn die Not am größten ist. In einer Tempo 100-Zone fuhr unser Auswärts-Papa geschlagene 40 km/h zu schnell und verdiente sich dabei ein Foto bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde. Im Gegensatz zu seinem Corsa, ist Steini wohl nun so eine Art Märtyrer/Mehrtürer.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Kurz nach 20 Uhr dann Punktlandung am Kasseler Hauptbahnhof. Dank Steinis selbstlosem Fahreinsatz konnte Steffen den anvisierten Zug in Richtung Gießen besteigen und somit sich ein Warten in einer betondurchfluteten Bahnhofshalle ersparen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der vierköpfige Rest stärkte sich, nach erfolgloser Suche nach einer Kenntucky-Fried-Chicken-Filiale im handesüblichen Traditionslokal Burger King. Dabei musste meine Wenigkeit erfahren, dass Milchshakes mit Pommes-Strohhalm meistens den Schelm im Nacken tragen, diesmal in fleischlicher Gestalt von Nasenbär.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Doch Burger-Meister und Rücksitzgenosse Nasenbär stellte seinen vernichtenden Spaßfeldzug alsbald ein und so verbündeten wir uns alsbald im gemeinsamen Trinkgelage mit Powerade, Red Bull und Mezzo Mix. Ja, harte Jungs sind eben harte Jungs...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Im Gegensatz zu unserem Club, der es neuerdings sogar vermag, auch in den letzten Minuten eines Spiels nochmals die Wende zum Positiven zu vollbringen, so knickten 75% unserer Besatzung auf den letzten Kilometern vom Wachheitszustand in den seeligen Schlaf ein. Dass bei T-Master der handelsübliche RnB-Mix dabei nicht fehlen durfte und bei Nasenbär der wummernde Sound von finsteren Mächten, versteht sich jedem von selbst, der wenigstens 2 Vorlesungen an der Auswärts-Support-Universität in Nürnberg-Thon besucht hat.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Gegen 1:00 Uh&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rlg6WEsVtPI/AAAAAAAAAEQ/kMzCVkDL7fg/s1600-h/H-Fahrt07-042.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5068865531496740082" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 238px; CURSOR: hand; HEIGHT: 171px" height="161" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rlg6WEsVtPI/AAAAAAAAAEQ/kMzCVkDL7fg/s320/H-Fahrt07-042.JPG" width="228" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;r stoppte unser pechschwarzes Auswärtsmobil dann wieder im eingangs beschrieben Ghetto-District. Steini und T-Master fielen ins Bett und Nasenbär und ich erörterten noch ausführlichst, wie man sich eine brauchbare Gefährtin für selbiges an Land zieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Jaja, der Club und die Frauen, manches wird uns ein Leben lang verfolgen, in guten wie in schlechten Zeiten, ob in Fürth oder in Barcelona, ob im DSF oder auf ARTE...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ein Dank gilt noch der mit uns quasi Tür an Tür lebenden Rockband Hammerfall, die mit "Hearts on fire" unfreiwillig zu einer neuen Ode auf Hans Meyer beigetragen zu haben scheint.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ein Top und Flop noch an unsere grün-blau-weißen Staatsdiener: Wohltuende Zurückhaltung und praktizierte Deeskalation in Hannover, aber auch einfältige und realitätsfremde Anmaßungen bei einer durchgeführten Verkehrskontrolle, um 7:30 Uhr in Nürnberg-Boxdorf. Wer nach Hannover fährt, der macht das ja meistens mit 5 Promille, man ist ja schließlich per se lebensmüde. Theoretiker in Uniform - genau das, was unser Land im Überfluss hat.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;EUROPAPOKAL und ANTI STUTTGART!!!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-8661366420463356268?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/8661366420463356268/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=8661366420463356268' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/8661366420463356268'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/8661366420463356268'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2007/05/34-spieltag-03-sieg-in-hannover-no-stau.html' title='34. Spieltag: 0:3-Sieg in Hannover: No Stau, no support'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rlg8OksVtSI/AAAAAAAAAEo/LxqPAB1PYGA/s72-c/H-Fahrt07-041.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-8808034549935671812</id><published>2007-05-09T17:47:00.001+02:00</published><updated>2011-11-07T18:39:41.159+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Seitensprünge'/><title type='text'>Seitensprung nach Mannheim, am 05.05.2007: SV Waldhof - VfR Mannheim 0:1</title><content type='html'>Es war Derby-Zeit in Mannheim, der SV Waldhof wurde 100 Jahre alt und auf der Autobahn herrschte kein Glatteis, was für den Monat Mai schon sehr selten ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grund genug für Steini und meine Wenigkeit den Weg nach Mannheim zu suchen, um mit Steffen und mit Marek und rund 7.000 anderen schwarz-blauen Waldhof-Anhängern den Rentnerverein VfR Mannheim wieder zurück in die Bedeutungslosigkeit zu katapultieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ja, die Waldhof-Fanszene schaffte dies in einer mehr als überzeugenden und beeindruckenden Art und Weise, die Spieler des Waldhof dagegen nicht. Am Ende gewann der kleine Nachbar von nebenan sogar mit 1:0, durch ein glückliches Freistoßtor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Support und Enthusiasmus, Aggressivität und Hass, Wut und Schande - es war ein Samstagabend, der alles bot. Peinliche Derbyniederlage auf dem Rasen, klarer Beweis der fantechnischen Vormachtstellung der Waldhof-Supporter in Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Stylische Sonderaktion unserer Auswärtsfirma, Mannheim und ihre Ultras - auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen in höheren Gefilden, und wenn es vorerst erst mal Ingolstadt, Grünwalder Straße (München) oder Regensburg wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ein paar Bilder, dieses unvergesslichen, da so außergewöhnlichen Samstags:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RkHyB_Na_lI/AAAAAAAAADA/oWatbSxJ-JY/s1600-h/Stadion+Vorspiel.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5062593572102667858" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" height="202" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RkHyB_Na_lI/AAAAAAAAADA/oWatbSxJ-JY/s320/Stadion+Vorspiel.jpg" width="271" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Vorspiel im Carl-Benz-Stadion&lt;br /&gt;(Söhne Mannheims - ???)&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RkHyLPNa_mI/AAAAAAAAADI/Tc3c8lUAS-E/s1600-h/Bild023.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RkHyLPNa_mI/AAAAAAAAADI/Tc3c8lUAS-E/s1600-h/Bild023.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;strong&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RkHyLPNa_mI/AAAAAAAAADI/Tc3c8lUAS-E/s1600-h/Bild023.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5062593731016457826" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 257px; CURSOR: hand; HEIGHT: 183px" height="188" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RkHyLPNa_mI/AAAAAAAAADI/Tc3c8lUAS-E/s320/Bild023.jpg" width="268" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;strong&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RkHyLPNa_mI/AAAAAAAAADI/Tc3c8lUAS-E/s1600-h/Bild023.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;strong&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RkHyLPNa_mI/AAAAAAAAADI/Tc3c8lUAS-E/s1600-h/Bild023.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RkHyLPNa_mI/AAAAAAAAADI/Tc3c8lUAS-E/s1600-h/Bild023.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;strong&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RkHyLPNa_mI/AAAAAAAAADI/Tc3c8lUAS-E/s1600-h/Bild023.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RkHyLPNa_mI/AAAAAAAAADI/Tc3c8lUAS-E/s1600-h/Bild023.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="right"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="right"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="right"&gt;&lt;strong&gt;Flyer der Ultras Mannheim zum Derby &lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="right"&gt;&lt;strong&gt;(mit Trainerlegende Sepp Herberger)&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RkHyevNa_nI/AAAAAAAAADQ/OvpNiklWkHw/s1600-h/Bild024.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5062594066023906930" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 252px; CURSOR: hand; HEIGHT: 217px" height="207" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RkHyevNa_nI/AAAAAAAAADQ/OvpNiklWkHw/s320/Bild024.jpg" width="205" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ultras Mannheim bei der akkustischen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;und opptischen Erniedrigung des VfR&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RkHysPNa_oI/AAAAAAAAADY/kQifP8yEA8M/s1600-h/MA_2007-014.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5062594297952140930" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" height="193" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RkHysPNa_oI/AAAAAAAAADY/kQifP8yEA8M/s320/MA_2007-014.jpg" width="287" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="right"&gt;&lt;strong&gt;von links nach rechts: &lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="right"&gt;&lt;strong&gt;Marek, Steffen, Steini und ich&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RkHzMPNa_pI/AAAAAAAAADg/NQepSAyTnWs/s1600-h/Steini+Hool.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5062594847707954834" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" height="204" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RkHzMPNa_pI/AAAAAAAAADg/NQepSAyTnWs/s320/Steini+Hool.JPG" width="284" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;stadtbekannter Hooligan...&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-8808034549935671812?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/8808034549935671812/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=8808034549935671812' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/8808034549935671812'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/8808034549935671812'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2007/05/seitensprung-nach-mannheim-am-05052007.html' title='Seitensprung nach Mannheim, am 05.05.2007: SV Waldhof - VfR Mannheim 0:1'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RkHyB_Na_lI/AAAAAAAAADA/oWatbSxJ-JY/s72-c/Stadion+Vorspiel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-1788666653826967080</id><published>2007-04-10T10:43:00.000+02:00</published><updated>2007-04-10T12:13:58.300+02:00</updated><title type='text'>28. Spieltag: 1:0-Niederlage in Bremen: 4 böse Jungs aus Franken rocken Bremen</title><content type='html'>1:0-Niederlage in der Hansestadt Bremen. Ärgerlich, unnötig aber dennoch eine Niederlage, die Lust und Hoffnung auf mehr bzw. Meer (EUROPAPOKAL) macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angefangen hatte der Ostersonntag mal ganz im Zeichen der ach so notwendigen Spontanität. Weil Tschudi kurzfristig von einem wahrhaft heftigem Krankheitsschub befallen wurde, musste Nasenbär eine halbe Stunde vor der angedachten Abfahrt aus &lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RhtfvGmC36I/AAAAAAAAAB4/BWozvSRlShk/s1600-h/Bild176.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5051736669854818210" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 258px; CURSOR: hand; HEIGHT: 187px" height="211" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RhtfvGmC36I/AAAAAAAAAB4/BWozvSRlShk/s320/Bild176.jpg" width="283" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;seinem Bett geklingelt und die Reise ins ferne Bremen schmackhaft gemacht werden. Keiner der beteiligten Mitfahrer wird dies eine Sekunde auch nur ansatzweise bereut haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gut, ohne Tschudi, dafür aber mit einer großen Portion Nasenbär, ging es dann ab auf die Autobahn in Richtung Norden. Schon früh stellte sich heraus, dass unser willkommener Nachrücker ein belebendes Element für diese Auswärtsfahrt sein sollte, also so etwas wie der Ivan Saenko unserer Auswärtsfirma.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Wenigkeit hatte die ersten 60 Minuten die zweifelsfreie Ehre, neben unserem altbekannten, selten erreichen Chaffeur Steini, auf dem Beifahrersitz Platz zu nehmen. Nach besagten 60 Minuten folgte dann der von T-Master verfassungsrechtlich eingeklagte Platztausch und ich begab mich ganz Pinola-like nach links hinten. In diesem Zusammenhang wäre es wohl etwas unglücklich, meinen hinteren Sitznachbar Nasenbär als Dominik Reinhardt zu titulieren, da wird ihm der Ivan Saenko-Vergleich schon etwas mehr behagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ja, dadurch dass ich nun Seit an Seit mit Nasenbär saß, fing die Fahrt aber mal richtig das rocken an, zum Teil durch die gleichnamige Musik, aber allgemein auch durch die wahrhaft stylische und aufgeweckte Art von unserem RoFa-Papst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So positiv dies hier alles im Hinblick auf Nasenbär nun erscheinen mag, aber für ihn persönlich galt es nach einigen Kilometern die erste Niederlage wegzustecken - der Subway an der Autobahn, irgendwo im ganz nördlichen Teil von Unterfranken hatte geschlossen, quel catastrophe (mein schlechtes Französisch sei hiermit entschuldigt, T-Master pflegt immer zu sagen, dass "französisch beherrschbar sei, nur mit der Sprache es desöfteren hapert")!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um aber diesem kulinarischen Problem Abhilfe zu schaffen, griff unser Nasenbär auf die hilfreichen Dienste unseres Sternekochs an Bord, T-Master, zurück, der unseren hungrigen (Nasen-)Bären, ganz französisch, mit Croissants (fränk. Bambercher) fütterte. Na denn, Bon Appetit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während nun abwechselnd das Musik-Handy von Nasenbär (eher die rockige Richtung mit Stilabzweigung auf Metal und Alternative) und der MP3-Player von T-Master (eher RnB, HipHop, Soft-Pop mit Stilabzweigung auf Mainsteam-Rock) am Autoradio angeschlossen wurde, beschäftigten wir uns allesamt mit der fieberhaften Suche nach dem Tempel des geschmacklichen Heiligtums - dem Burger King!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nahe Hameln (Burger King mit dem Rattenfänger selbiger Stadt zu assoziieren, wäre dann doch etwas auf den Magen geschlagen) fanden wir endlich das Ziel unserer hungrigen Träume.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15 Big Kings (Nasenbär), 2 Cheesburgers (T-Master) und 2 Softdrinks (Steini und meiner einer) später, ging es dann weiter in Richtung Bremen. Die Fahrt dorthin lief im gewohnt launigen Strickmuster ab, zwischen Nasenbär, Halbschlaf, T-Masters und Steinis geistreichen Wortbeiträgen und meinen nicht minder stylischen und geistreichen Zwischenrufen (okay, etwas Eigenlob sei hier eingestreut).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angekommen in HB (Hansestadt Bremen) wurde erstmal unter den lauten Klängen der besten Band des Universums (Böhse Onkelz) der 3-Euro-Parkplatz angesteuert. Ähnlich wie vor ein paar Monaten in Berlin, so verlor wieder einmal eine junge, gut aussehende Dame ihr Herz an unser&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RhtgUGmC37I/AAAAAAAAACA/CTrFrM3kjGY/s1600-h/HB-Fahrt07-031.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5051737305509978034" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 225px; CURSOR: hand; HEIGHT: 152px" height="162" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RhtgUGmC37I/AAAAAAAAACA/CTrFrM3kjGY/s320/HB-Fahrt07-031.JPG" width="234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;em Auswärts-Papa und Fahrer Steini: Mit Schwung und Blei im Fuß bretterte unser Steini auf das sandige Bremer Parkplatzgelände, bis er merkte, dass da eben besagte Schönheit stand, um die fälligen 3 Euro für die Parkplatzbenutzung zu kassieren. Nun ja, Steini legte eine ordentliche Vollbremsung hin, setzte sein charmantestes Lächeln auf und gab der Nymphe vom Bremer Sicherheitsdienst seine Telefonnummer, moment - ich meinte die 3 Euro. Als wir dann aus dem Auto stiegen und uns zu Fuß in Richtung Bremen Downtown aufmachten, warf die blonde Parkplatz-Göttin unserem Lenkrad Gott nochmals einen ganz verträumten Blick nach. Steini hatte dies aber wohl nicht ganz mitbekommen. Umso besser, dass er es nun hier erfährt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie schon angerissen führte uns nun unser Fußweg in Richtung Brem&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RhtgxGmC38I/AAAAAAAAACI/ked-LSRtq4c/s1600-h/HB-Fahrt07-009.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5051737803726184386" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 221px; CURSOR: hand; HEIGHT: 161px" height="173" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RhtgxGmC38I/AAAAAAAAACI/ked-LSRtq4c/s320/HB-Fahrt07-009.JPG" width="234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;er Innenstadt. Schon auf den ersten Metern schwärmten die ersten grün-weiß gekleideten Nordstädter von ihrer angeblich so schönen und attraktiven Stadt. Nun ja, tatsächlich bot sich uns ein Bild, dass eine Mischung aus Gostenhof, Langwasser und St. Leonhard darstellte. Döner-Buden, Wettbüros, Tattoo-Shops und heruntergekommene Bars zierten unseren Weg, aber Flair, Schönheit und Charme - das hätte nicht mal eine Lupe aufzudecken vermocht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im unmittelbaren Kern aber wurde es dann doch schon erheblich besser. Nahe des Bremer Doms, in dessen unmittelbaren Nähe sich die Statue der weltbekannten Bremer Stadtmusikanten (eigentlich ja unnötig, denn für Musik ist immernoch unser Nürnberger Nasenbär zuständig) befanden, waren zahlreiche gemütliche Straßencafes auf sehr stilvollen und historisch anmutenden Plätzen und Gässchen zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von diesem sehr schönen Fleck von Bremen ging es dann wieder durch oben genannten Prekariats-Bezirk zurück in Richtung Weserstadion. Auf dem Weg von und zum Weserstadion trafen wir einige sehr ansehnlich daherkommende Schönheiten (leider allesamt im grün-weißen Gewand) und einen Bremer Fahrradfahrer der uns gleich mal fragte, ob wir denn der Gewalttätigkeit fröhnten und warum ich denn keine "rote Joppe" &lt;em&gt;(Dolmetscher bitte bei der Blog-Redaktion melden)&lt;/em&gt; anhätte. Nun ja, aber nichtsdestotrotz eine nette Begegnung, die darin mündete, dass er seinen anfänglichen 10:0-Tipp für Werder zurück zog und stattdessen uns unterschwellig den Sieg wünschte. Bremer Gastfreundschaft mitten im Prekariat - das gibts auch nicht alle Tage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;90 Minuten vor den entscheidenen 90 Minuten waren wir dann nach penibler Durchsuchung durch den Bremer Ordnung&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RhthPmmC39I/AAAAAAAAACQ/n8EIexBk7mY/s1600-h/HB-Fahrt07-035.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5051738327712194514" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 239px; CURSOR: hand; HEIGHT: 168px" height="192" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RhthPmmC39I/AAAAAAAAACQ/n8EIexBk7mY/s320/HB-Fahrt07-035.JPG" width="286" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;sdienst (Steinis Security-Schönheit war irgendwo in der tausendfachen Massen-Anonymität untergetaucht) im Nürnberger Gästeblock angelangt. Die ersten Europapokal-Lieder und Freundschaftsgesänge bezüglich S04 wurden bald sehr laut und innbrünstig ins weite Rund des "Tennis-Stadions" &lt;em&gt;(O-Ton von Steini)&lt;/em&gt; abgefeuert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während des Spiels dann war die Stimmung im Nürnberger Separee wirklich ausgezeichnet. Ein buntes und stylisches rot-schwarzes Fahnenmeer (Daumen hoch für UN94) begleitet von einer mehr als respektablen Lautstärke der ca. 3.000 fränkischen Schlachtenbummler ließ dieses Spiel fast schon zu einer Art Heimspiel im&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RhthuGmC3-I/AAAAAAAAACY/YHWApsexmyM/s1600-h/HB-Fahrt07-051.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5051738851698204642" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" height="190" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RhthuGmC3-I/AAAAAAAAACY/YHWApsexmyM/s320/HB-Fahrt07-051.JPG" width="285" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; hohen Norden werden. Jedenfalls kam von Bremer Seite wenig erbauliches, vielleicht auch darin begründet, dass der harte und engagierte Kern der Bremer Szene erst 20 Minuten nach Anpfiff die Kurve aufsuchte, um gegen Choreografie-Verbote zugunsten der betuchen VIP-Gesellschaft zu protestieren. Dieser Protest der Bremer Fans sollte absolut unterstützt werden. Der Fan muss gegen die seelenlose VIP-Gesellschaft triumphieren - in Bremen, in Nürnberg und überall!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stimmlich lädiert vom Dauer-Support, nervlich vom unverdienten Werder-Sieg und auch partiell von zwei sehr intelligenzfreien Clubfans(?), die meinten sich genau vor unsere Nasen in die gleiche Reihe(!) stellen zu müssen, war nach dem Schlusspfiff erstmal das herunterregeln unseres Organismus angesagt. Dies wurde beschleunigt, dass UEFA-Cup-Konkurrent Leverkusen ebenfalls leer ausging an diesem warmen und sonnigen Ostersonntag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bedingt durch den obligatorischen Abfahrts-Stau, was bei 42.000 Zuschauern sicherlich als normal hingenommen werden muss, entschlossen wir uns noch ein Weilchen am Parkplatz &lt;a href="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RhtiPmmC3_I/AAAAAAAAACg/6Bs1FwSpo5w/s1600-h/Bild168.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5051739427223822322" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" height="185" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RhtiPmmC3_I/AAAAAAAAACg/6Bs1FwSpo5w/s320/Bild168.jpg" width="229" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;auszuharren und zu lauwarmen Kaltgetränken und zu dröhnender Metal-Musik (umliegende Bremer Kinder stellten sich nur noch die Frage: "Mama, sind das Monster oder Clubfans?") etwas weiter an der Herabsenkung unseres Pulses zu arbeiten. Aus meiner Sicht war die Wahl der Musik im Hinblick auf das notwendige Posen auf Auswärtsfahrten einfach nur perfekt getroffen. Hier waren keine Weicheier à la Stuttgart am Werk, hier waren stählerne und in Eiswasser gebadete Franken zu Gast, die selbst Tod und Teufel (die ja eh zweitklassig spielen) nicht fürchten. Nun ja, T-Master sah das anders, aber er besitzt gerüchteweise einen Waffenschein, von daher hält er Posen (verständlicherweise) für weniger angebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ja, unsere Heimreise führte uns dann wieder an unserem Burger King nahe Hameln vorbei. Nach 24 Hot Chili Whopper (Nasenbär), 1 kleinen Portion Pommes (T-Master), 48 Crispy Chicken (c'est moi) und 1 Salat (Steini, der danach zu neuem Leben erwachte) ging es dann weiter an zig Osterfeuern (scheinbar ein Brauch im hohen Norden) vorbei gen Süden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Schlaf, noch mehr Hardrock und auch wieder der zelebrierte Kultness-Humor von Nasenbär ließen die Heimfahrt sehr kurzweilig geschehen. Die Dunkelheit verschlang Deutschland und wir verschlangen Kilometer für Kilometer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angekommen dann in Nürnberg-Nord mussten wir erstmal unser schlafendes Nasenbär-Reptil wecken, das in einen tiefen Schlaf der Schönheit und Geistheit verfallen war. T-Master wurde dann, wie wir das selbstredend so handhaben, sicher und trocken vor seine Haustür gefahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wir restlichen drei Iron-Kerle brachten noch die letzten Meter hinter uns und fielen dann, aufgrund der vorherigen kurzen Nacht, in unsere Betten. Wer da alles so mit drin lag, dass sollte man die beteiligten selbst fragen. Jedenfalls möchte ich nicht ausschließen, dass zu später Stunde noch ein blondes, haariges Etwas aus dem Kofferraum von Steinis Corsa stieg um mehr zu zelebrieren, als 3 Euro Parkgebühr gegen Quittung einzukassieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unserer Tschudi wünschen wir auch auf diesem Wege Gute Besserung, und weiter heitere Stunden mit Nasenbär...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... und natürlich mit den anderen Mitfahrern wie T-Master, Steini und mir auch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein Hoch auf Hardrock, Nasenbär und Michael Beauchamp!!!&lt;/strong&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-1788666653826967080?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/1788666653826967080/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=1788666653826967080' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/1788666653826967080'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/1788666653826967080'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2007/04/28-spieltag-10-niederlage-in-bremen-4.html' title='28. Spieltag: 1:0-Niederlage in Bremen: 4 böse Jungs aus Franken rocken Bremen'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/RhtfvGmC36I/AAAAAAAAAB4/BWozvSRlShk/s72-c/Bild176.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-7279246456057043336</id><published>2007-03-19T17:58:00.000+01:00</published><updated>2007-03-19T19:50:11.854+01:00</updated><title type='text'>26. Spieltag: 0:0 in Dortmund: Vertauschte Rollen und laute Stadtbahnen</title><content type='html'>Abstiegskanditat gegen UEFA-Cup-Anwärter - diese Schlagzeile hatte das Duell Borussia Dortmund gegen 1. FC Nürnberg schon öfters inne. Nur diesmal in vertauschten Rollen: Der abstiegsgefährdete BVB empfing den nach internationalen Weihen strebenden Club aus Nürnberg. Und Steini, T-Master und meine Wenigkeit waren mittendrin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine wie geschmiert abgelaufene Fahrt, die alles in allem etwas über 4 Stunden dauerte, unterbrochen von zwei kleineren Pausen, führte uns durch ein vernebeltes Siegerland nach Dortmund, die wohl schönste Stadt im Ruhrgebiet. Da die Ankun&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rf7XEkpigqI/AAAAAAAAAA8/BhpBMit996g/s1600-h/Bild140.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043705106258887330" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 301px; CURSOR: hand; HEIGHT: 222px" height="238" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rf7XEkpigqI/AAAAAAAAAA8/BhpBMit996g/s320/Bild140.jpg" width="314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;ft nahezu exakt 11:30 Uhr betrug, brauchte man sich keine Gedanken machen, wo man nun Steinis schwarzen Opel Corsa abstellen sollte. Wir entschieden uns für den Parkplatz an der Stadtbahnhaltestelle Rhemydamm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von dort ging es für 1,10 € pro Person (Kurzstrecke) mit der Stadtbahn (Mischung aus S-, U- und Straßenbahn) in die 9 Minuten entfernte Dortmunder Innenstadt. Bemerkenswerte Randnotiz, dass im Tarifstufenplan der Dortmunder Verkehrsbetriebe die halbe Bundesliga vertreten war (von Duisburg über Bochum bis Mönchengladbach).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sei, auf jedenfall stand erstmal ein kurzer Fußweg von der Stadtbahn in die Dortmunder Innenstadt an. Schon an der Ausstiegshaltestelle (Stadtwall oder so ähnlich) wurden wir von ersten dummköpfigen BVB-Anhängern angepöbelt, aber alles absolut im grünen Bereich, naja im schwarz-gelben um genau zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angekommen in der Fußgängerzone, die, entgegen aller Klischees über das Ruhrgebiet, sehr modern und hell war, führte der Harndrang meiner beiden Mitstreiter erstmal ins nahegelegene McDonalds. Für den Preis eines halben Cheesburgers wurde dann auch das dringendste Bedürfnis beider gestillt. Mein Umgang mit Geld zwang mich zur Standhaftigkeit, was ich ja seit Stuttgart im August 2006 perfekt beherrsche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Nahrungsaufnahme aber zogen wir dann doch die allseits bekannte Fast-Food-Konkurrenz vor. Augenscheinlich, &lt;a href="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rf7XVEpigrI/AAAAAAAAABE/WWs12U1ZSpo/s1600-h/DO-Fahrt07-004.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043705389726728882" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" height="228" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rf7XVEpigrI/AAAAAAAAABE/WWs12U1ZSpo/s320/DO-Fahrt07-004.jpg" width="294" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;dass man im Ruhrgebiet scheinbar von Haus aus Majonäse zu den Pommes bekommt, selbst Burger King hat sich schon regional unterschiedlich ausgerichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ja, aber eine Gourmet-Reise wollten wir ja an und für sich nicht unternehmen, also bliesen wir zum Hallalie in Richtung Westfalenstadion. Und das Abenteuer begann...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst mussten wir noch ca. 15 min durch die Dortmunder Fußgängerzone laufen. Unser T-Master, von Kopf bis Fuß in rot-schwarzem Fanoutfit gekleidet, wurde angeschaut, als käme er nicht aus Nürnberg, sondern vom Mond. Wie Bewohner des Nordpols, die nur jedes Jahrzehnt ein Lebewesen aus einem anderen Erdteil zu Gesicht bekommen, wurde der Fremdling aus dem Franken- bzw. Knoblauchsland gemustert. Und aus den Blicken der Einheimischen kam ein sehr animalischer und etwas stumpfsinniger Ausdruck, befremdlich aber auch irgendwie faszinierend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angekommen und fast schon durchgeröntgt von den faszinierten Blicken der Dortmunder Stadtbevölkerung erreichten wir den Hauptbahnhof. Dort war natürlich alles in gelb-schwarzer Hand, und in selbiger hatten 80% der Leute ein alkoholisches Gerstengetränk, auch Bier genannt und bei manchen war es sicher nicht das erste und mit größerer Sicherheit auch nicht das letzte. Zwischen "B-V-B Nuuull-Neeeeuuun"-Rufen und "Sch***-Nürnberg"-Genöle bahnten wir uns unseren Weg in die bereitstehende Stadtbahn in Richtung Stadion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Stadtbahn das gleiche Bild wie schon zuvor in der Innenstadt: Vollgelaufene und animalische Ruhrpott-Fanatiker, die mit rythmischen Faust&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rf7X9EpigsI/AAAAAAAAABM/TzXFh-EflZU/s1600-h/DO-Fahrt07-012.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043706076921496258" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 265px; CURSOR: hand; HEIGHT: 196px" height="223" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rf7X9EpigsI/AAAAAAAAABM/TzXFh-EflZU/s320/DO-Fahrt07-012.jpg" width="297" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;hieben das Stadtbahn-Dach malträtierten und in kindlicher Destruktivität am Schließmechanismus der Tür herumspielten. Eine treffende Aussage traf sicher ein BVB-Fan neben mir (auf dem Bild ganz hinten): "Man hat es nicht leicht, so als Heimleiter". Dieser Aussage konnte man sich guten Gewissens anschließen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine sehr laute Fahrt, unterstützend untermalt von Anti-Schalke Bekundungen und von Provokationen der eher leichteren Sorte, garniert mit "Ivan-Saenko"-Sprechchören endete unsere Fahrt dann an der vorletzten Stadion am Rhemydamm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort stand (zum Glück) immernoch unser Auto. Von dort holten wir uns unsere Eintrittskarten und liefen (ja, in Dortmund muss man gut zu Fuß sein) wieder ca. eine Viertelstunde in Richtung Stadion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wir bereits 90 Minuten vor den entscheidenden 90 Minuten im Stadion waren, hatten wir in unserem Stehblock noch sehr gute Platzauswahl. Die lange Zeit vor dem Spielbeginn konnte man noch nutzen, um sich ein Bild von den imposanten Rängen des größten Stadions der Bundesliga zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dieser eingetrübten Lethargie des Wartens und des Sinnierens wurde man schlagartig geweckt, als der Gästebereich mit Abstiegsgesängen gegen die Borussen langsam einen Gang höher schaltete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem nicht hochklassigen aber doch spannenden Spiel war die Stimmung von Nürnberger Seite schon relativ gut. Leider kam aber aus dem nebengelegenen Block, in dem u. a. die Ultras standen, akkustisch nicht alles zu 100% herübergeschwappt. Was aber akkustisch ankam, das wurde genutzt, zu einem wahrhaft lauten und pathosgetränkten Support. Von der legendären Dortmunder Südtribüne kam weniger als erwartet, doch mehr, als dass man von einem enttäuschenden Auf&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rf7YnEpigtI/AAAAAAAAABU/I0A47R0KWMo/s1600-h/DO-Fahrt07-031.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043706798476002002" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" height="218" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rf7YnEpigtI/AAAAAAAAABU/I0A47R0KWMo/s320/DO-Fahrt07-031.jpg" width="287" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;tritt der Heimfans sprechen konnte. Es fehlte im gelb-schwarzen Lager etwas die Geschlossenheit, jedenfalls bekam man diesen Eindruck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei aller positiven Wertung der Geschehenisse im Stadion. darf man aber auch den negativen Höhepunkt des Tages nicht unkommentiert lassen: Kurz vor Anpfiff fiel ein Ansteck-Pin mit offener Sicherheitsnadel einem Jugendlicher nur wenige Millimeter unter das Auge. Zum Glück war in diesem Fall nur der Jochbeinbereich etwas aufgestochen, bleibende Schäden sind sicher nicht zu erwarten. Nur, was nun klarzustellen ist, ist folgendes: Man sollte sich von Seiten der Sicherheitskräfte nicht immer damit beschäftigen, wie man große Fahnen, Megafone oder sonstiges Fanmaterial limitieren kann, sondern lieber daran machen, dass solche schwachsinnigen Werfereien nicht vorkommen, denn rechtfertigen kann man dies mit keinerlei Argumenten. Aber wahrscheinlich entstammte dieser Pin einer Sponsoring-Aktion, und da ist der Sicherheitspparat natürlich auf einem Auge blind. Nur gut, dass der hier betroffende Jugendliche nicht selbiges ist, und das wäre wohl der traurige Höhepunkt des Kommerz-Merchandisings gewesen. Da zum Glück aber schlimmerer Schaden nicht eintrat, können wir das Buch des Negativen nun wieder zuklappen und ins Regal stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Schlusspfiff war primär die Zufriedenheit Trumpf im Nürnberger Fanlager. Und weiterhin die beissende und spitzzüngige Häme gegenüber den weiter abstiegsbedrohten Dortmundern. Mit Schmähgesängen, die Dortmund verbal bereits in Richtung Montag und DSF hievten, wurden die enttäuscht von dannen ziehenden BVB-Anhänger in den Samstag-Abend begleitet. Dass in gleichem Atemzug auch noch Revier-Konkurrent und -Primus Schalke 04 gehuldigt wurde, setzte diesem gelungen Akt Nürnberger Gehässigkeit noch die letzte Krone auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Parkplatz am Rhemydamm angekommen, musste ich erstmal feststellen, dass mein I-Pod nicht mehr das machte, wofür er geschaffen wurde - nämlich das Musik abspielen. Mein kleiner schwarzer Freund wollte einfach nicht mehr, obwohl Akku und Speicherplatz die passenden Rahmenbedingungen geliefert hätten. Nun gut, es blieb mir bzw. uns nicht erspart, auf den musikalischen Fundus von Steini und T-Master zurückzugreifen, nachdem mein Ansinnen, meinen 60-Lieder-M&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rf7Y3EpiguI/AAAAAAAAABc/tBJrChf7PfI/s1600-h/DO-Fahrt07-029.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043707073353908962" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" height="240" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rf7Y3EpiguI/AAAAAAAAABc/tBJrChf7PfI/s320/DO-Fahrt07-029.jpg" width="308" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;P3-Player, gespickt mit der Kultband "Böhse Onkelz", durchlaufen zu lassen, sanft aber bestimmt abgewiesen wurde. Die Heimfahrt schien ja richtig lustig zu werden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der obligatorische Stau an den Abfahrtswegen von den Parkplätzen inklusive, ging dann unsere Reise wieder zurück in Richtung Heimat. Nachdem der besagte Stau durchfahren war, merkte Steini auf einmal, dass sein Benzin nicht mehr als für 50 km reichte. Nach kurzer Nachfrage auf einem kleinen Rasthof bei zufällig anwesenden Schalker Fans (mind. einer davon aus Hessen, der Mundart nach zu urteilen) tankten wir unser nachtschwarzes Gefähr&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rf7ZQkpigvI/AAAAAAAAABk/ZWkmlyFth3U/s1600-h/Bild145.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043707511440573170" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 281px; CURSOR: hand; HEIGHT: 213px" height="240" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rf7ZQkpigvI/AAAAAAAAABk/ZWkmlyFth3U/s320/Bild145.jpg" width="321" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;t nahe Lüdenscheid an einer Autobahntankstelle auf. Eine Wartezeit von ca. 30 Minuten mussten wir aber dennoch dafür hinnehmen, denn die Idee nahe Lüdenscheid zu tanken, die hatten wir an diesem Abend wohl nicht exklusiv.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit vollem Tank, aber mit leerem Magen ging es dann auf die Reise durch die Nacht. Das Problem "leerer Magen" wurde obligatorisch in Wertheim-Lengfuhrt (nahe Würzburg) gelöst, indem wir ein - bingo - Burger King-Restorant ansteuerten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter der stillen Begeisterung eines gerade anwesenden FCN-Fanbusses machte dann Steini Jagd auf einen auf der Fahrbahn des Burger King-Parkplatzes laufenden Vater und dessen Sohne, gehüllt in Dortmund-Fankleidung, indem unser Steini einfach mal kräftig aufs Gaspedal drückte und mindestens genauso fest auf die Hupe und mit aufheulendem Motor und fanmelodischer Hupfanfare, Vater und Sohn zu einem Sprung an den Straßenrand zwang. Recht so, denn erstens läuft man in fränkischen Gefilden nur rot-schwarz aber nicht gelb-schwarz umher und zum anderen läuft man nicht nur in Franken am bestem neben, und nicht auf der Fahrbahn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während Steini dann auf den letzten Kilometern noch mit einer Hand seinen Cheesburger verdrückte und mit der anderen Hand den 140km/h schnellen Corsa lenkte, erklärte er mir auch gleich, wie leicht es doch sei, bei eben jenem Tempo auch noch diverse MP3-Player ein-, aus- und umzustecken. Ich hoffe, mein Platz im Himmel bekommt bald die Lieferung der unterbewusst bestellten Polstermöbel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Überfahren der Stadtgrenze von Nürnberg dann das übliche Ritual. T-Master wurde in seinem schattigen Dörfchen im Knoblauchsland abgesetzt, gebührend verabschiedet und in den Schlaf gesungen, während Steini und ich noch den kurzen Weg in unseren schönen nordstädtischen Stadteil &lt;em&gt;(Name der Red. bekannt)&lt;/em&gt; machten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort wurde dann noch der Abend bzw. die Nacht bei unserem Nasenbär abgeschlossen, der hoffentlich bei den nächsten Auswärtsfahrten seinen Bademantel wieder gegen das Clubtrikot tauscht. &lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rf7ZxUpigwI/AAAAAAAAABs/Johypzg2_Rg/s1600-h/Bild120.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5043708074081288962" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rf7ZxUpigwI/AAAAAAAAABs/Johypzg2_Rg/s320/Bild120.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An meine beiden Mitfahrer Steini und T-Master wieder großes Lob und großen Dank, das war wieder einmal eine ganz ganz große und kurzweilige Auswärtsfahrt und der Musikgeschmack beider ist im Vollklang des Dankes auch nicht mehr als tragisch zu betrachten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-7279246456057043336?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/7279246456057043336/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=7279246456057043336' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/7279246456057043336'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/7279246456057043336'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2007/03/26-spieltag-00-in-dortmund-vertauschte.html' title='26. Spieltag: 0:0 in Dortmund: Vertauschte Rollen und laute Stadtbahnen'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/Rf7XEkpigqI/AAAAAAAAAA8/BhpBMit996g/s72-c/Bild140.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-6247483230935036231</id><published>2007-02-26T17:53:00.000+01:00</published><updated>2007-03-04T03:35:44.285+01:00</updated><title type='text'>23. Spieltag: 2:1-Niederlage in Mainz: Faire Kleinstädter vs. durchgeknallte Franken</title><content type='html'>Jaja, da fahren wir mal wieder durch unser schönes, wirtschaftlich wachsendes Vaterland und was passiert: Richtig, der Club verliert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ja, die Diskussion, ob unsere Anwesenheit in fremden Stadien, unserem Club mehr nützt oder mehr schadet, ersticken wir lieber gleich im Keim - dazu war auch diese Auswärtsfahrt wieder zu gelungen, als dass man jetzt ins Zweifeln käme.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/ReouXwYU6yI/AAAAAAAAAAM/qdx3AySW_Ds/s1600-h/Bild097.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5037890118826126114" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/ReouXwYU6yI/AAAAAAAAAAM/qdx3AySW_Ds/s320/Bild097.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Erstmalig kamen wir in den Genuss, mit Tschudi's Audi A3 zu fahren, was schon eine ziemliche Steigerung zum doch etwas untermotorisierten Opel Corsa von Steini is.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch die Hinfahrt geriet dann doch etwas mehr zu einer Schleich- und Stehfahrt, denn durch das Ferienende diverser (Bundes-)Länder war die Autobahn schon sehr verstopft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei unserer ersten kleinen Pause, zur Absonderung gewisser Körperflüssigkeiten, hatte unsere Tschudi schon die richtige Betriebstemperatur und grölte munter das fast schon legendäre "Europapokal-Lied" quer über den Rastplatz Spessart unter der stillen Zustimmung einiger Clubfans, deren Busse ebenfalls einen kurzen Zwischenstopp einlegten. Kleine Annekdote am Rande: Auf dem Parkplatz an besagter Raststätte standen zwei monströse Wasserwerfer der Polizei. Weshalb die da standen, keiner vermochte es zu ahnen, aber Gerüchte besagen, dass sich T-Masters Ankunft auch schon im Sicherheitsapparat der BRD herumgesprochen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor Aschaffenburg wars dann erstmal vorbei mit A3 &amp; Co. Aufgrund der sehr stark ausgeprägten Verkehrsstauung wurde der Weg über die (wenig befahrene) Landstraße gewählt, was uns sicher einige Minuten an Zeitgewinn einbrachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Rest der Hinfahrt verdient dann aber keine besonderen Beachtung mehr - zielsicher und ohne Umwege wurde Mainz erreicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort angekommen ging es erstmal in den 5 Minuten entfernten Imbiss mit dem gelben Anfangsbuchstaben einer ganz finsteren und verbotenen Stadt. Es lebe der kryptische Schreibstil und die gesunde Ernährung!&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/ReoupgYU6zI/AAAAAAAAAAU/xgYKToHOkFQ/s1600-h/Bild102.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5037890423768804146" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/ReoupgYU6zI/AAAAAAAAAAU/xgYKToHOkFQ/s320/Bild102.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Während T-Master Mainz schon wegen den schönen und häufigen Toiletten ins Herz geschlossen hatte, war ich aufgrund der offenkundigen Taubenplage und der noch größeren Bullen-Plage (vor allem der grüne Typ namens "Bullero Commissario" war sehr weit verbreitet) schon etwas am Kopfeschütteln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angekommen am kleinen aber doch feinen Stadion am Bruchweg, ging es erstmal in eine aufwändige Kontrollprozedur, in der uns zwei Ordner befummelten und einer uns das ach so schöne Eintrittskärtlein einriss. Schnell fanden wir danach unseren Platz im proppenvollen Gästeblock.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erste Aha-Erlebnis hatten wir als das komplette Mainzer-Stadion das Klatschen anfing, als der Nürnberger Auswärtsmob freundlich begrüßt wurde. Nicht alltäglich, aber dennoch schon auch mal ein ausdrückliches Lob wert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das zweite Aha-Erlebnis schloss sich gleich daraufhin an, als man, ganz "Heimspiel-like", die Mannschaftsaufstellung seiner Mannschaft lauthals hinausbrüllen durfte. Auch hier ein gehobener Daumen für die Meenzer Gastgeber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während des Spiels gab der Gästeblock eigentlich ein relativ gutes, akkustisches Bild ab. Etwas weniger "Arme-Verschränken" und dafür etwas mehr mitsupporten wäre aber einigen nicht schlecht zu Gesicht gestanden. Es fehlte etwas Geschlossenheit im Block.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jedenfall war augenscheinlich, dass die überdurchschnittliche Fairness der Mainzer Zuschauer, die das ganze Spiel mit gesponsorten Rasseln einen sehr kindischen und daher unerträglichen Lärm machten, von Nürnberger Seite nicht auf Gegenseitigkeit beruhte. Kurz vor dem Spiel wurde der Mainzer Anhang aufgefordert sich mal mit dem Nürnberger Block etwas dem gemischten Kampfsport hinzuwenden, was natürlich in Zeiten von Blocktrennung und übertrieben zahlreichem Ordnungs- und Sicherheitspersonal (leider / zum Glück) nicht möglich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während des Spiels dann wurde plötzlich unser kompletter Gehörgang mal so richtig strapaziert. Ca. 5 Meter neben uns ging auf einmal ein überaus lauter Kanonenschlag, von mir verniedlichend auch gerne als Pfenningskracher tituliert, in die Luft. Jegliche Silvesterböller sind gegen diesen fränkischen Kanonenschlag reinste Flüstermusik. Begleitet von den üblichen, flehenden Lautsprecherdurchsagen seitens des Stadionsprechers und den aggressionsgeladenen Poser-Gesängen, vornehmlich von UN-Seite, wurde dieser Knalleffekt ausreichend zelebriert. Aus meiner Sicht aber stellte dieser Kanonenschlag eine längst überfällig Machtdemonstration unserer Ultras dar, die in letzter Zeit etwas durch den Weichspüler geraten sein schienen. Daher, tendenziös ein gehobener Daumen für UN, wird Zeit, dass Deutschland wieder Respekt vor der Nürnberger Auswärtsbegleitung bekommt, auch wenn ich an dieser Stelle betonen möchte, dass Verletzungen von eigenen Leuten diese Sache doch etwas in einem anderen Lichte erscheinen lassen würden. Zum Glück aber trug kein Nürnberger Fan einen Schaden von diesem Knalleffekt davon. Einem gewissen Raphael S. hat schon der Wechsel ins Schwabenland schon manche geistige Kapazität gekostet. Jedenfalls lässt der Kommentar des Nürnberger "Elfmeteruntöters" nach Spielschluss bzgl. des Böllerabschusses nichts anderes vermuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz leidenschaftlicher Anfeuerung in der 2. Hälfte gelang unserer dunkelblauen Mannschaft leider nicht mehr der erhoffte Punktgewinn. Etwas enttäuscht, aber dennoch nicht überaus schockiert schlich man nach Schlusspfiff wieder durch ein Dickicht von monströs aufgerüsteten Beamten der Staatsmacht, von dannen, nachdem man die sehr karnevalistisch anmutende Siegesfeier der Mainzer noch bestaunen konnte. Das Liedgut ist sicher gewöhnungsbedürftig, doch wird Mainz 05 die nächsten 5-10 Jahre wohl nichts mehr gegen unseren Club zu feiern haben, hoffentlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um dem drohenden Verkehrschaos nach Schlusspfiff zu en&lt;a href="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/ReovFgYU60I/AAAAAAAAAAc/dwAGdZJuoBA/s1600-h/MZ-Fahrt07-012.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5037890904805141314" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/ReovFgYU60I/AAAAAAAAAAc/dwAGdZJuoBA/s320/MZ-Fahrt07-012.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;tfliehen, beschlossen wir spontan, ein wenig Sightseeing in der Mainzer Innenstadt zu betreiben. Also liefen wir, wie immer fach- und ortskundig von unserem Kosmopoliten Steini angeleitet, durch die Innenstadt der 194.000-Se&lt;a href="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/ReovcwYU61I/AAAAAAAAAAk/9vhApMjMVNU/s1600-h/MZ-Fahrt07-028.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5037891304237099858" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/ReovcwYU61I/AAAAAAAAAAk/9vhApMjMVNU/s320/MZ-Fahrt07-028.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;elengemeinde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gutmütig wie unser Steini von Haus aus ist, konnte er einem weiblichen Junggesellenabschied von durchschnittlich attraktiven Damen aus dem hessischen Hoheim nicht widerstehen und kaufte der bald Vermählten samt weiblichem Freundeskreis ein kleines Röschen für ein paar Cent ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da Steini weder Blumenzüchter ist, noch seine große Liebe bereits im Anflug ist, schenkte er das Röschen spontan unserer charmanten weiblichen Bekleidung, unserem T-Master... moment, unserer Tschudi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine kaltherzigen und neokapitalistischen Antworten auf das Begehren der weiblichen Junggesellengesellschaft muss man hier nicht mehr ins Breite weiterführen. Vorherige Begriffe sagen wohl alles aus, nun ja, die Punkte hatten die Mainer ja sowieso, mehr Gastgeschenke müssen es dann auch nicht sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch trafen wir auch den einen oder anderen freundlichen Mainzer, die vordringlich sich nach den wohlschmeckenden Nürnberger Lebkuchen erkundigte. Geschmack haben die Mainzer immerhin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ging es aber endgültig in Richtung Autobahn und auf die 2,5 stündige Rückreise in unsere fränkische Heimat. Kurz nachdem Tschudi den Zündschlüssel ihres A3-Cabrios herumdrehte, wurde mir bewusst, was wir in den 1,5 Stunden vorher, mit unserem Gewaltmarsch durch die Mainzer Innenstadt angerichtet hatten - unser Mädel war müde und hatte gelenköse Schmerzsymptome. Und dann musste sie auch noch ihre drei müden Jungs bis Nürnberg chauffieren. An dieser Stelle nochmals die besten Dankesworte von einem etwas reumütigen, und auf der Heimfahrt schlafenden, Blog-Autor!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ja, unsere Tschudi fuhr dann letztendlich aber sicher, schnell (bis zu 200 km/h, dafür lohnte es sich auch, aus dem männlichen Schönheitsschlaf mal kurz zu erwachen) und zielgerichtet in Richtung Home Sweet Home.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterbrochen wurde unsere Heimreise kurz vor Würzburg nur von einem obligatorischen Zwischenhalt bei einem autobahnnahen Burger-King-Restorant. War lecker, mehr braucht man dazu nicht zu sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angekommen in Nürnberg, wurde erstmal T-Master an seine Haustür gebracht, dessen Vater übrigens mit seinem tiefschwarzen Pessimismus-Tipp vor Antritt der Fahrt Recht behalten sollte. Trotzdem ist pauschaler, miesmachender und destruktiver Pessimismus eine Sache, die man wohl doch eher verachtend betrachten sollte. Aber gut, wir nehmen es dem guten Herrn N. aus N. ja nicht krumm, er hat schließlich einen durchaus sympathischen Nachkommen in diese Welt gesetzt. Genau, T-Master heißt das gesuchte Kerlchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter dem Fazit, trotz vermeidbarer Niederlage, dennoch wieder eine sehr schöne, coole, lustige, aufschlussreiche und lohnende Auswärtsfahrt bestritten zu haben, verabredete man sich danach noch auf einen Schlummertrunk in einer nahegelegenen Bar. Dies aber tut zu diesem Auswärtsblog nichts mehr zur Sache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schließe diesen Artikel mit einem großen Dank an meine Mitfahrer Tschudi, Steini und T-Master und möchte aufgrund der hervorragenden und ausdauernden Fahrweise, unserer Tschudi nochmals ein extra Dankeschön zollen - hast Du gut gemacht Mädel!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-6247483230935036231?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/6247483230935036231/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=6247483230935036231' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/6247483230935036231'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/6247483230935036231'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2007/02/23-spieltag-21-niederlage-in-mainz.html' title='23. Spieltag: 2:1-Niederlage in Mainz: Faire Kleinstädter vs. durchgeknallte Franken'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_1LFLcHg1AN8/ReouXwYU6yI/AAAAAAAAAAM/qdx3AySW_Ds/s72-c/Bild097.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-116284341883400111</id><published>2006-11-06T20:02:00.000+01:00</published><updated>2006-11-06T22:02:21.856+01:00</updated><title type='text'>10. Spieltag: 2:1-Niederlage in Berlin: Ein Wochenende zwischen Party, Staatsbürgertum und Sport</title><content type='html'>Dass Auswärtsfahrten (zum Glück) wohl nie normal werden, dürfte hinlänglich bekannt sein. Aber die Berlin-Fahrt Anfang November war trotzdem noch ein Tüpfelchen auf das "I".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits Freitag Nachmittag setzte sich der pechschwarze Auswärtsbus (Steinis Opel Corsa) in Richtung Hauptstadt in Bewegung. Insassen waren aber nur Steini und meine Wenigkeit, da T-Master aus Gründen des Geizes (als Bahnmitarbeiter darf er umsonst mit der Bahn fahren) den ICE wählte, in dem er, ganz Auswärtsfan-like, einen Stehplatz wählte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fahrt durch die tiefblaue ostdeutsche Autobahn-Nacht führte uns schließlich gegen 20:00 Uhr ins abendliche Berlin. Erstmal hieß es unseren Stehplatz-Reisenden vom neuen und sehr eindrucksvollen Berliner Hauptbahnhof abzuholen, was auch reibungslos funktionierte. Ach ja, auf dem Bahnsteig lief uns noch der bekannte deutsche Regisseur Dieter Wedel entgegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem T-Master sich dann mit uns vereint hatte, fuhren wir in Richtung Hotel, mit einigen Umwegen zwar, weil uns die genaue Lage unserer Wochenend-Unterkunft nicht ganz klar war, aber immerhin wurden wir nach kurzer Suche und meines entscheidenden Tipps, doch noch fündig. &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/1600/Bild061.2.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" height="178" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/320/Bild061.2.jpg" width="272" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte die Ehre mit T-Master ein schlichtes Doppelzimmer mit Dusche und WC zu teilen, während Steini in einem 10er-Massenschlafraum nächtigte. Böse Zungen behaupten, dass er nachts Besuch von einer französischen Schönheit in seinem Metallbett hatte, doch dies ist leider nicht beweisbar, wäre aber unserem Steini von Herzen zu gönnen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/1600/Bild062.0.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" height="186" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/320/Bild062.0.jpg" width="269" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nun ja, Freitag Abend kosteten wir noch die günstigen, aber sehr gemütlichen Bars in Berlin-Friedrichshain aus, wo man zu bezahlbaren Preisen schmackhafte Cocktails in angenehmem Ambiente zu sich nehmen konnte. Die Fortgehviertel in den Berliner Vorstadtbezirken hatten ein wahrlich großstädtisches und lebendiges Flair wiedergegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem maßvollen Genuss diverser alkoholischer Getränke machten wir uns wieder auf in Richtung Hotel, dass praktischerweise ebenfalls in Berlin-Friedrichshain angesiedelt war. In der Gewissheit, die nächsten Tage ein volles Programm zu haben, legten wir uns gleich schlafen, was aber sehr unangenehm war, weil sich in unserem Doppelzimmer das Fenster nicht mehr schließen ließ und die Bettdecken dünner als Backpapier zu sein schienen. Zu allem Überfluss war es außen sehr kalt und diese Kält zog dementsprechend in unser Zimmer bis in den letzten Winkel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstag Vormittag ging es dan&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/1600/DSC00039.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 231px; CURSOR: hand; HEIGHT: 182px" height="185" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/320/DSC00039.jpg" width="244" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;n los, in das Zentrum unserer Bundesrepublik, es ging nach Berlin Mitte. Vom Alexanderplatz, über die Museumsinsel bis hin zum Regierungsviertel konnte man schon einiges aufsaugen, und man konnte jetzt eine Vorstellung davon gewinnen, wo das Herz unseres Landes schlägt. Die streng bewachten Botschaften von den USA und Großbritannien, sowie das Holocaust-Mahnmal machten uns bewusst, wie sehr wir doch dafür kämpfen müssen, dass unsere Welt betonierte Grundpfeiler auf friedlichem Fundament bekommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jegliche Sehenswürdigkeiten von Berlin-Mitte hatten nun Einzug in unsere gefühlte Realität genommen und wir hatten Aufnahme erhalten, in den Club der Augenzeugen von Checkpoint Charlie, Berliner Mauer (natürlich nur noch Reste davon) und, um den Brückenschlag zur Moderne nicht zu vernachlässigen, dem Sony Center am Potsdamer Platz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach kurzem Umziehen im Hotel ging es dann zum eigentlichen Aufhänger des Wochenendes: Zum Spiel unseres Clubs gegen die Alte Dame Hertha.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/1600/Bild064.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" height="161" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/320/Bild064.jpg" width="263" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Eine kurzweilige, rund 30minütige Fahrt in einer erstaunlich spärlich gefüllten S-Bahn, brachte uns direkt vor die Eingangstore des Stadions, in dem unsere Deutsche Nationalmannschaft Argentinien bei der WM 2006 rausgekegelt hat und wo bei gleichem Turnier Sportsfreund Zidane seinen kahlen Schädel in den Leib von Azzurro-Verteidiger Materazzi rammte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Anfang November 2006 ist dies nur ein Schleier der Vergangenheit, an diesem Tag ging es um wichtige 3 Auswärtspunkte und um Beendigung der schwarzen Auswärtsbilanz in Berlin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorbei an unzähligen Ordner-Kontrollen und einem kurzen Abstecher zum Imbissstand (in Berlin darf man noch mit Bargeld zahlen, im Gegensatz zu Städten wie München oder Frankfurt) waren wir dann im Gästeblock angelangt. Waren wir bisher ein kleiner dreiköpfiger fränkischer Haufen, so waren wir an diesem Wochenende nun erstmals bei unseren rot-schwarzen Glaubensbrüdern, und es fühlte sich verdammt gut an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stimmung im Gästeblock während des Spiels war aus meiner Sicht absolut unterirdisch. Die Initiierungen zum Support von den Ultras im unteren Teil des Blockes fanden keinen akkustischen Weg in höhergelegende Gefilde des wahrlich großen Gästeblocks. Auch waren bei diesem Spiel wieder überdurchschnittlich viele Alkohol-Auswärtsfans dabei und welche, die wohl trotz lesbarer Schrift auf ihren Eintrittskarten, den richtigen Platz nicht fanden. Auf jeden Fall bekam der Großteil der mitgereisten Clubfans den Mund nicht wirklich auf. Ausreden, dass das Spiel keine fußballerische Feinkost darbot, sollte man schon im Ansatz zurückweisen, denn Support ist kein Feedback auf Erfolg und Misserfolg, es sei denn, man schimpft sich Bayern-Fan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/1600/Bild068.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 240px; CURSOR: hand; HEIGHT: 167px" height="192" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/320/Bild068.jpg" width="257" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Kurz nach der Halbzeit, als unserer Joker Ivica Banovic mit seinem kahlgeschorenen Schädel den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich markierte, war die Stimmung im Block aber kurzzeitig mal wirklich prächtig. Jäh gestoppt, und damit komplett beerdigt, als unser Torwart und Kapitän Raphael Schäfer dem Berliner Pantelic eine nicht ausschlagbare Einladung zum Führungstreffer überreichte. Gerade in der Schlussphase, wo das Meyer-Team nochmals alles nach vorne warf, hätte die Support-Skala im Auswärtsblock nach oben rasen müssen, leider aber ein vergeblicher Gedanke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem die restlichen Bundesliga-Ergebnisse, die Blitz-Tabelle und das Spielgeschehen des live miterlebten Spiels analysiert war und nachdem uns ein unbekannter Lockenkopf in unserem Alter noch zum Abschluss kumpelhaft grüßte, ging es in die vollgestopfte S-Bahn zurück zu unserem Hotel in Richtung Bahnhof Ostkreuz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar dumme Kommentare der Hertha-Fans durften nicht fehlen, aber gut, dies wird man wohl hinnehmen müssen, man tat es auch. Besonders tat sich in dieser Sache ein ca. 50jähriger Familienvater (oder war er schon älter und Großvater?) hervor, der irgendwas von "Nürnberger, ihr könnt nach Hause fahren" murmelte, woraufhin ein kleiner Bub an seiner Seite den absolut richtigen und wohl ungewollt ironischen Kommentar abgab: "Ja mensch, das machen die doch auch gerade". Normalerweise macht man ja mit Kindern der Heimmannschaft, speziell wenn es sich um die Sorte "rotzig und pöbelnd" handelt, schlechte Erfahrungen, aber dieses Kind hat in gewisser Hinsicht einen Ehrenplatz verdient. Einen treffenderen Kommentar hätte man hier nicht finden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, die Berliner - sagt doch einer glatt, "mensch, jetzt haben wirs den Bayern mal wieder gezeigt", wo doch jeder Mensch zwischen Flensburg und Traunstein weiß, dass Nürnberg in FRANKEN liegt, genauer gesagt im Regierungsbezirk Mittelfranken. Doch anstatt von uns einen polemischen Konter einzufahren, wurde er von uns viel subtiler getroffen. Wir meinten einfach, dass man an solchen Beispielen sehr gut sehen könne, dass unser deutsches Schulsystem massive Schwächen hätte und gerade Berlin wohl eine der Verlierer-Regionen im bundesdeutschen Vergleich war. Ein perfekter Nadelstich unsererseits, danach war jedenfalls eisiges Schweigen. Kleine Bemerkung am Rande: Dass Hertha gewonnen hatte, konnte man den versteinerten Gesichtern der Hertha-Fans in der S-Bahn nicht entnehmen, wie auch immer, nicht unser rot-schwarz-fränkisches Problem...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstag Abend war dann wieder Weggehen angesagt. Diesmal ging es in&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/1600/Bild071.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" height="159" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/320/Bild071.jpg" width="228" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; das Viertel Prenzlauer Berg, wo wir mit vielen Bars und Kneipen rechneten. Ganz so geballt wars dann aber doch nicht, dennoch fanden wir zuerst eine gute Indische Bar mit Restorant und guten indischen Cocktail-Rezepten und später noch eine Wasserpfeifen-Bar (das Fremdwort entzieht sich meinen Rechtschreib-Kenntnissen, so viel zum Thema "Schulsystem") mit preisgünstigen und leckeren Getränken (v. a. Wodka Apfel ist hervorzuheben, wobei selbst die Bedienung nicht glauben konnte, dass in ihrem Hause sowas überhaupt angeboten wird) und Pizzen (wobei T-Master wieder mal seine merkwürdige "Pizza-Phobie" befiel).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach diesem sehr gemütlichen - ach hald, ich will ja cool wirken und schreib jetzt einfach mal - chilligen Abend, ging es mit der x-ten Einzelfahrkarte der Berlin-Brandenburgischen Verkehrsbetriebe (Preis: 2,10 €) wieder auf der Ringbahn in Richtung Bahnhof Ostkreuz, der ca. 5 Meter zu Fuß von unserem Hotel entfernt war. Was folgte war eine etwas wärmere Nacht (nein, T-Master ist, unfassbar aber wahr, immernoch heterosexuell), was daran lag, dass wir etwas die Heizung aufdrehten.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/1600/DSC00031.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 218px; CURSOR: hand; HEIGHT: 147px" height="148" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/320/DSC00031.jpg" width="223" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein verregneter Sonntag-Morgen katapultierte uns aus unseren Betten und es ging zum wohl stilvollsten Moment unserer Reise - ins Starbucks unter den Linden. Ein sehr gemütliches und stilvolles Steh-Frühstück mit gehobener Zeitungslektüre ließ uns noch die letzte Brise Hauptstadt-Flair einatmen, denn das Brandenburger Tor war gerade mal 20 Meter von unserem Frühstücksort entfernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzten wichtigen Punkte von Berlin wurden dann von uns per Auto abgewickelt. Über die Siegessäule ging es an der Gedächtniskirche in Berlin Zoo in Richtung Einkaufspassage Kürfürstendamm, wo gehobenes Einkaufen mit entsprechend finanziellen Mitteln zum Genuss wird. Eine der Hauptstraßen dieser Shopping-Meile ist übrigens die Nürnberger Straßen, ein bisschen patriotischer fränkischer Stolz muss schon sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun aber ging es dann (leider) endgültig hinaus aus Berlin und wir fuhren nach kurzem Umweg, den noch fast ein Unfall "gekrönt" hätte, die A9 bis Erlangen-Tennenlohe, wo wir zuerst T-Master sicher und warm (nicht falsch verstehen, er ist immernoch am richtigen Ufer) nach Hause brachten und dann uns (also Steini und mich) noch erfolgreich über die Ziellinie bzw. Türschwelle unseres schönen Zuhauses hievten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Dinge will ich zum Abschluss nochmals grundsätzlich festhalten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Die Zeit im Doppelzimmer mit meinem Mitstreiter in Sachen Frauenbegattung, T-Master, war einfach klasse, man ging sich quasi nicht auf die Nerven und pflegte ein gutes, kompromissvolles Miteinander&lt;br /&gt;- Steinis organisatorische Fähigkeiten waren wieder auf dem absoluten Höhepunkt angesiedelt, zielsicher führte er uns durch den Großstadt-Dschungel (den man ja aus Nürnberg in ähnlicher Form ja auch gewohnt ist). Über seine Fahrkünste braucht man wohl kein Wort mehr zu verlieren, das ist immer echt Extraklasse in Komfort und Sicherheit.&lt;br /&gt;- Sowohl T-Master als auch Steini waren wieder für (fast) jedes Experiment zu haben (ich liebe Experimente) und machten dadurch durch das Weglassen von jeglichen "Blockade-Hindernissen" den Weg für ein vergnügsames Wochenende frei, auch wenn es hinterher oft unterschiedliche Bewertungen über den Spaßfaktor in gewissen Gastronomieeinrichtungen gab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und noch ein bisschen stinkendes Eigenlob zum Schluss: Durch meine begnadeten Fähigkeiten als Satiriker, DJ und Fotograf, wurde die Reise ein Genuss in kurzweiliger aber auch nachhaltiger Form.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man Kumpels, wie T-Master und Steini hat, dann kann es nichts schöneres geben, als mit ihnen die Hauptstadt zu rocken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fortsetzung folgt, gerne auch mit quantitativ stärker Besetzung...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-116284341883400111?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/116284341883400111/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=116284341883400111' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/116284341883400111'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/116284341883400111'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2006/11/10-spieltag-21-niederlage-in-berlin.html' title='10. Spieltag: 2:1-Niederlage in Berlin: Ein Wochenende zwischen Party, Staatsbürgertum und Sport'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-116162781173921399</id><published>2006-10-23T18:56:00.001+02:00</published><updated>2008-03-04T17:55:32.430+01:00</updated><title type='text'>8. Spieltag, 2:2 in Frankfurt: Westdeutsche Support-Schlacht und die tiefen dunklen hessischen Wälder</title><content type='html'>Da war es mal wieder soweit: Tschudi, Steini, Nasenbär, T-Master und meine Wenigkeit machten sich mal wieder auf in fremde Gefilde, um mal wieder ein schönes Unentschieden zu bestaunen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/1600/Bild042.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 236px; CURSOR: hand; HEIGHT: 178px" height="198" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/320/Bild042.jpg" width="266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Angefangen hat der Tag mit einer bemerkenswerten Überraschung: Steini, normalerweise eher ein pünktlicher Zeitgenosse war zum vereinbarten Abfahrtszeitpunkt noch mit der sonntäglichen Tee-Lektüre beschäftigt, während unser Maskottchen Nasenbär bereits fertig in der Tür stand und nur noch eine verzweifelte und letztlich erfolglose Suche nach Kopfhörern durchführte. Die Boxershort war bereits ordentlich in einer Hose verstaut (schade wird sich nun so manche Frau denken).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen 12:30 Uhr ging sie dann los die Fahrt, mit kurzem Zwischenstopp vor dem Wohnhaus von T-Master, der mal wieder den Logenplatz in der zentralen Rücksitzmitte bekam, eine nicht zu unterschätzende Ehre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die A3 empfing uns mit einem baustellenbedingten Stau, der sich aber bald, auch durch Steinis herausragende Anti-Stau-Verhaltensmuster, auflöste. Ach ja, einige minderbemittelte Eishockey-Fans einer uns nicht bekannten Mannschaft (dies sagt wohl schon alles aus), wollten auf der Autobahn noch den starken Mann spielen und uns beleidigen, naja, unserer Gnade halber wollen wir mal von einer Anzeige absehen, aber bei Gelegenheit (und man sieht sich im Leben zweimal), da gibts was auf die Bodycheck-geplagten Unterkiefer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Dunstkreis zwischen Unterfranken und Hessen dann mal ein kurzes Schlingern bei Tempo 100, da ein silberner Mercedes wohl etwas an Orientierungssinn hinsichtlich der Fahrstreifenwahl litt. Naja, wie heißt es so schön: "Sind geboren um für euch zu sterben", na gut, so weit kams nicht im Ansatz, aber etwas Nervenkitzel braucht schließlich jede Auswärtsfahrt. Wobei wir schon froh waren, dass weder Leitplanke, Straßengraben noch Gegenspur mit uns Bekanntschaft machte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angekommen in Frankfurt erstmal der nächste verkehrsmäßige Kopfschüttler. Eine notdürftig improvisierte Ausfahrt über den Standstreifen führte uns zu einem Waldparkplatz (es war im Grunde eine größere Wiese mitten im Wald). 4,- € kostete uns das Vergnügen und ein ausgedehnter sonntäglicher Waldspazierung Richtung Waldstadion (den Namen einer gelben Bank lassen wir mal außen vor) schüttelte auch jeglichen Ansatz von Müdigkeit aus unseren Gliedern. Wobei man ganz klar betonen muss, dass unter diesen Umständen 4,-€ wohl getrost als Wucher bezeichnet werden können. Dies hat unser Fahrer Steini auch gleich mal dem örtlichen Security-Mitarbeiter ins Ohr geflüstert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine philosophie Diskussion mit T-Master, ob fett und blond, groß und schwarzhaarig oder sexy, klein und braunhaarig wohl die größte Erfüllung für uns Dreibeiner ist, ließ uns den Weg zum Stadion kurzweilig erscheinen. Naja, subjektiv gesehen muss man T-Master wohl den falschen Geschmack bei Frauen unterstellen, aber gut, subjektiv...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorbei an der ersten Sicherheitskontrolle waren wir dann auf dem Stadiongelände. Trotz großem Hunger (das obligatorische Auswärtsmahl in einer bekannten Fastfood-Kette musste leider aus verkehrstechnischen Gründen entfallen) entschlossen&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/1600/Bild046.0.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 244px; CURSOR: hand; HEIGHT: 161px" height="219" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/320/Bild046.0.jpg" width="318" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; wir uns mehrheitlich, den nächsten Wucher namens Stadion-Paycard mal nicht mitzumachen. Na gut, ein Fan der noch Waldstadion sagt, der ist als stolzer Bargeld-Inhaber natürlich auch nur "Old-Fashioned".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem auch Tschudi etwas Dampf, äh... Wasser abgelassen hat, ging es ab in den Gästeblock. Da 1 Stunde vor Spielbeginn noch wenig los im Block war, hatten wir freie Platzwahl. Wir entschieden uns für den vorderen Bereich, ganz klar, Support muss sein und wenn wir mal ein Spiel mit Schweigen genießen wollen, ab in die Westvorstadt, die beherrschen das in Perfektion.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/1600/Bild044.0.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 264px; CURSOR: hand; HEIGHT: 187px" height="184" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/320/Bild044.0.jpg" width="299" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Doch so 30 Minuten vor Spielbeginn wars mit der Ruhe glücklicherweise vorbei. Ein aufgeputscher und zu absoluter emotionaler Hingabe bereiter Mob, bestehend aus der UN-Kampftruppe aus Franken und zahlreichen anderen Fans, stürmten den Block und hinterließ mit der Besteigung des Zauns und mit lautstarkem "Hurra hurra, die Nürnberger sind da", gleich mal die erste eindrucksvolle Duftmarke. Daumen hoch, mehr gibts dazu nicht zu sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während des Spiels kam mir die Stimmung im Gästeblock überdurchschnittlich gut vor. Trotz frühem Rückstand (der alsbald wieder ausgeglichen wurde), hatte der Block wirklich mächtig Support in die Waagschale geworfen, auch wenn unser legendärer Vorsänger Basti G. teilweise etwas unzufrieden drein schaute (lags am Sitzplatz Oberrang?). Na gut, zur Ehrenrettung unserer Megaphon-Legende sei gesagt, dass eben dieses Megaphon unter technischen Schwierigkeiten bzw. Funktionsstörungen litt und der gute Basti gleich mal die ersten 20 Minuten seinen ganzen Flüssigkeitshaushalt aus seinen tiefen Poren schwitzte, der Junge gab einfach Vollstoff.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/1600/Bild047.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 368px; CURSOR: hand; HEIGHT: 227px" height="196" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/320/Bild047.jpg" width="329" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auffallend war, dass im Block und v. a. bei den Ultras keinerlei Fahnen, geschweige denn Doppelhalter, zu sehen waren. Eine Folge absolut lächerlicher und diletantischer Sicherheits- und Willkürprogrammatiken der örtlichen Ordner- und Polizeimafia? - Wohl (leider) schon. Ein Spruchband über dem Frankfurter Fanblock trifft die derzeitige Situation zwischen Fans und überheblichem Funktionärs- und Sicherheitsapparat ziemlich exakt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Appropos Frankfurter: Was die Anhänger des hessischen Traditionsklubs an Support und Leidenschaft einbrachten, ist aller Ehre wert. Sehenswerte Hüpfeinlagen des nahezu gesamten Frankfurter Stehblocks, lautstarke Wechselgesänge oder einfach nur lautstarker, passionierter Support wechselten sich ab. Naja, dass man sich die Gesänge "Nürnberg-Schweine" anhören musste (übrigens im TV sehr deutlich zu hören), sollte einen nicht stören, was wäre so ein Spiel, wenn beide rot-schwarzen Fanlager bloss am verbalen Kuscheln wären? - Öde, ganz klar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Belang während des Spiels war sicher noch der zweimalige Torjubel, der mich beim ersten Tor mit einer Gratis-Haarwäsche namens Henninger-Bier versorgte, und mich beim zweiten Mal spüren ließ, dass hinter mir auch noch so ca. 20 Reihen waren, die schon etwas fleischigen Druck auf mich ausübten, auf deutsch gesagt, die drückten alle und ich war der Depp, den es in den Wellenbrecher drückte, aber, körperliche Schäden trug ich nicht davon, und geistige hab ich ja sowieso, das geht wohl nicht mehr weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch ein Nachtrag zu unserem persönlichen Auswärtsfahrer-Personal: Steini schleuste noch kurz vor Spielbeginn Steffen in unseren Block, der gekleidet mit Armee-Jacke und Nürnberger Seidenschal (ich vermutete ursprünglich Schal-Klau, aber angeblich war der Schal selbst gekauft), kräftig mitsupporte und dabei noch ein bisschen in die Welt des großen, nationalen Fußballs eintauchte, denn wer Bonladen und Crailsheim ertragen muss, der nimmt Frankfurt gerne mal mit. In diesem Zusammenhang ein Glückauf nach Mannheim, mögen eure DEL-Adler noch so unsympathisch sein, euren Waldhof-Buben ist ein Comeback auf größerer Bühne zu gönnen, und sei es nur zu einem einzigen Grund, nämlich dass das hochgekaufte Hoffenheim wieder in südwestdeutsche Schranken verwiesen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Spielschluss dann, wahnsinnige Verstopfung der schnuckeligen Waldwege rund ums Stadion, die zwar als Naherholungsgebiet für gestresste Mainhattan-Banker getaugt hätten, wohl aber einer Großveranstaltung wie Fußball-Bundesliga nicht würdig waren. Ein kurzer Pogo (in der juristischen Fachliteratur auch unter "Rempel-Tanz" bekannt), verkürzte uns das nervige Gewarte in einem Pulk aus hessisch-fränkischen Fußball-Pilgern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, der Wald. War der prä-fußballerische Waldspazierung am Nachmittag noch in schöner, harmonischer Helligkeit zu absolvieren, so war jetzt die sprichwörtlich dunkle Seite von Frankfurt zu erleben bzw. zu erlaufen. Unser ortskundiger Steffen, der schon desöftern den Weg ins Waldstadion gefunden hat, hatte eine Art Schleichweg im Repertoire und dieser führte auf einer sehr verlassenen Landstraße ohne Beleuchtung(!) in Richtung Isenburger Schneise (so hieß die Wiese, wo unser Auswärts-Mobil namens Opel Corsa stand).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verblüffend ist schon, dass in Sachen Sicherheitskonzepte und Gewalt- und Unfallprävention, riesige Maßnahmen-Pflicht-Kataloge von Seiten der DFL und des Staates vorgegeben sind, dann aber nicht mal 2km vom Stadion entfernt, wo zahlreiche Fan-PKWs und Fanbusse parkten, eine absolute Dunkelheit herrschte. Sowohl Hooligan-Übergriffe (gut, für uns kein Problem, T-Master hätte sie alle weggebomt), Kleinkriminalität oder ganz einfach Verkehrsunfälle mit (zu) schnell fahrenden PKWs wären unter diesen Umständen keine Fiction. Aber gut, wobei man in Anbetracht der Dunkelheit gar nicht anders konnte als im wahrsten Sinne des Wortes "schwarz" zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angekommen im Auto machten wir mal wieder Basis-Demokratie erlebbar. Man wirft dem handelsüblichen Manne immer vor, mit einem eher länglichen, unten angesiedelten Organ zu denken, aber in diesem Fall dachten T-Master, Nasenbär und ich wohl mit dem etwas höher gelegenen Magen, während Tschudi und Steini diesmal die Rolle von Bündnis 90/Die Grünen einnahmen, denn sie verloren die Abstimmung sang- und klanglos. Um was ging es: T-Master, Nasenbär und ich plädierten für einen Abstecher nach Frankfurt-City hinein, um dort eine Fastfood-Lokalität für unsere leeren Mägen zu finden, während unsere beiden Studentchen den weiten Weg in Richtung Würzburg auf sich nehmen wollten. In Frankfurt einen Burger King zu finden, das blieb uns leider nicht vergönnt, aber am Südbahnhof fanden wir wenigstens einen Laden, der etwas Pappe mit zugehörigen Kleister im Sortiment hatte - richtig, wir waren im McDonalds.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer erzwungen, kurzen Verköstigung mit diesem angemalten Bastel-Bedarf gings dann auf den wohl gefährlichsten Highway Deutschlands, auf die A3, wo einen Tag nach unserer Auswärtsfahrt eine Bombe einen Menschen in den Tod riss, viele Autofahrer verletzte und die dazugehörigen Fahrzeuge arg ramponierte. Nicht nur der Fußballgott stand uns an diesem Wochenende zur Seite (siehe oben genannten Hinfahrt-Begebenheit auf der Autobahn).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zum kulinarischen: Etwas reserviert und unbefriedigt (gesättigt) vom McDonalds, entschlossen wir uns, doch noch den Burger King bei Würzburg (genauer Wertheim-Lengfuhrt) anzusteuern, wo uns dann mal richtiges, nahrhaftes Essen kredenzt wurde. Umrahmt von vielen Clubfans und einem weiß-roten Fan mit urbayerischen Dialekt (was für ne Mannschaft hat denn der in seinem Herzen beheimatet), wurden dann die letzten Ecken des Magens gefüllt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vollgefüllt ging es dann auf die letzte Etappe in Richtung Norimberga. Die schon im Gästeblock in Frankfurt immerwieder angestimmten "White Stripes" mit "Seven Nation Army" wurden dann nochmal von meinem I-Pod (ich weiß, ich bin ein elendiger Angeber) in die Ohren der begeisterten Mitfahrer gepresst. Einfach genial dieses Lied, sowohl Kultfaktor beim Club, als auch in der bei weiten Teilen beliebten nordost-nürnberger Rockfabrik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach aber war Schluss mit Party, Punk und Pogo - Harald Schmidt referierte über die Weltsituation. Steini hatte sich die Podcast-Version des TV-Auftritts von Dirty Harry vom vorausgegangenen Dienstag in der Münchner (igitt) Runde im BR, auf seinen I-Pod geladen und nun abgespielt. Das war dann für 3/5 des Autos ein guter Grund mal etwas in sich zu gehen und den Schlaf Einzug einhalten zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich für meine Person, kann erst wieder ab Ausfahrt Tennenlohe das Berichten wieder aufnehmen. Viel ist dann sicher nicht mehr geschehen, ca. 10 Minuten nach der Autobahn-Ausfahrt wurde T-Master wieder abgeladen und mit besten Wünschen in eine hoffentlich traumhafte Nacht verabschiedet. Frauen hatte er aber in dieser Nacht wieder nicht auftreiben können, "the same procedure as every Auswärtsspiel".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, unser T-Master, immer eine Erwähnung wert: Da hatte unsere Tschudi, ganz woman-like mal eben ca. 1 Stunde mit einer guten Tennis-Freundin tele&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/1600/Bild039.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 299px; CURSOR: hand; HEIGHT: 201px" height="230" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/320/Bild039.jpg" width="294" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;foniert, während Steini seinen nachtschwarzen Corsa durch die Dunkelheit der A3 jagte, da wollte T-Master mal wieder auf verbale Jagd gehen. Trotz mehrmaliger vergeblicher Versuche, die Handy-Nummer dieser, lt. Tschudi sehr ansehnlichen, jungen Tennis-Göttin zu bekommen und trotz mehrmaligem, mal mehr mal weniger dezenten, Hinweis von Seiten von Tschudi, dass diese Tennis-Schönheit schon in festen Händen sei und dass dementsprechend T-Master auch "keinen Auftrag" in dieser Sache hätte, ließ unser Möchtegern-Casanova nicht locker. Das finale Resultat dürfte sich jeder ausmalen können...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Fazit kann ganz klar gesagt, werden, dass diese Auswärtsfahrt sich nahtlos in eine immer größer werdende Reihe von wahnsinnig intensiven und erlebnisreichen Tagen in deutschen Fußballstadien einreiht, mit der Zusatzkomponente, dass wir zweimal etwas Glück hatten, nicht gesundheitlichen Schaden davon zu tragen (und ich dachte immer, die Binding Szene Frankfurt wäre das Problem). &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/1600/Bild041.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" height="219" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/320/Bild041.jpg" width="298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Schluss noch eine Aufforderung, die wohl erhört werden wird: "Auf ein Neues, Jungs und Mädels, der Club braucht uns und wir brauchen den Club!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-116162781173921399?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/116162781173921399/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=116162781173921399' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/116162781173921399'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/116162781173921399'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2006/10/8-spieltag-22-in-frankfurt.html' title='8. Spieltag, 2:2 in Frankfurt: Westdeutsche Support-Schlacht und die tiefen dunklen hessischen Wälder'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-115945857713514692</id><published>2006-09-28T17:46:00.000+02:00</published><updated>2006-09-29T17:11:13.800+02:00</updated><title type='text'>5. Spieltag, 1:1 in Cottbus: Old-School-Atmosphäre und die Schlaflosigkeit der Autobahn</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/1600/Bild004.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/200/Bild004.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ach, wer kennt sie nicht, unsere tollen WM-Stadien, alles schön neu und modern, alles einfach auf dem neuesten Stand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch als ich mit meinem Glaubensbruder T-Master am Sonntag morgen um 8:30 Uhr mit dem FCN Fanclub aus Weißenburg in einem stinknormalen Reisebus aufbrach, da wusste nicht nur ich, dass es heute wohl etwas urbaner werden würde, und wir wurden nicht enttäuscht, mehr dazu später...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinwärts eine unspektakuläre, staufreie Fahrt im Reisebus, unterbrochen von 3 toilettenbedingten Pausen an unseren schönen deutschen Raststätten. Mit zunehmender Fahrt stieg die Sangesfreude des altersmäßig durchgemischten Publikums im Bus. Hinter mir klopften ein paar Jugendliche mit ihren Pfläumlies freudig um die Wette, während im Rest des Busses der Gerstensaft kreiste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gesagt, alles lief sehr unspektakulär, bis zu dem Zeitpunkt, als wir die Stadtgrenze von Cottbus erreichen: "POLIZEI - BITTE FOLGEN" war die Begrüßungsformel der brandenburgischen Staatsdiener und unser Bus wurde zielsicher Richtung Stadion der Freundschaft geleitet. Angeblich aus Gründen der Gastfreundschaft, dass wir uns auf keinen Fall verfahren, dafür wollten die Männer in Grün und Weiß sorgen. Zur Anmerkung: Unser Bus hatte ein hypermodernes Navigationssystem, ähnlich dem eines Flugzeuges. Aber nun ja, anscheinend war der wahre Grund, dass man keine gegnerischen Fans in der Innenstadt wollte, im Osten ist das Pflaster nun mal heißer als im beschaulichen Westdeutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angekommen am Stadion der Freundschaft wurde aus einem Streifenwagen der Verkehrspolizei eine 20-Mann-Truppe der brandenburgischen Bereitschaftspolizei, die extra wegen unserer Ankunft, ihre schattigen Einsatzwägen verlassen hatte. In Folge lümmelten diese etwas ziellos an ihren Einsatzfahrzeugen als sie mitbekamen, hier kamen tendenziell friedliebende Franken an. Doch einige nette Gespräche mit einem überaus netten Verkehrspolizisten, der frank und frei zugab, dass unser Bus das "Bitte folgen" auch missachten hätte können und dem angerückten Polizeitrupp (nicht nur im Cottbuser Tor, auch bei einer rattenscharf aussehenden Polizeibeamtin hätte man da gerne mal nen Treffer versenkt) versüßten uns die Ankunft in der Lausitz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nach was süßem war uns nicht. Der Hunger war groß, doch man stand, der Verkehrspolizei sei Dank, mitten in der Dispora einer zweispurigen Einfallstraße mit zahlreichen Messe- und Industriebauten, aber leider eben ohne Gastronomie. Die Innenstadt war lt. Polizei 3 km entfernt, bei dieser Hitze unmöglich zu Fuß zu schaffen und der nächste McDonalds 1,5 km weit weg zu finden. T-Master und ich waren uns einig, dass man wohl den nächsten McDonalds erlaufen sollte. Gesagt getan, aber zu unserer positiven Überraschung war der McDonalds bereits nach 800 Metern erreicht. Ein moderner Glaspalast, der in dem ganzen tristen Grau wie ScienceFiction wirkte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück an heruntergekommenen und leerstehenden Industrieanlagen, Gewerbezentren und Plattenbauten liefen wir auf typisch zwielichtigen Ost-Fußwegen wieder zurück Richtung Stadion. An jeder Ampel wartet man ungelogen durchschnittlich so 5 Minuten, an jeder(!). Das mieseste Ampelsystem der Republik, es steht wohl in Cottbus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück am Stadion war dann mal wieder Großkampftag. So ungefähr 2-3 Busse des "Supporters Club" kamen an und aus Furcht vor 4 Familienvätern mit zugehöriger Famile, 8 Jugendlichen (sahen aus wie Studenten) und wohl so 3 Rentern, baute sich die Polizei gleich mal mit Helm und Schutzschild auf, um einen Angriff auf oder von der Nürnberger Delegation zu verhindern, lächerlich und übertrieben. T-Master und ich gingen stechenden Schrittes auf die pollizeiliche Übermacht zu, die sofort einen scharfen Blick auf uns warf. Doch als ich auf mein Kapuzen-Shirt mit dem untrügerischen Aufdruck "1. FCN" zeigte (3 verschiedenen Ordnungshütern musste ich diese Lese-Hilfe verschaffen), waren die Cops zufrieden und ließen uns gewähren, wir wollten ja zurück zu unserem Rudel, da ist Konflikt ja nicht zu erwarten. Na gut, die friedlichen Lausitzer, die ja ach so gefährlich einzustufen sind, mussten weiterhin fürchten, in jedem Moment einen präventiven Pfefferspray-Schwall in die Bindehaut zu bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun waren wir am Eingang des Stadions und dutzende Ordnungskräfte erwarteten uns schon mit angespannter Miene. Ach ja, der Eingang hatte was von einem Zugang zu einem Fahrgeschäft auf einer x-beliebigen Dorfkärwa. Sofort fuhren die muskulösen Hände eines Ordners über den ganzen Körper, mit dem erwarteten Ergebnis, dass meine atomaren Sprengsätze doch wieder zu Hause geblieben sind. Doch als ich gerade mich ins Stadion hineintreiben lassen wollte, da kam schon der nächste Ordner, ich schätze ihn mal auf ca. 15 Jahre und fragte mich scharfzüngig, ob ich denn schon kontrolliert worden war. Wahrheitsgemäß antwortete ich mit "ja" und zeigte nochmals explizit auf den zuständigen Kollegen, woraufhin der Security-Knirps nicht wusste was er denn jetzt tun sollte ("er wirkt glaubwürdig, aber jeder Gästefan ist doch ein potenzieller Terrorist"), also betatschte er mich halbherzig etwas an der Brust und am Knie und ließ mich gewähren.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/1600/Bild000.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 240px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" height="220" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/320/Bild000.jpg" width="297" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es war so 1 1/2 Stunden vor Spielbeginn, wir standen schon in unserem niedlichen Gästeblock und hatten genug Zeit uns in der warmen Lausitzer Spätsommer-Sonne etwas Entspannung zu gönnen und uns an der schnuckeligen kleinen Imbissbude direkt oberhalb im(!) Block noch etwas flüssiges über die Lippen laufen zu lassen. Ach ja, seit Stuttgart gilt meine besondere Aufmerksamkeit den Toiletten und beim Anblick des Toilettencontainers, ein paar Stufen hinter dem Block, kam mir schon das Grinsen. Der Toilettencontainer (siehe Bild) war wesentlich kleiner, als der auf der legendären Schnepfenreutherer Kärwa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Anpfiff rückte näher und auch der Block wurde voller. 500 Fans? - ne, das waren schon 1.000 rot-schwarze Glaubensbrüder, die die strapaziöse Fahrt nach Cottbus auf sich nahmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stimmung im Block war sehr gut, leider hat das Stadion eine sehr bescheidene Akkustik. Darunter hatten auch die Cottbus-Fans zu leiden, viel hörte man nicht, und der Stadion-Sprecher musste immerwieder den eigenen Anhang aus der Lethargie wecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor der Halbzeit dann drohten "Regensburger Verhältnisse" in unserem Block. Ein paar Ultras liefen auf den 2 vorderten freien Stufen des Blocks mit großen Fahnen umher, als sich 5 Ordner mitten im Block aufbauten. Doch unsere Ultras wären nicht unsere Ultras, wenn nicht sofort eine spaßige Gegenreaktion käme, und die kam. Auf einmal starteten die Ultras eine wahre Poggo-Manie und mittendrin die hilflosen Ordner, die einfach "weggepogt" wurden. Ich dachte, jetzt kommt gleich die gesammelte grüne Horde um die armen Ordnerchen aus ihrer Zwangslage zu befreien, doch zum Glück Fehlanzeige und nach ein paar Minuten waren die nassgeschwitzen Ordner wieder in Sicherheit und sie waren in Folge nichtmehr gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das 0:1 durch Mnari's Knaller löste während des Spiels natürlich wahre Freudenszenen aus. Erst ein beherzter Sprung auf T-Master und dann einfach mal die Fans vor einen richtig durchgeschüttelt, woraufhin von hinten der geballte Menschen-Schwall kam und uns in eine kollosale Jubeltraube presste, fantastisch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, am Ende musste man dann mit einem Punkt zufrieden sein, doch die große Analyse und das seit Klinsmann legendäre, "sacken lassen" war uns nicht vergönnt. 15 Minuten nach Spielschluss war die Abfahrt zurück nach Nürnberg terminiert. Schuld hatte keineswegs ein realitätsfremder Busfahrer oder Fanklub-Funktionär, nein, natürlich unsere geliebte Polizei wollte es so. Alle(!) Nürnberger Busse wurden bis zur Stadtgrenze von Cottbus von 3 Mannschaftswägen der Polizei eskotiert, aus Angst, die viel beschworenen Pflastersteine flögen von Lausitzer Händen in fränkische Scheiben. Auch wieder Panikmache hoch neun. Ein paar hämische Winkereien der vorbeischlendernden Cottbuser, mehr war nicht auszumachen, alles friedlich also.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Friedlich schlummernd wollte ich die Heimfahrt angehen. Leider keine Siegeseuphorie verspürend, die letzten kurzen Fortgeh-Nächte in den Gliedern und die Perspektive am darauffolgenden Montag wieder das BGB statt den FCN zu huldigen, nahm ich mir vor, die Rückfahrt etwas von rauschenden Europapokal-Nächten und der 10. Deutschen Meisterschaft unseres Ruhmreichen zu träumen. Doch es kam nicht dazu, den GERCH DAS GRAUEN schlug zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier die ganze Geschichte. Direkt in der Sitzreihe gegenüber bzw. neben mir saß er, ein ehemaliger Clubspieler namens Georg Mahr, von allen nur "Gerch" genannt und mittlerweile stolze 61 Jahre alt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Begleitet von dauernden Schimpftiraden gegen seinen Nachbarn und Kumpel, wohl besser gesagt ExKumpel neben ihm, gestaltete er die Rückreise. Hart in der Sache, noch härter im Ton sollte es nahezu die gesamte Heimfahrt weitergehen, und es ging weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Hintergrund: Sein Nachbar und (Ex-) Kumpel hatte sowohl auf der Hinfahrt als auch im Stadion bzw. in der Stadionkneipe vor dem Spiel das eine oder andere Bierchen zu viel erwischt und wohl deshalb etwas abfälliges Benehmen an den Tag gelegt. Dies hat dem lieben Gerch wohl gestunken. Sicher berechtigt, denn eine Auswärtsfahrt ist kein Besäufnis, eine Auswärtsfahrt ist eine Huldigung unseres Clubs!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also wie gesagt, stundenlange Schimpftiraden in einer ohrenbetäubenden Lautstärke und ich saß live daneben. An Schlaf war nicht zu denken. So nach ca. 2 Stunden meldete sich, was bei Streitigkeiten wohl immer das beste ist, die Weiblichkeit zu Ort. Das Mädel vor "Gerch vs. Predator" meinte, ob denn die beiden Herren "mal langsam fertig wären, mit ihrem weibischen Gezänk", woraufhin Gerch nochmals ausholten wollte, um nochmals alles Revue passieren zu lassen (was zum Glück schon vom vorausschauenden Einschreiten der brünetten Clubererinne verhindert wurde), während der gescholtene Sitznachbar nur lapidar meinte, "ja hast Recht, Mudda". Naja, wenn ein 50jähriger Mann zu einem 19jährigen Mädel "Mudda" sagt, dann lässt das tief blicken...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Gerchs Nachbar dann auch seinen rauschbedingten Schlaf ausübte, waren andere Opfer gefragt (nicht für Beschimpfungen, aber für jegliche Dialoge, die man sich nur vorstellen kann). Da wurden die hinten sitzenden Jugendlichen für ihr ständiges "Klopfen" (mit den Pfläumlis) geadelt, da wurde mir nahegebracht, das Gerch's Jacke wohl für 400 € über den Ladentisch ging, da wurde ich abgefragt, wann denn welche Fußballhymnen zu welcher WM aufgenommen wurden (pro richtiger Antwort gab es einen väterlichen Klaps von Gerch, ach wie herrlich). Doch dem nicht genug, jeder im direkten Umkreis bekam das absolut schmackhafte Menü von kalten Fleischküchlas und warmem Kartoffelsalat offeriert mit dem dezenten Hinweis, dass frühere (Kriegs-) Generationen froh gewesen wären, wenn sie was nahhaftes zum essen gehabt hätten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, 3 Kinder und 8 Enkel hat unser Gerch großgezogen, in der Südstadt ist er Chef in einer Schweißerei und dass er mal die Schuhe für unseren Club schnürte, hatte ich ja bereits erwähnt.&lt;br /&gt;Wir vom etwas jüngeren Semester wurden dann auch sofort zu Fleiß und Wille in unserem Beruf bzw. Studium ermaht, denn laut Gerch "wird Dummheit nicht bezahlt".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Gerch war auch etwas pikiert: Da holt der Club in Cottbus einen Punkt und auf der Rückfahrt schläft 3/4 des Busses, für unseren Gerch ein Unding. "Mit dänna Indianern is doch ka Kriech zu gwinna" und "fräiher simma vo Frankfurt, Sdugard und Hamburch ham gfahrn und ham jedesmal a absolut goude Stimmung ghabt, und dou etz sin lauder schläfer, aaf der Hinfahrt no saufen und gröln und etz schlafen wäi die abkämpften Ackergail" hat er dann unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass er jetzt Stimmung erwünscht. 10-20mal fiel der Satz "hob laid, etz sing ma aans auf unsern FCN", und jedes Mal ging dieser (vergeblichen) Aufforderung ein ohrenbetäubendes warnendes Pfeifen unsers Gerchs voraus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ersten 2-3 Stunden dachte ich mir, "den Kerl bringst etz um, mein Nachbar hat ein Taschenmesser, da lässt sich des scho richten", doch die restlichen Stunden wurde Gerch mein Freund. Jeder Satz, powerd bei rauen Mengen Spalter Bier, war lustiger als der andere und nebenbei lernte ich auch noch, dass er früher als Leutnant Mahr eiserne Disziplin erlernte, ab einem gewissen Zeitpunkt aber doch die Blase drückt, Disziplin hin oder her. Na gut...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz aller nun steigenden Sympathiewerte von meiner Seite für unseren Gerch, so war ab Hof plötzlich ein Engel in den Bus gestiegen, in Form dessen, dass Gerch nun den vorderen Teil des Busses aufsuchte (zur Anmerkung: wir saßen ganz hinten) und dort den Bus unterhielt. So konnte ich von Hof bis Bayreuth (na immerhin) etwas dösen, denn Gerchs interessante Reden hielten mich vom Schlafen ab. "Wäi du nu in Abrahams Worschkessel glegn warst und du kamerod nu in die huusn brunzt hast, da hab ich mitn Herbolsheimer Manni und mitn Müller Herbert noch die Offenbacher Kickers auseinandergnumma, 2:3 war mal hinten gleng, doch etz kommt die suppa-point, mir ham des Ding no dreht, 4:3 ham a gwunna, dou habt ihr alle nu in die huusn bruntz, weil er no so klaa ward".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, jeder außer ihm, und vorallem sein betrunkener Sitznachbar, alles waren für ihn "Amateure, mit denen man kaan Kriech gwinna kann".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch, es gab in meinem und wohl auch im Leben der anderen restlichen Businsassen wohl noch keinen Menschen, von dem man sich so gerne hat beleidigen lassen. Auf jeden Fall war Gerch DIE Unterhaltung des Busses, gelacht wurde viel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angekommen in Nürnberg herrschte vor mir leichte Aufregung. Das Mädel von vorhin (die streitschlichtende "Mudda") hatte ihren Clubschal nicht wiedergefunden und suchte ihn händerringend. Ich drehte mich schlaftrunken nach hinten um und über meinem Sitz war er gelehnt, wie er da hinkam, keine Ahnung. Auf jeden Fall gab ich dann dem Mädel den Schal und meinte, dass irgendjemand den Schal da hingehängt hat. Das rief Gerch auf den Plan, der meinte, "jaja, es worn immer die andarn, immer die andern, des kemma scho". Ich dachte mir nur, "ja, in dem Fall warens wirklich die anderen". Aber Gerch wollte ich nicht wiedersprechen, viel zu sehr Respektsperson war er schon für mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nochmal das letzte Wort zu Gerch: Sicher, er hat seinen (Ex-) Kumpan mit deftigen Worten bedacht und das stundenlang (in der Sache sicher zurecht, im Ton doch etwas vergriffen), auch er war dem Alkohol nicht abgeneigt, doch er hatte durchaus sehr vertretbare Ansichten und war einfach ein mehr als lustiger Zeitgenosse, und hohes geistiges Niveau konnte man ihm auch nicht absprechen. Eine alte, sympathische, fränkische Kultfigur, vom alten Schlage noch.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/1600/Bild001.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 250px; CURSOR: hand; HEIGHT: 152px" height="191" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/320/Bild001.jpg" width="281" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Allgemein war diese Auswärtsfahrt mal echt eine starke und neue Erfahrung. Zum einen mal wieder in einem kleinen, alten und urbanen Stadion zu sein und zum anderen mal ein Gemeinschaftserlebnis mit vielen anderen stundenlang im Bus zu teilen (untermalt von Musik die zwischen Ballermann, Club-Oden und neuesten Chart-Breakern variierte), das war wirklich eine unschätzbar schöne Erfahrung, die ich mit meinem Kumpel T-Master und meinem neuen Vorbild Gerch machen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vorfreude auf die nächsten Auswärtsfahrten (wohl wieder in die westdeutschen WM-Stadien mit Ausnahme Aachener Tivoli) ist schon sehr immens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke nochmals an T-Master für diesen rundrum gelungenen Tag und ein Prosit auf unseren Gerch!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-115945857713514692?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/115945857713514692/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=115945857713514692' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/115945857713514692'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/115945857713514692'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2006/09/5-spieltag-11-in-cottbus-old-school.html' title='5. Spieltag, 1:1 in Cottbus: Old-School-Atmosphäre und die Schlaflosigkeit der Autobahn'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-115937243864570909</id><published>2006-09-27T17:28:00.000+02:00</published><updated>2007-03-04T03:37:12.941+01:00</updated><title type='text'>1. Spieltag, 0:3-Sieg in Stuttgart: Gutes Spiel - schlechter Magen...</title><content type='html'>... oder warum an diesem Tag fast zu viel flüssig lief.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu erst mal, war der klare 0:3-Sieg sicher überraschend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fahrt fing mit einem gewohnten Bild an: Nasenbär in Boxer-Shorts, RoFa geschädigt, dabei war der Abfahrtstermin mit Steinis PKW doch schon 15 min zuvor anberaumt worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Fahrt das eine oder andere Limo (also Beck's Green Lemon) und schon waren wir in einer der unattraktivsten Städte der Republik. Aus diesem Grund wäre ein Besuch in der Innenstadt pure Zeitverschwendung gewesen und so steuerten wir gleich den Parkplatz vom Bad Canstatter Burger King an, wo sich T-Master und Nasenbär gleich mal den Unmut der Restaurant-Leitung zuzogen und ich mit Tschudi und Steini den Brückenschlag aus Theologie und Bundesliga versuch&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/1600/DSC00166.5.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/200/DSC00166.1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;te. Er gelang natürlich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Gala-Dinner im Fast-Food-Tempel (der für uns alle tatsächlich heilig ist) ging es dann ins Gottlieb-Daimler-Stadion. Wieder mal waren wir angekommen in dem groteskesten Stehplatzbereich, den man kennt. Die Stimmung aus dem Gästebereich war hervorragend, das Spiel umso mehr. Stuttgart war in allen Belangen absolut unterirdisch, jedes Wort wäre unnötige Tastatur-Abnutzung.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/1600/DSC00175.5.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5010/3238/200/DSC00175.2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Unter höllischen Magenschmerzen waren die 90 Minuten ein ständiges Wechselspiel zwischen Support und medizinisch notwendiger Schonhaltung für meiner einer, wobei ich mich dann doch im Zweifelsfrei für den Support entschieden habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Spiel merkte ich, dass es nicht nur bei den 11 rot-schwarzen Nürnbergern auf dem Platz absolut flüssig lief, nein, auch ich konnte in dieser Hinsicht nicht klagen. Details gehören hier nicht her, aber der Magen zeigte mir, dass nicht der VfB an diesem Tag die Herausforderung war, sondern das Finden einer öffentlichen Toilette.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um kurz zu sagen, das Problem wurde dann doch sehr gut gelöst, dank Steinis city-tauglichem Kleinwagen und so war die Heimfahrt die absolute Triumph-Fahrt, mit reichlich Leber-Sprit und einem fleischigen Frühstück für Nasenbär (es war ca. 20 Uhr!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Star des Tages war wieder einmal unser T-Master. Schon nüchtern war er an diesem Tage um keinen Spruch verlegen und war er auch noch so absolut dem Größenwahn à la Julius Cäsar angelehnt. In seinen Gedanken, besser in seinen Worten, war der Club an diesem Tage schon Deutscher Meister und diese Meisterschaft wurde dann wohl mit 20 Planet-Ischen (welch Unwort) in einem stimulierenden Dampfbad gefeiert. Aber gut, wie gesagt, in seiner Phantasie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, unsere Tschudi hatte an diesem Tag die zweifelsfreie Ehre, unserem T-Master klar zu machen, dass Frauen auch im alkoholisierten Zustand über einen freien Willen verfügen, wobei das T-Master wohl immernoch nicht ganz kapiert haben dürfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles in allem aber wieder der absolute Wahnsinn, und das mit T-Master war auch zu 99% der absolute Spaß, wie mit allen anderen auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frei nach dem Motto "Stuttgart ist ne Reise wert" (man möge sich die Ergebnisse der Duelle VfB-FCN der letzten 5 Jahre anschaun), schließe ich den Bericht über einen tollen Bundesliga-Start-Samstag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-115937243864570909?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/115937243864570909/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=115937243864570909' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/115937243864570909'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/115937243864570909'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2006/09/1-spieltag-03-sieg-in-stuttgart-gutes.html' title='1. Spieltag, 0:3-Sieg in Stuttgart: Gutes Spiel - schlechter Magen...'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-115937068297007915</id><published>2006-09-27T16:48:00.004+02:00</published><updated>2011-05-17T20:58:29.609+02:00</updated><title type='text'>Mitstreiter</title><content type='html'>Der Club hat so ca. 2,5 Millionen Fans weltweit. Ich stelle hier mal die wichtigsten kurz vor (sind jedenfalls die, die mich regelmäßig mit auf meine Auswärtsfahren begleiten):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Chris / Steini:&lt;/strong&gt; Hochintelligenter, menschlich absolut integerer Sportskamerad, mit dem Hang zur Nüchternheit, die sich aber dann schlagartig in patriotische Explosivität verwandelt, wenn unsere rot-schwarzen Jungs das spielen beginnen. Überbordender Kommerz ist unserem Auswärts-Papa ein Feind, gegen den er uns alle auf seiner Seite weiß. Er hat quasi immer das allumfassende Gespür von Raum und Zeit und ist somit der Pionier beim Durchforsten des deutschen (oder portugiesischen) Autobahn- und Innenstadtdschungels. Dafür vergöttern wir unseren Steini bis in alle Ewigkeit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;T-Master / Thomas N:&lt;/strong&gt; Der Schönling unter uns, immer auf eine korrekte Frisur bedacht, weiß alle Bahnfahrpläne der Welt auswendig, schwankt zwischen Pauschalkritik und Größenwahn, aber immer absolut lustig und für jeden Mist zu haben. Ach ja, sein MP3-Player darf nie fehlen, ist ihm mit das wichtigste auf der Welt. Wobei das Handy in baldiger Zukunft wohl sein Lieblingsspielzeug Nummer 1 werden könnte. T-Master isst auf Auswärtsfahrten auch schonmal das Kinder-Menü, was zwangsläufig zur Belustigung der restlichen Auswärtscrew beiträgt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dani / Nasenbär:&lt;/strong&gt; Kultiges Auswärts-Maskottchen, für ihn gibt es in Deutschland nur den Club, alles andere ist ihm zu teutonisch, er hälts lieber mit den Top-Vereinen aus dem Süden von Europa. Unser Nasenbär, immer mit harter hämmernder Musik im Ohr, ist pauschal immer noch im Bett wenn wir zur nächsten rot-schwarzen Invasion aufbrechen wollen. Sein eher in sich ruhendes Wesen findet auswärts immer einen Ausgang. Nasenbär's offene und unkomplizierte Art macht ihn wohl zu einer Art Starbesetzung jeglicher Auswärtsfahrten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Steffen:&lt;/strong&gt; Leidenschaftlicher Fan eines dahin vegetierenden Viertligisten aus dem Südwesten von Deutschland (Waldhof Mannheim). Seine Liebe zum Glubb entdeckte er durch seinen absolvierten Zivildienst (ASB, was sonst) in Nürnberg. Steffen ist ein absolut integerer und mitreißender Mitstreiter, der seine Meinungen und Hassempfindungen nicht für sich behält, was angesichts der Plausibilität seiner Meinungen auch der einzig richtige Weg ist. Sein subtiler Humor und sein Näschen für stylische Poser-Aktionen wird auswärts in besonderem Maße geschätzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Tschudi: &lt;/strong&gt;Das weibliche Wesen numero uno unter uns. Mit dem unstreitig nobelsten Gefährt (das mit den Vier Ringen) befriedigt sie so manchen Männertraum nach Geschwindigkeit und Motorenleistung. Ex-Glubberer Stefan Kießling ist für sie ein Traum, den sie nächtlich aufs neue träumt. Ihr Wesen ist stets lustig, was in gewissen alkoholbedingten Situationen noch eine ungeahnte Beschleunigungskraft entwickelt . Zum perfekten Glück fehlt ihr nur noch, dass der Glubb in ihrem Lieblingsland Schweiz spielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Grantler aus Neunhof:&lt;/strong&gt; ist der Vater von T-Master und nimmt absolut die Rolle des Chef-Kritikers ein. Jeder Fehlpass lässt in ihm die Apokalypse hochkommen und jeder Tabellenplatz der unter dem von 1968 ist (zur Erinnerung: damals war der Club Meister) lässt ihn nachts nicht ruhig schlafen. Dennoch ist er immer gerne dabei, mit Vorliebe, wenn der Club in Frankfurt spielt, warum, keine Ahnung, aber wahrscheinlich hat er dort Zugriff auf sein Schweizer Nummernkonto.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Markus D:&lt;/strong&gt; Nur äußerlich gelassen und ruhig wirkender Zeitgenosse. Seine ausgiebige Kampferfahrung im Flecktarn erzeugt in ihm desöfteren eine gewisse Motivation, die Fankurve zum Truppenübungsplatz zu machen. Wer das Wesen des Fußballs kennt, der weiß, dass so etwas ein nahezu unverzichtbarer Bestandteil ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Thomas M:&lt;/strong&gt; Ein weiteres Mitglied der Ex-ASB-Zivildienst-Troika, der arbeitstechnisch in die Alpenrepublik Österreich verpflanzt wurde. Er setzt manchen Auswärtsfahrten im wahrsten Sinne des Wortes auch mal die Krone auf (Insider, ich weiß). Mit ihm am Start ist man getränketechnisch wohl nie unterversorgt. Sein Optimismus grenzt gerade in schwierigen Zeiten beinahe an blau-, ich korrigiere, rot-schwarz-Äugigkeit, was aber zur Stimmungsaufhellung der restlichen Auswärtsfahrern nicht unerheblich beiträgt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Marcel:&lt;/strong&gt; Wie Steffen, aktives Mitglied der Mannheimer Fanszene. Hat ein sehr stylisches Lied auf seine Waldhöfer verfasst, dass deutschlandweit so schnell sicher nicht zu toppen ist. Das Motto "treu bleiben und weiterfighten" ist durch ihn zu einem festen Gedankengut der Mannheim-Nürnberger-Fanachse geworden. Die zarte Pflanze der Sympathie für Nürnberg wird in Zukunft hoffentlich noch weiter gedeihen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Nici:&lt;/strong&gt; Umtriebiges und immer hochmotiviertes (weibliches)Mitglied, die sich von ihrem ultra-orientierten Bruder inspieren lässt, und schon mal auf Zäune steigt. Affinität, was das fußballerische anbelangt, hat sie vor allem zu Verteidiger Andy Wolf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Markus S:&lt;/strong&gt; Weltoffener, höchst sympathisch, nett lächelnder Glubbfan, der mit seiner unkomplizierten Art eine Bereicherung für jede Auswärtsfahrt ist. Wenn man jemandem ein positives Gemüt bescheinigen kann, dann ihm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fanklub Rednitzhembach:&lt;/strong&gt; Thomas N und ich machten die Cottbus-Fahrt 2006 mit diesem Fanklub, der dem Fanverband zugerechnet werden kann. Ein etwas älteres Publikum und einen Hang zum Konservativen stellte ich auf besagter Fahrt fest. Mit Karl Teplitzky hat der Fanklub einen hochrangingen Vertreter der Fanszene zum Vorsitzenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Bengerdsraddsn&lt;/strong&gt;: Ein Fanklub, der seinen Schwerpunkt im Nürnberger Land (Hersbruck, Alfeld) hat, aber darüberhinaus viele Mitglieder über Mittelfranken und der Oberpfalz verstreut weiß. Dadurch, dass die "Raddsn" quasi zu jedem Auswärtsspiel mindestens einen Bus organiseren, sind sie bei der Vergabe von Karten immer gut im Rennen und schauen auch bei Spielen in Fürth oder in München nicht ins Leere. Sie sind nach meiner Einschätzung weder ein typischer Fanklub des arg kritisieren Fanverbandes, aber auch nicht im Dunstkreis der ambitionierten und oftmals sehr fordernden Nürnberger Ultras. Stattdessen sind sie ein bunter Haufen lustiger und leidenschaftlicher Glubbfans, der sich quer durch sämtliche Alters- und&lt;br /&gt;Sozialschichten erstreckt.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;die Reihe wird fortgesetzt, sobald sich neue Auswärtsfahrer auftun, Kandidaten gäbs einige...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun zu &lt;strong&gt;mir&lt;/strong&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bräuchte, um mal das Stilmittel der Übertreibung und Überzeichnung zu bedienen, eigentlich bei jedem Auswärtsspiel einen "Udo-Lattek-Taktiktisch" und einen Baseballschläger. Zwischen Spielanalyse und leidenschaftlicher Emotion und deren akkustischer Auslebung ist bei mir alles geboten. Schlag immer eine Brücke zwischen Ratio und feuriger Impulsivität und bin deshalb auch immer Organisator, Bindeglied, DJ, politischer Experte und Philosoph aller Auswärtsfahrten. Die überbordende Kommerzialisierung und die eines Rechtstaates unwürdigen Repressalien nicht nur gegen die aktive Fanszene sind mir ein sehr sehr großer Dorn im Auge. Um das klar zu sagen: Sponsoren gehören genauso dazu wie sicherheitsstiftende Rahmenbedingungen. Dumpfer Hooliganismus hat daher nach meiner Meinung nichts auf den Rängen verloren, darf allerdings auch nicht mit Leidenschaft und Emotion vermengt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist schon ein lustiger Haufen, der da durch Deutschland (egal ob Liga 1 oder 2) fährt um unseren Club zu huldigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Spass wünsch ich euch allen mit diesem Blog!!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-115937068297007915?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/115937068297007915/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=115937068297007915' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/115937068297007915'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/115937068297007915'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2006/09/mitstreiter.html' title='Mitstreiter'/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35117830.post-2996504787907730988</id><published>2003-01-01T10:54:00.001+01:00</published><updated>2011-10-27T11:09:50.991+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Verantwortlich für diesen Blog:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stefan Wölfel&lt;br /&gt;Wöhrder Hauptstaße 24&lt;br /&gt;90489 Nürnberg&lt;br /&gt;E-Mail: nemberch@web.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Eine Verwertung der urheberrechtlich geschützten Beiträge, insbesondere durch Vervielfältigung, Verbreitung auch in elektronischer Form, sowie Speicherung in Datenbanksystemen bzw. Inter- oder Intranets ist ohne vorherige Zustimmung unzulässig, soweit sich aus dem Urhebergesetz nichts anderes ergibt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35117830-2996504787907730988?l=auswaertssupport.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/feeds/2996504787907730988/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35117830&amp;postID=2996504787907730988' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/2996504787907730988'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35117830/posts/default/2996504787907730988'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auswaertssupport.blogspot.com/2011/10/verantwortlich-fur-diesen-blog-stefan_27.html' title=''/><author><name>Stefan Wölfel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09728412815174244577</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-5tlgebgqK6E/TxaxZvqV5LI/AAAAAAAAAZo/UnZquw364G4/s220/40924.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
